Skoliose ja oder nein
Verfasst: Mi, 22.10.2014 - 22:22
Liebe Forum-Mitglieder,
nachdem ich seit längerer Zeit hier mitlese, habe ich mich entschlossen auch mal was zu fragen.
Mein Sohn, 7 Jahre, leidet seit ca. 1,5 Jahren unter mal mehr und mal weniger starken Rückenschmerzen, welche täglich auftreten. Er ist ein sehr fitter, sportlicher Junge, kein Übergewicht. Nach langem Hin und her wurde bei ihm im August letzen Jahres eine Skoliose mit 13 Grad festgestellt. Wir machten KG und die Beschwerden besserten sich teilweise. Im März diesen Jahres hieß es auf einmal ,wir würden keine KG mehr bekommen, die Kasse würde das nicht bezahlen. Nach langer Streiterei haben wir dann doch nochmals ein Rezept bekommen. Die Physio-Therapeutin sagte, wir sollen nochmals zum Orthopäden, mein Sohn sei instabil, da würde was nicht stimmen. Im August hatten wir dann wieder einen Termin, bei dem man mir sagte, dass die Physio-Therapeuten immer was finden, die wollen schließlich Geld verdienen, ich solle meinen Sohn zum Kampfsport anmelden, das bringr mehr als KG. Daraufhin habe ich einen Termin bei einem anderen Orthopäden gemacht, da ich eine zweite Meinung wollte. Hier wurde im September nochmals geröngt und der Orthopäde (er ist auch Sportarzt und hat eigentlich einen sehr guten Ruf, ist Mannschaftsarzt der Handball-Nationalmannschaft) sagte zu mir, ich müsse dringend mit meinem Sohn zum Kinderorthopäden, die Skoliose habe sich verschlechtert auf über 20 Grad und er geht davon aus, dass man über eine Korsetttherapie nachdenken muss. Selbst ich als Laie habe gesehen, dass die Wirbelsäule massiv schief ist auf dem Röntgenbild. Von außen sieht man nichts, außer einem Schiefstand an den Schultern, die linke (die Skoliose ist auch linkskonvex) Schulter hängt nach unten. An der Uniklinik in Tübingen haben sie mir dann gesagt, dass es eine Skoliose sei, wir sollen KG machen und zum Schwimmen gehen und Kontrolle wieder in 1 Jahr. Das war mir zu lang, daraufhin habe ich aufgrund der vielen Forumsempfehlungen einen Termin bei Dr. Hoffmann gemacht. Wir kamen schnell dran, wurden super freundlich aufgenommen und Dr. Hoffmann hat sich viel Zeit bei der Untersuchung genommen (habe € 65,-- bezahlt).
Nun kommt die Diagnose laut Bericht: Rotation der LWS von 1 ° nach Bunnell, thorakal 0°. Die Hüften zeigen sich mit einer Drehfähigkeit von IRO/ARO bds. 30-0-70° seitengleich, es besteht jedoch eine massive Lendenstrecksteife und Verkürzung der gesamten ischiocruralen Muskulatur.
Röntgen: Lumbald Abweichung von 6° nach Cobb, der thorakale Gegenschwung liegt bei 3 °.
Es wurde uns ein Rezept für KG ausgestellt, Wiedervorstellung in 4 Monaten.
Auf meine Frage hin wurde mir nur gesagt, mein Sohn habe keine Skoliose, die Röntgenbilder bei den vorherigen zwei Orthopäden seien falsch, mein Sohn sei falsch gestanden. Und außerdem würde eine Skoliose nie Schmerzen machen.....
Herr Hoffmann war nett und freundlich, hat meine Fragen und Einwände aber einfach so abgewatscht. Wem glaube ich jetzt, ich bin jetzt weiterhin verunsichert. Können sich zwei Ärzte irren und falsch röntgen?
Was meint Ihr dazu? Für Eure Tipps wäre ich sehr dankbar.
LG - eine besorgte Mutter.
nachdem ich seit längerer Zeit hier mitlese, habe ich mich entschlossen auch mal was zu fragen.
Mein Sohn, 7 Jahre, leidet seit ca. 1,5 Jahren unter mal mehr und mal weniger starken Rückenschmerzen, welche täglich auftreten. Er ist ein sehr fitter, sportlicher Junge, kein Übergewicht. Nach langem Hin und her wurde bei ihm im August letzen Jahres eine Skoliose mit 13 Grad festgestellt. Wir machten KG und die Beschwerden besserten sich teilweise. Im März diesen Jahres hieß es auf einmal ,wir würden keine KG mehr bekommen, die Kasse würde das nicht bezahlen. Nach langer Streiterei haben wir dann doch nochmals ein Rezept bekommen. Die Physio-Therapeutin sagte, wir sollen nochmals zum Orthopäden, mein Sohn sei instabil, da würde was nicht stimmen. Im August hatten wir dann wieder einen Termin, bei dem man mir sagte, dass die Physio-Therapeuten immer was finden, die wollen schließlich Geld verdienen, ich solle meinen Sohn zum Kampfsport anmelden, das bringr mehr als KG. Daraufhin habe ich einen Termin bei einem anderen Orthopäden gemacht, da ich eine zweite Meinung wollte. Hier wurde im September nochmals geröngt und der Orthopäde (er ist auch Sportarzt und hat eigentlich einen sehr guten Ruf, ist Mannschaftsarzt der Handball-Nationalmannschaft) sagte zu mir, ich müsse dringend mit meinem Sohn zum Kinderorthopäden, die Skoliose habe sich verschlechtert auf über 20 Grad und er geht davon aus, dass man über eine Korsetttherapie nachdenken muss. Selbst ich als Laie habe gesehen, dass die Wirbelsäule massiv schief ist auf dem Röntgenbild. Von außen sieht man nichts, außer einem Schiefstand an den Schultern, die linke (die Skoliose ist auch linkskonvex) Schulter hängt nach unten. An der Uniklinik in Tübingen haben sie mir dann gesagt, dass es eine Skoliose sei, wir sollen KG machen und zum Schwimmen gehen und Kontrolle wieder in 1 Jahr. Das war mir zu lang, daraufhin habe ich aufgrund der vielen Forumsempfehlungen einen Termin bei Dr. Hoffmann gemacht. Wir kamen schnell dran, wurden super freundlich aufgenommen und Dr. Hoffmann hat sich viel Zeit bei der Untersuchung genommen (habe € 65,-- bezahlt).
Nun kommt die Diagnose laut Bericht: Rotation der LWS von 1 ° nach Bunnell, thorakal 0°. Die Hüften zeigen sich mit einer Drehfähigkeit von IRO/ARO bds. 30-0-70° seitengleich, es besteht jedoch eine massive Lendenstrecksteife und Verkürzung der gesamten ischiocruralen Muskulatur.
Röntgen: Lumbald Abweichung von 6° nach Cobb, der thorakale Gegenschwung liegt bei 3 °.
Es wurde uns ein Rezept für KG ausgestellt, Wiedervorstellung in 4 Monaten.
Auf meine Frage hin wurde mir nur gesagt, mein Sohn habe keine Skoliose, die Röntgenbilder bei den vorherigen zwei Orthopäden seien falsch, mein Sohn sei falsch gestanden. Und außerdem würde eine Skoliose nie Schmerzen machen.....
Herr Hoffmann war nett und freundlich, hat meine Fragen und Einwände aber einfach so abgewatscht. Wem glaube ich jetzt, ich bin jetzt weiterhin verunsichert. Können sich zwei Ärzte irren und falsch röntgen?
Was meint Ihr dazu? Für Eure Tipps wäre ich sehr dankbar.
LG - eine besorgte Mutter.
