Ich bin neu
Verfasst: So, 16.03.2014 - 23:58
Hallo zusammen, ich bin neu hier und hab gar kein richtiges Anliegen. Ich wollt mich nur mal ausquatschen...
Kurz zu mir: Ich bin 26,5 Jahre alt ^^ und meine Skoliose wurde mit ca. 11 Jahren entdeckt, welchen Grad sie hatte bzw. jezt hat, weiß ich gar nicht, nicht wenig jedenfalls. Dann folgte das (scheinbar) übliche: Arztbesuche, Krankengymnastik und verschiedene Klinikbesuche. Ich erinnere mich nur schwach an die Zeit aber schon damals gab es totale Uneinigkeiten über den Zustand meines Rückens und die beste Behanldungsmöglichkeit: Von "Sie ist total versteift", bis "Da ist viel Beweglichkeit" und OP und Korsett.
Meine Eltern entschieden sich damals für mich gegen ein Korsett wegen ästethischen Gründen und der eingeschränkten Beweglichkeit. Ich habe diese Entscheidung nie bereut, da ich immer wieder lese, wie Kinder/Jugendliche gemobbt wurden und im Ergebnis das Korsett nichts gebracht hat.
Parallel zum Physio habe ich mit Einzelstunden Feldenkrais angefangen (bitte bei Unkenntnis googlen
). Diese werden von der KK nicht übernommen und kosten ca. 40€/Std. Das habe ich solange durchgezogen bis ich ca. 23 Jahre war. KP, was in der Zeit mit der WIrbelsäule Gradmäßig passiert ist, ist schlimmer geworden, das sehe ich
Nun habe ich fast 4 Jahre gar nichts dafür/dagegen getan. Das liegt zum Einen daran, dass ich zu faul war, zum anderen aber auch sicherlich daran, dass ich nicht glaube, das ieine Therapie da helfen kann
Da meine täglichen Schmerzen auszuhalten sind (das ist ja immer Ermessenssache) geht es mit eher um das Erscheinungsbild. Ich habe mich immer rel. wenig mit dem Thema beschäftigt, ich wollte es vergessen und verdrängen...
Ich bin eine von der Sorte, die ungerne auf ihre "Krankheit" angesprochen wird. Ich will keine extrawurst und einfach normal sein! Früher habe ich oft nachts im Bett geweint. Heute kommt es seltener vor. Ich denk auch meist, dass ich dazu kein Recht hab, weil ich echt ne tolle Familie, gute Freunde und auch schon Jahre lang ein Freund habe. Ich wurde auch nie richtig gehänselt deswegen oder so...Aber ich schäme mich so für meinen Rücken/Körper. Deshalb finde ich es auch ganz unangenehm darauf angesprochen zu werden, auch wenn die Leute dabei nett sind... Ich erzähle es nur, wenn es unbedingt sein muss. Bei meinen Freunden weiß ich gar nicht, ob sie wissen was ich habe, obwohl ich mir sehr sicher bin, dass sie sehen, dass etwas nicht stimmt mit meinem Körper. Ich hasse Leute, sie sich wegen "chronischer" Krankheiten ins Rampenlicht stellen...
Da mein Freund und ich schon lange zusammen sind, werden wir vll in nächster Zeit heiraten. Ich würde mich riesig freuen über die Feier, die Tatsache, den Tag und so. Aber ich muss auch ständig dran denken, was ich denn anziehen sollte/könnte, damit man meinen verkrüppelten Rücken nicht sehen kann. Ich weiß, niemand würde mich mobben oder ansprechen aber alle würden es sehen und auch hinter meinem Rücken tuscheln...
Ich würd mich sehr über Kommentare oder Fragen eurerseits freuen...Ich hab mich hier im Forum noch nicht so richtig gefunden...
LG und Gute Nacht
Kurz zu mir: Ich bin 26,5 Jahre alt ^^ und meine Skoliose wurde mit ca. 11 Jahren entdeckt, welchen Grad sie hatte bzw. jezt hat, weiß ich gar nicht, nicht wenig jedenfalls. Dann folgte das (scheinbar) übliche: Arztbesuche, Krankengymnastik und verschiedene Klinikbesuche. Ich erinnere mich nur schwach an die Zeit aber schon damals gab es totale Uneinigkeiten über den Zustand meines Rückens und die beste Behanldungsmöglichkeit: Von "Sie ist total versteift", bis "Da ist viel Beweglichkeit" und OP und Korsett.
Meine Eltern entschieden sich damals für mich gegen ein Korsett wegen ästethischen Gründen und der eingeschränkten Beweglichkeit. Ich habe diese Entscheidung nie bereut, da ich immer wieder lese, wie Kinder/Jugendliche gemobbt wurden und im Ergebnis das Korsett nichts gebracht hat.
Parallel zum Physio habe ich mit Einzelstunden Feldenkrais angefangen (bitte bei Unkenntnis googlen
Nun habe ich fast 4 Jahre gar nichts dafür/dagegen getan. Das liegt zum Einen daran, dass ich zu faul war, zum anderen aber auch sicherlich daran, dass ich nicht glaube, das ieine Therapie da helfen kann
Da meine täglichen Schmerzen auszuhalten sind (das ist ja immer Ermessenssache) geht es mit eher um das Erscheinungsbild. Ich habe mich immer rel. wenig mit dem Thema beschäftigt, ich wollte es vergessen und verdrängen...
Ich bin eine von der Sorte, die ungerne auf ihre "Krankheit" angesprochen wird. Ich will keine extrawurst und einfach normal sein! Früher habe ich oft nachts im Bett geweint. Heute kommt es seltener vor. Ich denk auch meist, dass ich dazu kein Recht hab, weil ich echt ne tolle Familie, gute Freunde und auch schon Jahre lang ein Freund habe. Ich wurde auch nie richtig gehänselt deswegen oder so...Aber ich schäme mich so für meinen Rücken/Körper. Deshalb finde ich es auch ganz unangenehm darauf angesprochen zu werden, auch wenn die Leute dabei nett sind... Ich erzähle es nur, wenn es unbedingt sein muss. Bei meinen Freunden weiß ich gar nicht, ob sie wissen was ich habe, obwohl ich mir sehr sicher bin, dass sie sehen, dass etwas nicht stimmt mit meinem Körper. Ich hasse Leute, sie sich wegen "chronischer" Krankheiten ins Rampenlicht stellen...
Da mein Freund und ich schon lange zusammen sind, werden wir vll in nächster Zeit heiraten. Ich würde mich riesig freuen über die Feier, die Tatsache, den Tag und so. Aber ich muss auch ständig dran denken, was ich denn anziehen sollte/könnte, damit man meinen verkrüppelten Rücken nicht sehen kann. Ich weiß, niemand würde mich mobben oder ansprechen aber alle würden es sehen und auch hinter meinem Rücken tuscheln...
Ich würd mich sehr über Kommentare oder Fragen eurerseits freuen...Ich hab mich hier im Forum noch nicht so richtig gefunden...
LG und Gute Nacht