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Hüftprobleme durch Skoliose
Verfasst: Di, 31.08.2004 - 21:03
von Hasenbär
Hallo zusammen,
heute habe ich eine Frage, die meine Mutter betrifft.
Meine Mutter hat eine Skoliose (ist nie vermessen worden, liegt schäftzungsweise aber deutlich unter 50 grad). Große Schmerzen hat sie bislang nicht gehabt.
Seit einem Sturz vor zwei Jahren hat sie große Schmerzen in der Hüfte beim Laufen oder Liegen. Die Orthopäden haben nie etwas gefunden, die Hüfte sei bis auf eine leichte Arthrose in Ordnung. Die Physiotherapeutin meint, das Gelenk spring immer wieder aus der Hüfte und renkt immer wieder neu ein.
Gymnastik kann meine Mam vor Schmerzen nicht machen, sie wird dann auch immer wieder heim geschickt, sie könne erst Gymnastik machen, wenn sie schmerzfrei ist. Sie möchte aber etwas tun!!! Welch ein Hexenkreis!
Meine Fragen:
- können die Hüftschmerzen von der Skoliose kommen (im Hüftbereich habe ich selber nämlich gar keine Probleme)?
- wenn das Gelenk wirklich immer rausrutscht, welche Gymnastik könnte dagegen anwirken? Sie kann sich ja nicht ein Lebenlang einrenken lassen!
- macht es in ihrem Fall Sinn, z.B. zu Dr. Hoffmann zu gehen, auch wenn die Hüftschmerzen vielleicht gar nicht von der Skoliose kommen?
Ich danke Euch herzlich für Eure Erfahrungen/Meinungen
Nadja
Verfasst: Mi, 01.09.2004 - 11:53
von Sandman77
Wegeg knockentfernung in meine hüften habe ich manchmal problemen. Auch wegend der verkrummerung und falsche belastung von der Skoliose...
Verfasst: Fr, 03.09.2004 - 22:05
von elaine
hallo,
ich war wegen meinen hüftschmerzen auch schon ein paar mal beim orthopäden. der hat mich geröntgt, tabletten gegen die schmerzen verschrieben, das wars. auf dem röntgenbild hat man auch nicht gesehen. dabei sind die schmerzen echt heftig. die hab ich so extrem zwar -toitoitoi- nur ca 3mal im jahr, dann aber so schlimm, dass ich nicht laufen kann. die sind zwar nur einseitig, links, aber da geht auch nix mehr mit humpeln oder hüpfen.
mein hauptbogen hat ca. 45 °.
physiotherapeuten haben da bis jetzt auch nichts erreicht, ich mach halt schroth, trotzdem kommen die schmerzen.
hab bis jetzt auch noch keinen zusammenhang zu viel laufen, stehen oder so gefunden.
also auch ich wäre froh, wenn da jemand was zu wüsste... :help:
bye, elaine
Verfasst: Sa, 04.09.2004 - 14:40
von Gruseline
Hallo Elaine
ich würde Dir raten einen guten Ostophaten zu suchen.
Es kann durchaus sein, das Dein Hüftgelenk nicht immer stabil ,in der Hüftpfanne sitzt.
Springt bei vielen Menschen schon raus, wenn sie die Beine übereinanderschlagen.
Und macht Schmerzen, obwohl man das nicht auf einem Röntgenbild sehen kann.
Außerdem ist so eine Behandlung grundsätzlich gut ,weil versucht wird Blockaden und Verkrampfungen zu lösen.
Mir und meiner Tochter hilft es immer sehr schnell.
Meine Tochter hat damit auch ihre Probleme.Skoli von 30 Grad ,ist Korsettversorgt.
Einen Versuch ist es bestimmt wert.
LG
Gruseline
Gaby
Verfasst: Mo, 06.09.2004 - 22:29
von elaine
hallo gruseline,
vielen dank für den tip. woher weiß ich denn, ob ein osteopath gut ist? ausprobieren, ob seine behandlung hilft? kenn mich da nicht aus.
das problem ist nur: selbst wenn ich einen guten osteopathen finde- meine starken hüftschmerzen traten bis jetzt eigentlich immer entweder sonntags oder zu total bescheuerten zeitpunkten auf, feiertage etwa. hört sich jetzt blöd an, ist aber so.
kann denn eine osteopathische therapie ( oder so ) präventiv wirken oder nur akut, also wenn die schmerzen da sind?
was wird da überhaupt gemacht?
fragen über fragen...
bye, elaine
Verfasst: Di, 07.09.2004 - 09:52
von Gruseline
Hallo Elaine
ausprobieren oder von jemanden eine Empfehlung bekommen.
Vom Ortophäden von dem Physio(haben auch oft Kenntnisse in der Osteophatie)Bekannte und hier kannst Du unter dem Begriff "Suche "auch einiges dazu finden.Ansonsten den Verband suchen(Google) und nach Adressen in Deiner Gegend fragen.
Kann auch sein, das Stonewoman, das schon mal hier ins Forum gestellt hat.Weiß ich nicht genau.
Es hilft akut und vorbeugend.
Es ist eine sanfte Methode ,die allerdings im Akutfall auch ein wenig schmerzen kann.Aber es hilft.
Dorn- Breus-Osteophatie oder die Crano Sakrale-Therapie gehören, in die gleiche Richtung.
Unterscheiden sich aber von der ausführenden Technik.
Der Therapeut versucht sanft und ohne ruckartige Bewegungen(Wie bei der Chiropratik)Deine Gelenke/die WS, auch Hüfte und so weiter, dahin zu schieben und zu drücken ,wo die normalerweise hingehören.
Und die Enerdie wieder fließen zu lassen.
Also er arbeitet mit seinen Händen,an Deinem Körper .Es werden Blockaden und Verspannungen(auch die seelischen)gelöst.
Und das Deine Beschwerden zu "unmöglichen Zeiten "auftauchen ,ist nicht so ungewöhnlich.
Bei vielen Menschen kommen Beschwerden ,wenn der Körper zur Ruhe kommt ,eben wenn zum Beispiel Wochenende ist.
Vielleicht schreibst Du Dir mal auf ,wann Du Schmerzen hast.
So eine Art Schmerztagebuch.
Und versuchst Zusammenhänge zu finden.
Ob Du vorher extremen Stress hattest oder irgendetwas ansteht ,was Du garnicht gerne machen möchtest.
Hilft vielleicht auch zu erkennen ,was der seelische Anteil ,dieser Schmerzen ist.
Aber mechanisch, muß eben erstmal geholfen werden.
Wenn Du schon zum Beispiel Blockaden hast,nutzt es auch nichts ,sich darüber Gedanken zu machen, wie das nun enstanden ist.
Die müßen erstmal weg und dann kann man schauen, was man selbst zur Verhinderung tun kann.
Meine Tochter( Skoli und Korsettverorgt/13Jahre)geht alle 6-8 Wochen hin und bei ihr sehe ich es am deutlichsten.Sie ist total entspannt und fröhlicher,nach einer Behandlung.Einfach gelöster.
Ich gehe immer mal wieder, bei akuten Bandscheibenproblemen hin.
Meist ist meine Hüfte nicht richtig in der Schale und mein Kreuzbein rutscht immer wieder raus.
Ich würde auch noch auf die Ausbildung achten.
Es gibt Ärzte aber eher selten /Physios/Heilpraktiker.
DIe Ausbildung muß selbst von denen finanziert werden und dauert glaube ich 3-5 Jahre.
Also frag nach der Ausbildung und wie lange der jenige schon praktiziert.
LG
Gruseline
Gaby