HWS-Syndrom mit etlichen Beschwerden
Verfasst: Mi, 04.01.2012 - 01:52
Hallo,
laut meines Hausarztes habe ich eine leichte Skoliose im Lendenwirbelbereich und neige zu Verspannungen.
Hier mal eine kurze Zusammenfassung meiner Beschwerden:
Beginn: Oktober 2011
- Druckgefühl im Gesicht
- Ohrensauesen (beidseitig)
- Abgeschlagenheit, krank sein Gefühl
genommene Medikamente: Syntaris Spray und Bromelain POS, da vm Gefühl her eine durch Chlorallergie aisgelöste Nebenhöhlenentzündung bestand.
da die Beschwerden schlimmer wurden bin ich zum HNO.
HNo Diagnose: Nebenhöhlenentzündung (ohne wirkliche Untersuchung), ich sollte Cefuhexal 500 nehmen
Antibiotika schlugen nicht an, nach letzter Tavblette Blutdruckabfall, Herzrasen, leichte Angst-/Panikattacke, Schwindel, Übelkeit, Schlaflosigkeit, sehr starker Durst.
Darauf den Tag zum Hausarzt, dem alles geschildert, inklusive schlimmer werdenden Kopfdruck und Ohrensauen!
Ohne richtige Untersuchung bekam ich die Diagnose Virusinfekt.
Maßnahmen die ich machen sollte: Inhalieren, Ölhaltiges Spray, Paracetamol
Beschwerden wurden schlimmer, ich also wieder zum HNO. Inzwischen konnte ich nicht mehr lange sitzen ohne zu denken, dass ich umkippe oder mich übergeben muss. Ohrensausen war lauter und Kopfdruck noch schlimmer als zuvor.
Der untersuchte gar nicht und drückte mir ein Ginkopreparat in die Hand, welches ich 2 Tage nehmen sollte. Ginkopreparat machte absolut gar nichts. Ich bin nach einer weiteren schlaflosen Nacht wieder zum Hausarzt. Dieser meinte ich sollte mich schonen, Wärme drauf packen, weiter inhalieren und wenn nötig Ibuprofen nehmen.
Inzwischen hatte ich die Beschwerden fast 2 Monate. Ich bin Sportstudentin und war nicht mehr leistungsfähig, konnte an schlechten Tagen nur noch liegen, fühlte mich dermaßen schlecht, dass ich nichts machen konnte. Eine Bekannte sagte mir, dass alles auch von der Schilddrüsenimmunerkrankung Hashimoto kommen könnte. Ich also wieder zum Hausarzt und bestand auf ein großes Blutbild, MRT von der HWS und Test auf Hashimoto.
Da ich einen starken Druck vom Nacken bis in die Hüfte bekam, ging ich zum Chiropraktiker, der mich einmal am Lendenwirbel und zweimal am Nacken wieder einrenkte, plus 2x Elektrotherapie für 10 Minuten machte und 1x Schöpfen um die Muskeln zu lockern.
Hausarzt untersuchte das erste Mal richtig. Ultraschall (Halsschlagader, Schilddrüse, sämtliche Organe, Bauch...) war alles ohne Befund, bzw. laut ihm nicht auffällig, großes Blutbild kam komplett in Ordnung wieder (auch Blutsenkung, was auf keinen entzündlichen Prozess schließen ließe) und das MRT wurde, warum auch immer, vom Kopf gemacht. Das einzig auffällige war eine, laut Auswertung, kleine, nicht raumfordernde Arachnoidalzyste im Bereich der rechten Schläfe.
Mein Arzt meinte, dass MRT hätte auch eine Entzündung in der linken Keilbeinhöhle gezeigt, von daher sollte ich 3 mal täglich über 4-6 Wochen Ibuprofen nehmen. Ich sagte ihm abermals, dass ich gerne Massagen oder ähnliches hätte, da ich nach wie votr das Gefühl hatte, dass es vom Nacken herkommt. Er hielt es nicht für nötig. Somit "kaufte" ich mir 6 Massagen selber, welche etwas halfen.
Da der Kopfdruck und das ständige Ohrenrauschen nicht weggingen (inzwischen fast 3 Monate!) und auch nicht besser wurden, ich immer noch zwischendurch Tage hatte, an denen ich nur noch liegen konnte, entschied ich mich den HNO zu wechseln und ging mit MRT Bericht zu diesem.
Er untersuchte einmal richtig (Endoskopie der kompletten linken Nasenhöhlen, Trommelfell, Ohren, Hörtest). Alles in Ordnung und er konnte keine Entzündung in der Keilbeinhöhle erkennen. Er packte mir einmal kurz in den Nacken und dieses schmerzte enorm. Er diagnostizierte ein HWS-SYndrom und sagte ausdrücklich, dass ich Krankengymnastik bräuchte. Ich erzählte ihm, dass ich dies meinem Hausarzt auch gesagt hätte und ihn auch darauf hingewiesen hatte, dass mir bereits 3 von 6 Massagen etwas geholfen hatten. Der HNO konnte nur mit dem Kopf schütteln und sagte, dass es absolut offensichtlich ist, dass meine gesamten Beschwerden von den Halswirbeln kommen, da die Muskeln dort auch komplett verhärtet seien. Er könnte nicht verstehen, dass ich fast 3 MOnate komplett falsch behandelt wurde und soviel Zeit verschenkt wurde.
Inzwischen habe ich weniger Kopfdruck im gesamten Kopf. Dafür einen permanenten und starken Druck an der rechten Schläfe, mein rechtes Auge fühlt sich trocken an, ich habe hin und wieder Blitze vor den Augen und ich meine auch in der Ferne schlechter sehen zu können. Ich hab sehr starke Schlafstörungen, in den letzten 4 Tagen konnte ich alleine in 2 Nächsten gar keinen Schlaf finden, schlafe dafür maximal 2 Stunden auf der Couch ein, ich fühle mich nur noch gerädert, leistungsunfähig, habe das Gefühl als sei mein Kopf und Nacken nicht richtig durchblutet, bin zwischendurch nicht aufnahmefähig (was ich sonst IMMER war!), mein Gedächtnis ist auch nicht so gut in letzter Zeit (vorher fotografisch) und ich fühle mich nicht fähig Sport oder ähnliches zu machen, da ich zwischendurch das Gefühl von Übelkeit und Schwindel habe, auch wenn sich nichts dreht. Das alles zusammen geht bei mir inzwischen auf die Psyche.
Ich habe nun 6x Krankengymnastik (erste heute gehabt) und noch 1x Massage (werde mir aber neue holen). Die Therapeutin ist die selbe und sie hatte heute die oberen Halswirbel abgetastet. Die ersten drei Halswirbel haben an dem rechten Fortsatz dermaßen geschmerzt, dass es kaum auszuhalten war. Sie stellte zudem einen leichten Beckenschiefstand fest und das meine Wirbelsäule im Lendenbereich leicht gedreht ist. Zusätzlich, dass ich, wenn ich z.B. den Kopf nach links drehen muss, ich einen sehr eingeschränkten Radius habe und das Bewegen an sich auch nicht ohne Druck oder leichtem Schmerz geht.
Ich bin wirklich sauer, dass mein Hausarzt und alter HNO nicht auf meinen Kopfdruck, auf das Ohrensausen und all die Beschwerden, die laut neuem HNO absolut auf ein HWS-Syndrom deuten reagiert haben. Ich kann meine Sportprüfungen, beginnend in 2 Wochen, vergessen, da ich dank meines Nackens und der starken Verspannungen nichts machen kann z.Zt.
Mich würde nun interessieren mit was für Konsequenzen so etwas einherkommen kann? Kann das gehirn unterversorgt werden und daraus schlimmere Dinge (Schalganfall etc.) entstehen und was könnte ich noch unternehmen? Ich laufe schon ständig mit Schal, Wärmflasche oder warmen Heizkissen herum, damit mein Nacken warm bleibt.
laut meines Hausarztes habe ich eine leichte Skoliose im Lendenwirbelbereich und neige zu Verspannungen.
Hier mal eine kurze Zusammenfassung meiner Beschwerden:
Beginn: Oktober 2011
- Druckgefühl im Gesicht
- Ohrensauesen (beidseitig)
- Abgeschlagenheit, krank sein Gefühl
genommene Medikamente: Syntaris Spray und Bromelain POS, da vm Gefühl her eine durch Chlorallergie aisgelöste Nebenhöhlenentzündung bestand.
da die Beschwerden schlimmer wurden bin ich zum HNO.
HNo Diagnose: Nebenhöhlenentzündung (ohne wirkliche Untersuchung), ich sollte Cefuhexal 500 nehmen
Antibiotika schlugen nicht an, nach letzter Tavblette Blutdruckabfall, Herzrasen, leichte Angst-/Panikattacke, Schwindel, Übelkeit, Schlaflosigkeit, sehr starker Durst.
Darauf den Tag zum Hausarzt, dem alles geschildert, inklusive schlimmer werdenden Kopfdruck und Ohrensauen!
Ohne richtige Untersuchung bekam ich die Diagnose Virusinfekt.
Maßnahmen die ich machen sollte: Inhalieren, Ölhaltiges Spray, Paracetamol
Beschwerden wurden schlimmer, ich also wieder zum HNO. Inzwischen konnte ich nicht mehr lange sitzen ohne zu denken, dass ich umkippe oder mich übergeben muss. Ohrensausen war lauter und Kopfdruck noch schlimmer als zuvor.
Der untersuchte gar nicht und drückte mir ein Ginkopreparat in die Hand, welches ich 2 Tage nehmen sollte. Ginkopreparat machte absolut gar nichts. Ich bin nach einer weiteren schlaflosen Nacht wieder zum Hausarzt. Dieser meinte ich sollte mich schonen, Wärme drauf packen, weiter inhalieren und wenn nötig Ibuprofen nehmen.
Inzwischen hatte ich die Beschwerden fast 2 Monate. Ich bin Sportstudentin und war nicht mehr leistungsfähig, konnte an schlechten Tagen nur noch liegen, fühlte mich dermaßen schlecht, dass ich nichts machen konnte. Eine Bekannte sagte mir, dass alles auch von der Schilddrüsenimmunerkrankung Hashimoto kommen könnte. Ich also wieder zum Hausarzt und bestand auf ein großes Blutbild, MRT von der HWS und Test auf Hashimoto.
Da ich einen starken Druck vom Nacken bis in die Hüfte bekam, ging ich zum Chiropraktiker, der mich einmal am Lendenwirbel und zweimal am Nacken wieder einrenkte, plus 2x Elektrotherapie für 10 Minuten machte und 1x Schöpfen um die Muskeln zu lockern.
Hausarzt untersuchte das erste Mal richtig. Ultraschall (Halsschlagader, Schilddrüse, sämtliche Organe, Bauch...) war alles ohne Befund, bzw. laut ihm nicht auffällig, großes Blutbild kam komplett in Ordnung wieder (auch Blutsenkung, was auf keinen entzündlichen Prozess schließen ließe) und das MRT wurde, warum auch immer, vom Kopf gemacht. Das einzig auffällige war eine, laut Auswertung, kleine, nicht raumfordernde Arachnoidalzyste im Bereich der rechten Schläfe.
Mein Arzt meinte, dass MRT hätte auch eine Entzündung in der linken Keilbeinhöhle gezeigt, von daher sollte ich 3 mal täglich über 4-6 Wochen Ibuprofen nehmen. Ich sagte ihm abermals, dass ich gerne Massagen oder ähnliches hätte, da ich nach wie votr das Gefühl hatte, dass es vom Nacken herkommt. Er hielt es nicht für nötig. Somit "kaufte" ich mir 6 Massagen selber, welche etwas halfen.
Da der Kopfdruck und das ständige Ohrenrauschen nicht weggingen (inzwischen fast 3 Monate!) und auch nicht besser wurden, ich immer noch zwischendurch Tage hatte, an denen ich nur noch liegen konnte, entschied ich mich den HNO zu wechseln und ging mit MRT Bericht zu diesem.
Er untersuchte einmal richtig (Endoskopie der kompletten linken Nasenhöhlen, Trommelfell, Ohren, Hörtest). Alles in Ordnung und er konnte keine Entzündung in der Keilbeinhöhle erkennen. Er packte mir einmal kurz in den Nacken und dieses schmerzte enorm. Er diagnostizierte ein HWS-SYndrom und sagte ausdrücklich, dass ich Krankengymnastik bräuchte. Ich erzählte ihm, dass ich dies meinem Hausarzt auch gesagt hätte und ihn auch darauf hingewiesen hatte, dass mir bereits 3 von 6 Massagen etwas geholfen hatten. Der HNO konnte nur mit dem Kopf schütteln und sagte, dass es absolut offensichtlich ist, dass meine gesamten Beschwerden von den Halswirbeln kommen, da die Muskeln dort auch komplett verhärtet seien. Er könnte nicht verstehen, dass ich fast 3 MOnate komplett falsch behandelt wurde und soviel Zeit verschenkt wurde.
Inzwischen habe ich weniger Kopfdruck im gesamten Kopf. Dafür einen permanenten und starken Druck an der rechten Schläfe, mein rechtes Auge fühlt sich trocken an, ich habe hin und wieder Blitze vor den Augen und ich meine auch in der Ferne schlechter sehen zu können. Ich hab sehr starke Schlafstörungen, in den letzten 4 Tagen konnte ich alleine in 2 Nächsten gar keinen Schlaf finden, schlafe dafür maximal 2 Stunden auf der Couch ein, ich fühle mich nur noch gerädert, leistungsunfähig, habe das Gefühl als sei mein Kopf und Nacken nicht richtig durchblutet, bin zwischendurch nicht aufnahmefähig (was ich sonst IMMER war!), mein Gedächtnis ist auch nicht so gut in letzter Zeit (vorher fotografisch) und ich fühle mich nicht fähig Sport oder ähnliches zu machen, da ich zwischendurch das Gefühl von Übelkeit und Schwindel habe, auch wenn sich nichts dreht. Das alles zusammen geht bei mir inzwischen auf die Psyche.
Ich habe nun 6x Krankengymnastik (erste heute gehabt) und noch 1x Massage (werde mir aber neue holen). Die Therapeutin ist die selbe und sie hatte heute die oberen Halswirbel abgetastet. Die ersten drei Halswirbel haben an dem rechten Fortsatz dermaßen geschmerzt, dass es kaum auszuhalten war. Sie stellte zudem einen leichten Beckenschiefstand fest und das meine Wirbelsäule im Lendenbereich leicht gedreht ist. Zusätzlich, dass ich, wenn ich z.B. den Kopf nach links drehen muss, ich einen sehr eingeschränkten Radius habe und das Bewegen an sich auch nicht ohne Druck oder leichtem Schmerz geht.
Ich bin wirklich sauer, dass mein Hausarzt und alter HNO nicht auf meinen Kopfdruck, auf das Ohrensausen und all die Beschwerden, die laut neuem HNO absolut auf ein HWS-Syndrom deuten reagiert haben. Ich kann meine Sportprüfungen, beginnend in 2 Wochen, vergessen, da ich dank meines Nackens und der starken Verspannungen nichts machen kann z.Zt.
Mich würde nun interessieren mit was für Konsequenzen so etwas einherkommen kann? Kann das gehirn unterversorgt werden und daraus schlimmere Dinge (Schalganfall etc.) entstehen und was könnte ich noch unternehmen? Ich laufe schon ständig mit Schal, Wärmflasche oder warmen Heizkissen herum, damit mein Nacken warm bleibt.
