HWS-Syndrom mit etlichen Beschwerden

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Jihaku
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HWS-Syndrom mit etlichen Beschwerden

Beitrag von Jihaku »

Hallo,

laut meines Hausarztes habe ich eine leichte Skoliose im Lendenwirbelbereich und neige zu Verspannungen.

Hier mal eine kurze Zusammenfassung meiner Beschwerden:

Beginn: Oktober 2011
- Druckgefühl im Gesicht
- Ohrensauesen (beidseitig)
- Abgeschlagenheit, krank sein Gefühl

genommene Medikamente: Syntaris Spray und Bromelain POS, da vm Gefühl her eine durch Chlorallergie aisgelöste Nebenhöhlenentzündung bestand.

da die Beschwerden schlimmer wurden bin ich zum HNO.

HNo Diagnose: Nebenhöhlenentzündung (ohne wirkliche Untersuchung), ich sollte Cefuhexal 500 nehmen

Antibiotika schlugen nicht an, nach letzter Tavblette Blutdruckabfall, Herzrasen, leichte Angst-/Panikattacke, Schwindel, Übelkeit, Schlaflosigkeit, sehr starker Durst.

Darauf den Tag zum Hausarzt, dem alles geschildert, inklusive schlimmer werdenden Kopfdruck und Ohrensauen!

Ohne richtige Untersuchung bekam ich die Diagnose Virusinfekt.

Maßnahmen die ich machen sollte: Inhalieren, Ölhaltiges Spray, Paracetamol

Beschwerden wurden schlimmer, ich also wieder zum HNO. Inzwischen konnte ich nicht mehr lange sitzen ohne zu denken, dass ich umkippe oder mich übergeben muss. Ohrensausen war lauter und Kopfdruck noch schlimmer als zuvor.

Der untersuchte gar nicht und drückte mir ein Ginkopreparat in die Hand, welches ich 2 Tage nehmen sollte. Ginkopreparat machte absolut gar nichts. Ich bin nach einer weiteren schlaflosen Nacht wieder zum Hausarzt. Dieser meinte ich sollte mich schonen, Wärme drauf packen, weiter inhalieren und wenn nötig Ibuprofen nehmen.

Inzwischen hatte ich die Beschwerden fast 2 Monate. Ich bin Sportstudentin und war nicht mehr leistungsfähig, konnte an schlechten Tagen nur noch liegen, fühlte mich dermaßen schlecht, dass ich nichts machen konnte. Eine Bekannte sagte mir, dass alles auch von der Schilddrüsenimmunerkrankung Hashimoto kommen könnte. Ich also wieder zum Hausarzt und bestand auf ein großes Blutbild, MRT von der HWS und Test auf Hashimoto.

Da ich einen starken Druck vom Nacken bis in die Hüfte bekam, ging ich zum Chiropraktiker, der mich einmal am Lendenwirbel und zweimal am Nacken wieder einrenkte, plus 2x Elektrotherapie für 10 Minuten machte und 1x Schöpfen um die Muskeln zu lockern.

Hausarzt untersuchte das erste Mal richtig. Ultraschall (Halsschlagader, Schilddrüse, sämtliche Organe, Bauch...) war alles ohne Befund, bzw. laut ihm nicht auffällig, großes Blutbild kam komplett in Ordnung wieder (auch Blutsenkung, was auf keinen entzündlichen Prozess schließen ließe) und das MRT wurde, warum auch immer, vom Kopf gemacht. Das einzig auffällige war eine, laut Auswertung, kleine, nicht raumfordernde Arachnoidalzyste im Bereich der rechten Schläfe.

Mein Arzt meinte, dass MRT hätte auch eine Entzündung in der linken Keilbeinhöhle gezeigt, von daher sollte ich 3 mal täglich über 4-6 Wochen Ibuprofen nehmen. Ich sagte ihm abermals, dass ich gerne Massagen oder ähnliches hätte, da ich nach wie votr das Gefühl hatte, dass es vom Nacken herkommt. Er hielt es nicht für nötig. Somit "kaufte" ich mir 6 Massagen selber, welche etwas halfen.

Da der Kopfdruck und das ständige Ohrenrauschen nicht weggingen (inzwischen fast 3 Monate!) und auch nicht besser wurden, ich immer noch zwischendurch Tage hatte, an denen ich nur noch liegen konnte, entschied ich mich den HNO zu wechseln und ging mit MRT Bericht zu diesem.

Er untersuchte einmal richtig (Endoskopie der kompletten linken Nasenhöhlen, Trommelfell, Ohren, Hörtest). Alles in Ordnung und er konnte keine Entzündung in der Keilbeinhöhle erkennen. Er packte mir einmal kurz in den Nacken und dieses schmerzte enorm. Er diagnostizierte ein HWS-SYndrom und sagte ausdrücklich, dass ich Krankengymnastik bräuchte. Ich erzählte ihm, dass ich dies meinem Hausarzt auch gesagt hätte und ihn auch darauf hingewiesen hatte, dass mir bereits 3 von 6 Massagen etwas geholfen hatten. Der HNO konnte nur mit dem Kopf schütteln und sagte, dass es absolut offensichtlich ist, dass meine gesamten Beschwerden von den Halswirbeln kommen, da die Muskeln dort auch komplett verhärtet seien. Er könnte nicht verstehen, dass ich fast 3 MOnate komplett falsch behandelt wurde und soviel Zeit verschenkt wurde.


Inzwischen habe ich weniger Kopfdruck im gesamten Kopf. Dafür einen permanenten und starken Druck an der rechten Schläfe, mein rechtes Auge fühlt sich trocken an, ich habe hin und wieder Blitze vor den Augen und ich meine auch in der Ferne schlechter sehen zu können. Ich hab sehr starke Schlafstörungen, in den letzten 4 Tagen konnte ich alleine in 2 Nächsten gar keinen Schlaf finden, schlafe dafür maximal 2 Stunden auf der Couch ein, ich fühle mich nur noch gerädert, leistungsunfähig, habe das Gefühl als sei mein Kopf und Nacken nicht richtig durchblutet, bin zwischendurch nicht aufnahmefähig (was ich sonst IMMER war!), mein Gedächtnis ist auch nicht so gut in letzter Zeit (vorher fotografisch) und ich fühle mich nicht fähig Sport oder ähnliches zu machen, da ich zwischendurch das Gefühl von Übelkeit und Schwindel habe, auch wenn sich nichts dreht. Das alles zusammen geht bei mir inzwischen auf die Psyche.

Ich habe nun 6x Krankengymnastik (erste heute gehabt) und noch 1x Massage (werde mir aber neue holen). Die Therapeutin ist die selbe und sie hatte heute die oberen Halswirbel abgetastet. Die ersten drei Halswirbel haben an dem rechten Fortsatz dermaßen geschmerzt, dass es kaum auszuhalten war. Sie stellte zudem einen leichten Beckenschiefstand fest und das meine Wirbelsäule im Lendenbereich leicht gedreht ist. Zusätzlich, dass ich, wenn ich z.B. den Kopf nach links drehen muss, ich einen sehr eingeschränkten Radius habe und das Bewegen an sich auch nicht ohne Druck oder leichtem Schmerz geht.

Ich bin wirklich sauer, dass mein Hausarzt und alter HNO nicht auf meinen Kopfdruck, auf das Ohrensausen und all die Beschwerden, die laut neuem HNO absolut auf ein HWS-Syndrom deuten reagiert haben. Ich kann meine Sportprüfungen, beginnend in 2 Wochen, vergessen, da ich dank meines Nackens und der starken Verspannungen nichts machen kann z.Zt.


Mich würde nun interessieren mit was für Konsequenzen so etwas einherkommen kann? Kann das gehirn unterversorgt werden und daraus schlimmere Dinge (Schalganfall etc.) entstehen und was könnte ich noch unternehmen? Ich laufe schon ständig mit Schal, Wärmflasche oder warmen Heizkissen herum, damit mein Nacken warm bleibt. :(
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Re: HWS-Syndrom mit etlichen Beschwerden

Beitrag von minimine »

Hallo Jihaku,

herzlich willkommen hier im :forum:

Du schreibst immer nur von Hausarzt und HNO-Arzt, was ist aber mit einem Orthopäden? Wenn deine Probleme tatsächlich von der HWS kommen, dann gehört das ja in die Hände eines Orthopäden (der dann hoffentlich auch gut ist).
HWS-Syndrom kannte ich bisher nur als Begriff, wenn man eben akut einen steifen Nacken hat. :nixweiss:

LG
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Re: HWS-Syndrom mit etlichen Beschwerden

Beitrag von Jihaku »

Beim Orthopäden war ich noch nicht, da ich keinen Termin vor dem 17.1. haben konnte. Beim Neurologen erhalte ich auch irgendwie keinen schnelleren Termin, bzw. warte immer noch auf einen.

Die Nacht war mal eben meine rechte Gesichtshälfte taub für 30 Minuten, morgens dann hatte ich ein komisches Gefühl in der rechten Wade. Mein Hausarzt meinte nur "Ist halt so!" und schickte mich weg. :boese:
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Re: HWS-Syndrom mit etlichen Beschwerden

Beitrag von Silas »

Ich denke, dass Du mit Deiner Symptomatik im falschen Forum bist.

Auf jeden Fall sollte eine Abklärung durch den Orthopäden erfolgen und ggf. kann Physiotherapie und manuelle Therapie helfen.

Durch das MRT schließt sich eigentlich ein neurologischer Befund aus, deshalb verstehe ich nicht, was Du beim Neurologen willst.
"Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig."
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Re: HWS-Syndrom mit etlichen Beschwerden

Beitrag von Jihaku »

Ehm...lass mich übetrlegen........ Wahrscheinlich weil das MRT vom KOPF ohn Kontrasmittel gemacht wurde und keine Nerven mal eben auf den Bildern winken, die in der Wirbelsäule sitzen, bzw-. keine Nervenleitgeschwindigkeit oder Quetschungen auf einem KOPF-MRT zu sehen sind?! Und sowas beim HWS-Syndrom überprügft werden muss?
da ich Skoliose habe, und dieses Forum oben Skoliose stehen hat, denke ich nicht, dass ich hier falsch bin.
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Re: HWS-Syndrom mit etlichen Beschwerden

Beitrag von socke »

Jihaku hat geschrieben: da ich Skoliose habe, und dieses Forum oben Skoliose stehen hat, denke ich nicht, dass ich hier falsch bin.
Das hattest du bisher nicht erwähnt. Wie schaut deine Skoliose denn aus? (Krümmungsmuster/°-Zahlen); bist du in Therapie?

Die HWS schöpft aus dem Vollen, wenn es um Symptome geht. Von daher kann theoretisch so ziemlich alles von der HWS kommen. Muss aber nicht.

LG
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Re: HWS-Syndrom mit etlichen Beschwerden

Beitrag von Sunflower »

Ich würde mal sagen, welcome to my world!

So falsch bist Du hier nicht... hast Du eigentlich inzwischen mal einen MRT-Befund von der HWS bekommen?
Ich war nämlich mit den gleichen Beschwerden wie Du beim HNO. Neurologen (auch ich habe ein Kopf-MRT mit Kontrastmittel ohne Befund bekommen), Augenarzt (ebenfalls ohne Befund) da ich oft einen starken Druck über'm Auge bzw hinterm Augapfel habe, Zahnarzt, weil auch Kieferschmerzen da sind und ein Kribbeln im Gesicht, Trigeminusschmerzen, Ohrgeräusche usw usw

ENDLICH nun mein Befund - nachdem sich mein Orthopäde dann doch mal erbarmt hat, mir ein HWS-MRT angedeihen zu lassen: 2 Bandscheibenvorfälle in der HWS... dadurch natürlich eine übelste Schonhaltung inzwischen und jetzt darf ich erstmal schauen, wie ich das wieder in Form bringe... Ich habe auch Wahnsinnsschmerzen in der HWS (logischerweise) die bis hoch zum Kopfgelenk ziehen, mein Nacken und die Schultern sind total verhärtet.

Ich denke, Du brauchst unbedingt ein HWS-MRT.... Und HWS-Syndrom ist der Ausdruck für alles, was man sonst nicht definieren kann...
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Re: HWS-Syndrom mit etlichen Beschwerden

Beitrag von Jihaku »

Sunflower hat geschrieben:Ich würde mal sagen, welcome to my world!

So falsch bist Du hier nicht... hast Du eigentlich inzwischen mal einen MRT-Befund von der HWS bekommen?
Ich war nämlich mit den gleichen Beschwerden wie Du beim HNO. Neurologen (auch ich habe ein Kopf-MRT mit Kontrastmittel ohne Befund bekommen), Augenarzt (ebenfalls ohne Befund) da ich oft einen starken Druck über'm Auge bzw hinterm Augapfel habe, Zahnarzt, weil auch Kieferschmerzen da sind und ein Kribbeln im Gesicht, Trigeminusschmerzen, Ohrgeräusche usw usw

ENDLICH nun mein Befund - nachdem sich mein Orthopäde dann doch mal erbarmt hat, mir ein HWS-MRT angedeihen zu lassen: 2 Bandscheibenvorfälle in der HWS... dadurch natürlich eine übelste Schonhaltung inzwischen und jetzt darf ich erstmal schauen, wie ich das wieder in Form bringe... Ich habe auch Wahnsinnsschmerzen in der HWS (logischerweise) die bis hoch zum Kopfgelenk ziehen, mein Nacken und die Schultern sind total verhärtet.

Ich denke, Du brauchst unbedingt ein HWS-MRT.... Und HWS-Syndrom ist der Ausdruck für alles, was man sonst nicht definieren kann...
Ich hab bis jetzt einfach nur die Hölle durchgemacht und es ist noch nicht besser.
Im Januar war ich nachts in der Notfallambulanz, da ich so Schmerzen im Nacken hatte, dass ich weder liegen, sitzen noch stehen konnte. Dazu kamen Taubheitsgefühle in den Händen, Armen, beiden Beinen, Hals und Gesicht und eine starke Schwäche in den Beinen. ich konnte keine 100m alleine mehr laufen. Arzt dort konnte kaum Deutsch und hat einfach nicht gerafft, was Sache ist. Ich sollte halt Ibuprofen nehmen und wieder gehen. Dann war ich am Tag darauf morgens beim Orthopäden, der mich erst einmal angeschissen hat, was mir einfallen würde wegen so einer Lapalie ohne Termin zu kommen (ich hatte extra angerufen und gefragt, ob ich kommen könnte, da ich so Schmerzen hab und mein Termin nun mal erst 2 Wochen später war, da hieß es JA!). Dann ließ er nicht mit sich reden, stempelte mich als eingebildete Kranke ab und erst, da ich nervlich fertig war weil ich seit Tagen nicht mehr wegen Schmerzen schlafen konnte, als ich zu heulen anfing, was ich sonst nie mache, veranlasste er ein HWS MRT. Er sagte aber gleich, dass da nichts zu sehen sein wird. War auch so.
Physio meinte nach wie vor, dass da was instabil ist, er schmiss mich dann aus seiner Praxis als ich wegen der MRT Ergebnisse kommen sollte und meinte, ich solle ins Fitnessstudio gehen. Hallo?! Ich studiere Sport!

Die Wochen vergingen halt mit Physio, wieder HNO, Hausarzt etc. Nichts tat sich, Tinnitus wurde viel lauter, ich konnte allerdings den Kopf endlich wieder schmerzfrei drehen. Allerdings knackt es jetzt häufiger, ich habe immer noch Druck im Nacken, der den ganzen Kopf hochgeht und der Tinnitus ist unerträglich laut. Inzwischen höre ich den auf beiden Ohren trotz TV oder Musik.

Ich war dann bei einem Kiefergelenkspezialisten, der nach ausführlicher Untersuchung sagte: da ist definitiv was in der HWS nicht in Ordnung. Er schickte mich dann zu Dr. Biedermann in Köln, der DER Spezialist für HWS und Kopfgelenke ist, allerdings hab ich erst Ende April einen Termin bekommen.

Mich kotzt es einfach an, dass Ärzte keinen Bock haben sich um Kassenpatienten richtig zu kümmern. Nein, die einzigen die was machen sind die, die ein heiden Geld kosten und die man aus eigener Tasche privat bezahlen muss. >: (

Meine zweite Physio, die auf Atlas, Kopfgelenk und Kiefer spezialisiert ist untersuchte mich letzte Woche und sagte gleich nach einem Griff: Der Atlas ist links doch total schief, drückt hier an der Halsseite auf den C2 und dieser ist auch verschoben. Warum hat das kein Arzt bemerkt?!

Tja, wahrscheinlich weil keiner richtig untersucht hat und die MRT und Röntgenaufnahmen entweder von der falschen Seite gemacht wurden, nämlich rechts, oder das MRT diese Stelle gar nicht aufzeigt. Jetzt habe ich mal die MRT Bilder angeguckt und auf einem sieht man eindeutig wie schief der Atlas ist und das dieser auf den C2 darunter drückt. Genau das, was ich meinen Ärzten seit letztem Jahr sage: Es fühlt sich an, als würden 2 Wirbel aufeinander drücken.
Aber nein, sowas geht ja gar nicht!

ich hab so einen Hass auf die Ärzte inzwischen. Ich kann mein Studium nicht beenden wegen dem Mist und bin bereits im Examen drin, bzw. muss dieses Jahr fertig werden. :< Konzentrieren ist null, da der Tinnitus inzwischen beidseitig extrem laut ist und Kopf- und Nackendruck habe ich nocn-stop. Schlafen ist auch nach wie vor problematisch.
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Therapie: Wird derzeit gesucht- Sehr gute Anwendung mit HuChiGong

Re: HWS-Syndrom mit etlichen Beschwerden

Beitrag von Lesari »

Wenn ich das alles so lese, hört sich das für mich ziemlich negativ an. Ich habe ein schlimmes Jahr mit Schmerzen hinter mir,das erheblich das Arbeiten beeinflusste. Was mir dann wirklich half, war Huichungong. Ich bin dann in mich gegangen, und habe mich gefragt, woher kommen die Schmerzen, wann treten sie auf und wie war mein heutiges Bewegungsmuster. Das hat mir dann geholfen, damit besser umzugehen.
Als Sportstudentin würde ich mich fragen, welche Sportarten betreibe ich, sind sie gut für die Skoliose oder schaden sie. Negativ wirken sich ruckartige Sportarten aus, wie Judo, Karate, Basketball, Volleyball, Leistungsturnen. Auch bei Reiten ist Vorsicht angesagt.
Ich würde Dir auch einen Psychologen empfehlen, um herausfinden, ob ein bestimmtes Verhaltensmuster hinter den Nackenschmerzen steckt. Oder wenn alles nicht einen Heilpraktiker der auf Wirbelsäulenerkrankungen spezialisiert ist.
Was mir auch aufgefallen ist, das du deine Verantwortung für deinen Körper und Gesundheit an die Ärzte übergibst. Viele Menschen haben mittlerweile verlernt ein gutes Körpergefühl zu entwickeln, da helfen oft asiatische Trainigsmethoden, wie QiGong.
Ob ich einen guten Orthopäden habe? Nein. Er kennt sich mit Skoliose nicht wirklich aus, und tja, es sind immer nur die fünf Minuten Zeit, um etwas zu verschreiben,
Ich habe jetzt von einer Therapie gelesen, die Spiraldynamik heißt, das würde mich persönlich am meisten weiterbringen.Die Idee mit Skoliosetagebuch fand ich auch nicht so schlecht.
Ansonsten ist viel Eigeninitiave gefragt, viel lesen, viele Gespräche führen, viele Kontakte und gaaaanz viel Geduld.
Liebe Grüße Lesari
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Re: HWS-Syndrom mit etlichen Beschwerden

Beitrag von Jihaku »

Sorry, aber das ist absoluter Schwachsinn. ich brauche keinen Seelenklempner, da ich weiß woher es kommt und das ist durch ein Schleudertrauma, das mir nicht nur den Atlas verschoben hat, sondern auch den C2 Wirbel darunter verletzt hat und jetzt alles schön auf Nerven, Muskeln und Gefäße geht. Einen bescheuerten Psychofritzen brauche ich da mitnichten. Die haben eh von sowas keine Ahnung und verteilen brav ihre Tabletten und damit ist es für sie gegessen. kaputt machen können die gerne jemand anders.

Und was du da schreibst klingt echt wie von einer Sekte entnommen oder von jemanden, der lieber beten geht, als einen Mediziner zu fragen. O.o Wen das dein Weg ist bitte, ich halte das für kompletten Schwachsinn. :lach:

Und ich hab 5 Jahr lang Kampfkunst inklusive QiGong gemacht. ist nichts für mich, da ich davon nichts halte.
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Re: HWS-Syndrom mit etlichen Beschwerden

Beitrag von Mirco »

Hallo, wie wäre es eigentlich, wenn man erst einmal mit dem Grundsätzlichen anfangen würde?

Um eine vernünftige Diagnose hinsichtlich seiner Skoliose zu erhalten sollte man einen Orthopäden aufsuchen, der in diesem Bereich auch spezialisiert ist.

Das heißt er sollte nicht nur wie die vielen anderen, im Facharztstudium eine Seite bekommen haben wo draufsteht Skoliose nicht therapierbar und das war’s dann, sondern sich eingehender mit der Materie befasst haben.

Dazu sollte auch gehören

- Röntgenaufnahmen von der ganzen WS müssten im Stehen von vorne und von der Seite möglich sein, nur wenige haben so ein Gerät

- Schroth Therapie sollte für ihn kein Fremdwort sein, sowie die Cobb-Winkel und so weiter

- außerdem sollte eine Schroth-Intensiv Reha in Bad Sobernheim oder Bad Salzungen über den Renten oder Krankenversicherungsträger in Angriff genommen werden und so lange Widerspruch eingelegt werden, bis die Reha bewilligt wurde, mit Mithilfe seines kompetenten, und hinter einem stehenden Arztes.

Danach sollte man das erlernte zu Hause weiterführen am besten mit ambulanter Schroth Therapie vor Ort, wen hoffentlich vorhanden.

Dies hilft natürlich nur, wenn man tatsächlich eine Skoliose (Hyper)Kyphose, oder eine (Hyper)Lordose hat.

Ob das so ist, müsste man durch einen KOMPETENTEN Facharzt klären lassen, wo einer in der Nähe ist lässt sich herausfinden, ist er weiter weg, muss man da hin. Da muss man auch durch, Erfahrungsberichte liegen vor.

Alle anderen Wege sind ein Haschen nach Wind, man muss sich auch selber weiterbilden diesbezüglich, wenn man Besserung will.
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Re: HWS-Syndrom mit etlichen Beschwerden

Beitrag von Jihaku »

Sich selber fortbilden? Please, don't make me laugh! Was meinst du, was ich seit 6 Monaten mache und bei wievielen sogenannten "Spezialisten" ich bereits war?! Die haben keine Ahnung, weil die selbst zu faul sind sich weiterzubilden und die Beschwerden gehen durch so Möchtegern-Ärzte auch nicht weg. Die einzige, die sich hier fortbildet und denen was auf den Tisch legt, bin ich. Machen die was? nein! Kann ich noch mehr Ärzte wechseln bevor sich die KK bei mir meldet? NEIN! Gibt da einen schönen Spruch: Wenn man keine Ahnung hat............. :flop: :rolleyes:
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Re: HWS-Syndrom mit etlichen Beschwerden

Beitrag von Mirco »

Worauf beziehst du dich jetzt auf die Ärzte oder mich? Wie gesagt, kompetente Spezialisten in Bezug auf Skoliose/(Hyper)Kyphose/Lordose gibt es schon, nur sind diese halt rar (leider) gesät. Geben tut es sie aber. Und wo es sie gibt steht hier auch, incl. Erfahrungsberichten. Ob du allerdings eine Skoliose hast, kann dir wohl nur ein Fachmann sagen per Röntgenbild der ganzen Wirbelsäule von vorne und im Stehen. Und einen Rundrücken kann man nur von der Seite erkennen, hast du das bereits gemacht? Hat dein Hausarzt die LWS Skoliose nur per Ansehen diagnostiziert oder per vorliegender Röntgenbilder mit Diagnosen des Radiologen?

Ich würde wahrscheinlich schleunigst einen anderen Arzt aufsuchen, aber bald ist ja auch der Termin (laut deiner Aussage Ende April) bei diesem Spezialisten. Sprich ihn doch noch einmal gezielt auf die Problematik in deiner HWS an. Ob sich wirklich ein Bandscheibenvorfall zwischen Axis und Atlas befindet. Und ob der Dens nach links geht oder verschoben ist (durch einen Auffahrunfall? weil du von Schleudertrauma redetest?). Mit Skoliose hat das zuerst aber wenig zu tun. Tinnitus kann auch schon was mit der HWS zu tun haben, habe ich auch. Taubheit Hände Gesicht kenne ich auch. Bei den Händen/Armen kommt es u.a. auch darauf an, welche Finger betroffen sind oder ob es alle sind, je nach zuständigen Nerven und die Ursachen sind vielschichtig. Ellbogenprobleme, eingeklemmter Nerv C7/C8 usw. Beinprobleme eher LWS oder andere Ursachen. Muß alles abgeklärt werden. Und so schnell schreibt einem die Kasse nicht. Kannst also ruhig wechseln. Viel Glück. Eine Ferndiagnose ist hier wohl eher schwierig, da noch nichts klares vorliegt außer Vermutungen, und auf die kann man nicht bauen. Tja es ist halt nicht so einfach.
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