Progredienz
Verfasst: Di, 06.12.2011 - 14:34
Hallo liebe Mitglieder!
Ich wende mich ans Forum weil ich im Moment einfach nicht mehr weiter weiß und meinen Termin beim Orthopäden erst nächste Woche habe, aber unbedingt mal mit irgendjemandem reden muss.
Ich (weiblich, 19) habe schon seit der Pubertät eine ziemlich heftige Skoliose (angefangen hat es mit 25 (bws) und 21 Grad (lws) mit 15 Jahren). Mittlerweile bin ich bei 24.8 (bws) und 24.1 (lws) angelangt, und dass obwohl ich letztes Jahr noch die Werte 23 (bws, hatte sich in 4 Jahren ohne Kontrolle und mit sehr wenig Schroth Therapie seltamerweise verbessert) und 25 Grad (lws, hatte sich in eben diesen 4 jahren um 4 Grad verschlechtert) hatte.
Meine Frage ist nun, ob vielleicht irgendjemand eine Ahnung haben koennte, wie es sein kann, dass sich meine Skoliose an der bws in einem Jahr um fast zwei Grad verschlechtern konnte, obwohl ich in den letzen sechs Monaten jeden Tag meine (wieder begonnene) Schroth-Therapie gemacht habe, während sich die Werte dort in den vorangegangen 4 Jahren ohne Therapie sogar verbessert hatten.
Hinzu kommt noch, dass mir gesagt wurde, dass ich mit 19 bereits ausgewachsen sei und deshalb keine besondere Verschlechterung/Verbesserung zu erwarten hätte und ich habe gelesen, dass sich unbehandelte Skoliosen nach Wachstumsabschluss eventuell um max. 1 Grad pro Jahr verschlechtern würden. Und dann habe ich plötzlich trotz meiner 19 Jahre und intensiver Schroth Therapie fast 2 Grad mehr innerhalb eines Jahres. Da kann doch irgendetwas nicht stimmen, oder? Hinzu kommt noch, dass ich vor einem Jahr, also vor meiner jetzigen Schroth therapie, keine ungleich hohen Hüftköpfe hatte, jetzt aber plötzlich schon
(
Ich denke wirklich ueber eine op nach, denn obwohl mich meine Skoliose wie sie JETZT ist nicht soo besonders stört (nicht so sehr, als dass ich dafuer eine Querschnittlähmung und Schlimmeres riskieren wuerde), kann ich mir ein Leben mit einer derart fortschreitenden Skoliose nicht vorstellen. Dann hätte ich ja in zehn Jahren sowieso die op-werte erreicht, also dann doch lieber jetzt die op und mein Leben lang Ruhe, oder?
Entschuldigung, falls ich irgendwie weinerlich oder unklar rüber komme aber das Ganze beschäftigt mich schon so lange und ich hätte wirklich nie mit so einer Verschlechterung gerechnet also ist das alles noch ein Schock irgendwie. Danke schon mal für eventuelle Antworten!
Ich wende mich ans Forum weil ich im Moment einfach nicht mehr weiter weiß und meinen Termin beim Orthopäden erst nächste Woche habe, aber unbedingt mal mit irgendjemandem reden muss.
Ich (weiblich, 19) habe schon seit der Pubertät eine ziemlich heftige Skoliose (angefangen hat es mit 25 (bws) und 21 Grad (lws) mit 15 Jahren). Mittlerweile bin ich bei 24.8 (bws) und 24.1 (lws) angelangt, und dass obwohl ich letztes Jahr noch die Werte 23 (bws, hatte sich in 4 Jahren ohne Kontrolle und mit sehr wenig Schroth Therapie seltamerweise verbessert) und 25 Grad (lws, hatte sich in eben diesen 4 jahren um 4 Grad verschlechtert) hatte.
Meine Frage ist nun, ob vielleicht irgendjemand eine Ahnung haben koennte, wie es sein kann, dass sich meine Skoliose an der bws in einem Jahr um fast zwei Grad verschlechtern konnte, obwohl ich in den letzen sechs Monaten jeden Tag meine (wieder begonnene) Schroth-Therapie gemacht habe, während sich die Werte dort in den vorangegangen 4 Jahren ohne Therapie sogar verbessert hatten.
Hinzu kommt noch, dass mir gesagt wurde, dass ich mit 19 bereits ausgewachsen sei und deshalb keine besondere Verschlechterung/Verbesserung zu erwarten hätte und ich habe gelesen, dass sich unbehandelte Skoliosen nach Wachstumsabschluss eventuell um max. 1 Grad pro Jahr verschlechtern würden. Und dann habe ich plötzlich trotz meiner 19 Jahre und intensiver Schroth Therapie fast 2 Grad mehr innerhalb eines Jahres. Da kann doch irgendetwas nicht stimmen, oder? Hinzu kommt noch, dass ich vor einem Jahr, also vor meiner jetzigen Schroth therapie, keine ungleich hohen Hüftköpfe hatte, jetzt aber plötzlich schon
Ich denke wirklich ueber eine op nach, denn obwohl mich meine Skoliose wie sie JETZT ist nicht soo besonders stört (nicht so sehr, als dass ich dafuer eine Querschnittlähmung und Schlimmeres riskieren wuerde), kann ich mir ein Leben mit einer derart fortschreitenden Skoliose nicht vorstellen. Dann hätte ich ja in zehn Jahren sowieso die op-werte erreicht, also dann doch lieber jetzt die op und mein Leben lang Ruhe, oder?
Entschuldigung, falls ich irgendwie weinerlich oder unklar rüber komme aber das Ganze beschäftigt mich schon so lange und ich hätte wirklich nie mit so einer Verschlechterung gerechnet also ist das alles noch ein Schock irgendwie. Danke schon mal für eventuelle Antworten!
