Zwei Diagnosen.... Und was nun?
Verfasst: Mi, 16.02.2011 - 00:18
Hallo!
Im Nov. letzten Jahres erhielt meine Tochter, 6 1/2 Jahre vom Schulorthopäden (Facharzt für Orthopädie, nicht praktischer Arzt) ein Schreiben bezügl. weiterer Vorstellung beim Orthopäden wegen genauerer Abklärung (Fehlhaltung, vertieftes Taillendreieck, Rundrücken) notwendig.
Nachdem ich länger gesucht habe, habe ich mich entschieden mit meiner Tochter die Ordination eines Arztes des Orthopädischen KH Speising (Wien) aufzusuchen. Termin ausgemacht usw..
Gestern waren wir nun bei diesem Termin, und ich bin grantig und um nichts klüger als zuvor.
2. Diagnose: ihre Tochter ist unauffällig, sie bekommt nur neue Einlagen.
Sehr ärgerliche Nebenhandlung:
Als der behandelnde Arzt sich vorstellte, musste dich feststellen, dass es sich um eine Urlaubsvertretung handelte!!
Im Gespräch mit der Sprechstundenhilfe auf meine Frage, warum mir das bei der Terminvereinbarung nicht gesagt wurde, meinte diese man müsse das selbst dazu sagen. - Ich frage mich, wer würde auf die Idee kommen nach dem Arzt zu fragen, wenn ich ohnehin in dessen Ordination anrufe und es keine Gemeinschaftspraxis ist? Auf die Bemerkung, dass alle Vertretung aus diesem Spital sind und gleich kompetent, habe ich nichts mehr zu sagen gehabt. - (der gestrige behandelnde Arzt ist "In Ausbildung zum Facharzt für Orthopädie", der Ordinationsinhaber ist Stv. Abteilungsleiter der Abteilung für Kinder- und Jugendorthopädie und Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie - ich persönlich sehe sehr wohl einen Unterschied in den Kompetenzen, will aber dem gestrigen untersuchenden Arzt nicht gänzlich seine Fähigkeiten absprechen).
Ich selbst sehe meine Tochter so:
Rundrücken, stark vorgezogene Schulter und Hohlkreuz, beim Vorbeugen sehe ich keinen Buckel oder ähnliches, auch das Becken ist nicht verschoben (anders bei mir: hier sieht man deutlich dass die rechte Hüfte "raussteht" und der Oberkörper nach links versetzt ist). (Röntgenbilder gibt es von ihr keine).
Heute waren wir bei einer anderen Ärztin (Impfen), keine Fachärztin für Orthopädie. Sie ist wegen ihrer Tochter Bad Sobernheim erprobt (Tochter hatte ebenfalls lange Korsett usw) und sieht ebenfalls den Rundrücken und die nach vorne gezogenen Schultern sowie eine leichte Verkrümmung der WS.
Eigentlich suche ich jemanden, der meine Tochter beobachtet und bei Skolioseverdacht und anschl. Bestätigung dieser Diagnose meine Tochter und mich durch eine (dann hoffentlich) erfolgreiche Behandlung führt. Ist das in Ö tatsächlich so schwierig? Oder muss man tatsächlich bis nach Deutschland reisen um einen Erstbefund (Schulorthpäde) bestätigen oder revidieren zu lassen? (Revidiert ist der erste Befund ja, aber irgendwie bin ich von der 2. Diagnose nicht überzeugt)
Mittlerweile ist es nach Mitternacht,weshalb Geschehenes natürlich einen weiteren Tag zurückliegt, und das Geschriebene ist doch recht lang geworden. - Also Danke fürs Durchhalten beim Lesen.
Liebe Grüße aus Wien,
ahava
Im Nov. letzten Jahres erhielt meine Tochter, 6 1/2 Jahre vom Schulorthopäden (Facharzt für Orthopädie, nicht praktischer Arzt) ein Schreiben bezügl. weiterer Vorstellung beim Orthopäden wegen genauerer Abklärung (Fehlhaltung, vertieftes Taillendreieck, Rundrücken) notwendig.
Nachdem ich länger gesucht habe, habe ich mich entschieden mit meiner Tochter die Ordination eines Arztes des Orthopädischen KH Speising (Wien) aufzusuchen. Termin ausgemacht usw..
Gestern waren wir nun bei diesem Termin, und ich bin grantig und um nichts klüger als zuvor.
2. Diagnose: ihre Tochter ist unauffällig, sie bekommt nur neue Einlagen.
Sehr ärgerliche Nebenhandlung:
Als der behandelnde Arzt sich vorstellte, musste dich feststellen, dass es sich um eine Urlaubsvertretung handelte!!
Im Gespräch mit der Sprechstundenhilfe auf meine Frage, warum mir das bei der Terminvereinbarung nicht gesagt wurde, meinte diese man müsse das selbst dazu sagen. - Ich frage mich, wer würde auf die Idee kommen nach dem Arzt zu fragen, wenn ich ohnehin in dessen Ordination anrufe und es keine Gemeinschaftspraxis ist? Auf die Bemerkung, dass alle Vertretung aus diesem Spital sind und gleich kompetent, habe ich nichts mehr zu sagen gehabt. - (der gestrige behandelnde Arzt ist "In Ausbildung zum Facharzt für Orthopädie", der Ordinationsinhaber ist Stv. Abteilungsleiter der Abteilung für Kinder- und Jugendorthopädie und Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie - ich persönlich sehe sehr wohl einen Unterschied in den Kompetenzen, will aber dem gestrigen untersuchenden Arzt nicht gänzlich seine Fähigkeiten absprechen).
Ich selbst sehe meine Tochter so:
Rundrücken, stark vorgezogene Schulter und Hohlkreuz, beim Vorbeugen sehe ich keinen Buckel oder ähnliches, auch das Becken ist nicht verschoben (anders bei mir: hier sieht man deutlich dass die rechte Hüfte "raussteht" und der Oberkörper nach links versetzt ist). (Röntgenbilder gibt es von ihr keine).
Heute waren wir bei einer anderen Ärztin (Impfen), keine Fachärztin für Orthopädie. Sie ist wegen ihrer Tochter Bad Sobernheim erprobt (Tochter hatte ebenfalls lange Korsett usw) und sieht ebenfalls den Rundrücken und die nach vorne gezogenen Schultern sowie eine leichte Verkrümmung der WS.
Eigentlich suche ich jemanden, der meine Tochter beobachtet und bei Skolioseverdacht und anschl. Bestätigung dieser Diagnose meine Tochter und mich durch eine (dann hoffentlich) erfolgreiche Behandlung führt. Ist das in Ö tatsächlich so schwierig? Oder muss man tatsächlich bis nach Deutschland reisen um einen Erstbefund (Schulorthpäde) bestätigen oder revidieren zu lassen? (Revidiert ist der erste Befund ja, aber irgendwie bin ich von der 2. Diagnose nicht überzeugt)
Mittlerweile ist es nach Mitternacht,weshalb Geschehenes natürlich einen weiteren Tag zurückliegt, und das Geschriebene ist doch recht lang geworden. - Also Danke fürs Durchhalten beim Lesen.
Liebe Grüße aus Wien,
ahava