OP-Bericht erhalten
Verfasst: Sa, 07.02.2004 - 11:36
Hi,
habe heute endlich eine Kopie des OP-Berichts meine alten Orthopäden erhalten. Leider bin ich gerade bei den Fachlichen Dingen doc nicht so fit wie einige Andere hier, deshalb könnten mir einige der echten Checker hier im Board vielleicht etwas helfen die ganze Geschichte besser zu verstehen
[k]ERSTVORSTELLUNG: 27.04.2000
Wirbelsäulensprechstunde WWK
Befund: altersentsprechend guter AZ, EZ und mäßiger TZ der gesamten Muskulatur. Die WS ist Lotgerecht eingestellt bei Schulter und Beckengeradstand. Linkskonvexe thorakale Krümmung mit Rippenbuckelbildung links, rechtskonvexe lumbale Krümmung mit Lendenwulstbildung rechts. FBA 30 cm, Schober 10/13, mäßige Korrektur auf Traktion, unauffälliges Gangbild.
Röntgen: WS inm 2 Ebenen
Ws steht nach rechts um 1cm aus dem Lot bei Schulter und Beckengeradstand, kombinierte Skoliose Typ 1 nach KING mit linkskonvexer thorakaler Krümmung von 42° nach COBB, rechtskonvexe lumbale von 50° COBB, rotation Grad I- II nach NASH und MOE.
Diagnose: Kombiniete Skoliose Typ I nach KING
Therapie: Aufrichtungs-OP wird empfohlen [/k]
Der Befund klingt garnicht so schlecht, denke ich, die Röntgenbilder eher schon. Ich frag mich, ob die Empfehlung zur OP richtig war, poder eher nicht? Wer kann mir den Befund mal etwas genauer erklären, in Hinblick auf "schwere"?
[k]STATIONÄRE BEHANDLUNG 08.08.2000 - 27.09.2000
Diagnose: Idiopathisch kombinierte Kyphoskoliose.
Morbus Scheuermann (hör ich zum ersten mal, dass ich das hatte!!)
Therapie: Dorsale Distraktionsspondylodose (Doppelstab) TH5 bis L3 mit costothorakaler Plastik am 31.08.2000 [/k]
So, dass war eigentlich der Hauptinteressante Teil für mich. Wie weit wurde die WS denn nun genau versteift? Hat da jemand eine Art Schaubild (hab bei Google kein gutes gefunden), oder wie viele Wirbel wurden nun wo versteift, wie viele sind noch frei? Kann man aus dem obigen Text erlesen, welche OP-Methode verwendet wurde???
Zusammendfassend steht da noch (nicht wörtlich):
[k]1997 im Rahmen einer allgemeinen ärztlichen Untersuchung festgestellte Störung des Achsenorgans, es folgte Krankengymnastik, Korsett- oder ähnliche Therapien fanden zu keinem Zeitpunkt statt. Ebefnalls bis zur Diagnosestellung war der Patient sportlich sehr aktiv und spielte Fußball auf Wettkampfniveau. Beschwerden nur nach langem stehen oder sitzen im Bereich der Seitausbiegung sowie im Lumbalbereich.[/k]
Befund: (Was oben noch nicht steht)
[k]Rumpfiniklation ist schmerzfrei bis zu einem FBA von 15cm möglich, hierbei zeigt sich ein Rippenbuckel von 4 cm Höhe, 3cm paravertebral sowie ein Lendenwulst rechtsseitig von 2 cm Höhe und 2cm paravertebral. Hüftgelenke ohne Schmerzangaben gut beweglich, im Bending zeigt sich eine mäßige Flexibilität der thorakalen Seitausbigeung, die thorakale Hyperkyphose bei Morbus Scheuermann zeuigt sich bei der Überstreckung ebenfalls nur mäßig flexibel. [/k]
OP war nach Cotreltherapie und den üblichen Voruntersuchungen (Kenspinn...) am 31.08.2000. Am 6.9 entlassung von der Intensivstation.
Und jetzt, das KORREKTURERGEBNISS:
Röntgen im Korsett:
[k]Rechtskonvexe thorako-lumbale Seitausbigung von 18°, linkskonvexe thorakale Seitausbiegung von 20°gute Horizontalisierung der lumbalen Entvertebra. In der Seitansicht nahezu physiologisches WS-Profil. [/k]
Bei der NAchuntersuchung wurde festgestellt (6 Monate später), dass das Ergebniss sehr gut gehalten werden konnte.
Am 16.09.2002 wurde das Ergebniss weiterhin bestätigt. Aber, die HWS zeigt eine verstärkte Inklination nach vorne mit leichter Hyperlordose im oberen Bereich. im seitlichen Profl steht das Ohr über den medialen Enden der Claviculae.
???????
Ok, das war so da Wichtrigste. Was haben die Forumsprofis für eine Meinung dazu?
Ich hoffe, man kann daraus die OP-Methode ablesen. Für eine genauere Angabe, wieviele Wirbel nun versteift wurden wäreich sehr sehr dankbar
habe heute endlich eine Kopie des OP-Berichts meine alten Orthopäden erhalten. Leider bin ich gerade bei den Fachlichen Dingen doc nicht so fit wie einige Andere hier, deshalb könnten mir einige der echten Checker hier im Board vielleicht etwas helfen die ganze Geschichte besser zu verstehen
[k]ERSTVORSTELLUNG: 27.04.2000
Wirbelsäulensprechstunde WWK
Befund: altersentsprechend guter AZ, EZ und mäßiger TZ der gesamten Muskulatur. Die WS ist Lotgerecht eingestellt bei Schulter und Beckengeradstand. Linkskonvexe thorakale Krümmung mit Rippenbuckelbildung links, rechtskonvexe lumbale Krümmung mit Lendenwulstbildung rechts. FBA 30 cm, Schober 10/13, mäßige Korrektur auf Traktion, unauffälliges Gangbild.
Röntgen: WS inm 2 Ebenen
Ws steht nach rechts um 1cm aus dem Lot bei Schulter und Beckengeradstand, kombinierte Skoliose Typ 1 nach KING mit linkskonvexer thorakaler Krümmung von 42° nach COBB, rechtskonvexe lumbale von 50° COBB, rotation Grad I- II nach NASH und MOE.
Diagnose: Kombiniete Skoliose Typ I nach KING
Therapie: Aufrichtungs-OP wird empfohlen [/k]
Der Befund klingt garnicht so schlecht, denke ich, die Röntgenbilder eher schon. Ich frag mich, ob die Empfehlung zur OP richtig war, poder eher nicht? Wer kann mir den Befund mal etwas genauer erklären, in Hinblick auf "schwere"?
[k]STATIONÄRE BEHANDLUNG 08.08.2000 - 27.09.2000
Diagnose: Idiopathisch kombinierte Kyphoskoliose.
Morbus Scheuermann (hör ich zum ersten mal, dass ich das hatte!!)
Therapie: Dorsale Distraktionsspondylodose (Doppelstab) TH5 bis L3 mit costothorakaler Plastik am 31.08.2000 [/k]
So, dass war eigentlich der Hauptinteressante Teil für mich. Wie weit wurde die WS denn nun genau versteift? Hat da jemand eine Art Schaubild (hab bei Google kein gutes gefunden), oder wie viele Wirbel wurden nun wo versteift, wie viele sind noch frei? Kann man aus dem obigen Text erlesen, welche OP-Methode verwendet wurde???
Zusammendfassend steht da noch (nicht wörtlich):
[k]1997 im Rahmen einer allgemeinen ärztlichen Untersuchung festgestellte Störung des Achsenorgans, es folgte Krankengymnastik, Korsett- oder ähnliche Therapien fanden zu keinem Zeitpunkt statt. Ebefnalls bis zur Diagnosestellung war der Patient sportlich sehr aktiv und spielte Fußball auf Wettkampfniveau. Beschwerden nur nach langem stehen oder sitzen im Bereich der Seitausbiegung sowie im Lumbalbereich.[/k]
Befund: (Was oben noch nicht steht)
[k]Rumpfiniklation ist schmerzfrei bis zu einem FBA von 15cm möglich, hierbei zeigt sich ein Rippenbuckel von 4 cm Höhe, 3cm paravertebral sowie ein Lendenwulst rechtsseitig von 2 cm Höhe und 2cm paravertebral. Hüftgelenke ohne Schmerzangaben gut beweglich, im Bending zeigt sich eine mäßige Flexibilität der thorakalen Seitausbigeung, die thorakale Hyperkyphose bei Morbus Scheuermann zeuigt sich bei der Überstreckung ebenfalls nur mäßig flexibel. [/k]
OP war nach Cotreltherapie und den üblichen Voruntersuchungen (Kenspinn...) am 31.08.2000. Am 6.9 entlassung von der Intensivstation.
Und jetzt, das KORREKTURERGEBNISS:
Röntgen im Korsett:
[k]Rechtskonvexe thorako-lumbale Seitausbigung von 18°, linkskonvexe thorakale Seitausbiegung von 20°gute Horizontalisierung der lumbalen Entvertebra. In der Seitansicht nahezu physiologisches WS-Profil. [/k]
Bei der NAchuntersuchung wurde festgestellt (6 Monate später), dass das Ergebniss sehr gut gehalten werden konnte.
Am 16.09.2002 wurde das Ergebniss weiterhin bestätigt. Aber, die HWS zeigt eine verstärkte Inklination nach vorne mit leichter Hyperlordose im oberen Bereich. im seitlichen Profl steht das Ohr über den medialen Enden der Claviculae.
???????
Ok, das war so da Wichtrigste. Was haben die Forumsprofis für eine Meinung dazu?
Ich hoffe, man kann daraus die OP-Methode ablesen. Für eine genauere Angabe, wieviele Wirbel nun versteift wurden wäreich sehr sehr dankbar