Hilfe in Österreich/OP ja oder nein
Verfasst: Mo, 26.01.2004 - 15:59
Hallo allerseits!
Ich bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen und hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt.
Mein Hauptanliegen gilt meiner kleinen Schwester. Sie ist fast 17 Jahre alt und hat eine Skoliose von 52° und das obwohl sie jahrelang ein Korsett getragen hat und auch brav geturnt hat. Wir waren schon bei einigen Ärzten unter anderem auch in der Uniklinik Innsbruck (das ist DIE Spezialklinik in Österreich für Rückensachen) und eigentlich sind sich alle einig, dass bei meiner Schwester eine Operation nötig ist. Die Ärzte meinen, dass das innerhalb der nächsten 1 bis 2 Jahre geschehen soll, weil bessere Resultate erzielt werden solange sie noch so biegsam ist. Eine Reha in Sobernheim oder Salzungen halten sie bei uns beiden für Zeitverschwendung weil wir schon ausgewachsen sind.
Ich selbst bin 23 Jahre alt und bei mir wurde im Alter von ca. 6 Jahren eine Skoliose diagnostiziert. Habe Korsett getragen und kaum geturnt (habe auch nie was von Schroth gehört). Als ich vom Korsett befreit wurde (so mit 16) wurde die Behandlung als "großer Erfolg" gefeiert (ohne ein Röntgenbild anzufertigen). Ich habe in Wahrheit aber heute eine Krümmung von 45°, außerdem hatte ich einen Bandscheibenvorfall mit 18.
Obwohl die Ärzte der Meinung sind, dass es sowieso nix bringt, würden wir beide trotzdem gerne nach Sobernheim oder Salzungen fahren. Hat irgendwer Erfahrung wie wir das anstellen sollen? Unser erster Antrag wurde abgelehnt, weil es laut Krankenkasse auch in Österreich adequate Heilanstalten gibt (gibt es aber nicht). Die von Innsbruck werden uns zwar eine Empfehlung schreiben, aber ich habe keine Ahnung wie wir die Krankenkassa dazu bringen sollen uns auch fahren zu lassen. Ist es wirklich so, dass uns so ein Kur nichts mehr bringt?
Was meint ihr wegen der Operation? Ist sie wirklich nötig? Falls sie nötig wird, wo sollen wir uns hinwenden, denn ich habe in diesem Forum mal gelesen, dass Innsbruck nicht so optimal ist? Falls ihr uns ein Spital in Deuschland empfehlt, habt ihr Erfahrungen wie wir das bei der Krankenkasse begründen sollen? Bzw. zahlt die Krankenkasse so einen Eingriff im Ausland überhaupt?
Wir waren beide jahrelang in Behandlung und haben immer gemeint dass wir bei den besten Ärzten sind. Wenn man sich aber jetzt die Ergebnisse ansieht, ist aber wirklich zum verzweifeln. Es sieht fast so auch, als hätten wir all die Jahre verschwendet. Ich habe große Angst um meine Schwester und würde alles tun damit sie nicht operiert werden muss. Gibt es vielleicht sonst noch irgendwas was wir tun könnten? Was auch wirklich hilft?
Ich hoffe ihr könnt mir und meiner Schwester ein paar Antworten geben. Wir sind mittlerweile richtig verzweifelt.
Vielen Dank,
Martina
Ich bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen und hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt.
Mein Hauptanliegen gilt meiner kleinen Schwester. Sie ist fast 17 Jahre alt und hat eine Skoliose von 52° und das obwohl sie jahrelang ein Korsett getragen hat und auch brav geturnt hat. Wir waren schon bei einigen Ärzten unter anderem auch in der Uniklinik Innsbruck (das ist DIE Spezialklinik in Österreich für Rückensachen) und eigentlich sind sich alle einig, dass bei meiner Schwester eine Operation nötig ist. Die Ärzte meinen, dass das innerhalb der nächsten 1 bis 2 Jahre geschehen soll, weil bessere Resultate erzielt werden solange sie noch so biegsam ist. Eine Reha in Sobernheim oder Salzungen halten sie bei uns beiden für Zeitverschwendung weil wir schon ausgewachsen sind.
Ich selbst bin 23 Jahre alt und bei mir wurde im Alter von ca. 6 Jahren eine Skoliose diagnostiziert. Habe Korsett getragen und kaum geturnt (habe auch nie was von Schroth gehört). Als ich vom Korsett befreit wurde (so mit 16) wurde die Behandlung als "großer Erfolg" gefeiert (ohne ein Röntgenbild anzufertigen). Ich habe in Wahrheit aber heute eine Krümmung von 45°, außerdem hatte ich einen Bandscheibenvorfall mit 18.
Obwohl die Ärzte der Meinung sind, dass es sowieso nix bringt, würden wir beide trotzdem gerne nach Sobernheim oder Salzungen fahren. Hat irgendwer Erfahrung wie wir das anstellen sollen? Unser erster Antrag wurde abgelehnt, weil es laut Krankenkasse auch in Österreich adequate Heilanstalten gibt (gibt es aber nicht). Die von Innsbruck werden uns zwar eine Empfehlung schreiben, aber ich habe keine Ahnung wie wir die Krankenkassa dazu bringen sollen uns auch fahren zu lassen. Ist es wirklich so, dass uns so ein Kur nichts mehr bringt?
Was meint ihr wegen der Operation? Ist sie wirklich nötig? Falls sie nötig wird, wo sollen wir uns hinwenden, denn ich habe in diesem Forum mal gelesen, dass Innsbruck nicht so optimal ist? Falls ihr uns ein Spital in Deuschland empfehlt, habt ihr Erfahrungen wie wir das bei der Krankenkasse begründen sollen? Bzw. zahlt die Krankenkasse so einen Eingriff im Ausland überhaupt?
Wir waren beide jahrelang in Behandlung und haben immer gemeint dass wir bei den besten Ärzten sind. Wenn man sich aber jetzt die Ergebnisse ansieht, ist aber wirklich zum verzweifeln. Es sieht fast so auch, als hätten wir all die Jahre verschwendet. Ich habe große Angst um meine Schwester und würde alles tun damit sie nicht operiert werden muss. Gibt es vielleicht sonst noch irgendwas was wir tun könnten? Was auch wirklich hilft?
Ich hoffe ihr könnt mir und meiner Schwester ein paar Antworten geben. Wir sind mittlerweile richtig verzweifelt.
Vielen Dank,
Martina