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Auswirkungen auf Beine?
Verfasst: Fr, 19.12.2008 - 09:22
von 1981Andreas1981
Hallo
Ich habe das Problem, dass ich schon längere Zeit eine schwäche in den Beinen habe und Gefühlsstörungen, also keine muskuläre Schwäche. Nervlich ist alles i. O. (Übertragung etc.), das Blut wurde auch untersucht, auch OK.
Meine Physiotherapeutin meinte, dass evt. die Verbiegung der Wirbelsäule und der überstreckte Rücken (Hohlkreuz), sich evt. auf die Nerven auswirken würden. Zur Zeit habe ich auch leichte Scherzen auf den Wirbelsäulen im unteren Rückenbereich.
Ist das möglich, dass Skoliose sich auf die Beine auswirkt und was ist die beste Hilfe in diesem Fall?
LG
Andreas
27 Jahre
Re: Auswirkungen auf Beine?
Verfasst: Fr, 19.12.2008 - 12:16
von chaleo
1981Andreas1981 hat geschrieben:
Ist das möglich, dass Skoliose sich auf die Beine auswirkt und was ist die beste Hilfe in diesem Fall?
Ich vermute bei mir dass meine Fehlhaltung mit Skoliose durch meine Beine verursacht ist.
Zu solch einem Zusammenhang habe ich aber bisher keine Lehrmeinung gefunden.
Weiterhin vermute ich dass es sich im Wesentlichen um eine reine Fehlhaltung handelt die sich prinzipiell auflösen lässt.
Da ich aber bisher keine überzeugende Physiotherapie gefunden habe die besonders auf die Bein- und Hüftkorrektur eingeht arbeite ich nach eigenem Gefühl "gymnastisch" an meiner Beinfehlstellung.
Für mich selbst mache ich dabei sehr überzeugende Forstschritte.
Grüße
Re: Auswirkungen auf Beine?
Verfasst: Fr, 19.12.2008 - 14:47
von chaleo
1981Andreas1981 hat geschrieben:
Ist das möglich, dass Skoliose sich auf die Beine auswirkt und was ist die beste Hilfe in diesem Fall?
Wie schon erwähnt versuche ich ja, mich selber zu therapieren, diese "Therapie" wollte ich aber erst versuchen weiterzugeben wenn ich das Gefühl habe dass sie mich wirklich geheilt hat, bisher fühle ich mich nur auf dem Weg dahin...
Was für mich aber noch recht interessant klingt ist Rolfing (
http://www.rolfers-united.com/de/index.html ), hast du davon schon mal was gehört?
Grüße
Verfasst: Fr, 19.12.2008 - 16:00
von minimine
Hallo Andreas,
Meine Physiotherapeutin meinte, dass evt. die Verbiegung der Wirbelsäule und der überstreckte Rücken (Hohlkreuz), sich evt. auf die Nerven auswirken würden. Zur Zeit habe ich auch leichte Scherzen auf den Wirbelsäulen im unteren Rückenbereich.
Wie stark ist denn deine Skoliose? Wenn du ein Hohlkreuz hast, hast du dann auch eine Kyphose? Wurde bei dir schonmal eine Ganzwirbelsäulenaufnahme gemacht?
Ist das möglich, dass Skoliose sich auf die Beine auswirkt und was ist die beste Hilfe in diesem Fall?
Die beste Hilfe in diesem Fall wird sein, erstmal eine konkrete Diagnose zu stellen, woran es nun wirklich liegt. Wurde denn ein Bandscheibenvorfall ausgeschlossen?
Gefühlsstörungen sollten meiner Meinung nach schon konkret abgeklärt werden, bevor man das auf die Skoliose abschiebt und auch bevor man an irgendeine Therapie denkt (Chaleo macht es leider andersrum).
Also, auf zum Orthopäden oder Neurochirurgen!
LG
Minimine
PS: magst du dich nicht vielleicht anmelden?
...
Verfasst: Fr, 19.12.2008 - 16:17
von 1981Andreas1981
Danke für eure Antworten. Also der Arzt hat mich zum Neurologen geschickt, und der hat so allerhand Untersuchungen gemacht. Das wegen der Skoliose und dem Hohlkreuz hat dann die Physiotherapeutin gesagt, wie stark das alles ist weiss ich nicht. Also, was würde das denn bringen, das bei einem Spezialisten abklären zu lassen?
LG
Re: ...
Verfasst: Fr, 19.12.2008 - 16:39
von chaleo
1981Andreas1981 hat geschrieben:Das wegen der Skoliose und dem Hohlkreuz hat dann die Physiotherapeutin gesagt, wie stark das alles ist weiss ich nicht.
Also aus meiner Erfahrung würde ich dir noch empfehlen mit viel Geduld und ohne Stress zu versuchen selber hinter deine Probleme zu kommen.
Natürlich kannst du versuchen da Hilfe von Ärzten und anderen Ratgebern zu nutzen aber letztendlich würde ich dir empfehlen diese Hilfen nur anzunehmen wenn du sie auch wirklich nachvollziehen kannst und sie mit deinen Empfindungen übereinstimmen.
Du solltest da keinen großen Vertrauensvorschuß geben und immer sehr kritisch sein. Für mich habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich mir selbst meist am besten helfen kann...
Re: ...
Verfasst: Fr, 19.12.2008 - 16:55
von minimine
1981Andreas1981 hat geschrieben:Danke für eure Antworten. Also der Arzt hat mich zum Neurologen geschickt, und der hat so allerhand Untersuchungen gemacht.
LG
Und was sagt der Neurologe, woher deine Beschwerden kommen?
Also, was würde das denn bringen, das bei einem Spezialisten abklären zu lassen?
1. könnten hinter deinen Gefühlsstörungen auch ernsthafte Erkrankungen stecken, die möglichst frühzeitig erkannt und behandelt werden sollten
2. möchtest du doch sicher wissen, welche Erkrankung du letztendlich hast
3. Skoliose/Kyphose/Hohlkreuz:
Hier ist eine Diagnose wichtig, um das Ausmaß zu ermitteln. Skoliosen können z.B. ab einem gewissen Grad ein lebenlang fortschreiten, wenn nicht die richtige Therapie gemacht wird. Sie dient gleichzeitig auch dazu, eine richtige Therapie einzuleiten und zum späteren Vergleich, ob sich nun was verbessert oder verschlechtert hat.
Schau doch mal hier,
viewforum.php?f=25
vielleicht findest du dort für deine Gegend einen Orthopäden!
Also aus meiner Erfahrung würde ich dir noch empfehlen mit viel Geduld und ohne Stress zu versuchen selber hinter deine Probleme zu kommen.
Also ich finde diese Aussage höchst bedenklich. Was du mit deinem Körper und deinen Symptomen machst, Chaleo, ist dir selbst überlassen, aber das dann auch noch öffentlich einem Hilfesuchenden zu propagieren finde ich ehrlich gesagt unmöglich.
LG
Minimine
Verfasst: Fr, 19.12.2008 - 17:35
von chaleo
Hallo Andreas,
vielleicht habe ich mich oben etwas ungeschickt ausgedrückt.
Ich denke schon auch dass du die Medizin nutzen solltest und versuchen solltest an eine gute Diagnose zu kommen,
was ich dir aber eben empfehlen würde ist, jede Diagnose und jeden Therapievorschlag den du bekommst sehr kritisch selbst zu hinterfragen.
LG
Verfasst: Sa, 20.12.2008 - 10:01
von Klaus
chaleo hat geschrieben:Also aus meiner Erfahrung würde ich dir noch empfehlen mit viel Geduld und ohne Stress zu versuchen selber hinter deine Probleme zu kommen.
vielleicht habe ich mich oben etwas ungeschickt ausgedrückt.
chaleo, Du versuchst hier immer wieder anderen Deinen Weg der andauernden Spekulation über Deine Situation aufzudrängen.
Es ist unverantwortlich, über Therapien zu sprechen, wenn nicht einmal eine Diagnose anhand von Röntgenbildern erstellt wurde.
was ich dir aber eben empfehlen würde ist, jede Diagnose und jeden Therapievorschlag den du bekommst sehr kritisch selbst zu hinterfragen
Man kann es aber auch übertreiben und kommt vor lauter Hinterfragen nicht von der Stelle. Damit meine ich ausdrücklich
nicht die Erwachsenen-Korsett-Therapie!
Gruss
Klaus
..
Verfasst: Di, 23.12.2008 - 13:11
von 1981Andreas1981
Ja, also es ist gott sei dank keine ernsthafte erkrankung. Woher die gefühlsstörungen kommen, weiss niemand.
Ich hatte ja auch physiotherapie gemacht im sommer, und es hat schon etwas geholfen, aber nicht ganz. Allerdings ging es mir lange zeit psychisch so schlecht, dass ich die therapie mehr schlecht als recht mitmachen konnte. Ich habe mir überlegt, 2 x die woche ins fitnesstraining zu gehen (rücken / bauch) vor allem. Ich versuche jetzt auch die Übungen von der psysio für zu hause täglich auszuführen.
Verfasst: Di, 23.12.2008 - 15:06
von minimine
Hallo Andreas,
Ich habe mir überlegt, 2 x die woche ins fitnesstraining zu gehen (rücken / bauch) vor allem.
Das solltest du aber erst tun, wenn du die Schroth-Methode beherrschst und du weißt, wie du dich korrigieren musst um die Verkrümmungen nicht noch zu verstärken.
Ich versuche jetzt auch die Übungen von der psysio für zu hause täglich auszuführen.
Handelt es sich dabei denn um KG nach Schroth?
Wenn deine Gefühlsstörungen tatsächlich von deinem Rücken ausgehen (eine komplette Diagnose wäre auch noch nötig), dann solltest du um so mehr diese KG-Methode in Betracht ziehen.
LG
Minimine