skoliose, kernspin nötig?

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michael123

skoliose, kernspin nötig?

Beitrag von michael123 »

hi leute,

ich bin 22 jahre und weiß seit kurzem, dass ich ne skoliose habe. probleme mit dem rücken hab ich schon seit ich denken kann. hatte mich damit abgefunden. da vor kurzem jedoch seltsame schmerzen auftraten, die auch von alleine nicht verschwanden, ging ich zum orthopäden.

dieser hat ein Rö-bild meiner wirbelsäule in 2 ebenen gemacht, wodurch die diagnose entstand. hab 6 KG sitzungen verschrieben bekommen. keine schroth therapie, davon hab ich auch erst heute durch dieses forum erfahren)

jetzt is die KG abgelaufen und die schmerzen sind unverändert und ich werd einfach den verdacht nicht los, dass was an meiner bandscheibe is. das is auch keine einbildung oder verrücktmacherei. durch meinen beruf habe ich kenntnisse, die diesen verdacht untermauern.

jetzt stellt sich bei mir die frage, ob mein orthopäde einfach ein wneig schlampig war und mich deshalb nicht zum radiologen überwiesen hat.

daher würde ich gerne von euch wissen, ob bei euch eine kernspinaufnahme gemacht wurde oder ob es kriterien gibt, eine solche aufnahme zu veranlassen bei bestehender skoliose.

schonmal vielen dank für die antworten!!
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Dalia
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Beitrag von Dalia »

Statt Kernspin würde ich erst mal eine Schroth-Reha versuchen, denn die meiste KG hilft bei Skoliosebeschwerden nicht, Schroth im Normalfall hingegen schon.
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meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
minimine
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Beitrag von minimine »

Hallo Michael,
also bei mir wurde ein Kernspin gemacht, aber nur weil es begründete Hinweise auf eine nicht-idiopathische Skoliose gab. Bei einer normalen Skoliose reicht eigentlich ein Ganzwirbelsäulenröntgen aus. Mit Kernspin-Aufnahmen könnte man sowieso nicht die Gradzahl ermitteln.
Wenn dein Arzt Hinweise auf Bandscheibenschäden hat, dann macht evtl. ein Kernspin Sinn, aber nicht bei einer normalen Skoliose.
hab 6 KG sitzungen verschrieben bekommen. keine schroth therapie, davon hab ich auch erst heute durch dieses forum erfahren)
Für Schroth braucht man keine besondere KG-Verordnung, eine ganz normale Verordnung reicht aus. Kannst du ja mal im Hinterkopf behalten, wenn du ein neues Rezept bekommst.
dieser hat ein Rö-bild meiner wirbelsäule in 2 ebenen gemacht, wodurch die diagnose entstand
War das eine Ganzwirbelsäulen-Aufnahme? Hat dein Arzt denn auch die Skoliose ausgemessen?

LG
Minimine
LG
Minimine

Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
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michael123

Beitrag von michael123 »

danke für die antworten!

hmm ich kann nicht genau sagen, ob eine aufnahme der gesamten WS gemacht wurde. ausgemessen wurde da jedenfalls nix.

wegen der KG hab ich da noch eine frage. heute war ich wieder beim orthopäden, da das erste rezept der KG abgelaufen war und ich ein neues rezept wollte (was mir auch mein physiotherapeut empfohlen hatte). jedoch wollte mein orthopäde mir erst keine KG verschreiben. er sagte mir, dass von der krankenkasse nur ein rezept vorgesehen sei. er hat mir dann doch ein rezept geschrieben. es handelt sich hierbei jedoch um eine normale KG, keine schroth. (wenn ich nur wenige stunden früher etwas von schroth gewusst hätte, dann hätte ich ihn drauf angesporchen)

wie komm ich denn an ein solches schroth rezept? muss ich hierfür zum orthopäden? wenn ja, dann bin ich mir da nicht so sicher, ob ich überhaupt noch ein rezept bekomme.
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

michael123 hat geschrieben:er hat mir dann doch ein rezept geschrieben. es handelt sich hierbei jedoch um eine normale KG, keine schroth. (wenn ich nur wenige stunden früher etwas von schroth gewusst hätte, dann hätte ich ihn drauf angesporchen)
Du solltest schon mal genauer lesen, minimine hat das genau erklärt!
..jedoch wollte mein orthopäde mir erst keine KG verschreiben. er sagte mir, dass von der krankenkasse nur ein rezept vorgesehen sei
Das hängt von der Diagnosegruppe WS 1 oder WS 2 in der Heilmittelverordnung ab.
Nur WS 2 lässt 3x6 Behandlungen im Normalfall zu.

Gruss
Klaus
michael123

Beitrag von michael123 »

oh, entschuldigung, hab ich überlesen.

es hängt also von physiotherapeuten ab, ob er nach schroth behandelt oder nicht? wenn ja, dann muss ich wohl meine physiopraxis wechseln.

macht eine ambulante schroth therapie überhaupt sinn? bei einer reha nach schroth is man ja den ganzen tag mit übungen eingespannt, und das über mehrere wochen. ambulant höchstens 2 mal wie woche ein paar minuten...
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Michael hat geschrieben:es hängt also von physiotherapeuten ab, ob er nach schroth behandelt oder nicht? wenn ja, dann muss ich wohl meine physiopraxis wechseln
Richtig und unter Links &Adresssen findest Du auch eine Hotline, wo Du nach Schroth Therapeuten fragen kannst.
macht eine ambulante schroth therapie überhaupt sinn? bei einer reha nach schroth is man ja den ganzen tag mit übungen eingespannt, und das über mehrere wochen. ambulant höchstens 2 mal wie woche ein paar minuten...
Du hast das schon richtig erkannt, diese ambulante Therapie ist nur etwas zum Reinschnuppern vor der REHA und zur Kontrolle nach der REHA.

Und langsam wird es auch Zeit, Dich hier anzumelden, damit die Tipps konkreter werden können und Deine Erfahrungen auch anderen zur Verfügung stehen.

Gruss
Klaus
michael123
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Beitrag von michael123 »

schon passiert :)

ich habe jetzt schon ein wenig mich im forum informiert und so langsam entsteht bei mir der eindruck, also ob eine reha in jedem fall gemacht werden muss bei einer bestehenden skoliose.

ist dies der fall? sollte eine reha grundsätzlich gemacht werden? z.b. auch nur aus rein prophylaktischen gründen?
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Michael123 hat geschrieben:ist dies der fall? sollte eine reha grundsätzlich gemacht werden? z.b. auch nur aus rein prophylaktischen gründen?
Die Bedingungen für eine REHA müssen gegeben sein!

Und dazu gehört eine ausführliche und kompetente Diagnose der gesamten Wirbelsäule mit entsprechenden Winkelangaben!
und weiß seit kurzem, dass ich ne skoliose habe
Deshalb sagt das überhaupt nichts!

Und dann müssen zusätzlich alle ambulanten Maßnahmen ausgeschöpft sein, sprich es sollten schon mehr als 6 KG Verordnungen in der Vergangenheit erfolgt sein, ohne das sich etwas geändert hätte, wovon ich eigentlich immer ausgehe, weil normale KG's und Massagen bei Skoliose/Kyphose allein wirklich nicht weiterbringen.
Selbst ambulante Schroth KG's führen in den meisten Fällen nicht weiter, wie Du ja schon richtig erkannt hast.

Und prophylaktisch ist eine Schroth REHA anzusehen, wenn damit eine Verschlechterung aufgehalten werden kann, womit man bei Skoliose über 20 Grad rechnen muss. -->siehe auch Basiswissen

Gruss
Klaus
michael123
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Beitrag von michael123 »

6 KG verordnungen?? wie soll man 6 mal KG verschrieben bekommen, wenn der orthopäde mir schon keine zweite geben wollte?

hmm ich schätze, dass ich einfach mal zu nem orthopäden gehen muss, der meine skoliose auch ausmisst.

man wird ja leider gottes von den meisten orthopädem im dunkeln gelassen.
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

michael123 hat geschrieben:hmm ich schätze, dass ich einfach mal zu nem orthopäden gehen muss, der meine skoliose auch ausmisst.

man wird ja leider gottes von den meisten orthopädem im dunkeln gelassen.
Du sprichst das aus, was wir hier tagtäglich in den immer wieder leider gleichlautenden negativen Erfahrungsberichten zu hören bekommen!

Und wenn Du mal in die Rubrik Gesucht/Gefunden guckst, siehst Du auch wie schwer die Suche ist.

Aber ich bin mir sicher, dass Du schnell das Fazit ziehst und auch mal einen weiteren Weg in Kauf nimmst, um endlich über Deine tatsächliche Situation und den optimalen Behandlungsweg informiert zu sein.

Übrigens Dein Wohnort bzw. die Region fehlt in Deinem Profil.

Gruss
Klaus
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