Genau diese Frage stelle ich mir seit einigen Tagen.
Als Kind habe ich ein Mirworkikorsett (keine Ahnung wie das geschrieben wird
Mit 12 Jahren dürfte ich nach Sobernheim, die Methoden von damals waren auch nicht gerade kindheitsfreundlich. Einige Zeit danach habe ich noch fleißig meine Reissäcken-Übungen gemacht, doch war auch sehr froh als ich das nicht mehr tun brauchte. Leider hatte ich keine Eltern die darauf geachtet haben, somit war ich heilfroh endlich diese Brücken hinter mir zu lassen. Kann mich heute noch sehr genau an die Worte des Arztes und der KG erinnern, diese habe ich leider in den Wind geschlagen.
Die ganzen Jahre viel Tennis gespielt, alles was ich gelernt habe über Bord geworfen. Seit einigen Jahren habe ich immer mal wieder extreme Schmerzen im Nacken und auch im ISG, aber nach ein paar Tagen sind diese wieder vorbei und ich mute meinem Kreuz wieder Höchstleistungen zu.
Seit letzter Woche Dienstag habe ich wieder einmal Schmerzen, kann mich nicht mehr drehen, plötzlich und unerwartet. Normalerweise fahre ich dann zu einer Chrioprakterin nach Lindenberg, danach ist alles wieder ok - die ist aber in Urlaub und ich glaube das war auch mein Glück!
War jetzt bei meiner Hausärztin, die hat mir KG aufgeschrieben und ich lande bei einer KG die in Sobi war. Klar die hat natürlich sofort gesehen was los ist. Meine Haltung ist miserabel, ich leide seit einigen Jahren an Atemnot, dachte immer ich habe etwas an der Lunge, kommt aber mit Sicherheit alles von meinem Rundrücken.
Seit dem ersten Besuch bei der KG am Donnerstag ist für mich eine Welt zusammen gebrochen, bzw. Sie bricht immer mehr zusammen. Es kommen Wut gegen meine Eltern hoch, und viele Schuldzuweisungen mir selber gegenüber. Aber gut, ich kann es jetzt nicht ändern, sondern muss jetzt handeln.
Was ich jetzt durch dieses Forum erfahren habe, dass nicht jeder Arzt auch eine Skoliose diagnostizieren kann. Habe zwar gestern mit meinem Alten Orthopäden Kontakt aufgenommen, mal sehen was der noch an Unterlagen vorliegen hat - nach 28 Jahren
Hier wird öfters von Dr. Hoffmann aus Leonberg geschrieben, also werde ich mir auch sehr bald dort einen Termin geben lassen. Kann mir jemand sagen wie lange dort die Wartezeiten sind? Die Reha wird wahrscheinlich über den Hausarzt beantragt oder?
Meine Güte für mich sind das alles so viele Fragen auf einmal, mit Sicherheit sind die schon sehr oft in diesem Forum gestellt worden, sorry wenn ich das jetzt noch einmal tue.
Bevor ich das ganze allerdings starte werde ich noch eine Zusatzversicherung abschließen, noch ist ja nix diagnostiziert worden. Auch das ist eine Frage, wie habt ihr das Thema bei einer privaten Zusatzversicherung behandelt.
Fragen über Fragen kommen mir auf, ich weiß nur eins: Wenn ich mich früher darum gekümmert hätte, würde es mir heute mit Sicherheit besser gehen.


