Priv. KrKasse erstattet 2. Korsett i. Behandlungsjahr nicht
Verfasst: So, 13.04.2008 - 17:41
Hallo zusammen!
Als Mutter eines 14jährigen Sohnes, bei dem vor 2,5 Jahren Skoliose indiziert wurde und der im Herbst letzten Jahres während seines stationären Aufenthaltes in Bad Sobernheim ein neues Korsett (das erste war von Bad-Wildungen und gerade 10 Monate alt) verordnet und angepaßt bekam, sehe ich mich zunehmend der Willkür meiner Beihilfestelle (bin privat versichert) und meiner Krankenkasse (Debeka) ausgesetzt.
Als erstes erkannte die Beihilfe den 4-wöchigen Aufenthalt in Sobi nicht an (3.500 €) mit der Begründung, das sei eine Reha-Maßnahme, die einer vorherigen Genehmigung und Begutachtung durch einen Amtsarzt bedurft hätte. Ich wäre nie im Leben darauf gekommen, daß eine SIR in Sobi gleichzusetzen ist mit einer Reha-Maßnahme zur Wiederherstellung (z.B. nach Knie- oder Hüft-OP). Die Beihilfefibel gibt dazu auch nichts her. Mein Widerspruch läuft und ich empfinde die Wartezeit als reine Schikane ...
Allerdings hat die Beihilfe das zweite Korsett meines Sohnes anerkannt, dagegen meine Privatversicherung nicht. Sie stellt sich auf den Standpunkt, sie hätte im Behandlungsjahr bereits schon einmal ein solches Hilfsmittel erstattet. Ich empfinde das allein schon deswegen diskriminierend, weil wir ohnehin viele Kosten selbst tragen müssen: Fahrtkosten nach Sobi, Sprossenwand, regelmäßige KG, die nicht voll übernommen wird, neues Fahrrad (zum Aufrechten Sitzen wegen des Korsetts), Anschaffung neuer Kleidung, weil das Korsett zu einem höheren Verschleiß führt - aber ich erzähle da ja nichts Neues.
Wer hat auch schon solche Erfahrungen gemacht und evtl. mit Widerspruch Erfolg gehabt? Hat jemand Tips für mich im Umgang mit Erstattungsstellen?
Vielen Dank!
Als Mutter eines 14jährigen Sohnes, bei dem vor 2,5 Jahren Skoliose indiziert wurde und der im Herbst letzten Jahres während seines stationären Aufenthaltes in Bad Sobernheim ein neues Korsett (das erste war von Bad-Wildungen und gerade 10 Monate alt) verordnet und angepaßt bekam, sehe ich mich zunehmend der Willkür meiner Beihilfestelle (bin privat versichert) und meiner Krankenkasse (Debeka) ausgesetzt.
Als erstes erkannte die Beihilfe den 4-wöchigen Aufenthalt in Sobi nicht an (3.500 €) mit der Begründung, das sei eine Reha-Maßnahme, die einer vorherigen Genehmigung und Begutachtung durch einen Amtsarzt bedurft hätte. Ich wäre nie im Leben darauf gekommen, daß eine SIR in Sobi gleichzusetzen ist mit einer Reha-Maßnahme zur Wiederherstellung (z.B. nach Knie- oder Hüft-OP). Die Beihilfefibel gibt dazu auch nichts her. Mein Widerspruch läuft und ich empfinde die Wartezeit als reine Schikane ...
Allerdings hat die Beihilfe das zweite Korsett meines Sohnes anerkannt, dagegen meine Privatversicherung nicht. Sie stellt sich auf den Standpunkt, sie hätte im Behandlungsjahr bereits schon einmal ein solches Hilfsmittel erstattet. Ich empfinde das allein schon deswegen diskriminierend, weil wir ohnehin viele Kosten selbst tragen müssen: Fahrtkosten nach Sobi, Sprossenwand, regelmäßige KG, die nicht voll übernommen wird, neues Fahrrad (zum Aufrechten Sitzen wegen des Korsetts), Anschaffung neuer Kleidung, weil das Korsett zu einem höheren Verschleiß führt - aber ich erzähle da ja nichts Neues.
Wer hat auch schon solche Erfahrungen gemacht und evtl. mit Widerspruch Erfolg gehabt? Hat jemand Tips für mich im Umgang mit Erstattungsstellen?
Vielen Dank!