Früherkennungsscreening in der Skoliosetherapie
Verfasst: Di, 05.02.2008 - 01:52
Hallo Toni,
ich habe ein Zitat von dir mal zum Thema gemacht.
)
In alten Beiträgen habe ich vieles von dem , was ich jetzt schreibe schon mal erwähnt aber hier pass es besser hin.
In der DDR gab es ja regelmäßig die so verhassten Schuluntersuchungen. Ich kann mich daran erinnern , dass besonders auf die WS der Mädchen geachtet wurde. Es gab in der nächsten Stadt Gruppen, zu denen man musste, wenn man einen auffälligen Befund hatte . Das war das sogenannte Skoliose-Turnen.
Es gab in der Kreisstadt einen Orthopäden, der nur allein für diese Kinder und Jugendlichen zuständig war. (Orthopädische Beratungsstelle, Jugendgesundheitschutz)
An meiner Dorfschule waren zwar nur ca 250 Schüler, aber das Thema Skoliose war absolut nichts "Außergewöhnliches".
Der Sportlehrer hatte sogar einen guten Blick dafür, er war derjenige, der bei mir die Schiefstellung und meine "Engelsflügel" entdeckte. Während meiner Schulzeit wurden noch zwei weitere Mädchen mit Korsetten behandelt. Das ist eine hohe Zahl bei nur 250 Schülern, finde ich.
Auch das zuständige Krankenhaus, zu dem man überwiesen wurde wenn das Skoliose-Turnen nicht mehr ausreichte hatte alle Kinder und Jugendlichen aus dem Bezirk Frankfurt/Oder unter sich und immer engen Kontakt zu der Orthopädin vor Ort. Wir mussten damals alle nach Birkenwerder (heute auch Asklepios-Klinik), Gipskammer und OT war damals vor Ort.
Die Übungen waren auch Schroth-Übungen, aber nicht so ausgefeilt wie heute (hatte ich auch schon mal erwähnt).
Naja, soviel dazu und dann war plötzlich alles anders und wurde aufgelöst... Wie wichtig das eine oder andere ist, merkt man manchmal erst später aber vielleicht ist das ein Ansatzpunkt.
Da ich beruflich viel mit dem Jugendgesundheitsamt zu tun habe, habe ich zur der Amtsärztin , die alle Einschulungsuntersuchungen vornimmt einen guten Draht. Sie verstand mein Anliegen und ich treffe mich nochmal zu einem ausführlichen Gespräch. Aber es ist natürlich alles sehr mühseelig...
Aber nichts zu machen ist gar nicht mein Ding...
Vielleicht haben noch andere hier im Forum Ideen und daraus kann man was "basteln"?
LG chilli-pepper
ich habe ein Zitat von dir mal zum Thema gemacht.
Schon länger mache ich mir darüber Gedanken , wie man das ändern kann... Aber so richtig aktiv erst, weil jetzt meine Nichte betroffen ist und wir merken, wie wenig Infos man bekommt. (Sorry- bekommen würde, wenn wir sie nicht schon hätten!Toni hat geschrieben:Was wir dringend brauchen ist eine dramatische Anhebung der Qualitätsstandarts und des Früherkennungsscreenings in der Skoliose-Diagnostik und Therapie.
In alten Beiträgen habe ich vieles von dem , was ich jetzt schreibe schon mal erwähnt aber hier pass es besser hin.
In der DDR gab es ja regelmäßig die so verhassten Schuluntersuchungen. Ich kann mich daran erinnern , dass besonders auf die WS der Mädchen geachtet wurde. Es gab in der nächsten Stadt Gruppen, zu denen man musste, wenn man einen auffälligen Befund hatte . Das war das sogenannte Skoliose-Turnen.
Es gab in der Kreisstadt einen Orthopäden, der nur allein für diese Kinder und Jugendlichen zuständig war. (Orthopädische Beratungsstelle, Jugendgesundheitschutz)
An meiner Dorfschule waren zwar nur ca 250 Schüler, aber das Thema Skoliose war absolut nichts "Außergewöhnliches".
Der Sportlehrer hatte sogar einen guten Blick dafür, er war derjenige, der bei mir die Schiefstellung und meine "Engelsflügel" entdeckte. Während meiner Schulzeit wurden noch zwei weitere Mädchen mit Korsetten behandelt. Das ist eine hohe Zahl bei nur 250 Schülern, finde ich.
Auch das zuständige Krankenhaus, zu dem man überwiesen wurde wenn das Skoliose-Turnen nicht mehr ausreichte hatte alle Kinder und Jugendlichen aus dem Bezirk Frankfurt/Oder unter sich und immer engen Kontakt zu der Orthopädin vor Ort. Wir mussten damals alle nach Birkenwerder (heute auch Asklepios-Klinik), Gipskammer und OT war damals vor Ort.
Die Übungen waren auch Schroth-Übungen, aber nicht so ausgefeilt wie heute (hatte ich auch schon mal erwähnt).
Naja, soviel dazu und dann war plötzlich alles anders und wurde aufgelöst... Wie wichtig das eine oder andere ist, merkt man manchmal erst später aber vielleicht ist das ein Ansatzpunkt.
Da ich beruflich viel mit dem Jugendgesundheitsamt zu tun habe, habe ich zur der Amtsärztin , die alle Einschulungsuntersuchungen vornimmt einen guten Draht. Sie verstand mein Anliegen und ich treffe mich nochmal zu einem ausführlichen Gespräch. Aber es ist natürlich alles sehr mühseelig...
Aber nichts zu machen ist gar nicht mein Ding...
Vielleicht haben noch andere hier im Forum Ideen und daraus kann man was "basteln"?
LG chilli-pepper