Dein Körper ist ein zusammenhängender Organismus und Lähmungserscheinungen können durchaus orthopädische Ursachen haben, eine Fehlstellung kann da schon ins Bild passen.Das ist leicht *daher* gesagt, wenn man sich aber darum kümmern muß, warum man Lähmungen in Armen und Beinen hat, rückt die Skoliose doch leicht in den Hintergrund! Meine Frage war auch, ob es Erfahrungswerte gibt, ob man bei soetwas gegensteuern kann...?
Das klärt aber am besten auch einer der hier genannten Spezialisten ab. Du solltest die Skoliose in deine Überlegungen miteinbeziehen und nicht ausschließen und ein Spezialist kann mindestens abklären, welche Rolle die Skoliose in dem ganzen spielt.
Und das mit den Erfahrungswerten ist schwer zu beantworten, denn wir wissen ja noch nicht Mal was dir wirklich fehlt, weil dir die nötige Diagnostik fehlt. Und warum fehlt sie dir? Weil du noch nicht beim Spezialisten warst.
Wir wissen noch nichtmal zu was wir dir Erfahrungswerte nennen sollen. Lähmungserscheinungen sind ein Symptom, das viele Ursachen haben kann und Skoliose KANN eine solche Ursache sein oder zumindest Mitverursacher. Wie sollen wir dir sagen, ob man da eventuell gegensteuern kann, wenn noch nicht mal klar ist, was die Ursache ist. Darauf gibt es keine pauschale Antwort, sondern nur eine die individuell abgeklärt werden muss VOM ARZT.
Ich will dich mit dem Hinweis auf den Spezialisten ja nicht ärgern, ich will nur sagen, dass du ohne einen Spezialisten aufzusuchen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht weiter kommen wirst. Und wir können an deiner Situation nichts, absolut nichts ändern. Wir können dir nur den Rat geben, der dir jetzt schon mehrfach gegeben wurde. Ansonsten können wir nicht viel tun.
Klar es ist deine Entscheidung ob du unseren Ratschlag annimmst und wirklich einen Spezialisten aufsuchst. Zwingen kann dich keiner. Wenn du dich aber dagegen entscheidest, kannst du doch nicht von uns erwarten, dass wir dir weitere großartig neue Ratschläge geben. Unseren wichtigsten Ratschlag kennst du schon. Damit wir dir weitere Dinge raten können, solltest du diesen ersten Ratschlag erstmal befolgen. Eine fundierte Diagnose (die du nicht hast) ist der Grundstein für alles weitere. Ohne eine entsprechende Diagnostik ist jeder weitere Rat unseriöse Spekulation.
Und zu folgender Aussage:
Mir ist die Situation durchaus bekannt, wie es ist mehrere Baustellen gleichzeitig zu haben, denn mein ganzer Körper ist eine einzige Großbaustelle. Im Moment habe ich mind. 3 größere gesundheitliche Themen gleichzeitig zu bearbeiten und sollte "ganz nebenbei" noch meine Studium zu Ende kriegen.Das ist leicht *daher* gesagt, wenn man sich aber darum kümmern muß,....
Es ist in der Tat nicht leicht, wenn man mehrere Probleme hat und die Symptome recht komplex sind, da den Überblick zu bewahren und zu Entscheiden, welcher Sache man jetzt seine Aufmerksamkeit widmet. In meiner Erfahrung hat sich aber gezeigt, dass Baustellen sehr häufig zusammen gehören. Gerade im Orthopädisch - neurologischen Bereich bedingt sich das oft gegenseitig, sodass es absolut hilfreich sein kann, sich der orthopädischen Situation bewusst zu werden. Sprich eine klare Orthopädische Diagnose bringt häufig auch Licht ins Dunkel im Hinblick auf lokale neurologische Symptome.

