Grad der Behinderung

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
Sommerflieder
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Beitrag von Sommerflieder »

Danke, Heike und Lady!

Von der Gradzahl, die ich bei mir vermute, habe ich dann wahrscheinlich eher keine Chance. Näheres erfahre ich hoffentlich heute. Ich will bei meinem Widerspruch eher auf die großflächige Versteifung mit gleich 3 Stäben hinaus. Das schien mir damals schon als Kind ein Ausnahmefall zu sein. Alle anderen, die ich in der Klinik kennenlernte, hatten nur 1-2 Verkrümmungen.

Eine wurde dort etwa zu der Zeit schon mit 8 Jahren operiert und bekam sofort 80% zugestanden. Sie hatte keine weiteren gesundheitlichen Störungen außer der Skoliose, soweit mir bekannt ist. Nach der Tabelle wären ja 80% überhaupt nicht vorgesehen.
Agrimon
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Beitrag von Agrimon »

Hallo Sommerflieder,

früher waren die auch viel großzügiger mit solchen Sachen. Heute sind sie sehr knausrig geworden, auch was Rehas anbetrifft. Mit früher mein ich, so vor ca. 25 Jahren. Wie die dann diese sogenannte Gesundheitsreform eingefüht haben, hat sich vieles verändert. Meistens nicht zum positiven.

Gruß Agrimon
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Sommerflieder
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Beitrag von Sommerflieder »

Hallo Agrimon,

das stimmt so generell sicher schon, aber diese Festsetzungen geschahen ja alle im etwa selben Zeitraum Anfang der 80er Jahre. Da hätte ich mir für mich auch etwas mehr Großzügigkeit erhofft.

Bis vor ein paar Jahren hatte ich eine Kollegin mit einer nicht operierten, ziemlich heftigen Skoliose. Sie hatte 50% bescheinigt bekommen und schaute mir immer ruhig beim Schleppen von Warenkartons zu. Und heute spüre ich halt sehr die Auswirkungen dieser Schlepperei. :(
Agrimon
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Beitrag von Agrimon »

Hallo Sommerflieder,

ich habe auch 80 % GdB aber auch nicht nur wegen der Skoliose. Da ich auch noch andere Beschwerden habe die auch mit angerechnet werden. Wenn du mehr Beschwerden hast, die dauerhaft sind, bekommst du manchmal mehr Prozente.

Gruß Agrimon
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Beitrag von Sommerflieder »

Ich war gestern bei der orthopädischen Praxis vorbei und bat um eine Aushändigung meiner Diagnose. Das wurde mir seitens der Arzthelferinnen verwehrt, da die Ergebnisse einer angeordneten Kernspin vom Knie noch nicht vorlägen. Kunststück. Schließlich hatte ich den Termin dafür aus Jobgründen ausfallen lassen müssen. Was ich dabei aber nicht verstehe ist, warum hier alle ihre Gradzahlen und so genauestens nennen können, während ich nichts erfahre.

Allerdings stellte sich auch heraus, dass das Versorgungsamt bei meinem Orthopäden nicht vorstellig wurde, um Unterlagen anzufordern. Die sind bei ihrer Ablehnung also rein von den Aussagen meiner Hausärztin und des Augenarztes ausgegangen. Irgendwas ist da gründlich schiefgelaufen.
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Beitrag von Ramses »

Hallo Sommerflieder,

der Arzt muss Dir die Diagnosen zugänglich machen, Du hast das Recht Deine Akte einzusehen.

Zu Deinen Gradzahlen, es kann sein dass Dein Orthopäde die Werte nicht ermittelt hat, weil er es im günstigsten Fall nicht für nötig hält oder im ungünstigsten Fall nicht kann.

Hattest Du den Orthopäden im Antrag zum GdB benannt, oder nur die Hausärztin und den Augenarzt?
Wenn der Orthopäde benannt wurde, liegt der Fehler eindeutig beim Versorgungsamt, dann musst Du dem Bescheid widersprechen, weil er mit fehlenden und deshalb falschen Informationen erstellt wurde.

Gruß

Ramses
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Sommerflieder
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Beitrag von Sommerflieder »

Ich kann im Moment nicht so genau sagen, ob der Fehler mit der fehlenden Anfrage beim Versorgungsamt liegt. Fühlte mich bei der Antragstellung so überrumpelt, weil ich dachte, man bekommt das Formular mit nach Hause und füllt es da in Ruhe aus. Dann hat der auf dem Amt das gleich selbst erledigt und möglicherweise habe ich dadurch den Allerweltsnamen meines Arztes falsch erinnert. Schließlich war ich dort vorher auch erst einmal gewesen.

Beim Sozialverband war vorhin schon zu, aber nun kenne ich die Öffnungszeiten und werde es morgen erneut versuchen. Die haben allerdings Wartezeiten von ca. 6 Wochen.

Falls alle Stricke reißen, der Fehler bei mir lag o.ä., würde mich nur mal interessieren, wann ich frühestens einen erneuten Verschlimmerungsantrag stellen kann.

Edit: Hm, hoffentlich liegt es nicht am Unvermögen meines Arztes, also das mit der Gradzahl. Hat man diese schon 1980 genau so wie heute ermittelt oder hat sich da was geändert?
Ramses
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Beitrag von Ramses »

Hallo Sommerflieder,

die Berechnung der Gradzahlen hat sich soweit ich informiert bin nicht geändert.

Gruß

Ramses
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Beitrag von Sommerflieder »

Hallo!

Ich will mich heute auch mal wieder melden.

Inzwischen habe ich eine aktuelle Diagnose vom Orthopäden und diese auch an den Sozialverband weitergeleitet. Ob mir das aktuell viel bringt, kann ich nicht beurteilen. Habe weder vom Sozialverband noch vom Versorgungsamt seither gehört. Was ich aus der Diagnose herauslesen kann, sind so Sachen wie Osteochondrose und Spondylarthrose der LWS, Einschränkung der Beweglichkeit der HWS und erhebliche Verengung der ZWR (mit der Abkürzung kann ich nichts anfangen), aber das heißt wohl, dass die Bandscheiben geschädigt sind. Von Gradzahlen steht da nix, obwohl ich explizit darum gebeten hatte. Zudem habe ich Arthrose und einen kaputten Meniskus im rechten Knie (das linke Knie war zu der Zeit recht beschwerdefrei und wurde daher nicht gecheckt).

Und eine Augen-OP steht mir bevor (Grauer Star, extreme Kurzsichtigkeit, Einsatz von Kunstlinsen für ca. Januar/Februar 2010 geplant). Den Befund vom Augenarzt bekam ich verspätet, der ging dann erst einmal nicht mit in die Akte. Allerdings steht da eh drin, dass man erst nach der OP was Endgültiges sagen kann. Hat also fürs Versorgungsamt eh nicht so die Relevanz.

Den Orthopäden will ich gerne wechseln. Diesmal hat er ja mal wirklich zugehört, aber das ist wohl eher nicht die Regel. Wenn ich nur einen gescheiten Orthopäden hier in der Nähe wüsste... :rolleyes:

Weshalb ich eigentlich heute hier schreibe: Ich habe seit etwa 2 Wochen endlich wieder Arbeit, quäle mich aber teils sehr mit dem Rücken. Außerhalb der Leiharbeit ist hier kaum ein Job zu bekommen, mein passender Job im Verkauf mit 50:50 sitzen und stehen ist seit Jahren dahin. In letzter Zeit gibt es nur noch Fabrikjobs, bei denen man die ganze Zeit nur im Stehen arbeitet. Wenn dann Arbeitstisch oder Band einen Tick zu niedrig für mich sind, bekomme ich erhebliche Schmerzen in LWS und Hüfte. Wenn es schlimm kommt, habe ich nach Feierabend Schwierigkeiten mit dem kompletten Aufrichten, gehe vornübergebeugt wie eine alte Frau.

Die paar ambulanten Schroth-Sitzungen hatten mir ja nicht viel gebracht. Ich wusste hinterher noch immer nicht, wie ich mich im Arbeitsalltag am besten verhalte, bin mit den Übungen total eingebrochen und hatte am Ende mehr Schmerzen als vorher.

Ich muss jetzt irgendwie schauen, wie es weitergeht. Wechsel des Orthopäden, Verzicht auf KG oder eine Reha (wo ich dann mal Schroth von Grund auf lerne), usw.. Beim Arbeitsamt hat man ja neulich gemeint, ich solle mich vielleicht mal dem medizinischen Dienst vorstellen. Ich habe das erst einmal abgelehnt, weil ich zu der Zeit noch keine aktuellen Diagnosen vorliegen hatte. Vermitteln wollte man mich dann eigentlich wieder in den Verkauf, aber dann kam der Fabrikjob daher und ich griff erst einmal zu. Ich bin nun innerhalb von 2-3 Wochen in der zweiten Einsatzfirma und bin gespannt, ob ich nächste Woche noch Arbeit habe.

Ich werde wohl demnächst mal zu einer umfassenden Beratung zum Sozialverband gehen. Vielleicht können die mir raten. Das Versorgungsamt schrieb ja bei der Ablehnung meines Verschlimmerungsantrags, dass ein Antrag beim Versorgungsamt und einer auf Erwerbsminderungsrente zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe sind. Ich will ja arbeiten, habe aber im erlernten Job keine Chance mehr (wie so viele). Ich sehe aber auch keinen rechten Sinn darin, irgendwann nur noch unter starken Schmerzmitteln zu arbeiten. Bisher ist es noch nicht soweit, da die Schmerzen nur unter Belastung auftreten. Nur ist halt der komplette Tag versaut, wenn man sich nach Feierabend kaum noch rühren kann. Ich fahre wegen der schlechten Augen derzeit nicht Auto, kann die Firmen oft nur durch längere Fußmärsche erreichen und bin hinterher völlig fertig. :(

Jetzt habe ich arg viel geschrieben, musste mir einfach mal Luft machen. Vielleicht hat ja jemand zu all dem Gefasel eine hilfreiche Idee. Würde mich freuen.
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Beitrag von lasy »

wárum macht ihr das?
Von wegen " Behinderung" wasum lasst ihr euch so klein machen ? Wenn Rückenprobleme eine Behinderung sein soll, dann hat nur jeder 4e keine!!!!
Ich habe auch so einen blöden schein für nichts, er macht mich nur kleiner als ich bin!
Sommerflieder
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Beitrag von Sommerflieder »

@lasy:

Für mich hat das nichts mit Kleinmachen zu tun. Jahrelang habe ich mich nicht großartig um meine Rücken- und Augenprobleme und schon überhaupt nicht um meinen Behinderungsgrad auf dem Papier gekümmert.

Inzwischen merke ich aber stark, dass ich im Berufleben durch das Zusammenkommen von Skoliose, hoher Kurzsichtigkeit und anderer Faktoren benachteiligt bin. Vor ein paar Wochen wurde ich mal als auf dem Papier nicht behinderte zum Arbeiten in eine Behinderteneinrichtung gesteckt. Dort war einesteils eine der behinderten Kolleginnen entsetzt, dass ich nur 30% bescheinigt bekommen habe. Andererseits hat die Firmenleitung aber auch erwartet, dass man das 4fache von dem schafft, was ein Behinderter (dort werden Behinderte ab 50% eingestellt) leistet. Klappte aber halt nicht.

Daher möchte ich jetzt einfach mal wissen, wie das Versorgungsamt anhand aktueller Befunde nun entscheiden wird. Obwohl ich erst nach der Katarakt-OP sagen kann, ob sich meine Augen noch entscheidend bessern. Die muss ich aber wegen des Jobs erst einmal hintanstellen.
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Beitrag von Lady S »

lasy hat geschrieben:wárum macht ihr das?
Von wegen " Behinderung" wasum lasst ihr euch so klein machen ? Wenn Rückenprobleme eine Behinderung sein soll, dann hat nur jeder 4e keine!!!!
Ich habe auch so einen blöden schein für nichts, er macht mich nur kleiner als ich bin!
Lasy, wenn Du Dich davon klein machen lässt, bist Du aber selber schuld!
Dieser "Schein" bestätigt Dir nur die Einschränkungen, die Du ohnehin hast und ist in ein paar Situationen von Vorteil (Steuerermässigung, bei über 50% verbesserter Kündigungsschutz und mehr Urlaub sowie manchmal ermässigter Eintritt für Veranstaltungen usw.).

Wenn Du das nicht willst, lege den Schein halt in eine Schublade und verwende ihn nicht.

Grüsse, Lady S
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mamaratlos
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Diagnose: TOCHTER - Throrakolumbalskoliose
im Korsi -24,7° thorakal ,darüber links konvex 1-2 von 32° darunter 21,5 nach copp

SOHN - Kyphose/Skoliose
Kyphosewinkel 30°
BWK9-LKW 2
Skoliose 7°
Therapie: TOCHTER:
2008 Reha in Bad Kösen
2009 Korsi von CCtech Herr Nahr
durchgegehnd kg nach Schroth(auserhalb des Regelfalls)

SOHN: kg nach Schroth, März/April Sobi 2011
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Beitrag von mamaratlos »

:halloatall: Hallo Zusammen

Wir haben für unsere Große(18 j.) auch einen Antrag gestellt.Sie hat 40% bekommen.Hatten ihn gestellt für später mal ,da ja die Krankenakten und Röbi´s so nach ca.10 Jahren entsorgt werden und sie damit zeigen kann an was Sie genau erkrankt ist.Sieist zwar noch in der Lehre aber wer weiß was Sie dann als Arbeitstelle bekommt.



Viele liebe grüße aus den Ruhrpott


Mamaratlos
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Unsere Skoliosegeschichte findet ihr hier: Berlin -Herr Nahr und Kletti
Sohnemann´s Geschichte

Ich werde den Kopf nicht in den Sand stecken und warten bis mich ein Strauß besucht
Andreas_73
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Beitrag von Andreas_73 »

Tja nach langer langer zeit habe ich einen Zwischenbericht vom Versorgungsamt bekommen, dass mein Wider spruch von 08/09 sich eine "besondere Kommision angenommen hat"!
Was auch immer das heißen mag. Wenn ich ehrlich bin, bin ich ja schon froh einen Zwischenbescheid zu bekommen.
navi1984
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nach op gdb 20

Beitrag von navi1984 »

hallo zusammen
ich hab da mal ne frage wurde im september 09 operiert und wurde mit 2 stäben versteift habe auch einen schwerbeschädigken antrag gestellt habe letzte woche mein brief bekommen und hab nur 20% bekommen finde das bisschen wennig
möchte jetzt wiederspruch einledegen und hab ja nur 4 wochen zeit sollte ich das lieber über einen anwalt laufen lassen oder klappt das auch ganz gut wenn ich das alleine mache??
werde auf jedenfall um akteneinsicht anforden weil wer weis ob sie die ärzte überhaubt angefragt haben die ich da angegeben habe oder mich einfach so eingestuft haben.
was soll ich eurer meinung nach tun??

freue mich auf antwort lg
Sommerflieder
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Beitrag von Sommerflieder »

Hallo navi1984,

leider bin ich selbst keine Expertin, was dieses Thema betrifft. Stecke aber aktuell selbst mitten in einem Widerspruchsverfahren und dabei habe ich Hilfe vom Sozialverband (SoVD). Es gibt auch noch andere solcher Verbände, aber ich komme gerade nicht auf Namen/Abkürzungen. Dort musste ich mich gegen eine Jahresgebühr anmelden und dann noch einmal einen kleinen Betrag für die eigentliche Inanspruchnahme zahlen. Dafür wird dann von dort aus Akteneinsicht eingefordert usw.. Nach Meinung meines Beraters hat man alleine kaum noch eine Chance gegen die Behörden. Wenn ich richtig informiert bin, haben diese Verbände auch eigene Anwälte und einen medizinischen Dienst.

Ob ein Anwalt auch helfen kann? Kommt auf alle Fälle wohl erst einmal teurer, denke ich.

Im neuen Jahr muss ich mich gleich mal beim SoVD erkundingen, was mein Widerspruch so macht. Die Unterlagen von dort ans Versorgungsamt gingen schon Anfang November raus und ich habe noch keinen abschließenden Bescheid.
navi1984
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Beitrag von navi1984 »

hallo Sommerflieder

wie ich gerde gesehen habe kommst du aus hildesheim??
direkt hildesheim oder umgebung??
ja also ich weis auf jedenfall das die vdk auch wiederspruch und so für ein einlegt wenn man da mitglied ist kostet 4 € im monat was da noch für kosten auf einen kommen weis ich noch nicht weil die zuständigen bis zum 4.01.10 im urlub sind
werde dann aber gleich dort anrufen und für 4€ mitglied werden das tut mir aufjedenfall nicht weh.

wurdest du denn auch operier??oder hast du auf skoliose ect schwerbeschädigtenantrag gestählt??

ich weis auf jedenfall das ich blöd war ihn vor meiner op nicht schon einemal zu beantragen da ich eine liste gefunden habe und da drin steht das man mit einer skoliose von 60° schon 40% bekommt naja und jetzt nach meiner op hab ich diese ja nun nicht mehr finde aber 20% auch nicht gerechtfertigt vorallem bringt mir dieses nicht einmal etwas.

naja hinterher ist man meist schlauer

lg
minimine
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Beitrag von minimine »

Hallo navi,
also wenn du Widerspruch einlegen möchtest, dann empfehle ich dir, Mitglied beim VDK zu werden. Die sind Experten in solchen Sachen und der Mitgliedsbeitrag ist echt human, v.a. wenn man bedenkt, dass man die Hilfe sicherlich noch öfters in Anspruch nehmen muss.

LG
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Sommerflieder
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Beitrag von Sommerflieder »

Hallo navi,

ich wohne in Hildesheim. :)

Zu Deiner Frage, ob ich operiert bin: Ja. Die OP war schon 1980, habe 3 Harrington-Stäbe. Meine aktuelle Gradzahl weiß ich nicht. Aktueller Orthopäde ist in der Hinsicht wohl leider unfähig. :rolleyes: Anerkannt wurden bei mir in den 80ern 30%. Eine sehr liebe Freundin bekam damals nur 1 Stab und 40%, was ich wegen der Bewegungseinschränkung, mit der ich leben muss, und meiner extrem kurzsichtigen Augen nicht wirklich verstehen kann.

Anfänglich bekam ich übrigens die 30% nur befristet zuerkannt. Wahrscheinlich ist das heute auch noch so. Jedenfalls lautete mein aktueller Bescheid nach dem Verschlechterungsantrag auf unbefristet. Daher weiß ich jetzt nicht, ob Dir ein früherer Antrag etwas gebracht hätte.
navi1984
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Beitrag von navi1984 »

hallo sommerflieder

ist a toll ich komme aus benstorf ist beim rastiland bin aber in gronau aufgewachsen und arbeite in hildesheim
deshalb hab ich gefragt

ja mit dem antrag hast du wohl recht falls ich mehr bekommen hätte, hätte ich sie jetzt bestimmt eh abgeben müssen naja werde wiederspruch einlegen und mal schuen was so passiert und was ich erreiche hab ja immer hin auch 2 stäbe drin und werde dadurch bistimmt dann auch bewegungseinschränkungen haben was ich jetzt ja noch nicht sagen kann da ich ja noch ein korsett trage

lg navi1984
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