Ein Kabel an der Wirbelsäule?!

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
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Wiebke L.

Ein Kabel an der Wirbelsäule?!

Beitrag von Wiebke L. »

Hi!
ich gehöre wohl zu den neuen Skoliose Patienten. Mein Arzt ht mir jetzt eine Op angekündigt in der eine Art Kabel den unteren Teil der Wirbelsäule aufrichten soll. Leider kann ich damit gar nichts anfangen :nein:
Vielleicht kann mir ja einer von euch helfen und vielleicht auch sagen mit vieviel "Ausfallszeit" ich rechnen muss (Krankenhaus, Rhea..)
Vielen lieben Dank! Wiebke :cool:
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Toni
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Re: Ein Kabel an der Wirbelsäule?!

Beitrag von Toni »

Wiebke L. hat geschrieben:Hi!
ich gehöre wohl zu den neuen Skoliose Patienten. Mein Arzt hat mir jetzt eine Op angekündigt in der eine Art Kabel den unteren Teil der Wirbelsäule aufrichten soll. Leider kann ich damit gar nichts anfangen :nein:
Hallo Wiebke
Damit kann ich auch gar nichts anfangen!
So einen Schmarrn hab ich noch gar nie gehört.
Ein "Kabel" soll den unteren teil der Wirbelsäule aufrichten??????
Da bist Du offensichtlich überhaupt nicht gut oder nicht mal ausreichend beraten worden.
Was hast Du überhaupt für eine Diagnose?
Ein Arzt kann und darf Dir überhaupt keine OP ankündigen. Er kann Dir nur eine OP vorschlagen!
Er muss Dich sorgfältig über die OP, die Vorteile, Risiken und Alternativen aufklären.
Und dann erst musst Du erstmal damit einverstanden sein!
Du hast Das Recht als Laie mehrmals zu fragen, wenn der Arzt ur von Kabeln und Doktor-Latein redet und dann zu gehen und zu sagen, daß Du Dir vor so einer OP noch eine 2. Meinung eines anderen Spezialisten holen möchtest.
Wiebke L. hat geschrieben: Vielleicht kann mir ja einer von euch helfen und vielleicht auch sagen mit vieviel "Ausfallszeit" ich rechnen muss (Krankenhaus, Rhea..)
Vielen lieben Dank! Wiebke :cool:
Wie sollen Wir Dir da einen Tipp geben, wenn wir gar nix wissen.
Wie alt bist Du? Was hast Du für ein Problem an der WS. Wie ist Dein Allgemeinzustand? Fitness? Brauchst Du zu der OP eine Eigenblutspende?
Wie Krumm ist Deine Wirbelsäule in Grad Cobb? Skoliose, Kyphose oder Lordose? Oder was ganz anderes wie z.B. Drehgleitwirbel?
Bist Du eine "Indianerin" oder eine "Prinzessin auf der Erbse"?
In welcher Klinik soll das gemacht werden? Es gibt Kliniken die nach Fall-Pauschalen mit den KK abrechnen und die Leute eine Woche früher aus dem KH "schmeißen" obwohl es ihnen noch dreckig geht und sie kaum transportfähig sind.
Oder Du bist Privatpatientin mit Chefarztbehandlung und wirst extra lang umsorgt, damit möglichst viel Tagessätze abgerchnet werden können.
All das hat einen erheblichen Einfluss auf die Beantwortung Deiner Fragen.
Und das nur im Normalfall.
Bei Kompliationen die nie zu 100% ausgeschlossen werden können, Von Thrombose bis Sepsis, Von Lähmungen der Beine bis zur Inkontinenz kann bei einer OP an der LWS alles mögliche passieren ( wenn auch gottseidank sehr selten!)
Um eine Antwort auf Deine sehr pauschale Frage geben zu können, musst erst DU DICH besser informieren!
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
w17

bisschen erfahrung

Beitrag von w17 »

also meine freundin hatte auch starke skoliose...45°...die musste dringend operiert werden..aber bei der hat man die wirbelsäule mit einer eisenstange begradigt...die behandlung und die zeit danach war zwar hart, aber jetzt geht es ihr wieder richtig gut..

hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen..
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

w17 hat geschrieben:hatte auch starke skoliose...45°...die musste dringend operiert werden
Grundsätzlich ist 45 Grad noch keine OP Indikation.
aber bei der hat man die wirbelsäule mit einer eisenstange begradigt...
Garantiert nicht! :D

Gruss
Klaus
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eric
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Kabel vs. Stab

Beitrag von eric »

So viel ich weiß ist die neuste Technik, anstelle eines starren Stabs zur "Versteifung" ein "Kabel" anzubringen, um der WS noch ein Teil der Beweglichkeit zu lassen. Ich glaube in der letzten Ausgabe von orthopress war darüber ein Bericht.
Gruß eric
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