am besten ich fange mal ganz von vorne an.
Wie mir meine Mutter erzählte hatte ich schon als Säugling (Jahrgang 74) einen Beckenschiefstand. Deshalb sollte sie mich "breit" Wickeln. Angeblich war dadurch der Beckenschiefstand beseitigt (kann das überhaupt sein?).
Danach war ich wohl noch ein paarmal beim Orthopäden, auch wegen meiner Senk-Spreizfüsse. War aber angeblich alles in Ordung.
Mit 16 Jahren habe ich aber dann immer verstärkt Rueckenprobleme bekommen. Ich hatte öfters mal ein Wirbel ausgerenkt, der beim Orthopäden wieder eingerenkt wurde. Und ich hatte nach längerem laufen oder stehen Rückenschmerzen. Irgendwann zog der Schmerz ins Bein und war beim aufstehen vom Stuhl schon fast unerträglich. Also ab zum Orhtopäden. Der sagte mir, dass ich einen Beckenschiefstand hätte und die Wirbelsäule sich schief setzen würde. Ich bekam Krankengymnastik und eine Sohlenerhöhung von 1,5 cm.
Danach ging es auch wieder. Mit der Sohlenerhöung ist das dann nach 2-3 Jahren eingeschlafen. Ich war mit dem Orthopäden irgendwie nicht wirklich glücklich und habe mir auch keinen neuen gesucht, ich hatte ja auch keine Beschwerden.
Ich bin jetzt 32, und ich hatte mir überlegt einen neuen Orthopäden zu suchen. Denn der Beckenschiefstand und der schiefe Rücken werden ja nicht von alleine besser. Gesagt, getan! Nach der ersten Untesuchung sollte ich zum Röntgen wiederkommen.
Ergebnis war, dass mein Becken ca. 1,7 cm schief steht, die Wirbelsäule vom Becken schief weggeht (wie sie dann weiterläuft konnte ich nicht sehen, das Röntgenbild ging nicht so weit) und die Wirbel in sich verdreht sind. Er meinte ich sollte eine Längenausgleich am Schuh bekommen. Schien mir auch logisch.
Jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher. Denn wenn mein Becken schief steht und meine Beine eigentlich gleich lang sind, kann eine Sohlenerhöhung doch nicht sinnvoll sein. Nur sind meine Beine gleichlang?
Wenn ich normal stehe, ist der Knick in den Kniekehlen auf gleicher Höhe. Meine Pobacken sind nicht auf gleicher höhe. Wenn ich im Liegen meine Füsse aufstelle sind die Knie nicht auf gleicher Höhe. Dann habe ich mich auf den Boden gelegt. Im liegen konnte man keine nennenswerten unterschied erkennen. Wenn ich den Oberkörper aufgerichte und mit ausgestreckten Beinen sitzte, sehen die Beine gleichlang aus.
So genug geschrieben, kann mir jemand einen Tipp geben? Was mit mir los ist. Wäre Krankengymnastik nicht besser? Starke Beschwerden habe ich momentan nicht, vielleicht ist es auch die Gewohnheit. Zur Zeit habe ich hin und wieder Probleme meinen Oberkörper aufzurichten (im Lendenwirbelbereich), das geht immer nur mit Nachdruck.
Würde mich freuen, wenn ihr mir eure Erfahrungen oder eindrücke schildern würdet. Ich bin mir auch nicht sicher ob ich hier wirklich richtig bin. Denn von euch scheint es einige sehr viel härter getroffen zu haben.
Gruß
Nicole


