Vor einem Jahr wurde bei mir Skoliose, bzw. genauer gesagt Beckenschiefstand aufgrund eines zu kurzen Beines auf der rechten Seite (1cm) diagnostiziert. Ich bin 19 Jahre alt und ausgewachsen, bin relativ groß und wohl zu schnell gewachsen. Um meine Wirbelsäule zu stabilisieren und nicht weiter zu belasten, wurden mir Einlagen verschrieben. So weit, so gut, diese trage ich seit Oktober letzten Jahres und es geht eigentlich ganz gut. Nur wirke ich hierdurch wohl noch größer, was mir aber nichts ausmacht.
Letzte Woche war ich nun bei meinem Orthopäden, der mir die Einlagen damals verschrieben hatte. Ich wollte wissen, ob es nicht mal Zeit für neue wäre. Er meinte, erst wieder im Herbst, und dass sich durch die Einlagen eigentlich nichts verbessern könne. Ich sollte sportlich aktiv werden.
Nun hab ich einige Fragen:
1. Bringen Einlagen irgendetwas oder sind die tatsächlich nur dazu gedacht, die Wirbelsäule zu stabilisieren?
2. Bringt Sport etwas noch, wenn man ausgewachsen ist, kann sich die Skoliose noch zurückentwickeln bzw. das rechte Bein gleichlang werden durch Muskelaufbau etc. ?
3. Kann man ausgewachsen noch irgendetwas anderes machen oder die Skoliose heilen bzw. hätte der Arzt mir noch mehr helfen können? KG hatet ich mal 5 Stunden verschrieben bekommen.
Danke im voraus!
Rechtes Bein zu kurz, 19 Jahre alt, Skoliose
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Gabi+Bille
Hallo! Ich kann zwar nicht viel helfen- ich war mit meiner Tochter bei der Krankengymnastik, dort sagte die Krankengymnastin: Ist man erstmal ausgewachsen, dann ist es zu spät. Allerdings hat sie gesagt, wenn man mit 30 erst anfängt etwas zu tun kann man das Krankenbild nicht mehr durch Übungen zum positiven verändern- man kann aber Übungen machen, damit es nicht schlimmer wird.
Ich hatte in der Kindheit selbst ein Korsett(Skoliose), meine Schwester wurde am Rücken operiert, weil es bei Ihr auch schon zu spät war(mit 17 Jahren).
Allerdings spielt der Grad der Krümmung und die Stärke der Folgebeschwerden auch eine Rolle.
Ich würde auf jeden Fall Sport zum Aufbau der Muskeln machen. Wenn nach etwa 3 Mon. keine Besserung eintritt würde ich erst an OP evtl. denken.
Gruss Gabi
Ich hatte in der Kindheit selbst ein Korsett(Skoliose), meine Schwester wurde am Rücken operiert, weil es bei Ihr auch schon zu spät war(mit 17 Jahren).
Allerdings spielt der Grad der Krümmung und die Stärke der Folgebeschwerden auch eine Rolle.
Ich würde auf jeden Fall Sport zum Aufbau der Muskeln machen. Wenn nach etwa 3 Mon. keine Besserung eintritt würde ich erst an OP evtl. denken.
Gruss Gabi
- Charp
- Vielschreiber

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- Registriert: Mi, 03.08.2005 - 13:21
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: juvenile Skoliose, 47° thorakolumbal
- Wohnort: Niedersachsen
Hallo,
also, man muss unterscheiden, ob du eine "Skoliose" aufgrund einer echten Beinlängendifferenz (Beine wirklich unterschiedlich lang) oder die Beine nur unterschiedlich lang wirken und das Becken gar nicht schief, sondern verdreht ist aufgrund einer Skoliose.
Wenn die Beine wirklich unterschiedlich lang sind und dieser Unterschied nur 1 cm beträgt, kann ich mir kaum vorstellen, dass allein dadurch eine deutliche Skoliose hervorgerufen wird. Die meisten Leute haben unterschiedlich lange Beine (so 80% bis 1 cm).
Viele Orthopäden können ein durch eine Skoli verdrehtes Becken und einen Beckenschiefstand nicht unterscheiden.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass Deine Skoliose sehr schwer ist, wenn sie erst mit 18 entdeckt wurde (hast du einen "Rippenbuckel", wenn Du Dich vorbeugst, stehen deine Hüften unterschiedlich weit raus??). Ein OP-Kandidat bist Du bestimmt nicht!!! Du solltest Dir einen vernünftigen Orthopäden suchen (Guck mal in der Rubrik Gesucht und Gefunden), der eine WS-Ganzaufnahme (im Stand röntgen) machen kann, in der Lage ist Beckenschiefstand und-verdrehung zu unterscheiden und deinen Cobbwinkel bestimmen kann. DEn kann man an Hand des Röntgenbildes messen.
Je nach Größe des Winkels kann man dann entscheiden, wie man weitervorgeht. bei sehr kleine Skoliosen wird eher symetrisch trainert, bei einem etwas höherem Winkel solltest Du KG nach Schroth machen. Dazu wirst Du aber auch viel im Forum finden.
Liebe Grüße,
Charp
also, man muss unterscheiden, ob du eine "Skoliose" aufgrund einer echten Beinlängendifferenz (Beine wirklich unterschiedlich lang) oder die Beine nur unterschiedlich lang wirken und das Becken gar nicht schief, sondern verdreht ist aufgrund einer Skoliose.
Wenn die Beine wirklich unterschiedlich lang sind und dieser Unterschied nur 1 cm beträgt, kann ich mir kaum vorstellen, dass allein dadurch eine deutliche Skoliose hervorgerufen wird. Die meisten Leute haben unterschiedlich lange Beine (so 80% bis 1 cm).
Viele Orthopäden können ein durch eine Skoli verdrehtes Becken und einen Beckenschiefstand nicht unterscheiden.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass Deine Skoliose sehr schwer ist, wenn sie erst mit 18 entdeckt wurde (hast du einen "Rippenbuckel", wenn Du Dich vorbeugst, stehen deine Hüften unterschiedlich weit raus??). Ein OP-Kandidat bist Du bestimmt nicht!!! Du solltest Dir einen vernünftigen Orthopäden suchen (Guck mal in der Rubrik Gesucht und Gefunden), der eine WS-Ganzaufnahme (im Stand röntgen) machen kann, in der Lage ist Beckenschiefstand und-verdrehung zu unterscheiden und deinen Cobbwinkel bestimmen kann. DEn kann man an Hand des Röntgenbildes messen.
Je nach Größe des Winkels kann man dann entscheiden, wie man weitervorgeht. bei sehr kleine Skoliosen wird eher symetrisch trainert, bei einem etwas höherem Winkel solltest Du KG nach Schroth machen. Dazu wirst Du aber auch viel im Forum finden.
Liebe Grüße,
Charp
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kibboh
Ja also soo stark ist die Skoliose nicht, ich wurde aber drauf aufmerksam gemacht, dass ich nicht grade laufe und eben mein Kopf etwas vor dem Hals ist. Ich versuch das aber mittlerweile du Geradehalten und "leichtem Doppelkinn" etc. etwas auszugleichen. En kleinen Rippenbuckel hab ich wohl auf der linken Seite, aber mein Becken ist nicht auffällig verdreht. Wenn ich vor dem Spiegel stehe sehe ich nur, dass eine Brustwarze en bisschen anders liegt als die andere, aber nicht sehr viel.
Im Moment knackt es sehr oft und ich merke wie sich die Wirbel immer manchmal verklemmen und dann strecke ich mich und sie entklemmen sich wieder
Schmerzen hab ich keine direkt. Nur Kopfweh und auch am Hals knackst es oft.
Im Moment knackt es sehr oft und ich merke wie sich die Wirbel immer manchmal verklemmen und dann strecke ich mich und sie entklemmen sich wieder