Bruche einen Rat

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
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Gast

Bruche einen Rat

Beitrag von Gast »

Halli Hallo

ich bin 31 Jahre alt und aus Osnabrück. Im alter von 12 Jahren wurde bei mir durch Zufall (Hatte eine Lungenentzündung) eine rechts konvexe Skoliose endeckt.

Nun, daraufhin hatte ich fünf Jahre Krankengymastik, bis ich 17 war. Danach wurde ich als nicht mehr therapierbar entlassen, da ich angeblich nicht mehr wachse.

Als ich mit 24 schwanger war, hatte ich das erste mal derbe Probleme mit meinem Rücken. Erst während der Schwangerschaft, das ging dann aber mit der Zeit. Und dann ganz böse nach der Schwangerschaft. Daraufhin war ich beim Orthopäden, der mir sagte meine Krümmung wäre bei 24 gr.

:eek: Mit 17 waren es noch 16 gr.

:boese:

Aber naja...mein Orthopäde von damals war mittlerweile verstorben, daher hab ich mal davon abgesehen ihn zu verklagen ;)

Nun, meine Fragen:

erstens mache ich mir Gedanken um meine Tochter (7). Soll ich sie diesbezüglich mal untersuchen lassen. Ab wann kann man eine Skoliose ungefähr feststellen bzw. ob man dazu irgendwelche Tendenzen hat.

Dann quäle ich mich seit der GEburt meiner Tochter mit diversen Rückenschmerzen. Sei es im Hüftbereich, eingeklemmte Nerven sind meine Spezialität, oder zwischen Wirbelsäule und Schulterblatt, rechts natürlich...ebenfalls eingeklemmte Nerven.
Oder (im Moment Akut) in Nacken. Ich hab das gefühl meine Halswirbelsäule ist irgend wie schief...

Ja, hört sich blöd an, ich beschreibe es mal anders. Mein letzter Wirbel vor HWS ist irgendwie dick, sieht aus wie ein kleiner Buckel. Ich kanns nicht beschreiben. Naja, und er ist taub...naja nicht ganz...aber ich spür nicht wirklich was wenn man drauf rumdrückt. Dafür habe ich den ganzen Tag Nackenschmerzen, außer ich liege...Frei sitzen kann ich sowie so nicht lange...

Hm, ich hab eigentlich immer gelaubt, das im ERwachsenenalter da nicht viel zu machen ist. Außer Rückenmuskulatur stärken. Nu habe ich bei euch gelesen, das man sehrwohl noch was machen kann. Aber ich fürchte hier in Osna gibt es keine Spezialisten. Hab jedenfalls noch keinen gefunden. Im Gegenteil, wenn ich mal zum Arzt gehe, werde ich bestaunt oder Achselzuckend abgetan...kann man halt nichts machen.
sandrafds
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Beitrag von sandrafds »

Sorry, der Beitrag ist von mir.

Bin während des Verfassens aus dem Internet geflogen und war dann ausgelogt...anscheinend...
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Charp
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Geschlecht: weiblich
Diagnose: juvenile Skoliose, 47° thorakolumbal
Wohnort: Niedersachsen

Beitrag von Charp »

Hallo,

willkommen im Forum!!

Naja, was sicher alle hier sagen würden: Wichtig ist ja zunächst eine vernünftige Untersuchung (WS-Aufnahme im Stand, Cobb-Winkel, Abklären dieser HWS-Geschichte). Guck doch mal bei Gesucht & Gefunden, welcher Arzt sich anbietet, so dass die Entfernung noch okay für Dich ist (von wegen Kind, Babysitter oder so). Es lohnt sich aber auch eine weite Anreise (zahlreiche Berichte hier). Wenn Du nun immer noch 24° hast, ist das vom Cobbwinkel her eigentlich nicht so tragisch, allerdings besteht ja kein Zusammenhäng zw. Gradzahl und Schmerzen, Problemen etc. , wie Du sicher hier schon gelesen hast. Maßnahmen, die Dir weiterhelfen könnten (Schroth-Reha, Tipps für den Alltag etc.) findest Du im Forum bestimmt...

Wegen deiner Tochter: Zunächst finde ich ja, sollte man ruhig mit seinem Kind zum (kompetenten) Orthopäden, wenn man sich Sorgen macht. Um selber zuhause Veränderungen frühzeitig bemerken, hat Dr. Steffan in einem kleinen Vortrag "Tipps" gegeben, als ich in Bad Salzungen in der Reha war.
- Kind nur in Unterhose betrachten, wenn es steht: Taillendreiecke symetrisch? Steht eine Hüfte weiter raus? Schultern unterschiedlich hoch? Steht ein Schulterblatt ab?
-Am besten das Kind regelmäßig fotographieren, weil man selber "schleichende" Veränderungen nicht sieht...
- Der "Vorbeugetest" (ist sicher hier irgendwo beschrieben), gibt es einen Rippenbuckel, einen Lendenwulst? usw.
Natürlich muss man ein bissl aufpassen, dass das Kind keine Angst kriegt, wenn es so beäugt wird (ich hatte die manchmal!). Naja, das ist dir bestimmt eh klar :lach:

Also, meine Skoli wurde früh bemerkt, (mit 10) weil meine Eltern aufmerksam waren (Vater auch Skoliose), und ich sowieso wegen anderen Sachen zur KG musste. Leider wurde ich nur unzureichend behandelt und war selber ziemlich nachlässig (die Pubertät :rolleyes: ). Aber was die erfolgreiche und rechtzeitige Behandlung betrifft, sollte sich überhaupt in den nächsten Jahren etwas bei deiner Tochter zeigen (*toitoi* :) ), wirst hier viele Infos finden!!

Liebe Grüße,
Charp
Mellie26
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Beitrag von Mellie26 »

Also... mein Sohn wird am Samstag ein jahr alt da hat die Bobath Therapeutin den verdacht auf Skoliose geäussert.. da wir am 23. eh die U6 haben,werde ich die Kinderärztin da auch nach fragen,ob weitere Untersuchungen notwendig sind... meine Tochter ist 4 und die kriegt einmal im Jahr einen orthopäden vor die nase... bisher ist es noch der, der mich damals auch behandelt hat, aber wenns schlimmer wird,dass er danns agt, Röntgen notwendig,um Krümmungswinkel vermessen zu können, werde ich auch mal gucken, ob ich dann zu dem Orthopäden in Rotenburg gehe,der sich ja anscheinend mit skoliose auskennt.. das werde ich dann mal testen.. ;D aber erstmal kommt Marvins 1.Geburtstag, dann die U6 und dann sehen wir weiter
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