Skoliose und Tinitus!?!
Skoliose und Tinitus!?!
Hallo!
das wollte ich schon lange mal fragen! also, ich habe tinitus, ein ewiges piepen und brummen im ohr. die ärzte haben das bis jetzt immer auf meine skoliose und meine verspannungen zurückgeführt. irgendwie habe ich aber hier im forum noch nie gelesen dass das jemand anders auch hat! wenn müsste ich ja nicht die einzige sein, oder?
es ist so, dass ich erblich vorbelastet bin, d.h. mein vater leidet auch schon seit vielen jahren unter tinitus, der nicht stress bedingt ist!
was sind eure erfahrungen mit diesem thema? ich kann mir nicht vorstellen, mein leben lang mit diesen ohrgeräuschen zu leben. dieses gefühl, dass ich es nie erleben kann, dass es mal ganz ruhig ist und ich NICHTS höre würde ich gerne mal wieder fühlen, aber es geht nicht...
hoffe auf viele antworten! glg wiebi
das wollte ich schon lange mal fragen! also, ich habe tinitus, ein ewiges piepen und brummen im ohr. die ärzte haben das bis jetzt immer auf meine skoliose und meine verspannungen zurückgeführt. irgendwie habe ich aber hier im forum noch nie gelesen dass das jemand anders auch hat! wenn müsste ich ja nicht die einzige sein, oder?
es ist so, dass ich erblich vorbelastet bin, d.h. mein vater leidet auch schon seit vielen jahren unter tinitus, der nicht stress bedingt ist!
was sind eure erfahrungen mit diesem thema? ich kann mir nicht vorstellen, mein leben lang mit diesen ohrgeräuschen zu leben. dieses gefühl, dass ich es nie erleben kann, dass es mal ganz ruhig ist und ich NICHTS höre würde ich gerne mal wieder fühlen, aber es geht nicht...
hoffe auf viele antworten! glg wiebi
-
quirly
Hallo, Wiebi!
Bitte seh doch nicht gleich so schwarz! Natürlich nervt ein Tinnitus, aber das Leben ist doch trotzdem lebenswert!
Ich habe auch einen schwachen Tinnitus und habe das aber noch nie ansehen lassen. Ich habe immer starke Halsverpannungen, die bis zu den Ohren hochziehen, wegen meiner Skoliose und wegen meiner Schulter-Fehlhaltung. So sehr, dass ich schon wegen Ohrenschmerzen beim Ohrenarzt war, der meinte, meine Verspannungen sind daran schuld! Ich glaube an einen Zusammenhang, und mir kommt vor, auch schon davon gehört zu haben.
Ich finde, klassische Musik mit den vielen feinen Tönen lenkt gut ab. Übrigens hat eine Freundin von mir auch einne Tinnitus, aber den hat sie aus der Disko!
Viel Glück trotzdem!
quirly
Bitte seh doch nicht gleich so schwarz! Natürlich nervt ein Tinnitus, aber das Leben ist doch trotzdem lebenswert!
Ich habe auch einen schwachen Tinnitus und habe das aber noch nie ansehen lassen. Ich habe immer starke Halsverpannungen, die bis zu den Ohren hochziehen, wegen meiner Skoliose und wegen meiner Schulter-Fehlhaltung. So sehr, dass ich schon wegen Ohrenschmerzen beim Ohrenarzt war, der meinte, meine Verspannungen sind daran schuld! Ich glaube an einen Zusammenhang, und mir kommt vor, auch schon davon gehört zu haben.
Ich finde, klassische Musik mit den vielen feinen Tönen lenkt gut ab. Übrigens hat eine Freundin von mir auch einne Tinnitus, aber den hat sie aus der Disko!
Viel Glück trotzdem!
quirly
- Matthias
- treues Mitglied

- Beiträge: 382
- Registriert: Do, 03.07.2003 - 15:02
- Geschlecht: männlich
- Diagnose: 2 alte BSV in der LWS -> Schmerzen
BWS-Hyperkyphose - Therapie: 1. Rahmouni-Korsett gegen Schmerzen 2003
2. Rahmouni-Kyphosen-Korsett 2007
3. Korsett von CCtec 2015
Sohn ebenfalls Kyphosenkorsetts von Rahmouni und CCtec
Tochter ebenfalls Kyphosenkorsetts CCtec - Wohnort: Darmstadt
Hallo Wiebi,
meine Frau hatte auch einen Tinitus, bei dem die ganzen Infusionen nichts geholfen haben. Im Internet habe ich dann über Ginkgo Biloba gelesen und daß damit bei manchen Tinitus-Patienten eine Besserung eingetreten ist. Ginkgo Biloba ist ein Extrakt des gleichnamigen Baumes, ein rein pflanzliches Mittel, das man in Tablettenform in der Apotheke bekommt, aber auch evtl. vom Arzt verschrieben bekommt. Die Japaner nehmen das fast alle zur Vorbeugung gegen Alterserscheinungen, Verschlußkrankheiten, Herzinfarkt usw. Meine Frau hat es ausprobiert und es hat geholfen. Solange sie die Tabletten nimmt ist ihr Ohrgeräusch weg, vergißt sie sie kommt es wieder.
Einen ursächlichen Zusammenhang mit der Skoliose kann ich nicht beurteilen, könnte aber sein, denn bei meiner Frau wurde ebenfalls eine leichte Skoliose diagnostiziert.
Wie gesagt es hilft nicht jedem Tinitus-Patienten aber man kann es ja mal ausprobieren.
meine Frau hatte auch einen Tinitus, bei dem die ganzen Infusionen nichts geholfen haben. Im Internet habe ich dann über Ginkgo Biloba gelesen und daß damit bei manchen Tinitus-Patienten eine Besserung eingetreten ist. Ginkgo Biloba ist ein Extrakt des gleichnamigen Baumes, ein rein pflanzliches Mittel, das man in Tablettenform in der Apotheke bekommt, aber auch evtl. vom Arzt verschrieben bekommt. Die Japaner nehmen das fast alle zur Vorbeugung gegen Alterserscheinungen, Verschlußkrankheiten, Herzinfarkt usw. Meine Frau hat es ausprobiert und es hat geholfen. Solange sie die Tabletten nimmt ist ihr Ohrgeräusch weg, vergißt sie sie kommt es wieder.
Einen ursächlichen Zusammenhang mit der Skoliose kann ich nicht beurteilen, könnte aber sein, denn bei meiner Frau wurde ebenfalls eine leichte Skoliose diagnostiziert.
Wie gesagt es hilft nicht jedem Tinitus-Patienten aber man kann es ja mal ausprobieren.
Meine Hyperkyphose-Korsettbehandlung bei CCtec: http://skoliose-info-forum.de/viewtopic.php?f=7&t=30414
hi!
ich werde dieses Ginkgo Biloba mal ausprobieren! hab davon zwar noch nichts gehört, aber ich will wirklich versuchen den tinnitus loszuwerden, bevor es zu spät ist! obwohl es das glube ich schon ist, weil ich den ja schon länger habe...
@ quirly: ganz negativ seh ich ja mein leben auch nit deswegen, aber es ist halt nit so das tolle gefühl, die ganze zeit mit einem piepen rumzulaufen!
glg wiebi
ich werde dieses Ginkgo Biloba mal ausprobieren! hab davon zwar noch nichts gehört, aber ich will wirklich versuchen den tinnitus loszuwerden, bevor es zu spät ist! obwohl es das glube ich schon ist, weil ich den ja schon länger habe...
@ quirly: ganz negativ seh ich ja mein leben auch nit deswegen, aber es ist halt nit so das tolle gefühl, die ganze zeit mit einem piepen rumzulaufen!
glg wiebi
-
helena
hi!
ich habe auch tinitus und skoliose und hohlkreuz und beckentiefstand und hws-syndrom und zu mir haben sie auch gesagt das es von meinem halswirbensäulensyndrom kommt,und ich sollte doch zum neurologen gehen und die durchblutungsbahnen(kernspintomographie???) untersuchen lassen es könnte ja daran liegen.habe ich bisher noch nicht machen lassen.ich würde an deiner stelle den arzt mal wechseln,bis ich nähmlich diese befunde hatte war ich schon bei drei verschiedenen ärzten.ich war auch bei einer tinitus-zentrale und habe mich erkundigt wie viel eine therapie im durchschitt kostet so ca. 125 euro, aber privat natürlich.
so mehr kann ich dir jetzt auch nicht sagen...
naja ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.
helena
ich habe auch tinitus und skoliose und hohlkreuz und beckentiefstand und hws-syndrom und zu mir haben sie auch gesagt das es von meinem halswirbensäulensyndrom kommt,und ich sollte doch zum neurologen gehen und die durchblutungsbahnen(kernspintomographie???) untersuchen lassen es könnte ja daran liegen.habe ich bisher noch nicht machen lassen.ich würde an deiner stelle den arzt mal wechseln,bis ich nähmlich diese befunde hatte war ich schon bei drei verschiedenen ärzten.ich war auch bei einer tinitus-zentrale und habe mich erkundigt wie viel eine therapie im durchschitt kostet so ca. 125 euro, aber privat natürlich.
so mehr kann ich dir jetzt auch nicht sagen...
naja ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.
helena
Hi wiebi
habe auch Skoliose u. Tinnitus im re. Ohr, welcher immer lauter wurde. Doch der HNO-Arzt stellte mit einem Hörtest fest, dass nicht das Rauschen lauter wurde, sondern mein Gehör schlechter. So habe ich mir ein tolles digitales Hörgerät zugelegt (wurde teilweise auch von der Kassa bezahlt) und seither genieße ich es sehr, endlich fast voll zu höre. Es ist toll!! Dabei tritt auch der Tinnitus in den Hintergrund. Wenn ich das Gerät weg lasse, höre ich natürlich wieder das Rauschen, doch das nehme ich in Kauf.
lg
habe auch Skoliose u. Tinnitus im re. Ohr, welcher immer lauter wurde. Doch der HNO-Arzt stellte mit einem Hörtest fest, dass nicht das Rauschen lauter wurde, sondern mein Gehör schlechter. So habe ich mir ein tolles digitales Hörgerät zugelegt (wurde teilweise auch von der Kassa bezahlt) und seither genieße ich es sehr, endlich fast voll zu höre. Es ist toll!! Dabei tritt auch der Tinnitus in den Hintergrund. Wenn ich das Gerät weg lasse, höre ich natürlich wieder das Rauschen, doch das nehme ich in Kauf.
lg
hi gast!
also, wir waren auch schon beim HNO-Arzt und haben einen hörtest machen lassen und ich wurde auch auf sonstige gründe für einen tinnitus untersucht (z.b. ob ich mal einen kleinen hörtsturz hatte etc.), ich htte weder einen hörsturz noch höre ich schlecht. (bis auf wenn ich mein zimmer aufräumen soll...
)
mein vater ist auch schwerhörig und leidet unter tinitus, bei ihm ist es auch besser geworden mit dem tinnitus, seitdem er hörgeräte hat...
leider wird das bei mir nicht helfen...
glg wiebi
p.s. was ist denn ein digitales hörgerät? ein ganz normales?
also, wir waren auch schon beim HNO-Arzt und haben einen hörtest machen lassen und ich wurde auch auf sonstige gründe für einen tinnitus untersucht (z.b. ob ich mal einen kleinen hörtsturz hatte etc.), ich htte weder einen hörsturz noch höre ich schlecht. (bis auf wenn ich mein zimmer aufräumen soll...
mein vater ist auch schwerhörig und leidet unter tinitus, bei ihm ist es auch besser geworden mit dem tinnitus, seitdem er hörgeräte hat...
leider wird das bei mir nicht helfen...
glg wiebi
p.s. was ist denn ein digitales hörgerät? ein ganz normales?
Hi wiebi,
bei den digitalen braucht man nicht selber lauter u. leiser stellen (mit kl. Rad auf dem Gerät). Diese schalten automatisch störende Neben- und Hintergrundgeräusche wie z.B. Straßenverkehr, Schreibmaschine, leiser ohne in unmittelbarer Umgebung den Sprechpartner schlechter zu hören. Das heißt für den Benutzer, dass er nicht ständig - wenn es doch mal zu laut wird - die Lautstärke regeln muss. So beachtet man das Ding eigentlich gar nicht.
lg
bei den digitalen braucht man nicht selber lauter u. leiser stellen (mit kl. Rad auf dem Gerät). Diese schalten automatisch störende Neben- und Hintergrundgeräusche wie z.B. Straßenverkehr, Schreibmaschine, leiser ohne in unmittelbarer Umgebung den Sprechpartner schlechter zu hören. Das heißt für den Benutzer, dass er nicht ständig - wenn es doch mal zu laut wird - die Lautstärke regeln muss. So beachtet man das Ding eigentlich gar nicht.
lg
-
anika
Skoliose und Tinitus
Hallo,
habe mich gerade als Neuzugang registriert weil ich das Forum total spannend und informativ finde. Möchte auch gleich meine Erfahrung zum Thema einbringen:
Fast 2 Jahre lang hatte ich Probleme mit Ohrenrauschen und auch Drehschwindel. Nachts bin ich mehrfach davon aufgewacht, dass es in meinem Kopf nur so rauschte und pulsierte. Es war sehr unangenehm und hat mir auch Angst gemacht. Beim HNO-Arzt habe ich mich untersuchen lassen und er meinte, dass es sich um eine Durchblutungsstörung vom HWS-Bereich hin zum Ohr handelt, da ich eine starke Krümmung im HWS-Bereich habe. Er hat mir Gingko verschrieben, was die Symptome etwas gemildert hat. Trotzdem verschlimmerte sich mein Allgemeinzustand. Ich hatte fast jeden Morgen nach dem Aufwachen starke Kopfschmerzen, die erst nach einer heißen Duschmassage im Nacken und Bewegung fortgingen. Außerdem würde ich immer müder. Ich habe dann vermutet, dass ich vielleicht eine Schlafapnoe habe und bin zum Lungenfacharzt gegangen um mich untersuchen zu lassen. Um es etwas abzukürzen: In einer Lungenfachklinik wurde festgestellt, dass aufgrund meines durch die Skoliose doch sehr verformten Oberkörpers Atmen für mich "Arbeit" ist, d. h. das Zwerchfell steht viel mehr unter Spannung als "normal". Deshalb tendiert es, wenn ich schlafe, dazu, seine Funktion einzustellen und ich atme nicht mehr, was zu sehr langen Atempausen führt mit dem entsprechenden Sauerstoffmangel.
Seit einem Jahr habe ich nun nachts ein Beatmungsgerät, das mir Luft in die Lungen presst und mein Zwerchfell entlastet. Hört sich schlimmer an als es ist, und ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt. Meine ganzen Symptome wie Ohrenrauschen, Druck auf den Ohren, Drehschwindel und auch die morgendlichen Kopfschmerzen sind seitdem weg. Auch die Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich sind etwas weniger geworden. Ich möchte Dir daher den Tipp geben, nicht nur einen HNO-Arzt zu konsultieren sondern auch einen guten Lungenfacharzt bei der Suche nach den Ursachen hinzuzuziehen.
Alles Gute
Anne
habe mich gerade als Neuzugang registriert weil ich das Forum total spannend und informativ finde. Möchte auch gleich meine Erfahrung zum Thema einbringen:
Fast 2 Jahre lang hatte ich Probleme mit Ohrenrauschen und auch Drehschwindel. Nachts bin ich mehrfach davon aufgewacht, dass es in meinem Kopf nur so rauschte und pulsierte. Es war sehr unangenehm und hat mir auch Angst gemacht. Beim HNO-Arzt habe ich mich untersuchen lassen und er meinte, dass es sich um eine Durchblutungsstörung vom HWS-Bereich hin zum Ohr handelt, da ich eine starke Krümmung im HWS-Bereich habe. Er hat mir Gingko verschrieben, was die Symptome etwas gemildert hat. Trotzdem verschlimmerte sich mein Allgemeinzustand. Ich hatte fast jeden Morgen nach dem Aufwachen starke Kopfschmerzen, die erst nach einer heißen Duschmassage im Nacken und Bewegung fortgingen. Außerdem würde ich immer müder. Ich habe dann vermutet, dass ich vielleicht eine Schlafapnoe habe und bin zum Lungenfacharzt gegangen um mich untersuchen zu lassen. Um es etwas abzukürzen: In einer Lungenfachklinik wurde festgestellt, dass aufgrund meines durch die Skoliose doch sehr verformten Oberkörpers Atmen für mich "Arbeit" ist, d. h. das Zwerchfell steht viel mehr unter Spannung als "normal". Deshalb tendiert es, wenn ich schlafe, dazu, seine Funktion einzustellen und ich atme nicht mehr, was zu sehr langen Atempausen führt mit dem entsprechenden Sauerstoffmangel.
Seit einem Jahr habe ich nun nachts ein Beatmungsgerät, das mir Luft in die Lungen presst und mein Zwerchfell entlastet. Hört sich schlimmer an als es ist, und ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt. Meine ganzen Symptome wie Ohrenrauschen, Druck auf den Ohren, Drehschwindel und auch die morgendlichen Kopfschmerzen sind seitdem weg. Auch die Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich sind etwas weniger geworden. Ich möchte Dir daher den Tipp geben, nicht nur einen HNO-Arzt zu konsultieren sondern auch einen guten Lungenfacharzt bei der Suche nach den Ursachen hinzuzuziehen.
Alles Gute
Anne
Re: Skoliose und Tinitus
Hallo Anne,
in welcher Klinik bist du gewesen?
bandibine
in welcher Klinik bist du gewesen?
bandibine
Um es etwas abzukürzen: In einer Lungenfachklinik wurde festgestellt, dass aufgrund meines durch die Skoliose doch sehr verformten Oberkörpers Atmen für mich "Arbeit" ist, d. h. das Zwerchfell steht viel mehr unter Spannung als "normal". Deshalb tendiert es, wenn ich schlafe, dazu, seine Funktion einzustellen und ich atme nicht mehr, was zu sehr langen Atempausen führt mit dem entsprechenden Sauerstoffmangel.
Re: Skoliose und Tinitus!?!
Hallo,
ich habe auch Tinnitus - chronisch. Ich glaube schon, dass es einen Zusammenhang gibt. Immer wenn mein Tinnitus lauter ist, habe ich besonders starke Problem mit dem Nacken.
Hör dich mal in einem Tinnitus-Forum um, da hat fast jeder Probleme mit der Halswirbelsäule. Frage mich nur, warum die Ärzte meistens sagt, Ursache nicht feststellbar...
bandibine
ich habe auch Tinnitus - chronisch. Ich glaube schon, dass es einen Zusammenhang gibt. Immer wenn mein Tinnitus lauter ist, habe ich besonders starke Problem mit dem Nacken.
Hör dich mal in einem Tinnitus-Forum um, da hat fast jeder Probleme mit der Halswirbelsäule. Frage mich nur, warum die Ärzte meistens sagt, Ursache nicht feststellbar...
bandibine
Wiebi hat geschrieben:Hallo!
das wollte ich schon lange mal fragen! also, ich habe tinitus, ein ewiges piepen und brummen im ohr. die ärzte haben das bis jetzt immer auf meine skoliose und meine verspannungen zurückgeführt. irgendwie habe ich aber hier im forum noch nie gelesen dass das jemand anders auch hat! wenn müsste ich ja nicht die einzige sein, oder?
es ist so, dass ich erblich vorbelastet bin, d.h. mein vater leidet auch schon seit vielen jahren unter tinitus, der nicht stress bedingt ist!
was sind eure erfahrungen mit diesem thema? ich kann mir nicht vorstellen, mein leben lang mit diesen ohrgeräuschen zu leben. dieses gefühl, dass ich es nie erleben kann, dass es mal ganz ruhig ist und ich NICHTS höre würde ich gerne mal wieder fühlen, aber es geht nicht...
hoffe auf viele antworten! glg wiebi
-
Grummelchen
Hallo,
glaub schon, dass es einen Zusammenhang gibt. An manchen Tagen, besonders wenn ich mal wieder HWS-Probleme habe, brummt auch mein Ohr. Zum Glück gibt sichs mit Gingko Stada immer wieder.
Wünsch Dir viel Glück, weil sowas ist echt lästig, besonders nachts, find ich...
alles liebe von Grummelchen (28° Skoliose)
glaub schon, dass es einen Zusammenhang gibt. An manchen Tagen, besonders wenn ich mal wieder HWS-Probleme habe, brummt auch mein Ohr. Zum Glück gibt sichs mit Gingko Stada immer wieder.
Wünsch Dir viel Glück, weil sowas ist echt lästig, besonders nachts, find ich...
alles liebe von Grummelchen (28° Skoliose)
ich möchte in diesen ferien mal ginko ausprobieren. ich habe gehört, dass einem davon manchmal schwindelig wird, deswegen wollt ich das nicht in der schulzeit ausprobieren... habt ihr auch solche erfahrungen damit gemacht?
LG Wiebke
[i]Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.[/i]
[i]Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.[/i]
skoliose und tinnitus
hallo,
seit ca. 15 Jahren habe ich meinen Tinnitus, kommt eindeutig von der Skoliose, das Geräusch ändert sich bei jeder Bewegung, wird lauter oder leiser, ich kann das Geräusch beliebig manipulieren, nur vollkommen weg geht es nie.
Wenn alle anderen Gründe ausgeschlossen wurden (sicherheitshalber abklären lassen - HNO, Neurologe, Zahnarzt !!! - kann auch von falscher Bißlage kommen), kannst du davon ausgehen, das es von der Skoliose kommt. Es dürfte sich dann mit Sicherheit inzwischen chronifiziert haben und geht nie wieder weg. Aber keine Angst, irgendwann kommt eine Zeit, da stört es nicht mehr, dann ist das Geräusch zwar noch da, aber du registrierst, du hörst es die meiste Zeit nicht mehr, kannste glauben, ist wirklich so. Das wird dann einfach weg gefiltert. Du mußt nur begreifen, und irgendwann kommt das von selbst, daß das Geräusch völlig harmlos ist und keinerlei Schaden anrichtet. Wenn du einen guten Arzt hast, kannst du ihn mal nach Tetrazepam fragen, mir hilft es, wenn es sehr schlimm kommt, ist nur leider kritisch wegen Abhängigkeitspotential, also aufpassen. Übrigens: Gingo hilft in diesem Fall überhaupt nicht, reine Geldverschwendung. Ich habe wirklich alles was es so gibt und empfohlen wird ausprobiert, selbst die exotischsten Sachen, hat mich ein kleines Vermögen gekostet, alles umsonst.
Viele Grüße
seit ca. 15 Jahren habe ich meinen Tinnitus, kommt eindeutig von der Skoliose, das Geräusch ändert sich bei jeder Bewegung, wird lauter oder leiser, ich kann das Geräusch beliebig manipulieren, nur vollkommen weg geht es nie.
Wenn alle anderen Gründe ausgeschlossen wurden (sicherheitshalber abklären lassen - HNO, Neurologe, Zahnarzt !!! - kann auch von falscher Bißlage kommen), kannst du davon ausgehen, das es von der Skoliose kommt. Es dürfte sich dann mit Sicherheit inzwischen chronifiziert haben und geht nie wieder weg. Aber keine Angst, irgendwann kommt eine Zeit, da stört es nicht mehr, dann ist das Geräusch zwar noch da, aber du registrierst, du hörst es die meiste Zeit nicht mehr, kannste glauben, ist wirklich so. Das wird dann einfach weg gefiltert. Du mußt nur begreifen, und irgendwann kommt das von selbst, daß das Geräusch völlig harmlos ist und keinerlei Schaden anrichtet. Wenn du einen guten Arzt hast, kannst du ihn mal nach Tetrazepam fragen, mir hilft es, wenn es sehr schlimm kommt, ist nur leider kritisch wegen Abhängigkeitspotential, also aufpassen. Übrigens: Gingo hilft in diesem Fall überhaupt nicht, reine Geldverschwendung. Ich habe wirklich alles was es so gibt und empfohlen wird ausprobiert, selbst die exotischsten Sachen, hat mich ein kleines Vermögen gekostet, alles umsonst.
Viele Grüße
Skoliose und Tinnitus - Nachtrag
Das hier trifft die Sache auf den Punkt.
Ich finde das inzwischen zum schmunzeln, das schaffst du auch, ganz sicher.
Die Ballade vom gepeinigten Tinnitus-Patienten
Ein Mensch, dem seine Ohren sausen, geht zunächst ins Krankenhausen, um sich rasch kurier`n zu lassen, denn das zahlen ja die Kassen. Dort bekommt er Infusionen, zur Durchblutung der Neuronen, und preist die Medizin: "Die Ärzte kriegen das schon hin." Als ihm jedoch Erfolg verwehrt, ist er jetzt total zerstört, und hadert mit dem Ärztetum, und schimpft sie alle blöd und dumm.
Doch bleibt der Mensch noch hoffnungsvoll, und sucht nach seinem ersten Groll, nach neuen, weiteren Therapeuten, die lediglich sein Geld ausbeuten, mit vielen wundersamen Pillen, die seinen Tinnitus soll`n killen. Doch keine dieser Pillen heilt
- allein: der Tinnitus, der bleibt.
Er daraufhin geht zum Chinesen, der mit Nadeln, sehr erlesen, seinen Qi-Fluß ohrwärts treibt
- allein: der Tinnitus, der bleibt.
Alsdann folgen Chiropraktik, Ginkgo-Laser, Halsgymnastik, Bachblüten, Hydro-Colon, Injektionen aus Ozon, Reizung mittels Elektroden, Kneipp'sche Wechselbad-Methoden, Neural- und Frischzellentherapie, Yoga, Feldenkrais, Tai-Chi, Biofeedback, Handaufleger, Pendler, Seher, Rutenträger, drei, vier Fußreflexmasseure und gewiefte Ingenieure, welche ein Gerät erfunden, das schon Rheuma unterbunden. Weiter lassen ihn noch hoffen, Tinkturen aus Aromastoffen, Besuche in den Preßluftkammern, bis daß die Trommelfelle jammern, Magnesium, Vitamine, Untersuchung der Urine, Berieselung mit groben Klängen, ausdruckslosen Mönchsgesängen, undurchsichtige Hypnosen zwecks Sanierung der Neurosen. Einige der Homöopathen ihm zu Hochpotenzen raten und zum Schluß die Kräuterhex´, die ihn warnt vor zu viel Sex.
Alles macht der gute Mann, was er sich nur leisten kann. Nächtens liegt er auf Matratzen, die mit Magneten ihn zerkratzen, und weil die ihm im Rücken drücken, morgens kaum kann er sich bücken. Läßt sich alle Plomben reißen - seither kann er nicht mehr beißen. Tut nach Ohrenkerzen rennen, die ihm fast das Haar verbrennen. Setzt sich auf, im guten Glauben, teure Elektronikhauben, läßt sich seine Adern schröpfen und dafür viel Geld abknöpfen; das Aura- und das Chakra-Lesen verursachen ihm nun auch noch Spesen, und selbst vom Kinesiologen fühlt er sich jetzt auch betrogen. Schließlich er zum Heiler geht, der mit einer Top-Diät, das Leben vollends ihm vergällt
- der Tinnitus jedoch, der hält!
Auf seiner langen Odyssee kam er zu mancher Koryphäe, die heiligst ihm Erfolg versprochen, dann ruhmlos ist davongekrochen. Der Mensch, an Jahren schon betagt, hat viele Versuche noch gewagt, hat dieses Mittel ausprobiert und jenen Arzt noch konsultiert.
Am Ende steht er da wie Faust - vor lauter Therapien ihm graust
- und sagt mit seinem Lärm im Ohr: Ich bin so klug als wie zuvor.
Quelle: Zeitschrift Tinnitus-Forum (www.tinnitus-liga.de)
Grüße
tantalus
Ich finde das inzwischen zum schmunzeln, das schaffst du auch, ganz sicher.
Die Ballade vom gepeinigten Tinnitus-Patienten
Ein Mensch, dem seine Ohren sausen, geht zunächst ins Krankenhausen, um sich rasch kurier`n zu lassen, denn das zahlen ja die Kassen. Dort bekommt er Infusionen, zur Durchblutung der Neuronen, und preist die Medizin: "Die Ärzte kriegen das schon hin." Als ihm jedoch Erfolg verwehrt, ist er jetzt total zerstört, und hadert mit dem Ärztetum, und schimpft sie alle blöd und dumm.
Doch bleibt der Mensch noch hoffnungsvoll, und sucht nach seinem ersten Groll, nach neuen, weiteren Therapeuten, die lediglich sein Geld ausbeuten, mit vielen wundersamen Pillen, die seinen Tinnitus soll`n killen. Doch keine dieser Pillen heilt
- allein: der Tinnitus, der bleibt.
Er daraufhin geht zum Chinesen, der mit Nadeln, sehr erlesen, seinen Qi-Fluß ohrwärts treibt
- allein: der Tinnitus, der bleibt.
Alsdann folgen Chiropraktik, Ginkgo-Laser, Halsgymnastik, Bachblüten, Hydro-Colon, Injektionen aus Ozon, Reizung mittels Elektroden, Kneipp'sche Wechselbad-Methoden, Neural- und Frischzellentherapie, Yoga, Feldenkrais, Tai-Chi, Biofeedback, Handaufleger, Pendler, Seher, Rutenträger, drei, vier Fußreflexmasseure und gewiefte Ingenieure, welche ein Gerät erfunden, das schon Rheuma unterbunden. Weiter lassen ihn noch hoffen, Tinkturen aus Aromastoffen, Besuche in den Preßluftkammern, bis daß die Trommelfelle jammern, Magnesium, Vitamine, Untersuchung der Urine, Berieselung mit groben Klängen, ausdruckslosen Mönchsgesängen, undurchsichtige Hypnosen zwecks Sanierung der Neurosen. Einige der Homöopathen ihm zu Hochpotenzen raten und zum Schluß die Kräuterhex´, die ihn warnt vor zu viel Sex.
Alles macht der gute Mann, was er sich nur leisten kann. Nächtens liegt er auf Matratzen, die mit Magneten ihn zerkratzen, und weil die ihm im Rücken drücken, morgens kaum kann er sich bücken. Läßt sich alle Plomben reißen - seither kann er nicht mehr beißen. Tut nach Ohrenkerzen rennen, die ihm fast das Haar verbrennen. Setzt sich auf, im guten Glauben, teure Elektronikhauben, läßt sich seine Adern schröpfen und dafür viel Geld abknöpfen; das Aura- und das Chakra-Lesen verursachen ihm nun auch noch Spesen, und selbst vom Kinesiologen fühlt er sich jetzt auch betrogen. Schließlich er zum Heiler geht, der mit einer Top-Diät, das Leben vollends ihm vergällt
- der Tinnitus jedoch, der hält!
Auf seiner langen Odyssee kam er zu mancher Koryphäe, die heiligst ihm Erfolg versprochen, dann ruhmlos ist davongekrochen. Der Mensch, an Jahren schon betagt, hat viele Versuche noch gewagt, hat dieses Mittel ausprobiert und jenen Arzt noch konsultiert.
Am Ende steht er da wie Faust - vor lauter Therapien ihm graust
- und sagt mit seinem Lärm im Ohr: Ich bin so klug als wie zuvor.
Quelle: Zeitschrift Tinnitus-Forum (www.tinnitus-liga.de)
Grüße
tantalus
tantalus, ich seh es eigentlich genauso wie du und da mein vater einen ähnlichen weg wie im gedicht beschrieben hinter sich hat, weiß ich wohl, dass es vermutlich keine heilungschance gibt. nur irgendwas muss ich einfach nochmal ausprobieren, denn bei manchen hilfts ja doch, ich weiß ja nur zu 90 prozent, dass es von meiner halswirbelsäule kommt...
LG Wiebke
[i]Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.[/i]
[i]Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.[/i]
hallo,
kann ich voll verstehen, hab ja selber jahrelang gekämpft, allerdings völlig vergeblich - aber man kann ja nie wissen, manchmal hat man ja doch noch Glück, und diesen Gedanken wird man nie los, niemals. Und ich will dir diese Hoffnung nicht kaputt machen, nur erwarte nicht zu viel. Wie ich schon geschrieben habe: irgendwann stört es nicht mehr. Das glaubst du mir jetzt nicht, ich hab das damals auch niemandem geglaubt, und heute weiß ich es.
Viele Grüße
kann ich voll verstehen, hab ja selber jahrelang gekämpft, allerdings völlig vergeblich - aber man kann ja nie wissen, manchmal hat man ja doch noch Glück, und diesen Gedanken wird man nie los, niemals. Und ich will dir diese Hoffnung nicht kaputt machen, nur erwarte nicht zu viel. Wie ich schon geschrieben habe: irgendwann stört es nicht mehr. Das glaubst du mir jetzt nicht, ich hab das damals auch niemandem geglaubt, und heute weiß ich es.
Viele Grüße
Mein Brummton hat sich jetzt trotz intensivem Aufbautraining für die HWS/BWS wieder zurückgemeldet - aber auch wieder verbunden mit Schmerzen im Nacken. Vielleicht habe ich das Training übertrieben? Oder es hängt doch nicht damit zusammen !?
Allerdings werden auch meine chronische Kieferhöhlenentzündung sowie dadurch entstehende Belüftungsprobleme dafür verantwortlich gemacht (ich bin Allergiker) - was auch im Moment sehr der Fall ist (Kopfschmerzen, verstopfte Nase, Zahnfleischschmerzen, laute Ohren).
Das gemeine daran ist, es gibt so viele Ursachen...
Weihnachtsgruß an alle Geplagten!
Bandibine
Allerdings werden auch meine chronische Kieferhöhlenentzündung sowie dadurch entstehende Belüftungsprobleme dafür verantwortlich gemacht (ich bin Allergiker) - was auch im Moment sehr der Fall ist (Kopfschmerzen, verstopfte Nase, Zahnfleischschmerzen, laute Ohren).
Das gemeine daran ist, es gibt so viele Ursachen...
Weihnachtsgruß an alle Geplagten!
Bandibine


