Ich war beim Orthopäden!!!
Ich war beim Orthopäden!!!
Hallo liebe Forumsmitglieder!
Ich hab es hinter mir! Ich war am 27.6. beim Orthopäden!!! Das wäre die gute Nachricht.
Ich wurde geröntgt. Während ich danach auf den Doc wartete, mußte ich mir schon meine Bilder an der Leuchtwand ansehen. Der Schock saß ziemlich tief. Meine Wirbelsäule ist noch krummer als ich es gedacht habe. Als der Doc dann endlich kam, sah er sich nur ganz kurz die Bilder an und sagte nur "OHA". Er meinte gleich, daß ich damit in die Hände von Spezialisten gehöre. Er gab zu, daß er damit überfordert ist.
Er sprach natürlich auch gleich eine Operation an. Hat mich nicht überrascht. Ich habe ihm natürlich auch davon berichtet, daß ich mich schon seit langer Zeit selbst mit und über Skoliose beschäftige und so. Er sagte dann nur noch: Wollen sie 5 cm wachsen? Darauf antwortete ich: Wenn, dann nur in Neustadt.
Er kannte Neustadt nicht. Fragte mich aber ganz interessiert aus, was ich darüber alles wußte und warum eigentlich Neustadt. Er wollte mich in irgendeine andere Wirbelsäulenklinik schicken, von der ich bisher noch überhaupt nichts gehört habe. Hab die Stadt leider vergessen, mach mich aber nochmal schlau. Nach dem Gespräch sagte er nur zur Schwester, machen sie eine Überweisung zum Klinikum Neustadt fertig. Zumindest soll dort erstmal meine Wirbelsäule genau ausgemessen werden.
Es war schon ein komisches Gefühl, mit dieser Überweisung nach Hause zu gehen. Habe alle Bilder mit bekommen. Zu Hause hatte ich dann erstmal einen kleinen Zusammenbruch. Bis heute kann ich das noch nicht so richtig realisieren. Aber ich bin irgendwie froh, diesen ersten Schritt getan zu haben und zu wissen, daß sich (wie ich denke) wirkliche Spezialisten dem annehmen.
Das wollte ich jetzt nur mal loswerden. Ohne Eure vielen Beiträge hier in diesem Forum und die Menge an Informationen im Vorfeld hätte ich das alles wahrscheinlich noch weiter hinausgezögert.
Doch jetzt noch erstmal eine Frage: Was kommt in Neustadt auf mich zu? Wie läuft dort alles ab? Was sollte ich bei diesem Termin beachten?
Liebe Grüße und Danke
Doro
Ich hab es hinter mir! Ich war am 27.6. beim Orthopäden!!! Das wäre die gute Nachricht.
Ich wurde geröntgt. Während ich danach auf den Doc wartete, mußte ich mir schon meine Bilder an der Leuchtwand ansehen. Der Schock saß ziemlich tief. Meine Wirbelsäule ist noch krummer als ich es gedacht habe. Als der Doc dann endlich kam, sah er sich nur ganz kurz die Bilder an und sagte nur "OHA". Er meinte gleich, daß ich damit in die Hände von Spezialisten gehöre. Er gab zu, daß er damit überfordert ist.
Er sprach natürlich auch gleich eine Operation an. Hat mich nicht überrascht. Ich habe ihm natürlich auch davon berichtet, daß ich mich schon seit langer Zeit selbst mit und über Skoliose beschäftige und so. Er sagte dann nur noch: Wollen sie 5 cm wachsen? Darauf antwortete ich: Wenn, dann nur in Neustadt.
Er kannte Neustadt nicht. Fragte mich aber ganz interessiert aus, was ich darüber alles wußte und warum eigentlich Neustadt. Er wollte mich in irgendeine andere Wirbelsäulenklinik schicken, von der ich bisher noch überhaupt nichts gehört habe. Hab die Stadt leider vergessen, mach mich aber nochmal schlau. Nach dem Gespräch sagte er nur zur Schwester, machen sie eine Überweisung zum Klinikum Neustadt fertig. Zumindest soll dort erstmal meine Wirbelsäule genau ausgemessen werden.
Es war schon ein komisches Gefühl, mit dieser Überweisung nach Hause zu gehen. Habe alle Bilder mit bekommen. Zu Hause hatte ich dann erstmal einen kleinen Zusammenbruch. Bis heute kann ich das noch nicht so richtig realisieren. Aber ich bin irgendwie froh, diesen ersten Schritt getan zu haben und zu wissen, daß sich (wie ich denke) wirkliche Spezialisten dem annehmen.
Das wollte ich jetzt nur mal loswerden. Ohne Eure vielen Beiträge hier in diesem Forum und die Menge an Informationen im Vorfeld hätte ich das alles wahrscheinlich noch weiter hinausgezögert.
Doch jetzt noch erstmal eine Frage: Was kommt in Neustadt auf mich zu? Wie läuft dort alles ab? Was sollte ich bei diesem Termin beachten?
Liebe Grüße und Danke
Doro
- Emily
- Vielschreiber

- Beiträge: 527
- Registriert: Do, 13.05.2004 - 17:29
- Wohnort: Luzern (Schweiz)
- Kontaktdaten:
Hi!
Wie alt bist Du? Was hast Du schon alles konservativ versucht? Wieviel Grad hattest Du das letzte mal? Warst Du schonmal in Reha?
Möchte Dich nur vorwarnen dass Dir in Neustadt eher keine konservativen Möglichkeiten vorgeschlagen werden, da sie dort natürlich scharf darauf sind wie in jeder OP Klinik, zu operieren.
Wie alt bist Du? Was hast Du schon alles konservativ versucht? Wieviel Grad hattest Du das letzte mal? Warst Du schonmal in Reha?
Möchte Dich nur vorwarnen dass Dir in Neustadt eher keine konservativen Möglichkeiten vorgeschlagen werden, da sie dort natürlich scharf darauf sind wie in jeder OP Klinik, zu operieren.
Grüssle
--Emily
--Emily
-
Rose59
- treues Mitglied

- Beiträge: 278
- Registriert: Sa, 17.05.2003 - 19:28
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Morbus Scheuermann
Kyphose 93 Grad - Therapie: Kyphose-Op 2004
Begradigung auf 53 Grad - Wohnort: NRW
Hallo Doro,
Ich finde es klasse, daß Dein Doc Dich zu einem Spezialisten schickt und zugibt, daß er unsicher in der weiteren Behandlung ist. Das findet man selten.
Und zuerst kommen noch alle Fragen, die Emily Dir gestellt hat und die wichtig sind für Deine Entscheidung...
Bitte versuche grundsätzlich erst alle konservativen Möglichkeiten auszuschöpfen
Das heißt dann ja für Dich nicht, daß Du es machen lassen sollst oder mußt. Du hast Dich im Forum informiert und weißt bestimmt worauf Du jetzt achten mußt. Entscheide es hinterher in Ruhe.
Wenn Du die Möglichkeit hast, dann nimm jemanden mit, man ist so aufgeregt bei dem Informationsgespräch . Zumindest mir ist es so ergangen.
Aber bei mir waren es auch 94 Grad Kyphose, bei Dir ist es vielleicht gar nicht so schlimm.
Ist bei Dir eine Ganzwirbelsäulenaufnahme gemacht worden?
Danach kannst Du Dir dann in Ruhe zu Hause überlegen was Du machen wirst. Mich hat in Neustadt keiner zur Operation gedrängt.
Ich wünsche Dir alles Gute
Petra
Damit hast Du, wie Du schon gesagt hast, den ersten Schritt hinter Dich gebracht.DoroHB hat geschrieben: Ich hab es hinter mir! Ich war am 27.6. beim Orthopäden!!! Das wäre die gute Nachricht.
Ich finde es klasse, daß Dein Doc Dich zu einem Spezialisten schickt und zugibt, daß er unsicher in der weiteren Behandlung ist. Das findet man selten.
Und zuerst kommen noch alle Fragen, die Emily Dir gestellt hat und die wichtig sind für Deine Entscheidung...
Bitte versuche grundsätzlich erst alle konservativen Möglichkeiten auszuschöpfen
Ich finde es auch okay, daß er Dich nach Neustadt überweist, damit geht er auf Deine Wünsche ein. Sicher haben die Neustädter Interesse an Operationen, aber sie haben auch viel Ahnung, werden Dir Deine Gradzahlen nennen können und Du kannst Dich direkt über das Thema Op informieren.DoroHB hat geschrieben:Er kannte Neustadt nicht. Fragte mich aber ganz interessiert aus, was ich darüber alles wußte und warum eigentlich Neustadt. Er wollte mich in irgendeine andere Wirbelsäulenklinik schicken, von der ich bisher noch überhaupt nichts gehört habe. Hab die Stadt leider vergessen, mach mich aber nochmal schlau. Nach dem Gespräch sagte er nur zur Schwester, machen sie eine Überweisung zum Klinikum Neustadt fertig. Zumindest soll dort erstmal meine Wirbelsäule genau ausgemessen werden.
Das heißt dann ja für Dich nicht, daß Du es machen lassen sollst oder mußt. Du hast Dich im Forum informiert und weißt bestimmt worauf Du jetzt achten mußt. Entscheide es hinterher in Ruhe.
Wenn Du die Möglichkeit hast, dann nimm jemanden mit, man ist so aufgeregt bei dem Informationsgespräch . Zumindest mir ist es so ergangen.
Das kann ich sooo gut verstehen, erinnere mich an meine Fahrt zurück von Doc Hoffmann, für mich hatte die Überweisung so etwas Endgültiges.DoroHB hat geschrieben:Es war schon ein komisches Gefühl, mit dieser Überweisung nach Hause zu gehen. Habe alle Bilder mit bekommen. Zu Hause hatte ich dann erstmal einen kleinen Zusammenbruch.
Aber bei mir waren es auch 94 Grad Kyphose, bei Dir ist es vielleicht gar nicht so schlimm.
Ja , Du bist bestimmt in guten Händen, laß Dich beraten, aber überstürze bitte nichts.DoroHB hat geschrieben:Bis heute kann ich das noch nicht so richtig realisieren. Aber ich bin irgendwie froh, diesen ersten Schritt getan zu haben und zu wissen, daß sich (wie ich denke) wirkliche Spezialisten dem annehmen.
Du ruftst dort an und machst einen Termin für ein Informationsgespräch aus. Schau zu, daß Du jemanden mitnehmen kannst. Schreibe Dir alle Fragen, die Du hast auf einen Zettel. Hier im Forum gibt es auch einen Fragenkatalog. Dort hat Toni, die Fragen, die wir gestellt haben und teils die Antworten schon dazu reinkopiert. Dann hast Du schon mal einen Anhaltspunkt. Bei dem Termin kannst Du dann Deine Fragen stellen und es wird noch untersucht.DoroHB hat geschrieben:Doch jetzt noch erstmal eine Frage: Was kommt in Neustadt auf mich zu? Wie läuft dort alles ab? Was sollte ich bei diesem Termin beachten?
Ist bei Dir eine Ganzwirbelsäulenaufnahme gemacht worden?
Danach kannst Du Dir dann in Ruhe zu Hause überlegen was Du machen wirst. Mich hat in Neustadt keiner zur Operation gedrängt.
Ich wünsche Dir alles Gute
Petra
Rose59 war ehemals als lurchi im Forum unterwegs
- Klaus
- Moderator/in

- Beiträge: 15230
- Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
- Geschlecht: männlich
- Wohnort: Hannover
Hallo Doro,
warum eigentlich Neustadt?
Du hast Dich ja schon eine ganze Weile mit dem Thema beschäftigt, Dein Orthopäde ist offensichtlich gern bereit, anderen die Kompetenz zu überlassen.
Da gibt es die Möglichkeit, durch eine Überweisung zur Skoliose-Sprechstunde den Spezialisten Dr. Steffan aufzusuchen und gleichzeitig eine REHA in Gang zu bringen. Dr. Steffan ist Chefarzt der REHA Klinik in Bad Salzungen. Du hast garantiert noch keine REHA gemacht, geschweige denn ambulante Schroth-Therapie gemacht, oder?
Bahnfahrt Bremen Neustadt 3:12
Bremen Bad Salzungen 4:30
Gruss
Klaus
warum eigentlich Neustadt?
Du hast Dich ja schon eine ganze Weile mit dem Thema beschäftigt, Dein Orthopäde ist offensichtlich gern bereit, anderen die Kompetenz zu überlassen.
Da gibt es die Möglichkeit, durch eine Überweisung zur Skoliose-Sprechstunde den Spezialisten Dr. Steffan aufzusuchen und gleichzeitig eine REHA in Gang zu bringen. Dr. Steffan ist Chefarzt der REHA Klinik in Bad Salzungen. Du hast garantiert noch keine REHA gemacht, geschweige denn ambulante Schroth-Therapie gemacht, oder?
Bahnfahrt Bremen Neustadt 3:12
Bremen Bad Salzungen 4:30
Gruss
Klaus
Guten Morgen @ all
Ich muß folgendes dazu sagen. Meine Skoliose wurde mit 11 oder 12 diagnostiziert. Bis zum 16. Lj. habe ich Krankengymnastik gemacht. Skoliose war auch nicht so schlimm und auch nicht sichtbar. Damaliger Orthopäde meinte, da könnte man nichts mehr machen. Bin ausgewachsen und da passiert nix mehr. Dazu muß ich sagen, das war in den neuen Bundesländern. Gradzahlen wußte und weiß ich nicht. Mit 20 erstes Kind und mit 23 zweites Kind. Mit ca. 26 fiel mir meine Brustkorbverschiebung erstmals auf. Bis ich 29 war, habe und konnte ich mich nicht sehr viel mit mir selbst beschäftigen (Trennung, Scheidung, Umzug, etc.).
Jetzt bin ich 31 und seit 2 Jahren befasse ich mich immer wieder mit meinem Rücken. Hatte bis vor einem halben Jahr NIE Schmerzen oder Probleme. Richtige Schmerzen habe ich bis heute nicht, nur Lutfproblem(chen) und etwas Ziehen im Rücken bei langem Stehen. Bisher dachte ich immer, ich müßte damit leben und es gäbe wirklich nichts zu machen. Seit ich Internet habe, wurde ich eines besseren belehrt. Und trotzdem hatte ich wahnsinnige Angst vor dem Orthopäden und vor allem vor dem Untersuchungsresultat.
Aber den Besuch habe ich ja nun hinter mir!
Mir geht es (noch) nicht darum, vielleicht operiert zu werden. Ich möchte für mich erst einmal sicher stellen, daß ich von kompetenten Ärzten untersucht und behandelt werde. Mir war eigentlich im Vorfeld klar, daß mein Orthopäde hier nicht der Richtige ist, aber ich habe etwas erreicht. Habe eine Überweisung nach Neustadt.
@Klaus: Neustadt deshalb, weil ich nun schon sehr viel gutes von dieser Klinik und ihren Ärzten hörte und ich denke sie sind technisch auch optimal ausgestattet. Mein Orthopäde hier konnte z. B. auch keine Ganzkörperaufnahme machen, weshalb er ja auch nicht ausgemessen hat. Zudem sind es bis Neustadt nur 195 km (Bad Sobernheim 380 km). Ich möchte auch mit dem Auto hin und nicht mit der Bahn fahren, wobei ich zeitlich dann auch noch ziemlich abhängig wäre.
Über die Schroth-Methode habe ich mich auch informiert. Letztes Jahr hatte ich Herrn Dr. Steffan eine E-Mail geschickt mit Fragen zu einer Reha. Ich kann vorerst unmöglich 4 bis 6 Wochen weg. Geht nicht wegen Kinder, keine Familie in der Nähe, die helfen könnte u.s.w.. Ich wollte evtl. nur 3 Wochen zur Reha. Dies wäre in den Sommerferien möglich, wenn die Kinder bei ihrem Vater sind. Dr. Steffan meinte dazu, daß das nicht von der Krankenkasse als Kur genehmigt und bezahlt würde. Alles unter 4 Wochen müßte ich selbst bezahlen. Wenn es hier irgendwo die Möglichkeit gäbe, die Schroth-Methode ambulant oder zumindest in der Nähe zu erlernen, dann hätt ich das schon längst getan. Dr. Steffan meinte, ich müßte dazu unbedingst nach Bad Sobernheim.
Ich werd jetzt erstmal sehen, was in Neustadt rauskommt. Klar beschäftige ich mich mit OP oder Korsett und so. Aber alle Entscheidungen mach ich erstmal von der Diagnose abhängig.
Meine Gedanken zu konservativen Methoden: Ich habe kaum Beschwerden, ein Korsett wird wohl meine Wirbelsäule nicht mehr richten, höchstens die Skoliose aufhalten. Jahrelang Korsett tragen und was ist dann, wenn ichs ablege. Geht dann alles von vorne los. Damit ich wenigstens den jetzigen Stand behalte, wäre doch dann fast anzunehmen, daß ich für den Rest meines Lebens Korsett tragen und evtl. Schroth machen müßte. Das ist für mich eine Horrorvorstellung (zumindest das Korsett). Dazu muß ich sagen, ich bin nicht gerade mit so einem starken Selbstbewußtsein gesegnet.
Meine Gedanken zur OP, wenn meine Krümmung wirklich schon im oberen Bereich ist: Wäre es nicht besser, so eine OP dann lieber eher zu machen. Noch ist sie vielleicht einfacher und risikoärmer. (Risiken sind immer da, weiß ich). Wenn sich aber alles vielleicht verschlimmert und ich noch älter werde, habe ich doch bestimmt damit mehr zu kämpfen.
Das sind aber eben erstmal nur Gedanken. Ich danke Euch für Eure offenen Ohren und die vielen Tipps. Das hilft vor allem ungemein, über den eigenen Schatten zu springen.
Alles Liebe
Doro
Ich muß folgendes dazu sagen. Meine Skoliose wurde mit 11 oder 12 diagnostiziert. Bis zum 16. Lj. habe ich Krankengymnastik gemacht. Skoliose war auch nicht so schlimm und auch nicht sichtbar. Damaliger Orthopäde meinte, da könnte man nichts mehr machen. Bin ausgewachsen und da passiert nix mehr. Dazu muß ich sagen, das war in den neuen Bundesländern. Gradzahlen wußte und weiß ich nicht. Mit 20 erstes Kind und mit 23 zweites Kind. Mit ca. 26 fiel mir meine Brustkorbverschiebung erstmals auf. Bis ich 29 war, habe und konnte ich mich nicht sehr viel mit mir selbst beschäftigen (Trennung, Scheidung, Umzug, etc.).
Jetzt bin ich 31 und seit 2 Jahren befasse ich mich immer wieder mit meinem Rücken. Hatte bis vor einem halben Jahr NIE Schmerzen oder Probleme. Richtige Schmerzen habe ich bis heute nicht, nur Lutfproblem(chen) und etwas Ziehen im Rücken bei langem Stehen. Bisher dachte ich immer, ich müßte damit leben und es gäbe wirklich nichts zu machen. Seit ich Internet habe, wurde ich eines besseren belehrt. Und trotzdem hatte ich wahnsinnige Angst vor dem Orthopäden und vor allem vor dem Untersuchungsresultat.
Aber den Besuch habe ich ja nun hinter mir!
Mir geht es (noch) nicht darum, vielleicht operiert zu werden. Ich möchte für mich erst einmal sicher stellen, daß ich von kompetenten Ärzten untersucht und behandelt werde. Mir war eigentlich im Vorfeld klar, daß mein Orthopäde hier nicht der Richtige ist, aber ich habe etwas erreicht. Habe eine Überweisung nach Neustadt.
@Klaus: Neustadt deshalb, weil ich nun schon sehr viel gutes von dieser Klinik und ihren Ärzten hörte und ich denke sie sind technisch auch optimal ausgestattet. Mein Orthopäde hier konnte z. B. auch keine Ganzkörperaufnahme machen, weshalb er ja auch nicht ausgemessen hat. Zudem sind es bis Neustadt nur 195 km (Bad Sobernheim 380 km). Ich möchte auch mit dem Auto hin und nicht mit der Bahn fahren, wobei ich zeitlich dann auch noch ziemlich abhängig wäre.
Über die Schroth-Methode habe ich mich auch informiert. Letztes Jahr hatte ich Herrn Dr. Steffan eine E-Mail geschickt mit Fragen zu einer Reha. Ich kann vorerst unmöglich 4 bis 6 Wochen weg. Geht nicht wegen Kinder, keine Familie in der Nähe, die helfen könnte u.s.w.. Ich wollte evtl. nur 3 Wochen zur Reha. Dies wäre in den Sommerferien möglich, wenn die Kinder bei ihrem Vater sind. Dr. Steffan meinte dazu, daß das nicht von der Krankenkasse als Kur genehmigt und bezahlt würde. Alles unter 4 Wochen müßte ich selbst bezahlen. Wenn es hier irgendwo die Möglichkeit gäbe, die Schroth-Methode ambulant oder zumindest in der Nähe zu erlernen, dann hätt ich das schon längst getan. Dr. Steffan meinte, ich müßte dazu unbedingst nach Bad Sobernheim.
Ich werd jetzt erstmal sehen, was in Neustadt rauskommt. Klar beschäftige ich mich mit OP oder Korsett und so. Aber alle Entscheidungen mach ich erstmal von der Diagnose abhängig.
Meine Gedanken zu konservativen Methoden: Ich habe kaum Beschwerden, ein Korsett wird wohl meine Wirbelsäule nicht mehr richten, höchstens die Skoliose aufhalten. Jahrelang Korsett tragen und was ist dann, wenn ichs ablege. Geht dann alles von vorne los. Damit ich wenigstens den jetzigen Stand behalte, wäre doch dann fast anzunehmen, daß ich für den Rest meines Lebens Korsett tragen und evtl. Schroth machen müßte. Das ist für mich eine Horrorvorstellung (zumindest das Korsett). Dazu muß ich sagen, ich bin nicht gerade mit so einem starken Selbstbewußtsein gesegnet.
Meine Gedanken zur OP, wenn meine Krümmung wirklich schon im oberen Bereich ist: Wäre es nicht besser, so eine OP dann lieber eher zu machen. Noch ist sie vielleicht einfacher und risikoärmer. (Risiken sind immer da, weiß ich). Wenn sich aber alles vielleicht verschlimmert und ich noch älter werde, habe ich doch bestimmt damit mehr zu kämpfen.
Das sind aber eben erstmal nur Gedanken. Ich danke Euch für Eure offenen Ohren und die vielen Tipps. Das hilft vor allem ungemein, über den eigenen Schatten zu springen.
Alles Liebe
Doro
- Emily
- Vielschreiber

- Beiträge: 527
- Registriert: Do, 13.05.2004 - 17:29
- Wohnort: Luzern (Schweiz)
- Kontaktdaten:
OHne Schmerzen eine OP über sich ergehen zu lassen finde ich bedenklich.
Gehe unbedingt noch zu einem zweiten Orthopäden neben Neustadt wie z.B. Dr Steffan oder Dr Hoffmann. Denn in Neustadt wirst Du sehr wahrscheinlich hören dass sie Dir eine OP raten.
Bedenke dass Du bei einer OP viiiiel länger ausser Gefecht gesetzt bist als bei einer Reha.
Gehe unbedingt noch zu einem zweiten Orthopäden neben Neustadt wie z.B. Dr Steffan oder Dr Hoffmann. Denn in Neustadt wirst Du sehr wahrscheinlich hören dass sie Dir eine OP raten.
Bedenke dass Du bei einer OP viiiiel länger ausser Gefecht gesetzt bist als bei einer Reha.
Grüssle
--Emily
--Emily
-
dragonmaster
- Newbie

- Beiträge: 45
- Registriert: So, 14.09.2003 - 06:40
- Wohnort: Tübingen
- Kontaktdaten:
- Klaus
- Moderator/in

- Beiträge: 15230
- Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
- Geschlecht: männlich
- Wohnort: Hannover
Hallo Doro,
Aber immerhin könnte er in der ambulanten Sprechstunde eine eindeutige Diagnose stellen, frei von OP Zwängen und gleichzeitig beim REHA Antrag behilflich sein. Ich glaube nicht, dass er da auf seine Klinik fixiert wäre.
Aber auch für einen guten Schroth-Therapeuten ist es wichtig, eine ausführliche und richtige Diagnose zu haben.
Da gibt es Dreibogige Skoliosen (3B) oder (3BH), vierbogige (4B), Kyphosen(Rundrücken), Sitzkyphose (tiefsitzender Rundrücken), Flachrücken usw. usw. Alles klar?
Dabei ist von Winkeln noch nicht mal die Rede, weil das für die eigentliche Schroth-Therapie nachrangig ist.
Also nocheinmal, es geht nichts über eine eindeutige Diagnose, die den Zustand ausführlich beschreibt, damit konservativ oder notfalls operativ richtig eingegriffen werden kann!
Deswegen würde ich immer erst mit der konservativen Methode anfangen und mir die entsprechende Einrichtung bzw. Ärzte aussuchen.
Hier im Forum gibt es soviel negative Erfahrungen mit den Kliniken, weil die fast alle operativ ausgerichtet sind! Ich kann das bei mir auch bestätigen. Da wartet man 2 Monate auf einen Termin zur Skoliosesprechstunde in der medizinischen Hochschule Hannover, hat dementsprechend hohe Erwartungen und stellt erst beim Arztbericht fest, dass man in der chirurgischen Abteilung gelandet ist. Natürlich wurde eine OP angeraten und man bekam auch gleich eine Überweisung zur Computertomographie, nachdem die normalen Röntgenaufnahmen zur Begutachtung schon gemacht wurden, aber beim eigentlichen Problem (Kyphose) nicht als Ganzaufnahme!
Lass Dich also bitte nicht überrumpeln.
Gruss
Klaus
Meinst Du tatsächlich Bad Sobernheim?Doro hat geschrieben:Zudem sind es bis Neustadt nur 195 km (Bad Sobernheim 380 km).
Kann ich mit gar nicht vorstellen, es sei denn er meint die Sommerferien, in denen keine Erwachsenen aufgenommen werden.Doro hat geschrieben: Dr. Steffan meinte, ich müßte dazu unbedingst nach Bad Sobernheim.
Aber immerhin könnte er in der ambulanten Sprechstunde eine eindeutige Diagnose stellen, frei von OP Zwängen und gleichzeitig beim REHA Antrag behilflich sein. Ich glaube nicht, dass er da auf seine Klinik fixiert wäre.
Das ist ja das tückische. Ich bin jetzt 61 und habe erst vor 3-4 Jahren richtige Beschwerden bekommen. Da hat auch über 20 Jahre Fitnesstraining nichts geholfen. Erst durch Schroth bekomme ich da andere Ansätze, aber die ambulante Schroth-Therapie über einige Monate vor meiner REHA hat nicht das gebracht, was ich durch die REHA gelernt habe. Man muss da schon viel Glück mit der Therapeutin haben. Hängt auch sehr von den anderen Patienten ab, die betreut werden. Haben alle eine ähnliche Situation, dann mag das ja gehen.Doro hat geschrieben:Meine Gedanken zu konservativen Methoden: Ich habe kaum Beschwerden
Aber auch für einen guten Schroth-Therapeuten ist es wichtig, eine ausführliche und richtige Diagnose zu haben.
Da gibt es Dreibogige Skoliosen (3B) oder (3BH), vierbogige (4B), Kyphosen(Rundrücken), Sitzkyphose (tiefsitzender Rundrücken), Flachrücken usw. usw. Alles klar?
Dabei ist von Winkeln noch nicht mal die Rede, weil das für die eigentliche Schroth-Therapie nachrangig ist.
Also nocheinmal, es geht nichts über eine eindeutige Diagnose, die den Zustand ausführlich beschreibt, damit konservativ oder notfalls operativ richtig eingegriffen werden kann!
Deswegen würde ich immer erst mit der konservativen Methode anfangen und mir die entsprechende Einrichtung bzw. Ärzte aussuchen.
Hier im Forum gibt es soviel negative Erfahrungen mit den Kliniken, weil die fast alle operativ ausgerichtet sind! Ich kann das bei mir auch bestätigen. Da wartet man 2 Monate auf einen Termin zur Skoliosesprechstunde in der medizinischen Hochschule Hannover, hat dementsprechend hohe Erwartungen und stellt erst beim Arztbericht fest, dass man in der chirurgischen Abteilung gelandet ist. Natürlich wurde eine OP angeraten und man bekam auch gleich eine Überweisung zur Computertomographie, nachdem die normalen Röntgenaufnahmen zur Begutachtung schon gemacht wurden, aber beim eigentlichen Problem (Kyphose) nicht als Ganzaufnahme!
Lass Dich also bitte nicht überrumpeln.
Gruss
Klaus
-
Rose59
- treues Mitglied

- Beiträge: 278
- Registriert: Sa, 17.05.2003 - 19:28
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Morbus Scheuermann
Kyphose 93 Grad - Therapie: Kyphose-Op 2004
Begradigung auf 53 Grad - Wohnort: NRW
Hallo Doro,
So wie Du es beschreibst, hast Du Dich schon mit den konservativen Therapien beschäftigt.
In Deiner Situation ist es bestimmt nicht leicht, alles unter einen Hut zu bringen.
Hast Du mal bei Deiner Krankenkasse nachgefragt, ob es vielleicht noch die Möglichkeit einer Betreuung für Deine Kinder gibt? Es würde ja nur noch eine Woche betreffen, wenn es in den Ferien möglich wäre und dann könntest Du es vielleicht im nächsten Jahr zeitig arrangieren. Aber Du hast recht, es ist viel zu bedenken.
Schroth ambulant zu erlernen, bringt glaube ich nicht viel.
Allerdings kann Dir auch keiner sagen, wie es ohne Op weiter geht.
Und Dragonmaster hat die Schmerzfreiheit angeschrieben, kein Neustädter Arzt wird Dir Schmerzfreiheit zusichern.
Alles muß gut überlegt sein und ich wünsche Dir, daß Du den für Dich richtigen Weg findest.
Herzliche Grüße
Petra
Angst vor dem Orthopäden solltest Du nicht haben, er darf nichts machen, was Du nicht auch möchtest und das Resultat, das wirst Du in Kürze haben. Schade, daß Du so völlig umsonst geröngt worden bist.DoroHB hat geschrieben: Und trotzdem hatte ich wahnsinnige Angst vor dem Orthopäden und vor allem vor dem Untersuchungsresultat.
So wie Du es beschreibst, hast Du Dich schon mit den konservativen Therapien beschäftigt.
In Deiner Situation ist es bestimmt nicht leicht, alles unter einen Hut zu bringen.
Hast Du mal bei Deiner Krankenkasse nachgefragt, ob es vielleicht noch die Möglichkeit einer Betreuung für Deine Kinder gibt? Es würde ja nur noch eine Woche betreffen, wenn es in den Ferien möglich wäre und dann könntest Du es vielleicht im nächsten Jahr zeitig arrangieren. Aber Du hast recht, es ist viel zu bedenken.
Schroth ambulant zu erlernen, bringt glaube ich nicht viel.
Egal für welche Methode Du Dich entscheidest, Du wirst immer Gymnastik oder Muskelaufbautraining betreiben müssen.DoroHB hat geschrieben: Damit ich wenigstens den jetzigen Stand behalte, wäre doch dann fast anzunehmen, daß ich für den Rest meines Lebens Korsett tragen und evtl. Schroth machen müßte. Das ist für mich eine Horrorvorstellung (zumindest das Korsett). Dazu muß ich sagen, ich bin nicht gerade mit so einem starken Selbstbewußtsein gesegnet.
Zum Thema Operation haben schon Emiliy und Dragonmaster ihre Meinung geschrieben. Bleibt vielleicht noch die Frage, ob diese Operation ohne Schmerzen und schnelle Verschlimmerung sinnvoll ist. Was weiß man zum heutigen Zeitpunkt über die Langzeitprognose bei Skolioseoperationen, wie geht es Dir in 10 oder 20 Jahren mit Deinem Implantat.DoroHB hat geschrieben:Meine Gedanken zur OP, wenn meine Krümmung wirklich schon im oberen Bereich ist: Wäre es nicht besser, so eine OP dann lieber eher zu machen. Noch ist sie vielleicht einfacher und risikoärmer. (Risiken sind immer da, weiß ich). Wenn sich aber alles vielleicht verschlimmert und ich noch älter werde, habe ich doch bestimmt damit mehr zu kämpfen.
Allerdings kann Dir auch keiner sagen, wie es ohne Op weiter geht.
Und Dragonmaster hat die Schmerzfreiheit angeschrieben, kein Neustädter Arzt wird Dir Schmerzfreiheit zusichern.
Ist auch gut, daß Du die Gedanken äußerst, so wird sich immer der ein oder andere melden und Dir seine/ihre Sicht schreiben.DoroHB hat geschrieben:Das sind aber eben erstmal nur Gedanken. Ich danke Euch für Eure offenen Ohren und die vielen Tipps. Das hilft vor allem ungemein, über den eigenen Schatten zu springen.
Alles muß gut überlegt sein und ich wünsche Dir, daß Du den für Dich richtigen Weg findest.
Herzliche Grüße
Petra
Rose59 war ehemals als lurchi im Forum unterwegs
-
Rose59
- treues Mitglied

- Beiträge: 278
- Registriert: Sa, 17.05.2003 - 19:28
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Morbus Scheuermann
Kyphose 93 Grad - Therapie: Kyphose-Op 2004
Begradigung auf 53 Grad - Wohnort: NRW
Hallo Klaus,
Du hast bestimmt recht, vorsichtig auf einen Klinikbesuch zur Diagnosestellung zu reagieren.
Auch ich bin kein Freund von voreiliger OP-Entschlossenheit, gerade ich aus verständlichen Gründen nicht.
Andererseits gibt es bei Doro sicher die Probleme, daß sie wenig Zeit hat und sie muß ihre Kinder bestimmt für die Zeit unterzubringen.
Und der zweite Aspekt, den Du angesprochen hast, sind die unterschiedlichen Skoliose-Formen.
Gerade aus diesem Grund wäre vielleicht der Besuch in der Neustädter Skoliose-Sprechstunde von Vorteil.
Mittlerweile kann man immer öfter von den unterschiedlichen Op-Methoden lesen. Nur von hinten oder nur von vorne oder beides kombiniert und damit auch ganz unterschiedlich schwere Op`s.
Genau das könnte man dann bei einer Untersuchung im Klinikum klären und weiß auf jeden Fall im Vorfeld schon einmal Bescheid, was auf einen zu kommen könnte.
Ich weiß auch nicht, welche Ärzte die spezielle Röntgenuntersuchung machen können, bei der die Verknöcherung der Ws festgestellt wird und ob das im Rahmen eines normalen Vorgespräches gemacht werden kann.
Wenn Doro dabei noch Deinen letzten Satz -----Lass Dich also bitte nicht überrumpeln.----- beherzigt, dann sollte eigentlich nichts schief gehen.
Herzliche Grüße
Petra
Du hast bestimmt recht, vorsichtig auf einen Klinikbesuch zur Diagnosestellung zu reagieren.
Auch ich bin kein Freund von voreiliger OP-Entschlossenheit, gerade ich aus verständlichen Gründen nicht.
Andererseits gibt es bei Doro sicher die Probleme, daß sie wenig Zeit hat und sie muß ihre Kinder bestimmt für die Zeit unterzubringen.
Und der zweite Aspekt, den Du angesprochen hast, sind die unterschiedlichen Skoliose-Formen.
Gerade aus diesem Grund wäre vielleicht der Besuch in der Neustädter Skoliose-Sprechstunde von Vorteil.
Mittlerweile kann man immer öfter von den unterschiedlichen Op-Methoden lesen. Nur von hinten oder nur von vorne oder beides kombiniert und damit auch ganz unterschiedlich schwere Op`s.
Genau das könnte man dann bei einer Untersuchung im Klinikum klären und weiß auf jeden Fall im Vorfeld schon einmal Bescheid, was auf einen zu kommen könnte.
Ich weiß auch nicht, welche Ärzte die spezielle Röntgenuntersuchung machen können, bei der die Verknöcherung der Ws festgestellt wird und ob das im Rahmen eines normalen Vorgespräches gemacht werden kann.
Wenn Doro dabei noch Deinen letzten Satz -----Lass Dich also bitte nicht überrumpeln.----- beherzigt, dann sollte eigentlich nichts schief gehen.
Herzliche Grüße
Petra
Rose59 war ehemals als lurchi im Forum unterwegs
@ Klaus
Entschuldige Klaus, ich meine natürlich Bad Salzungen. Komme immer mit Bad Sobernheim und Bad Salzungen durcheinander. Bad Sobernheim ist ja noch weiter weg.
Ich glaube, ich fertige mir mal eine Checkliste an, was ich wo in Deutschland finde. Erstmal will ich die Untersuchung in Neustadt. Klar werden die wahrscheinlich von OP reden. Das ist mir aber egal. Ich möchte hauptsächlich eine korrekte Untersuchung und erstmal meine Werte wissen.
Alle meine Gedanken sind NUR Überlegungen, die glaube so jeder mit Skoliose mit sich rumschleppt. Oder? Zumindest glaube ich, daß mich so schnell nichts mehr überraschen kann. Und es ist beruhigend, wenn man im Kopf so einige Vorab-Informationen hat. Bin für alle Tipps, Erfahrungen u.s.w. dankbar.
LG Doro
Entschuldige Klaus, ich meine natürlich Bad Salzungen. Komme immer mit Bad Sobernheim und Bad Salzungen durcheinander. Bad Sobernheim ist ja noch weiter weg.
Ich glaube, ich fertige mir mal eine Checkliste an, was ich wo in Deutschland finde. Erstmal will ich die Untersuchung in Neustadt. Klar werden die wahrscheinlich von OP reden. Das ist mir aber egal. Ich möchte hauptsächlich eine korrekte Untersuchung und erstmal meine Werte wissen.
Alle meine Gedanken sind NUR Überlegungen, die glaube so jeder mit Skoliose mit sich rumschleppt. Oder? Zumindest glaube ich, daß mich so schnell nichts mehr überraschen kann. Und es ist beruhigend, wenn man im Kopf so einige Vorab-Informationen hat. Bin für alle Tipps, Erfahrungen u.s.w. dankbar.
LG Doro
Vieles wurde schon gesagt. Kann dir aber trotzdem noch einen relativ aktuellen Bericht schildern.DoroHB hat geschrieben:Doch jetzt noch erstmal eine Frage: Was kommt in Neustadt auf mich zu? Wie läuft dort alles ab? Was sollte ich bei diesem Termin beachten?
Die Wartezeit auf einen Termin in der Skoliose-Ambulanz im Klinikum Neustadt ist relativ human. Ich habe Anfang Mai in Neustadt angerufen und einen Termin für Mitte Juni bekommen. 5 Wochen Wartezeit sind nicht zu vergleichen mit den 12 Wochen in der WWK.
Zu deinem Termin solltest du pünktlich erscheinen, du wirst dann nämlich zur "ambulanten Aufnahme" aufgerufen und alle Formalitäten werden geklärt: Versichertenkarte, Ü-Schein und mitgebrachte Röntgenbilder gibst du ab.
Dann wartet man, bis einen der Arzt aufruft. Das kann schon mal 1,5 Stunden dauern, aber so viel Sitzfleisch hat man sich schon beim niedergelassenen Orthopäden antrainiert.
Dann kommt die "große" Untersuchung.
Deine Skoliose wird an Hand der mitgebrachten Röntgenaufnahmen ausgemessen. Wenn du keine aktuellen mitgebracht hast, wirst du in Neustadt geröntgt.DoroHB hat geschrieben:Erstmal will ich die Untersuchung in Neustadt. Klar werden die wahrscheinlich von OP reden. Das ist mir aber egal. Ich möchte hauptsächlich eine korrekte Untersuchung und erstmal meine Werte wissen.
Du wirst zu deinen Beschwerden ausgefragt.
Dann folgen die üblichen Untersuchungen und Tests wie Finger-Boden-Abstand (FBA), wie beweglich deine Wirbelsäule noch ist usw..
Wenn du Glück hast, kommst du sogar in den Genuss einer Rasterstereographie.
Evtl. wird noch ein Oberarzt oder der Chefarzt zu Rate gezogen, falls der untersuchende Arzt mit deinem Fall "überfordert" ist.
Zum Abschluss wird das weitere Procedere besprochen.
Wie es weitergeht, wenn sie dir eine Operation nahelegen, weiß ich nicht. Da können dir dann die in Neustadt Operierten weiterhelfen.
Toni hat letztens einen Artikel über die Rasterstereographie aus der Apotheken-Umschau veröffentlicht: Artikel über Raster-Stereografie.uhu hat geschrieben:Was ist das?Tomma hat geschrieben: Rasterstereographie
Die Rasterstereographie wird auch als 3D-Wirbelsäulenvermessung bezeichnet:
3D-Wirbelsäulenvermessung,
Formetric 3 D Messung,
Optrimetrik - neues Verfahren zur Wirbelsäulenvermessung.
Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass es im Gegensatz zum Röntgen zu keiner Strahlenbelastung kommt.
TERMIN IN NEUSTADT
Hallöchen!
Ich habe heute Morgen in Neustadt wegen meines Termins angerufen! Ich bin völlig baff! Termin am 21.7.05 um 9:00 Uhr
NUR 2 WOCHEN WARTEZEIT! Ich hatte mich nach Informationen hier im Forum auf weit mehr eingestellt. Jetzt schon bin ich ziemlich aufgeregt, aber freu mich auch irgendwie.
Das mußt ich eben mal los werden!
Alles Liebe
Doro
Ich habe heute Morgen in Neustadt wegen meines Termins angerufen! Ich bin völlig baff! Termin am 21.7.05 um 9:00 Uhr
Das mußt ich eben mal los werden!
Alles Liebe
Doro