Skoliose und Yoga

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
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Tine
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Skoliose und Yoga

Beitrag von Tine »

Hallo an alle!
Ich würde gerne wissen, ob irgendjemand vielleicht ähnliche (oder ganz andere) Erfahrungen mit Yoga gemacht hat. Ich mache Yoga seit etlichen Jahren und es hat mir eigentlich immer gut getan. Seit einiger Zeit komme ich mir während und nach den Übungen vor wie eine alte Oma... die ganze Wirbelsäule zieht und tut weh. Das erzählte ich meiner Krankengymnastin und die meinte daraufhin, dass z.B. das Verdrehen der Wirbelsäule nicht gut ist, wenn es mir weh tut. Außerdem sagte sie, dass ich dort keine Beweglichkeit trainieren bräuchte, da ich mich irgendwann eh nur noch mit dem ganzen Oberkörper drehen könnte.
Soll ich also auf Yoga verzichten? Im Moment tendiere ich dazu, mal eine längere Pause zu machen....
Tine
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Lynn
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Beitrag von Lynn »

Ich würde sagen: höre deinem Körper zu! Wenn du eine Pause machst, bis die Beschwerden weggehen, dann wieder anfängst und die Beschwerden dann wieder kommen, dann hast du ja deine Antwort. Gehen die Beschwerden gar nicht weg, dann kommt es wohl von was anderem. Bei mir war allerdings eine Sportpause von drei Monaten nötig, um Zusammenhänge zu erkennen. Eigentlich ist aber bei dir schon verdächtig, dass du immer genau NACH Joga Schmerzen hast.
~ ehemals Ulaschatz ~
Tine
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Beitrag von Tine »

Danke für die Antwort... eigentlich denke ich ja ganz genau so. Ich geh nur eben so gern zum Yoga, fürchte aber auch, dass es für meinen Rücken nicht gut ist. Heute (letzter Versuch?) zwickte es wieder ständig, obwohl ich schon ganz vorsichtig war. Ich glaube, bei den Übungen (Verrenkungen) habe ich mir auch bereits das ein oder andere Mal eine Blockade zugezogen (bin außerdem auch hypermobil- da soll Yoga eh nicht optimal sein,weil die sowieso überdehnten Bänder nur noch mehr gedehnt werden). Musstest du deinen Sport aufgeben?
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Toni
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Beitrag von Toni »

Hallo Tine, kannst Du Schroth?
Hast Du schon mal versucht die Prinzien von Schroth mit denen von Yoga zu kombinieren?
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
Ulaschatz (kein loging?)

Beitrag von Ulaschatz (kein loging?) »

Hallo Toni! Auf diese Möglichkeit bin ich ja selbst noch gar nicht gekommen! So was dämliches... Das könnte ich selbst bei manchen Sportarten vielleicht auch machen, so ne Kombi! Oder meinst du einfach, dass man Schroth und Yoga unabhängig voneinander, aber eben AUCH machen sollte? Ich habe mich gerade gefragt, ob zum Beispiel die Atmungsprinzipien in manche Haltungen mit einfließen könnten. Die Übungen selbst sind doch gehaltene Positionen, oder bin ich da im Irrtum, Tine? Die könntest du vielleicht für dich persönlich modifiezieren. Also ich mach mir da mal Gedanken. Bin eh gerade dabei mich in das Thema einzulesen. Nein, Tine, ich habe meinen Sport NOCH nicht aufgegeben, was daran liegt, dass meine Ausbildung daran geknüpft ist. Allerdings werde ich danach umsteigen auf "Sport" der Drehungen und Biegungen der WS nicht voraussetzt. Ich liebäugel da mit Tai Chi oder Qi Gong. Die Prinzipien sind doch dem Yoga ähnlich. Wär das nicht auch was für dich?
Ganz liebes Grüßle!
Tine
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Beitrag von Tine »

Ja, Schroth kann ich- und seitdem ich das regelmäßig mache, sind meine Beschwerden weniger geworden. Vielleicht könnte man Schroth auch tatsächlich in Yoga einbauen...
Trotzdem bin ich mir nun noch sicherer (hab heute nochmal meine Krankengymnastin gefragt), dass ich erstmal eine Yoga-Pause einlege. Genau, im Yoga werden viele Positionen über mehrere Atemzüge hinweg gehalten. Eine Möglichkeit wäre auch, alleine -nicht in einer Gruppe weiter zu machen- mit meinen Lieblingsübungen... aber dazu hab ich nicht genügend Motivation. An Thai Chi oder so hab ich als Ersatz auch schon gedacht... oder verdreht man sich da auch so sehr?
Ula Schatz

Beitrag von Ula Schatz »

Wird nicht gerade "die große Schwester" von Tai Chi, "Qi Gong" von Dr. Weiß (Buch) sehr empfohlen, weil dort immer auf eine perfekte Haltung und Atemtechnik geachtet wird? Also ich werd's mir auf jeden Fall angucken! Soll sehr gut für den Rücken und die Lungen sein - ganz ohne Verdrehungen.
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