Neuling: Umgang mit privater KV - wer hat einen Rat?
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meriones
Neuling: Umgang mit privater KV - wer hat einen Rat?
Hallo,
ich bräuchte dringend einmal einen Rat über den weiteren Umgang mit meiner PKV - vielleicht gings ja jemandem schon einmal ähnlich.
Ich wurde in meiner frühen Jugend wegen einer leichten Skoliose behandelt, allerdings nicht sehr intensiv - danach war dieses Thema für mich (mental und medizinisch) erledigt. Nicht einmal meine Wehrtauglichkeit hats beeinflusst.
Jetzt komme ich gerade vom Orthopäden, den ich eigentlich wegen akuter Knieprobleme (nach kürzlicher Aufnahme gelegentlichen Lauftrainings) konsultiert hatte - er hat rasch herausgefunden, dass die mit meiner Skoliose zusammenhängen. Schön, dass es nicht am Gelenk liegt, aber...
Beim Eintritt in meine PKV hatte ich die Skoliose aus o.g. Gründen nicht angegeben, weil sie einfach in meinem Leben nicht mehr präsent war und die letzte Behandlung ca. 20 Jahre zurückliegt. Der Orthopäde meinte nun, im müsse bei der Abrechnung extrem aufpassen und ggf. die nun anstehenden Behandlungen selbst übernehmen, weil eine nachträgliche Meldung der Erkrankung bei der PKV nicht ratsam sei. Seiner Meinung nach müsse ich mit einem Ausschluss, wenn nicht gar mit einer Klage wegen Betrugs rechnen - Puh, starker Tobak!
Hat jemand einen Rat, wie ich mich nun verhalten könnte? Wäre mit meiner KV gern 'im Reinen', und möchte mir auch keinesfalls irgendwelche Leistungen oder niedrige Beiträge erschleichen....
Jeder Tipp ist willkommen.
Viele Grüsse
Uli
ich bräuchte dringend einmal einen Rat über den weiteren Umgang mit meiner PKV - vielleicht gings ja jemandem schon einmal ähnlich.
Ich wurde in meiner frühen Jugend wegen einer leichten Skoliose behandelt, allerdings nicht sehr intensiv - danach war dieses Thema für mich (mental und medizinisch) erledigt. Nicht einmal meine Wehrtauglichkeit hats beeinflusst.
Jetzt komme ich gerade vom Orthopäden, den ich eigentlich wegen akuter Knieprobleme (nach kürzlicher Aufnahme gelegentlichen Lauftrainings) konsultiert hatte - er hat rasch herausgefunden, dass die mit meiner Skoliose zusammenhängen. Schön, dass es nicht am Gelenk liegt, aber...
Beim Eintritt in meine PKV hatte ich die Skoliose aus o.g. Gründen nicht angegeben, weil sie einfach in meinem Leben nicht mehr präsent war und die letzte Behandlung ca. 20 Jahre zurückliegt. Der Orthopäde meinte nun, im müsse bei der Abrechnung extrem aufpassen und ggf. die nun anstehenden Behandlungen selbst übernehmen, weil eine nachträgliche Meldung der Erkrankung bei der PKV nicht ratsam sei. Seiner Meinung nach müsse ich mit einem Ausschluss, wenn nicht gar mit einer Klage wegen Betrugs rechnen - Puh, starker Tobak!
Hat jemand einen Rat, wie ich mich nun verhalten könnte? Wäre mit meiner KV gern 'im Reinen', und möchte mir auch keinesfalls irgendwelche Leistungen oder niedrige Beiträge erschleichen....
Jeder Tipp ist willkommen.
Viele Grüsse
Uli
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Peter
Krankenversicherung
Hallo Uli und andere,
ich empfehle allen, die nicht Millionäre sind, nach Möglichkeit in die Gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln, nach Möglichkeit in eine der großen Krankenkassen, z.B. Techniker, DAK, HUK-Coburg-Allgemeine und andere. Hier habt Ihr mit Euerer Skoliose weniger Versorgungsrisiken als in einer Privaten. Lasst Euch nicht von der Diskussion um die Gesundheitsreform davon abbbringen. Vor allem im höheren Alter, wenn man mehr Versorgungsleistungen braucht, werden die finanziellen Nachteile bei den Privaten für uns Skoliotiker/innen unangenehm spürbar. Private Krankenkassen sind gewinnorientierte Wirtschaftsunternehmen, die an Chronisch Kranken nicht interessiert sind und in den Fällen, wo sie Chronisch Kranke nicht los werden können, kurzfristig allgemein die Leistungen heruntersetzen oder die Beiträge erhöhen.
Gruß, Peter in der Heide.
ich empfehle allen, die nicht Millionäre sind, nach Möglichkeit in die Gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln, nach Möglichkeit in eine der großen Krankenkassen, z.B. Techniker, DAK, HUK-Coburg-Allgemeine und andere. Hier habt Ihr mit Euerer Skoliose weniger Versorgungsrisiken als in einer Privaten. Lasst Euch nicht von der Diskussion um die Gesundheitsreform davon abbbringen. Vor allem im höheren Alter, wenn man mehr Versorgungsleistungen braucht, werden die finanziellen Nachteile bei den Privaten für uns Skoliotiker/innen unangenehm spürbar. Private Krankenkassen sind gewinnorientierte Wirtschaftsunternehmen, die an Chronisch Kranken nicht interessiert sind und in den Fällen, wo sie Chronisch Kranke nicht los werden können, kurzfristig allgemein die Leistungen heruntersetzen oder die Beiträge erhöhen.
Gruß, Peter in der Heide.
- Klaus
- Moderator/in

- Beiträge: 15279
- Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
- Geschlecht: männlich
- Wohnort: Hannover
Hallo Uli,
sofern für Dich die BfA zuständig ist, würde ich Dir dringend raten eine Schroth-REHA zu machen. Da lernst Du Übungen, die Du selbst zuhause machen kannst. Das wiederum reduziert die Anzahl der Behandlungen vor Ort und somit auch die Kosten.
Wenn ein Wechsel von der privaten in die gesetzliche Krankenkasse überhaupt möglich sein sollte, würde ich das auch machen. Hier gilt dann das gleiche Prinzip, um die Richtgrösse (Budget) des Orthopäden zu reduzieren.
Hallo Peter,
wieso bist Du jetzt so anonym
Gruss
Klaus
sofern für Dich die BfA zuständig ist, würde ich Dir dringend raten eine Schroth-REHA zu machen. Da lernst Du Übungen, die Du selbst zuhause machen kannst. Das wiederum reduziert die Anzahl der Behandlungen vor Ort und somit auch die Kosten.
Wenn ein Wechsel von der privaten in die gesetzliche Krankenkasse überhaupt möglich sein sollte, würde ich das auch machen. Hier gilt dann das gleiche Prinzip, um die Richtgrösse (Budget) des Orthopäden zu reduzieren.
Hallo Peter,
wieso bist Du jetzt so anonym
Gruss
Klaus
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Dr. Steffan
- Arzt / Ärztin

- Beiträge: 1466
- Registriert: Fr, 24.05.2002 - 14:57
- Geschlecht: männlich
Re: Neuling: Umgang mit privater KV - wer hat einen Rat?
Da muß die Kasse schon nachweisen, dass es mit Absicht unterschlagen wurde. Seit wann sind sie privat Versichert??meriones hat geschrieben:Hallo,
ich bräuchte dringend einmal einen Rat über den weiteren Umgang mit meiner PKV - vielleicht gings ja jemandem schon einmal ähnlich.
Ich wurde in meiner frühen Jugend wegen einer leichten Skoliose behandelt, allerdings nicht sehr intensiv - danach war dieses Thema für mich (mental und medizinisch) erledigt. Nicht einmal meine Wehrtauglichkeit hats beeinflusst.
Jetzt komme ich gerade vom Orthopäden, den ich eigentlich wegen akuter Knieprobleme (nach kürzlicher Aufnahme gelegentlichen Lauftrainings) konsultiert hatte - er hat rasch herausgefunden, dass die mit meiner Skoliose zusammenhängen. Schön, dass es nicht am Gelenk liegt, aber...
Beim Eintritt in meine PKV hatte ich die Skoliose aus o.g. Gründen nicht angegeben, weil sie einfach in meinem Leben nicht mehr präsent war und die letzte Behandlung ca. 20 Jahre zurückliegt. Der Orthopäde meinte nun, im müsse bei der Abrechnung extrem aufpassen und ggf. die nun anstehenden Behandlungen selbst übernehmen, weil eine nachträgliche Meldung der Erkrankung bei der PKV nicht ratsam sei. Seiner Meinung nach müsse ich mit einem Ausschluss, wenn nicht gar mit einer Klage wegen Betrugs rechnen - Puh, starker Tobak!
Hat jemand einen Rat, wie ich mich nun verhalten könnte? Wäre mit meiner KV gern 'im Reinen', und möchte mir auch keinesfalls irgendwelche Leistungen oder niedrige Beiträge erschleichen....
Jeder Tipp ist willkommen.
Viele Grüsse
Uli
Die Privaten Kassen haben einen riesen Vorteil, sie zahlen alles an KG und z.B. Korsette etc. ohne große Probleme. Bei den ges. Kassen wird normalerweise kein Kubin-Korsett gezahlt. Bei den privaten Kassen ist das kein Problem. Einziger Nachteil, die Privaten zahlen in der Regel keine Reha. Aber dafür gibt's ja die BfA.
Dr. K. Steffan