ich bin heute beim googeln auf dieses Forum gestossen und muss
sagen, es gefällt mir wirklich gut, was ich hier so lese
Und da habe ich auch gleich mal ne Frage:
Bei unserem Sohnemann, 14 Jahre alt, wurde vor ca einem halben Jahr
Skoliose diagnostiziert und zwar um die 30° im oberen und um die 40° im
unteren Wirbelsäulenbereich.
Der Doc klärte uns dann über die Problematik auf und war (genauso wie wir)
doch sehr erstaunt, das es bisher weder dem Kinder-, noch dem Hausarzt aufgefallen war.
Er verordnete daraufhin zuerst einmal 10 mal KG, da die wir dann in einem
am Ort ansässigen Reha-Zentrum auch wahrnahmen.
Meine Frau las dann hier im diesem Forum über die Physiothearpie nach
Schroth, die auch in diesem Reha-Zentrum angeboten wird.
Auf unsere Nachfrage hin bekamen wir für die restlichen Sitzungen dann
auch Termine mit einem Physiotherapeuten, der sich auf die Physiotherapie
nach Schroth spezialisiert hat.
Ein nachfolgendes Rezept beinhaltete dann wiederum 10 mal KG, davon
5 mit dem Therapeuten und 5 mal "KG am Gerät". Das Rehazentrum verfügt
über einen relativ ansehnlichen Gerätepark, wo man dann unter Anleitung
die empfohlenen Übungen machen kann. In den 5 Sitzungen mit dem Therapeuten
wurde unser Sohn dann in Übungen eingewiesen, die er nun auch regelmässig
zu Hause machen kann.
Diese Übungen in Verbindung mit der KG führten nun unserer Ansicht nach
auch schon zu einer leichten Besserung, sprich die Therapie zeigt erste Erfolge.
Nun war dieser Tage das dritte Rezept fällig und da kam es zu einer ziemlichen
Überaschung.
Der Arzt schrieb uns nur noch ein Rezept für 10 mal KG am Gerät auf.
Auf die Bitte meiner Frau, Doch bitte auch ein paar Stunden KG mit dem
Therapeuten zu verordnen, antwortete der Doc, das dies seit Anfang des
Jahres nicht mehr von der Krankenkasse übernommen würde und er es
deswegen auch nicht mehr aufschreiben könne.
Als die erste Verblüffung verflogen war, riefen wir dann bei unsere Krankenkasse
an, um uns das bestätigen zu lassen. Wir wurden dann auch zu einer Sachbearbeiterin,
"die sich damit auskennt" durchgestellt. Diese wusste aber noch nicht einmal mit
dem Begriff "KG nach Katharina Schroth" etwas anzufangen und konnte
deshalb auch nicht sagen, ob dies im Leistungskatalog enthalten ist.
Sinngemäss sagte sie eigentlich nur: "Es kann sein, das wir (die KK) so etwas seit
dem 1.1. nicht mehr übernehmen dürfen" und dann noch "Der Arzt wird es schon wissen".
Meine Frage nun, habt ihr hier schon ähnliche Erfahrungen gemacht und
stimmt es wirklich, das die KK solche Therapien nicht mehr übernehmen muss?
Grundsätzlich wären wir auch bereit diese Stunden aus eigener Tasche zu bezahlen
aber irgendwie kann ich es einfach nicht glauben. Es wird doch schliesslich
für die KK ungleich teurer, wenn sie später ein Korsett, Rehas oder sogar eine OP
bezahlen müsste.
Über den ein oder anderen Tip von euch, wie man sich nun dem Arzt und der KK
gegenüber verhalten sollte, würden wir uns echt sehr freuen.
Schon mal herzlichen Dank,
Mister Whotan





Dort findet ihr Doc Stefan mit seiner Klinik.
in Stuttgart zusammen.