ich habe ein Anliegen und ein paar Fragen zur Skoliose meiner Tochter.
Unser Orthopäde wollte im Februar 2023 eine Komplettaufnahme der Wirbelsäule meiner Tochter. Wir sind dann im März 2023 zur Radiologie gegangen und danach war wieder Besprechung beim Orthopäden. Die Skoliose hat sich ziemlich verschlechtert. Da er es selbst nicht glauben konnte und es auch nicht wirklich verstand warum es sich innerhalb von 2 Jahren von 32° auf plötzlich ca. 50° bei dieser Röntgenaufnahme verschlechtert hat, hat er uns ins RKU nach Ulm in die Skoliose-Sprechstunde überwiesen sodass die sich das auch nochmals anschauen.
Am 06.04. waren wir dann im RKU und es wurden auch nochmals neue Aufnahmen ihrer Wirbelsäule gemacht da sie bei der anderen aktuellen nicht wirklich Gerade stand und ein Arm höher als der andere war. Es stellte sich heraus dass sie 49° nach Cobb hat. Der LWK 5 sah lt. Röntgenbild auch komisch aus (für mich sah es so keilförmig aus als es etwas heran gezoomt wurde), sodass ein MRT gemacht werden muss um es besser beurteilen zu können. Uns sagte man daraufhin nur es gibt verschiedene Formen der Wirbelkörper näheres aber nicht.
Bei den vorherigen Röntgenaufnahmen sah man nie irgendwas auffälliges bzw. wir wurden nie darüber informiert ob es da auch schon war bis auf die Verkrümmung.
Meine Tochter meinte auch als es letztes Jahr glatt war, sei sie auf dem Weg zum Bus ausgerutscht und auf den Po gefallen. Da hatte sie dann nur ganz kurz Rückenschmerzen aber diese waren sofort wieder weg.
Meine Fragen dazu wären:
- Kann es durch den Sturz sein dass der Wirbelkörper so keilförmig wurde?
- Kann der Sturz die Skoliose so schnell verschlechtert haben?
- Kann sich durch einen keilförmigen Wirbelkörper die Skoliose (noch) schneller verschlimmern?
- Kann z.B. mit einem Rahmouni Korsett worüber ich hier viel gelesen habe dass es sehr toll sei trotz dieses Wirbelkörpers die Skoliose verbessert oder gestoppt werden?
Auch wurde meiner Tochter an diesem Tag zu einer Operation geraten, da anscheinend ein Korsett sowie Krankengymnastik nichts mehr bringen würde und sie alle Maßnahmen ausgeschöpft hätte. Man müsste auf die MRT Aufnahme warten und dann könnte man näheres zur Operativen Maßnahme besprechen. Ebenso wurde ihr gesagt, dass sie das Korsett ablegen könne. Tragen tut sie es aber trotzdem weiterhin.
Seitdem hat meine Tochter natürlich sehr große Angst weint immer Mal wieder da es auch ihre 1. OP wäre, stellt Tausende von Fragen und macht sich total verrückt.
Ich versuche ihr alles soweit es geht zu beantworten und sie von diesen Gedanken so gut es geht abzulenken. Eine Zweitmeinung bei einem Spezialisten ist geplant.
Meine Fragen dazu:
- Findet ihr dass jetzt schon auch mit diesem Wert operiert werden muss wenn sie keine weiteren Beschwerden hat und den Alltag soweit normal führen kann?
Was sie halt hat ist, dass wenn sie z.B. in der Schule länger gebeugt sitzt dann bekommt sie leichte Rückenschmerzen. Geht sie aber wieder in die Gerade Stellung oder streckt sich dann knackst es kurz und dann sind die Schmerzen weg.
- Was würdet ihr uns eventuell noch empfehlen bis auf die Zweitmeinung beim Spezialisten?
Ich möchte meiner Tochter eigentlich diese OP ersparen außer es ist wirklich nicht anders möglich um ihr zu helfen.
Liebe Grüße
Carmen und Eileen



