Skoliose und Osteopathie

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
Antworten
Franzi1986
Newbie
Newbie
Beiträge: 1
Registriert: Do, 10.12.2015 - 17:57
Geschlecht: weiblich

Skoliose und Osteopathie

Beitrag von Franzi1986 »

Hallo ihr Lieben,
Ich habe Skoliose in BWS und HWS.
seit der Geburt meiner kleinen habe ich arge Probleme.ich habe extrem verspannte Schultern,Druck in der WS,Atemprobleme(muss dauernd tief durchatmen und hab das Gefühl es geht nicht),bin chron.müde bzw.komm nicht in de Pötte und hab manchmal Angst das es schlimmeres ist.war Anfang des Jahres beim Lungenarzt alles ok,war beim HNO weil ich dauerschnupfen hab-nix gefunden,KG hilft nicht,manuelle Therapie verschreibt mein Arzt nicht mehr.Deshalb hab ich mich belesen und entschieden einen Osteopathen aufzusuchen.hab nächste Woche Termin und bin gespannt.
hat jemand Erfahrung damit?
Geht es jemand noch so mit den Beschwerden?
Gerade der Dauerschnupfen macht mir zu schaffen.lg
Benutzeravatar
Lego66
Profi
Profi
Beiträge: 1043
Registriert: Sa, 16.11.2013 - 18:55
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Atypischer, thorakolumbaler Scheuermann
Flachrücken, weitg. fixiert
BS-Vorfälle HWS u. LWS
Osteochondrose
Retrolysthese
multiple Blockaden
Therapie: MT, KG, Osteo.
1.Korsett 5/12, Rahmouni
2.Kors. 8/13, Rahmouni
3.Kors. 12/14, mit Halsteil
4.Kors. 3/16, 2-Schaliges Rahmouni mit Halsteil

Re: Skoliose und Osteopathie

Beitrag von Lego66 »

Hallo Franzi,

das mit der Osteopathie ist sicher keine schlechte Idee. Das kann auf keinen Fall schaden. Hoffentlich hast du eine gute Adresse! Ich würde dir wegen der erst kurz zurückliegenden Entbindung eventuell raten zu einer Frau zu gehen! Die haben da oft einen anderen Blickwinkel, eine andere Sensibilität.

Es ist gut möglich, dass deine Beschwerden von einer Blockade kommen. Hast du schonmal von Dorn-Therapie gehört? Dafür brauchst du kein MT-Rezept, da reicht KG.

Ich bin eine technische Null, aber ich hab mal versucht dir eine Datei reinzubasteln. Da siehst du, dass das ganze Spektrum der Erkältungskrankheiten eng verknüpft ist mit den oberen Brustwirbeln und der HWS. Gut möglich, dass du dir bei der Geburt oder später beim Stillen Blockaden eingefangen hast.

Sollte es mit der Datei nicht geklappt haben, kannst du das aber auch selbst zu Dorn-Therapie googeln (schematische Darstellung der WS und der möglichen Auswirkungen von Wirbelblockaden).

Bleib dran, gute Besserung,
Gaby
MoeglicheAuswirkungenvonWirbelblockaden.pdf
(141.73 KiB) 606-mal heruntergeladen
general-rammstein
Vielschreiber
Vielschreiber
Beiträge: 528
Registriert: So, 01.07.2012 - 16:49
Geschlecht: männlich
Diagnose: hasenbein

Re: Skoliose und Osteopathie

Beitrag von general-rammstein »

hallo gaby,

ich finde diese grafik, auch wenn sie für viele alle ihre leiden erklären "könnte" problematisch, da sie nicht wissenschaftlich fundiert ist und ich halte manche angaben schlichtweg für "an den haaren herbei gezogen". ich meine damit z.b. das probleme mit der wirbelsäule bakterielle infektionen hervorrufen und solche sachen.

auch denke ich könnten leute, die etwas "ängstlicher" sind durch diese " standard ich kann eigentlich alles darauf schieben grafik" verunsichert werden und sich probleme manifestieren, die gar nicht da sind.

spinale oder radikuläre prozesse können sicher einige probleme verursachen, aber die sind von reinen blockaden abzugrenzen. beides kann auch zusammen hängen und sich triggern.

da sind sicher einige fundierten sachen dabei, aber auch viel interpretiert ohne fundierte belege...

@ franzie

eine chronische nasennebenhöhlenentzündung (sinusitis) könnte z.b. hinter deinem dauerschnupfen stecken --> kompetenter HNO-arzt sollte das aber eigentlich abgeklärt haben oder nötige diagnostische schritte einleiten.

dauermüdigkeit (fatigue) und antriebslosigkeit "könnte" von einer organischen erkrankung kommen. sehr häufig ist sie auch ein ausdruck wenn man sich selbst zu sehr unter druck setzt...
Benutzeravatar
Lego66
Profi
Profi
Beiträge: 1043
Registriert: Sa, 16.11.2013 - 18:55
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Atypischer, thorakolumbaler Scheuermann
Flachrücken, weitg. fixiert
BS-Vorfälle HWS u. LWS
Osteochondrose
Retrolysthese
multiple Blockaden
Therapie: MT, KG, Osteo.
1.Korsett 5/12, Rahmouni
2.Kors. 8/13, Rahmouni
3.Kors. 12/14, mit Halsteil
4.Kors. 3/16, 2-Schaliges Rahmouni mit Halsteil

Re: Skoliose und Osteopathie

Beitrag von Lego66 »

Ich glaube, dass die Zusammenhänge teilweise nicht ernst genug genommen werden. Ärzte, die das Alles für Humbug halten, gibt es wie Sand am Meer. Aber deshalb ist es trotzdem einen Versuch wert! Was spricht denn dagegen mal jemanden einen Blick auf die Stellung der Wirbel werfen zu lassen? Alles ist besser als gleich Betablocker gegen Herzrythmusstörungen, Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen, nochwas gegen den Schwindel und , ach ja, auch gleich nochwas gegen all die Nebenwirkungen zu nehmen.

Ich habe sicher nicht behauptet, dass man damit alle Krankheiten/Symptome dieser Welt beseitigen kann. Aber wenn die Schulmedizin nix findet, wäre man ja blöde, wenn man den Versuch nicht wagt. Auch eine chronische Sinusitis ist ja irgendwann mal von irgendwas ausgelöst worden. Und den Auslöser findet man nicht zwangsläufig beim HNO! ;)

Sicher sind manche der aufgeführten, MÖGLICHEN Zusammenhänge unwahrscheinlicher als andere. Dafür sind andere umso offensichtlicher (Z.Bsp. Schwindel und Kopfschmerzen bei Atlas/HWS-Blockaden, Herz-Rythmusstörungen bei th2-Blockaden.) Es sind natürlich immer nur MÖGLICHE Auslöser. Nichts Anderes sagt die Darstellung. Spätestens wenn man sich ein wenig tiefer gehend mit dem Thema befaßt, dann wird das klar.

Und nochwas, und jede Frau die schonmal ein Kind entbunden hat, also Wehen hatte, weiß wovon ich rede:
Physiotherapeutische Behandlung nach einer Entbindung sollte meiner Meinung nach absoluter Standart in einem hoch entwickelten Land sein! Erst recht für Frauen mit Wirbelsäulenproblemen. Aber leider wird über sowas in aller Regel ja von Männern entschieden.

Gruß,
Gaby
Lady S
Profi
Profi
Beiträge: 1597
Registriert: Mo, 10.06.2002 - 00:00
Geschlecht: weiblich
Diagnose: idiopathische Adoleszenzskoliose
2013: lumbal 64°, thorakal 56°, inzwischen vermutlich deutlich mehr.
Therapie: Seit 2003 Schroth-KG, 3 Rehas in Bad Salzungen.
Wohnort: Nähe Stuttgart

Re: Skoliose und Osteopathie

Beitrag von Lady S »

Lego66 hat geschrieben: Hast du schonmal von Dorn-Therapie gehört? Dafür brauchst du kein MT-Rezept, da reicht KG.
Meines Wissens ist Dorn keine Kassenleistung und darf nicht über ein Rezept abgerechnet werden!
general-rammstein hat geschrieben: auch denke ich könnten leute, die etwas "ängstlicher" sind durch diese " standard ich kann eigentlich alles darauf schieben grafik" verunsichert werden und sich probleme manifestieren, die gar nicht da sind.
Das sehe ich auch so. Diese Liste der möglichen Auswirkungen von Wirbelblockaden finde ich schon sehr weit hergeholt (und mit "möglich" legt man sich ja auch in keiner Weise fest).

@Franzi: wurde nach Allergien geschaut? Dauerschnupfen und Müdigkeit brachten mich auf diesen Gedanken.
Deine verschiedenen Beschwerden müssen ja auch durchaus nicht alle dieselbe Ursache haben.

Grüsse, Lady S
Benutzeravatar
Lego66
Profi
Profi
Beiträge: 1043
Registriert: Sa, 16.11.2013 - 18:55
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Atypischer, thorakolumbaler Scheuermann
Flachrücken, weitg. fixiert
BS-Vorfälle HWS u. LWS
Osteochondrose
Retrolysthese
multiple Blockaden
Therapie: MT, KG, Osteo.
1.Korsett 5/12, Rahmouni
2.Kors. 8/13, Rahmouni
3.Kors. 12/14, mit Halsteil
4.Kors. 3/16, 2-Schaliges Rahmouni mit Halsteil

Re: Skoliose und Osteopathie

Beitrag von Lego66 »

Lady S hat geschrieben:Meines Wissens ist Dorn keine Kassenleistung und darf nicht über ein Rezept abgerechnet werden!
Wie der Therapeut das Therapieziel erreicht, in diesem Fall die Beseitigung von Wirbelblockaden, ist doch seine Entscheidung. Ich habe seit drei Jahren hochoffiziell wöchentlich 40 Minuten Dorn-Therapie auf Rezept. Natürlich steht das nicht auf dem Rezept, dass er die Blockaden mittels Dorn beseitigt. Bei einem KG-oder MT-Rezept steht ja auch nicht genau drauf, was der Therapeut für Übungen/Techniken verwendet.
Lady S hat geschrieben:Das sehe ich auch so. Diese Liste der möglichen Auswirkungen von Wirbelblockaden finde ich schon sehr weit hergeholt

Ich finde es schade, dass da immernoch von vielen kategorisch eine Türe zugemacht wird. Ich kann das nicht ganz nachvollziehen, warum man eine Therapiemethode, die völlig frei von Nebenwirkungen und Gefahren ist, einfach unversucht lässt. Ich bin der beste Beweis dafür, dass zwischen dauerblockierten und gereizten Wirbeln sowie den Nervenbahnen in der Region, und organischen Problemen eindeutig eine Beziehung bestehen kann.
Deswegen bin ich ja nicht gleich zum Hypochonder mutiert. Wer dahin tendiert, schafft das auch ganz ohne Dorn... ;)

Im Übrigen hatte ich den Eindruck, dass Franzi den Verdacht vielleicht auch schon hatte, dass da ein Zusammenhang zwischen ihrer WS und den anderen Beschwerden bestehen könnte. Sonst hätte sie sich doch nicht in einem Wirbelsäulen-Forum sondern vielleicht in einem HNO-Forum geäußert. Und warum reden wir hier dauernd über Ängstliche und Verunsicherte, bei denen sich "Probleme manifestieren, die garnicht da sind"? Da gehen bei mir echt die Alarmglocken an! Ich hatte den Eindruck, Franzi kennt ihre Probleme sehr gut (und hat sie schulmedizinisch abgeklopft!) und bildet sie sich eher nicht ein. Ich wollte ihr einen Therapieansatz aufzeigen, den sie vielleicht noch nicht versucht hat. Ob sie das für Schwachsinn hält, mag sie vielleicht selbst entscheiden.

Und, ja, natürlich ist eine Allergie auch denkbar und sollte vom HNO bedacht und ausgeschlossen werden. Das ist doch bei einer chronischen Sache dieser Art naheliegend. Welcher HNO schließt das denn nicht als Erstes aus?

Gruß,
Gaby
general-rammstein
Vielschreiber
Vielschreiber
Beiträge: 528
Registriert: So, 01.07.2012 - 16:49
Geschlecht: männlich
Diagnose: hasenbein

Re: Skoliose und Osteopathie

Beitrag von general-rammstein »

hallo zusammen,

ich möchte nicht in abrede stellen, dass dorn dem ein oder anderen eine gewisse linderung bringt z.b. bei wirbelblockaden.

ABER :

1: dorn ist wissenschaftlich nicht anerkannt, weil es keinen beleg für die wirksamkeit gibt oder valide studien dazu durchgeführt wurden.

2: in den seminaren, in denen leute zu dorn-"therapeuten" ausgebildet werden, wird / wurden zumindest in der vergangenheit nachweislich fahrlässig neulinge mit techniken konfrontiert / ausgebildet, welche selbst in der hand eines gut ausgebildeten manuellen therapeuten hochgradiges gefährdungsrisiko für die patienten entstand inklusive aufgetretener bedrohlicher komplikationen mit notfallcharakter.

3: wird diese grafik besonders gerne von dorn-"therapeuten" angepriesen nebst dem, was durch dorn alles therapiert werden könnte.

4: wäre ich auch bei einem medikamentz ohne zulassung, welches aber gegen alles wirkt und nur gegen bares zu haben ist, sehr skeptisch!

5: darf nur das was auf dem rezept steht angewandt werden. ansonsten würde drauf stehen "der therapeut entscheidet was er tut".
steht manuelle drauf gibts manuelle, physio gibt physio usw. DORN wird von der krankenkasse nicht bezahlt aus gutem grund, wird dies aber gemacht und über ein solches rezept abgerechnet, kann man sich vorstellen, in welchem rechtlichen dunkelgraubereich man sich bewegt --> straftatsbestand des abrechnungsbetruges, möglicherweise in fortgesetztem falle etc. ausserdem stellt sich die frage, ob der therapeut überhaupt die verschriebene qualifikation besitzt und und und
vergleichbar wären dann ja auch andere, nichtmedizinische leistungen die sich wenn sich zwei zusammentun abgerechnet werden könnten.

das soll jetzt kein vorwurf sein, aber vielleicht etwas sensibilisieren. wenn ich bei mir merke, dass jemand meine krankenkasse besch.. dann gibt es einen auf den deckel. ich denke nicht nach dem grundsatz wird ja eh bezahlt...

6: bin ich nicht davon ausgegangen, dass franzie keine ahnung von ihrem gesundheitszustand hat, sondern sie fragte, ob das von der skoli kommen könnte. daraufhin wurde auf dorn und die DORN-grafik verwiesen und da habe ich mich eingeklinkt.

7: und ja in zeiten des internets werden mit solchen "wissenschaftlich fundiert aussehenden" grafiken oder erklärungen oder anpreisungen viele leute verunsichert, hyperchondirisiert (gibts dieses wort :D ?) was auch wieder zu steigenden kosten im system führt etc.

8: würde ich aus eigener erfahrung aus zwei jahren mit je zwei doppelstd. pro woche manuelle therapie empfehlen. die kann einfach verschrieben werden und abgerechnet auch. offiziell und ohne schlechtes gewissen. wissenschaftliches fundament inklusive und bei mir und vielen anderen sehr wirksam...

PS:

ein schönes weihnachtsfest euch allen!
Benutzeravatar
Lego66
Profi
Profi
Beiträge: 1043
Registriert: Sa, 16.11.2013 - 18:55
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Atypischer, thorakolumbaler Scheuermann
Flachrücken, weitg. fixiert
BS-Vorfälle HWS u. LWS
Osteochondrose
Retrolysthese
multiple Blockaden
Therapie: MT, KG, Osteo.
1.Korsett 5/12, Rahmouni
2.Kors. 8/13, Rahmouni
3.Kors. 12/14, mit Halsteil
4.Kors. 3/16, 2-Schaliges Rahmouni mit Halsteil

Re: Skoliose und Osteopathie

Beitrag von Lego66 »

Ich möchte mich hier ausdrücklich dagegen verwahren, dass meine Therapeutin u/o ich die Krankenkasse "bescheißen"! Die Therapie findet mit Wissen und Zustimmung der KK statt!

Ansonsten möchte ich an der Stelle nicht mehr über das Thema sprechen, da ich denke dass wir uns im Kreis drehen und Franzis Anfrage nichts mehr mit der Diskussion zu tun hat.


@Franzi: Wenn du mehr Infos möchtest kannst du mir gerne eine PN schicken.

Gute Besseung, Gaby
general-rammstein
Vielschreiber
Vielschreiber
Beiträge: 528
Registriert: So, 01.07.2012 - 16:49
Geschlecht: männlich
Diagnose: hasenbein

Re: Skoliose und Osteopathie

Beitrag von general-rammstein »

ööhm ich habe nur wiedergegeben was du geschrieben hast... das war...

Ich habe seit drei Jahren hochoffiziell wöchentlich 40 Minuten Dorn-Therapie auf Rezept. Natürlich steht das nicht auf dem Rezept, dass er die Blockaden mittels Dorn beseitigt.

ja was denn nun?

auf den rezepten steht nicht umsonst genau drauf was getan werden soll, gemacht werden darf und dementsprechend abgerechnet werden darf.

wo kwin kläger da kein richter, aber wenn die kasse das mitbekommt fällt für deinen therapeuten das weihnachtsfest in tränen. glaube mir und wenns hochoffiziell ist erkundige dich ;-) aber lieber anonym.

falls ich unrecht habe stelle ich mich zur hochoffiziellen steinigung zur verfügung. aber bitte erst nach weihnachten ;-)
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15279
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Re: Skoliose und Osteopathie

Beitrag von Klaus »

Hallo Gabi,
Franzi hat geschrieben:KG hilft nicht,manuelle Therapie verschreibt mein Arzt nicht mehr.Deshalb hab ich mich belesen und entschieden einen Osteopathen aufzusuchen.
Das ist bisher ihre einzige Aussage zur Behandlung ihrer Skoliose.
Es ist unklar, welche KG gemacht wurde. Und manuelle Therapie ist in der Regel nicht zielführend, sondern eher immer wieder nur temporär hilfreich.

Insofern sollte man doch ersteinmal nachfragen, ob bislang eine zielgerichtete KG, wie die nach Schroth, angewendet wurde bzw. welche Behandlungsoptionen aufgrund welcher konkreten Diagnose gelaufen sind. Wenn die üblichen Methoden nicht weitergebracht haben, kann man natürlich auch über andere Methoden nachdenken, die individuell die persönliche Situation verbessern können.
Ich habe seit drei Jahren hochoffiziell wöchentlich 40 Minuten Dorn-Therapie auf Rezept. Natürlich steht das nicht auf dem Rezept, dass er die Blockaden mittels Dorn beseitigt.....Die Therapie findet mit Wissen und Zustimmung der KK statt!
Also die Krankenkasse weiß, dass mit der Heilmittel-Verordnung Dorn Therapie gemacht wird?

Gruß
Klaus
Benutzeravatar
Lego66
Profi
Profi
Beiträge: 1043
Registriert: Sa, 16.11.2013 - 18:55
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Atypischer, thorakolumbaler Scheuermann
Flachrücken, weitg. fixiert
BS-Vorfälle HWS u. LWS
Osteochondrose
Retrolysthese
multiple Blockaden
Therapie: MT, KG, Osteo.
1.Korsett 5/12, Rahmouni
2.Kors. 8/13, Rahmouni
3.Kors. 12/14, mit Halsteil
4.Kors. 3/16, 2-Schaliges Rahmouni mit Halsteil

Re: Skoliose und Osteopathie

Beitrag von Lego66 »

Hallo Klaus,

das Rezept lautet auf MT, das Therapieziel: "Funktionsverbesserung/ Schmerzreduktion durch Verringern oder Beseitigen der Gelenkfunktionsstörungen. Begründung: Chronische Beschwerden; komplexe Schädigung, D1-VO wg. Instabilität und Muskelverkürzung nicht möglich."
Natürlich steht da nicht explizit Dorn-Therapie drauf! Das habe ich nie behauptet. Das war zur Zeit als das erste Rezept ausgestellt wurde ja noch garnicht absehbar, dass Dorn ein fester Bestandteil meiner Therapie werden würde. Aber meine zuständige Sachbearbeiterin weiß das aus diversen Telefonaten rund um die langfristige Genehmigung der Heilmittel.

Dorn ist doch kein Woodoo-Zauber, mein Gott... Es ist eine von vielen Techniken, Funktionsstörungen bei Wirbeln zu beseitigen. Und zwar ganz handfest, indem der Therapeut die WS von oben nach unten mit den Fingern entlanggleitet, und so die Blockaden ertastet. Dann hält er den blockierten Wirbel auf der Seite der Blockade fest und, je nach WS-Abschnitt, wird der Wirbel z.Bsp durch leichtes Pendeln der Arme (BWS-Blockade) ganz sanft wieder in seine natürliche Position zurück geschoben. Also nix Handauflegen und Zauberspruch bei Sonnenaufgang murmeln... (sorry, Klaus, das geht nicht in deine Richtung).

Ich habe nach langem Suchen ein Therapiezentrum gefunden, wo alle Therapeuten extrem gut ausgebildet sind und dadurch eine Vielzahl von Techniken zur Verfügung steht, um das Therapieziel zu erreichen. Dorn hat letztenendes nach viele Versuchen bei mir mit großem Abstand die besten Ergebnisse gebracht. Und ich habe schon sehr, sehr viele Therapieformen kennengelernt! Wenn da jemand pauschal von einer eventuellen Gefährdung durch die Therapeuten spricht, ohne die geringste Ahnung von deren Qualifikation zu haben, macht mich das echt sauer. Mal abgesehen davon, dass mir schleierhaft ist, wie man mit Dorn jemanden gefährden will. Ich bin schon echt ein rohes Ei, aber das kann echt keinen Schaden anrichten. Das Schlimmste, was passieren kann, ist dass der Wirbel blockiert bleibt. Aber das habe ich noch nicht erlebt...

Meine Sachbearbeiterin ist ehrlich froh, dass die Therapie mir hilft, und hat nie von sich aus danach gefragt, welche Techniken meine Therapeutin anwendet. Und wer kann schon die ganzen Techniken benennen, außer die Thrapeuten selbst? Wieso sollten die Sachbearbeiter bei der KV oder auch die Orthopäden anfangen, den Physios ihren Job zu erklären? Bürokratie haben wir doch weißgott schon genug!

Lieben Gruß und dir, lieber Klaus, ein frohes Fest,
Gaby
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15279
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Re: Skoliose und Osteopathie

Beitrag von Klaus »

Hallo Gabi,
Natürlich steht da nicht explizit Dorn-Therapie drauf! Das habe ich nie behauptet......Aber meine zuständige Sachbearbeiterin weiß das aus diversen Telefonaten rund um die langfristige Genehmigung der Heilmittel.....Wieso sollten die Sachbearbeiter bei der KV oder auch die Orthopäden anfangen, den Physios ihren Job zu erklären? Bürokratie haben wir doch weißgott schon genug!
Ich glaube, Du hast da was mißverstanden. Du hast von "hochoffiziell" gesprochen und general-rammstein hat zu recht gesagt, dass die Therapie nach Dorn nicht von der Krankenkasse bezahlt wird. Wenn das bei Dir persönlich anders läuft, ist das eine andere Sache. Wenn die Sachbearbeiterin weiß, dass hier bei der manuellen Therapie die Methode nach Dorn angewendet wird, ist das nach meiner Ansicht "sehr inoffiziell". Sonst bestünde ja generell der bezahlte Anspruch, auch von Franzi.
Dorn ist doch kein Woodoo-Zauber, mein Gott...
Also wir haben dieses Thema schon öfter gehabt.
Mir geht es an dieser Stelle allein darum, dass Franzi hier ihren ersten Post hatte und ich nicht den Eindruck habe, dass sie gezielt nach Ostheopathie fragt, weil sie sich in der üblichen Behandlung bei Skoliose bereits gut auskennt. Schade, dass sie bislang noch nicht reagiert hat.

Auch Dir schöne Feiertage.

Gruß
Klaus
Antworten