Rückenschmerzen, Taubhautsgefühl und Migräne
Rückenschmerzen, Taubhautsgefühl und Migräne
Hallo,
ich bin 28 Jahre alt und bei mir wurde vor etwa 11 Jahren durch Zufall eine Skoliose entdeckt. Wie viel Grad sie damals hatte weiß ich leider nicht mehr, aber außer einer Physiotherapie wurde nichts unternommen. Meinung vom Orthopäden damals: "Da kann man nichts machen, solange es keine Probleme/Schmerzen gibt sei eine Behandlung auch gar nicht sinnvoll".
Seit den letzten 2 Jahren leide ich vermehrt unter Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich. Schmerzen treten vor allem nach körperlichen Tätigkeiten auf und nach langem Liegen. Gerade beim Liegen habe ich auch vermehrt ein Taubheitsgefühl in meinem linken Bein und vereinzelt strahlen die Schmerzen auch in die Beine aus. In der Früh ist es meist am schlimmsten. Im August habe ich vom Hausarzt eine Physiotherapie verschrieben bekommen, die bisher nicht wirklich etwas gebracht hat (Übungen mach ich noch immer).
Vor zwei Wochen waren Schmerzen und Taubheitsgefühl so arg, dass ich endlich wieder zu meinem Arzt gegangen bin. Der hat mich dann zu einem Orthopäden geschickt. Gestern war ich also dort und es wurden neue Röntgenbilder gemacht. Ich habe in der Lendenwirbelsäule hat wohl eine Biegung von 26° und Brustwirbelsäule 13°. Außerdem habe ich einen leichten Rundrücken.
Bandscheiben sind seiner Ansicht nach in Ordnung und ein MRT (?) sei nicht nötig.
Er hat mir dann eine weitere Physiotherapie verschrieben und mir empfohlen ins Fitnessstudio zu gehen oder zumindest regelmäßig eine andere Sportart zu betreiben, in der Hoffnung die Schmerzen werden dadurch besser. Dann hat er mir noch einen Zettel mit Übungen für den Rücken mitgegeben und ich solle mich in 1/2 Jahr - Jahr noch einmal melden, wenn es nicht besser wird.
Ich leide außerdem seit meiner Jugend an Migräne (keine Ahnung, ob das in einem Zusammenhang mit der Skoliose steht, das konnte bisher nie geklärt werden. Neurologe meint Ja, Orthopäde sagt eher nicht) und berufsbeding an Verspannungen im Nacken und Spannungskopfschmerzen. Mein Schmerzmittelkonsum hat mittlerweile jedenfalls besorgniserregende Ausmaße angenommen und wenn ich nicht bald etwas gegen die Ursache unternehme dauert es wohl nicht mehr lange bis in den Krankenstand gehen muss.
Meine Fragen:
* Was haltet ihr generell von den Aussagen des Orthopäden?
* Ist es wahrscheinlich, dass Migräne und Skoliose in Zusammenhang stehen?
* Was kann ich tun um meine Rückenschmerzen und -beschwerden in den Griff zu bekommen? Mehr Sport scheint sicher kein schlechter Rat zu sein aber das kann doch nicht alles sein?
mfg
Manuel
ich bin 28 Jahre alt und bei mir wurde vor etwa 11 Jahren durch Zufall eine Skoliose entdeckt. Wie viel Grad sie damals hatte weiß ich leider nicht mehr, aber außer einer Physiotherapie wurde nichts unternommen. Meinung vom Orthopäden damals: "Da kann man nichts machen, solange es keine Probleme/Schmerzen gibt sei eine Behandlung auch gar nicht sinnvoll".
Seit den letzten 2 Jahren leide ich vermehrt unter Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich. Schmerzen treten vor allem nach körperlichen Tätigkeiten auf und nach langem Liegen. Gerade beim Liegen habe ich auch vermehrt ein Taubheitsgefühl in meinem linken Bein und vereinzelt strahlen die Schmerzen auch in die Beine aus. In der Früh ist es meist am schlimmsten. Im August habe ich vom Hausarzt eine Physiotherapie verschrieben bekommen, die bisher nicht wirklich etwas gebracht hat (Übungen mach ich noch immer).
Vor zwei Wochen waren Schmerzen und Taubheitsgefühl so arg, dass ich endlich wieder zu meinem Arzt gegangen bin. Der hat mich dann zu einem Orthopäden geschickt. Gestern war ich also dort und es wurden neue Röntgenbilder gemacht. Ich habe in der Lendenwirbelsäule hat wohl eine Biegung von 26° und Brustwirbelsäule 13°. Außerdem habe ich einen leichten Rundrücken.
Bandscheiben sind seiner Ansicht nach in Ordnung und ein MRT (?) sei nicht nötig.
Er hat mir dann eine weitere Physiotherapie verschrieben und mir empfohlen ins Fitnessstudio zu gehen oder zumindest regelmäßig eine andere Sportart zu betreiben, in der Hoffnung die Schmerzen werden dadurch besser. Dann hat er mir noch einen Zettel mit Übungen für den Rücken mitgegeben und ich solle mich in 1/2 Jahr - Jahr noch einmal melden, wenn es nicht besser wird.
Ich leide außerdem seit meiner Jugend an Migräne (keine Ahnung, ob das in einem Zusammenhang mit der Skoliose steht, das konnte bisher nie geklärt werden. Neurologe meint Ja, Orthopäde sagt eher nicht) und berufsbeding an Verspannungen im Nacken und Spannungskopfschmerzen. Mein Schmerzmittelkonsum hat mittlerweile jedenfalls besorgniserregende Ausmaße angenommen und wenn ich nicht bald etwas gegen die Ursache unternehme dauert es wohl nicht mehr lange bis in den Krankenstand gehen muss.
Meine Fragen:
* Was haltet ihr generell von den Aussagen des Orthopäden?
* Ist es wahrscheinlich, dass Migräne und Skoliose in Zusammenhang stehen?
* Was kann ich tun um meine Rückenschmerzen und -beschwerden in den Griff zu bekommen? Mehr Sport scheint sicher kein schlechter Rat zu sein aber das kann doch nicht alles sein?
mfg
Manuel
- Klaus
- Moderator/in

- Beiträge: 15279
- Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
- Geschlecht: männlich
- Wohnort: Hannover
Re: Rückenschmerzen, Taubhautsgefühl und Migräne
Hallo manuel,
siehe auch hier:
viewtopic.php?f=25&t=6472
Gruß
Klaus
Nichts, denn bei Fehlstellungen der Wirbelsäule muss gezielte KG gemacht werden und eine Empfehlung für das Fitness Studio oder irgendeine Sportart bringt nicht weiter! Es stimmt auch nicht, dass man nichts mehr machen kann. Vergiß ganz schnell diesen Orthopäden. Die meisten Orthopäden sind bei diesem Thema überfordert!Meine Fragen:
* Was haltet ihr generell von den Aussagen des Orthopäden?
Schwer zu sagen.* Ist es wahrscheinlich, dass Migräne und Skoliose in Zusammenhang stehen?
Du solltest einen Spezialisten aufsuchen, der auch eine kompetente und konkrete Diagnose macht. Ein "leicher Rundrücken" sagt nichts aus, es muss eine Gradzahl ausgemessen werden. Ausserdem besteht die Möglichkeit, dass Du auch ein Hohlkreuz hast. Beides muss ebenfalls behandelt werden.* Was kann ich tun um meine Rückenschmerzen und -beschwerden in den Griff zu bekommen? Mehr Sport scheint sicher kein schlechter Rat zu sein aber das kann doch nicht alles sein?
siehe auch hier:
viewtopic.php?f=25&t=6472
Gruß
Klaus
- Namor
- treues Mitglied

- Beiträge: 318
- Registriert: Sa, 07.03.2015 - 11:38
- Geschlecht: männlich
- Diagnose: .
• Schmerzen (Steilst. Th7-Th11, HWS unklar)
• Rundrücken
• Depression
• Tinitus u. Trigeminus Neuralgie
• Befund -Ende 04/2015:
Kyph. 48° n. Stagnara
Sko. th 7° , lu 9° n. Cobb
Muskuläre Dysbalance - Therapie: .
• Destruktiven Sport abgebrochen
• Seit 01/2015 strecken und dehnen
• Rahmouni Korsett seit Ende 08/2015,
• Reha nach Schroth sobald KK Prozedere abgeschlossen und Termin gesichert ist.
• Ambulante Schroth KG seit Mitte 10/2015 - Wohnort: Raum Hildesheim
Re: Rückenschmerzen, Taubhautsgefühl und Migräne
Hallo m2x 
Dann will ich auch mal auf die schön geordneten Fragen antworten
Ein Arzt wägt natürlich immer aus, ob eine Strahlenbelastung im Verhältnis zu den möglichen Erkenntnissen steht. Ein auf Skoliose spezialisierter Arzt, wird das nochmal besser beurteilen können. Wenn dein Orthopäde allerdings die Ursache für deine leiden nicht finden konnte, ist ein Abruch der diagnostischen Suche und die Veranschlagung einer "Therapie", keine gute Idee.
Physiotherapie ist im Prinzip nichts falsches. Aber auch nicht ausreichend (Vorallem ohne konkrete Diagnose) !
Fitnessstudio ist ganz gefährlich !!! Besser als zu Hause alleine und ohne jede Ahnung, aber sich an einem Messer zu schneiden ist auch besser, als an einer Motorsäge.
Die "Fachkräfte" dort vollziehen einige Wochen Lehrgang und sind dann (zumindest in der Theorie) befähigt, gesunde Menschen mit geradem Rücken, zu leiten.
Sie verfügen weder über das medizinische Sachverständnis, oder gar über die nötige Erfahrung, um mit einem kyphoskoliotischen Schmerzpatienten umgehen zu können !
Es gibt jedoch sehr viele Ursachen für Migräne.
Die Ursache muss erst gefunden werden, damit gegen sie zielgerichtet angegangen werden kann.
Das Beste wird sein, du machst einen Termin bei einem Spezialisten und schreibst dir vorher alle deine Fragen auf !
Ein Korsett hat schon vielen Schmerzpatienten geholfen. Es bietet dir auch eine deutlich geringere und tragbarere Palette an Nebenwirkungen, als pharmazeutische Präparate.
Aber auch speziellere Formen der Krankengymnastik, sollten eine guter Versuch sein, dauerhaft mit deinen Problem umgehen zu können. Welche Methoden, in deinem Fall, die geeigneten sind, wird man nach der fachkompetenteren Diagnose ermitteln.
Dann will ich auch mal auf die schön geordneten Fragen antworten
Klingt wie die ganz typischen Aussagen eines 0815 Orthopäden. Es hat schon noch irgendwo seinen Grund, warum "Rücken" eine Volkskrankheit ist.m2x hat geschrieben:* Was haltet ihr generell von den Aussagen des Orthopäden?
Ein Arzt wägt natürlich immer aus, ob eine Strahlenbelastung im Verhältnis zu den möglichen Erkenntnissen steht. Ein auf Skoliose spezialisierter Arzt, wird das nochmal besser beurteilen können. Wenn dein Orthopäde allerdings die Ursache für deine leiden nicht finden konnte, ist ein Abruch der diagnostischen Suche und die Veranschlagung einer "Therapie", keine gute Idee.
Physiotherapie ist im Prinzip nichts falsches. Aber auch nicht ausreichend (Vorallem ohne konkrete Diagnose) !
Fitnessstudio ist ganz gefährlich !!! Besser als zu Hause alleine und ohne jede Ahnung, aber sich an einem Messer zu schneiden ist auch besser, als an einer Motorsäge.
Die "Fachkräfte" dort vollziehen einige Wochen Lehrgang und sind dann (zumindest in der Theorie) befähigt, gesunde Menschen mit geradem Rücken, zu leiten.
Sie verfügen weder über das medizinische Sachverständnis, oder gar über die nötige Erfahrung, um mit einem kyphoskoliotischen Schmerzpatienten umgehen zu können !
Wenn wir mal das Wort "wahrscheinlich" in "möglich" umändern, kann ich das bejahen.* Ist es wahrscheinlich, dass Migräne und Skoliose in Zusammenhang stehen?
Es gibt jedoch sehr viele Ursachen für Migräne.
*Das was Klaus gesagt hat** Was kann ich tun um meine Rückenschmerzen und -beschwerden in den Griff zu bekommen? Mehr Sport scheint sicher kein schlechter Rat zu sein aber das kann doch nicht alles sein?
Die Ursache muss erst gefunden werden, damit gegen sie zielgerichtet angegangen werden kann.
Das Beste wird sein, du machst einen Termin bei einem Spezialisten und schreibst dir vorher alle deine Fragen auf !
Ein Korsett hat schon vielen Schmerzpatienten geholfen. Es bietet dir auch eine deutlich geringere und tragbarere Palette an Nebenwirkungen, als pharmazeutische Präparate.
Aber auch speziellere Formen der Krankengymnastik, sollten eine guter Versuch sein, dauerhaft mit deinen Problem umgehen zu können. Welche Methoden, in deinem Fall, die geeigneten sind, wird man nach der fachkompetenteren Diagnose ermitteln.
Niemand ist unnütz !!!
Man kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen.
Man kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen.
-
fischotter
- aktives Mitglied

- Beiträge: 213
- Registriert: Sa, 29.01.2011 - 10:52
- Geschlecht: männlich
- Diagnose: Kyphoskoliose in verbindung mit Scheuermann. Versteift von th3 bis l3 und neu dazu Vorfall L5/S1
- Therapie: Nehme, Schmerz bedingt 4x40mg Oxycodon und nach Bedarf Morphium 2%
Re: Rückenschmerzen, Taubhautsgefühl und Migräne
Hallo,
zum Thema Migräne kann ich nur sachreiben, dass ich vor meiner Skoliose-Op`s starke Migräne.Nach der diversen Operationen wurde die Migräne weniger und als ich vor 2 Jahren an der HWS operiert wurde sind sie komplett weg.
Ich hätte nicht gedacht, dass es daran liegen würde, aber ich bin eines besseren belehrt worden.
Ciao
Peter
zum Thema Migräne kann ich nur sachreiben, dass ich vor meiner Skoliose-Op`s starke Migräne.Nach der diversen Operationen wurde die Migräne weniger und als ich vor 2 Jahren an der HWS operiert wurde sind sie komplett weg.
Ich hätte nicht gedacht, dass es daran liegen würde, aber ich bin eines besseren belehrt worden.
Ciao
Peter
-
AlinaM
Re: Rückenschmerzen, Taubhautsgefühl und Migräne
Bei mir war es so das ich bevor ich in kur gegangen bin richtig schlimm Mikräne hatte und ich sogar fast mal deswegen ins Krankenhaus musst dann bin ich in kur gewesen und jetzt habe ich keine Kopfschmerzen mehr
Re: Rückenschmerzen, Taubhautsgefühl und Migräne
Es gibt genug alternativen gegen Kopfschmerzen. Ich zum Beispiel Esse Vanilleshoten und trinke 3 liter Wasser am Tag. Ich hab schon von einigen gehört das cannabis gegen Migräne hilft. Und im gegensatz zu schmerztabletten schädigt cannabis die Leber nicht. Trotzdem würde ich alternativen suchen. P.s auch ein eiswürfel für 10 minuten an den Nacken halten zaigt grosse wirkung
