Psychopharmaka verschlechtern Skoliose?

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katharina-coburg
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Psychopharmaka verschlechtern Skoliose?

Beitrag von katharina-coburg »

Hallo!

Seit September 2014 leide ich an einer sehr schiefen Ganghaltung.
Die linke Seite knickt ein und ist tiefer als die rechte Seite.
Dadurch ist das rechte Bein mehr belastet als das linke Bein, was natürlich Schmerzen verursacht.
Vorausgehend hat sich nichts geändert, was Belastung des Rückens oder Ähnliches betrifft. Die leichte Skoliose habe ich schon immer.
Meine Frage:
Kann sich die Ganghaltung durch ein Medikament so verändert haben? Ist da etwas bekannt?
( seit 2010 nehme ich aufgrund einer psychischen Erkrankung Medikamente.)

Dagegen habe ich etliche Male Krankengymnastik gemacht, hat aber nichts verbessert. Seit kurzem bin ich bei einem Chiropraktiker in Behandlung, noch ohne großen Erfolg.

Das Problem belastet mich wirklich sehr, deshalb hoffe ich, dass hier jemand weiterhelfen kann.

LG Katharina :danke:
SisTa
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Re: Psychopharmaka verschlechtern Skoliose?

Beitrag von SisTa »

Hallo,

mal um die Ecke gedacht: je nachdem, um welche Art der Erkrankung / Beschwerden es sich handelt, werden Medikamente eingesetzt, die antriebsmindernd bis zentral dämpfend wirken. Daraus kann Bewegungsmangel sowie eine Tonusminderung der Muskulatur resultieren. Was sich letztendlich wieder auf das Haltungsbild auswirkt.

Viele Grüße
katharina-coburg
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Re: Psychopharmaka verschlechtern Skoliose?

Beitrag von katharina-coburg »

SisTa- so allgemein gesehen denke ich , hast du Recht.
Die Lösung der schiefen Ganghaltung beschäftigt mich aber noch...

Vielleicht gibt es Menschen mit ähnlichen Beschwerden. Und die suche ich auch.
SisTa
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Re: Psychopharmaka verschlechtern Skoliose?

Beitrag von SisTa »

Schroth machst Du ja schon. Vielleicht kannst Du auch im Fitness-Studio aktiv an der Haltung arbeiten. Oder manche Kliniken bieten in ihrer Physiotherapieabteilung eine Art Reha-Sport an, wo man ohne Verordnung hingehen kann (ist auch billiger als Fitness-Studio).
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Namor
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Re: Psychopharmaka verschlechtern Skoliose?

Beitrag von Namor »

Hallo Katharina :)
Hier findest du jede menge Leute mit ähnlichen Beschwerden ^_^
Damit die Leute deine individuelle Situation hier im Forum besser einschätzen können und dir zielgerichtetere Ratschläge erteilen können, würde es helfen wenn du dein Profil mit den dir zur Verfügung stehenden Daten füllst. .. (Dein Baujahr, ungefährer Wohnort, bisherige Diagnose..)

Gut möglich, dass bei dir (wie bei vielen Anderen auch) die vollständige Diagnostik noch nicht abgeschlossen ist.
Es gibt zum allgemeinen Bedauern nicht viele kompetente Othopäden und noch viel mehr völlig inkompetente. Klingt schroff, entspricht jedoch leider den Tatsachen !
katharina-coburg hat geschrieben:Die linke Seite knickt ein und ist tiefer als die rechte Seite.
Dadurch ist das rechte Bein mehr belastet als das linke Bein
Das hört sich für mich im ersten Moment wie ein Beckenschiefstand an. Wobei das natürlich anhand dieser zwei Sätze im Internet/aus der Ferne unmöglich zu sagen ist.
:?: Wurde bei dir schon einmal ein vollständiges Röntgenbild (keine aufgestückelten Teilbilder) deiner Wirbelsäule im Stehen angefertigt?
:!: Um deine Wirbelsäulensituation beurteilen zu können, ist es wichtig ein Bild von der Seite mit nach vorne gerichteten Armen anzufertigen, sowie eins von Vorne.
Auf dem R.Bild in Frontansicht kann man nicht nur eine mögliche skoliotische Fehlhaltung und/oder Fehlstellung erkennen, es ist auch erkennbar, ob dein Becken gerade steht.
Niemand ist unnütz !!!
Man kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen.
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Re: Psychopharmaka verschlechtern Skoliose?

Beitrag von katharina-coburg »

das seltsame ist ja, dass mein Becken schon länger schief steht, die schiefe Ganghaltung aber erst seit September los ging...
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Namor
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Re: Psychopharmaka verschlechtern Skoliose?

Beitrag von Namor »

Ok, anhand deines Profils schätze ich, dass du bereits von einem oder eher mehreren Ärzten untersucht wurdest, aber nur unzureichende Teildiagnosen erhalten hast.
Ein kompetenter Arzt betrachtet (möglichst) immer die gesammte Situation, da bei einem lebendigen Organismus alles zusammenhängt !

Ich würe vorschlagen, du lässt dich erst einmal von einem kompetenten Orthopäden diagnostizieren.
Hier findest du eine Auflistung derer, mit denen dieses Forum bereits Erfahrungen gesammelt hat.
Ich halte es übrigens überhaupt nicht für übertrieben gleich von Anfang an bei mehreren Orthopäden einen Termin zu machen und sich mehrere Meinungen einzuholen !
Skoliose spezialisierte Orthopäden:

Von Coburg aus hast du da allerdings nahezu in jede Richtung mehrere hundert Kilometer zu fahren.
MeinFernbus oder Meinfernflixbus ist da eine günstige Alternative zu Bahn und Auto. (So oft wie ich das sage, könnte ich glatt glauben Werbung für die machen zu wollen :D )
Die Kilometer und damit auch verbunden Kosten oder Zeit sollte allerdings, meiner Meinung nach, Niemand scheuen wollen oder müssen.
Nicht bei der so ungemein unbezahlbaren Gesundheit !

Da bei dir (so vermute ich jetzt mal) auch noch kein richtiges Röntgenbild im Stehen angefertigt wurde, könntest du dir überlegen ob du dir nicht gleich von vornherein ein sehr aussagekräftiges 3D Bild von dem EOS Röntgenapparat machen lässt.
Dieser erstellt gleich ein Bild deines kompletten Körpers und nicht nur von deinem Oberkörber (Wirbesäule + Teil des Beckens), wie es beim normalen Röntgen der Fall ist.
Sollte bei Beckenschiefstand sehr interessant sein.
Ließ selbst (EOS):
Im Internet findest du noch mehr Informationen darüber.
katharina-coburg hat geschrieben:das seltsame ist ja, dass mein Becken schon länger schief steht, die schiefe Ganghaltung aber erst seit September los ging...
Ich kann dich da weder beruhigen, noch beunruhigen !
Das kann alles bedeuten aber auch nichts.
Z.B. ist es tatsächlich so, dass uns das Gehirn einen ganz schönen Streich spielen kann und wir uns, trotz der Offensichtlichkeit in allen Bereichen, lange Zeit unserer Lage nicht bewusst sind. .. Aber wer möchte oder kann schon an seinem Verstand zweifeln :irre: Der funktioniert doch sonst immer so gut ...
Allgemein würde ich bei rapiden Veränderungen die Ursachen erst mal bei verkürzten Sehnen, Bändern oder Muskeln suchen, sowie bei muskulärer Dysbalance.

Die Faustregel lautet : Die Haltung, die du für kurze Zeit halten kannst, lässt sich durch Krankengymnastik dauerhauft antrainieren.
Wenn du also dein Becken von selbst gerade halten kannst, selbst wenn es nur für wenige Sekunden und unter hoher Anspannung möglich ist, würde ich zuerst die soeben genannten Ursachen in Betracht ziehen.
Durch die deine Skoliose dann natürlich optisch verstärkt werden würde.
Das Letzte (aber dennoch denkbare) was ich vermuten würde, wäre ein unterschiedlich langer Beinwuchs. Der kommt allderdings eher selten vor.

Keine Ahnung wie alt du bist.
Aber falls du noch im Wachstum (ca. bis 25 Jahre, wobei die meisten Ärtzte sagen bis ca. 17,18 Jahre, falls ich mich nicht irre.) bist, ist Eile geboten, um noch das beste dauerhafte Ergebnis heraus zu holen !
Eine Fehlhaltung kann sich im Wachstum zu einer Fehlstellung entwickeln, wenn man sie unbehandelt lässt. .. oder inkorrekt behandelt.

In Bezug auf deine depressiven Probleme :trost: kann ich dir raten mal eine/n psychotherapeutische/n Heilpraktiker/in aufzusuchen.
Die stellen eine äussert erfolgreiche Alternative zu gängigen Psychotherapeuten dar, die viel zu oft mit Pshychopharmaka arbeiten.
Dabei tauscht man einfach nur oft ein Problem gegen das Nächste und fühlt sich auch nicht unbedingt besser !
In Punkto Depressionen bin ich auch nicht ganz unbelastet geblieben :/ Daher hast du mein Mitgefühl.
Niemand ist unnütz !!!
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Re: Psychopharmaka verschlechtern Skoliose?

Beitrag von katharina-coburg »

Den 1. Link hab ich gleich angeklickt und werde mit den angegebenen Fachleuten Kontakt aufnehmen. Danke!
Eine 3D-Aufnahme klingt wirklich vielversprechend- jep, das werde ich in die Wege leiten.
Ja, ich kann die gerade Haltung kurz belassen, d.h. es braucht viel Übung, diese anzutrainieren, wahrscheinlich.
Und es ist wahrlich höchste Eisenbahn jetzt professionell daran zu arbeiten, da ich schon fast 24 bin. :ermahnen:
Ich hatte auch schon überlegt, einen psychotherapeutischen Heilpraktiker aufzusuchen, diesen Wunsch aber nicht länger verfolgt. Jetzt ist die Zeit dafür, finde ich.
Danke nochmal, für die Hilfe, Namor.
Was mich noch beschäftigt:
ich werde ab September ins vorletzte Ausbildungsjahr kommen. Die Arztbesuche sind für die Ausbildung hinderlich, was echt ärgerlich ist. Aber die Gesundheit geht auf jeden Fall vor. Das muss ich mir nur immer wieder bewusst machen.
:suche:
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Namor
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Re: Psychopharmaka verschlechtern Skoliose?

Beitrag von Namor »

katharina-coburg hat geschrieben:Ja, ich kann die gerade Haltung kurz belassen, d.h. es braucht viel Übung, diese anzutrainieren, wahrscheinlich.
Kommt darauf an weshalb die Fehlhaltung auftritt.
So genau kenne ich die Unterschiede bei Behandlungsdauer und Praktiken auch noch nicht, da ich mich noch zwischen der ersten fachkompetenten Diagnose und dem Behandlungsbeginn befinde.
Ich glaube das "schlimmste" (ich lass mich gerne von Jemanden verbessern, weil ich im Moment ein wenig rate) und zeitaufwändigste ist bei muskulären Geschichten, das Lockern von eventuell verkürzten Muskeln, worauf dann erst die Schroth Übungen folgen.

Aber muskuläre Probleme lassen sich mit viel Konsequenz und Durchhaltevermögen ziemlich schnell lösen :)

In deinem Profil steht, du machst Schroth Übungen.
Ich würde auch unbedingt eine Reha in einer der beiden Schroth Kliniken anstreben, um dort die Übungen nochmals zu erlernen.
Im Land verstreute Schroth Therapeuten sind, meiner Ansicht nach, schon alleine theoretisch zu abgekapselt von ausreichendem Feedback und Fortbildungen.
Eine Ausbildung (oder Fortbildung) zum Schroth Therapeuten soll wohl auch nur 1,5 oder 2 Wochen dauern.
D.h. Wer danach nicht in der Klinik verbleibt, verfügt nur über die Erfahrung/Bildung dieser weniger Tage...Was ja nicht bedeuten muss, dass er/sie nicht gut darin ist.
Ich schätze die Wahrscheinlichkeit, auf engagierte und über die Pflicht hinaus gebildete Therapeuten zu treffen, in einer Klinik für deutlich höher ein.
Die Erfahrungsberichte hier decken sich auch mit dieser theoretischen Annahme sehr gut.
Was mich noch beschäftigt:
ich werde ab September ins vorletzte Ausbildungsjahr kommen. Die Arztbesuche sind für die Ausbildung hinderlich, was echt ärgerlich ist.
Viel Zeit nehmen die Besuche zum Glück auch nicht weg.

Mit 24 werden sich deine Wirbelkörper an sich wahrscheinlich nicht mehr verändern. Du musst also zumindest keine Angst haben, dass die sich in ihrer Form noch weiter verschlimmern.
Jetzt heisst es für dich zum Einen "den kürzlich entstandenen Schaden zu reparieren" und zum Anderen weiteren Schäden (Wie z.B Nervenschäden oder Bandscheibenvorfälle durch über Jahre anhaltende starke Belastungen zwischen den Wirbeln) vorzubeugen.

Ich will dir übrigens nicht nur einfach Mut zusprechen (Ich mag so etwas auch nicht besonderns, da ich mir dann über den Ehrlichkeitsgehalt im Bezug auf negative Informationen nicht mehr sicher bin), wenn ich dir sage, dass deine skoliotische Haltung sich sogar noch weiter verbessern könnte, als sie noch vor z.B. einem Jahr oder seit deinem Auswachsen jemals war. :)

Wie genau deine Situation und Erfolgsaussichten aussehen, kann dir natürlich nur der untersuchende Facharzt mitteilen. Ich versuche nur mir bekannte allgemeine Informationen an deinen Schilderungen abzugleichen.

So... ich glaube so viel habe ich hier noch nie in einem Beitrag geschrieben :blah: :D
Danke nochmal, für die Hilfe, Namor.
Kein Problem :)
Wenn du mich nicht hättest !! ... hättest du jemand Anderen :lach:
Zuletzt geändert von Namor am Mi, 12.08.2015 - 23:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Psychopharmaka verschlechtern Skoliose?

Beitrag von Namor »

Mir fällt auch noch gerade auf, dass ich dir zwar keine falschen aber beinahe nur eigenanteilig teure Vorschläge geliefert habe.

Nochmal kurz zu dem EOS Röntgen:
Ist sicherlich optimierter als normales Röntgen, wie du dem verlinkten Beitrag schon entnommen haben magst, jedoch nicht zwingend notwendig.
Selbst wenn auf einem normalen Bild deine Werte eventuell mit einem anderen Ergebnis vermessen werden und dein gesammter Körper nicht zu sehen ist, ist er ausreichend aussagekräftig und wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nichts an der Behandlungsmethode/Behandlungsansatz ändern.
Also auch lieber ein normales Bild früher, als warten und ein 3D Bild später (roundabout 160 Euro plus Fahrtkosten).

Dies ist also noch der eheste Kostenfaktor, an dem in sparen würde.
Im fast 3. Lehrjahr wirft man schliesslich auch nicht mit Geld um sich.

Bei einem guten psychotherapeutischen Heilpraktiker sollstest du schon nach der ersten Behandlung, mit den erlernten Methoden, eine Verbesserung verspüren (Die nehmen gerne am Anfang eine Doppelstunde für ca. 200 Euro). Solltest du nach spätestens dem zweiten Termin keinen Unterschied feststellen, wechsel ihn/sie ohne zu zögern.
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Skoliose LWS 11°

Hashimoto Thyreoiditis
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Reha Sobernheim 2012, Salzungen 2016
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Re: Psychopharmaka verschlechtern Skoliose?

Beitrag von Zebrastreifen »

Liegt bei dir was an der Schilddrüse vor bzw. ,wenn etwas vorliegt bist du gut eingestellt bzw. wurde es gewissenhaft abgeklärt (Blutbild-TSH,fT4, fT3, TPO-AK, TAK, TRAK und Ultraschall zur Bestimmung von Größe und Struktur)?

Gewisse Psychopharmaka werden auch eingesetzt zur Schmerzbehandlung, diese sollen unter anderem die Muskeln entspannen, einige Wirkstoffe wirst du hier auch beim Stöbern finden können, vielleicht fällt dein Mittel auch darunter.
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