REHA-Antrag, Ablehn., Widerspr.,... // Ansatz Selbsttherapie
REHA-Antrag, Ablehn., Widerspr.,... // Ansatz Selbsttherapie
Hallo zusammen,
bin Ende dreißig und über die letzten paar Jahre entwickelte sich zunehmend eine Skoliose.
Auf Anraten von Dr. Hoffmann hatte ich eine Reha beantragt, Ziel war eine stationäre Therapie nach Schroth in Bad Sobernheim. Antrag wurde abgelehnt, Widerspruch von meiner Seite. Daraufhin war ich auf Wunsch der Rentenversicherung für ein Fachgutachten bei Dr. Krais in Stuttgart. Der Widerspruch ist noch nicht entschieden, aber ich habe mir das Gutachten zusenden lassen. Dr. Krais widerspricht der Diagnose von Dr. Hoffmann nicht, sieht aber "keine Indikation" für eine stationäre oder ambulante Reha-Maßnahme. Aus dem damaligen Gespräch mit Dr. Krais weiß ich, dass er eine Therapie nach Schroth bei Erwachsenen grundsätzlich für nicht wirksam erachtet. Es gebe dafür anscheinend keinerlei Nachweise.
Auf der Grundlage kann ich wohl davon ausgehen, dass eine Reha weiterhin abgelehnt wird.
Frage1: Falls von der Rentenversicherung nun wieder die Ablehnung kommt, gibt es noch irgendwelche Möglichkeiten vor einer Klage? Z.b. eine Ergänzung der Begründung des Widerspruchs durch ein weiteres Gutachten von Dr. Hoffmann oder von einem anderen Arzt?
Bisher habe ich es so verstanden, dass das Thema Schroth sehr komplex ist und man es deshalb idealerweise während eines mehrwöchigen stationären Aufenthalts unter intensiver Anleitung erlernt. Nachdem ich nun mit dem Reha-Antrag schon über eine halbes Jahr durchgebracht habe, reift aber so langsam die Erkenntnis, dass ich mir am Ende besser selbst helfe bzw. versuchen sollte, mich selbst zu therapieren.
Frage2: Gibt es ein empfehlenswertes Buch zum Thema Schroth, mit dessen Hilfe man auf Grundlage seiner individuellen Diagnose zielgerichtete Übungen zur Selbstherapie ableiten und anwenden kann?
Frage3: Kann jemand einen geeigneten Physiotherapeuten dazu im Raum Augsburg empfehlen?
Ich war hier schon bei zwei verschiedenen, konnte aber deren angebliche Kompetenz auf dem Gebiet nicht nachvollziehen.
Vielen Dank.
Tom
bin Ende dreißig und über die letzten paar Jahre entwickelte sich zunehmend eine Skoliose.
Auf Anraten von Dr. Hoffmann hatte ich eine Reha beantragt, Ziel war eine stationäre Therapie nach Schroth in Bad Sobernheim. Antrag wurde abgelehnt, Widerspruch von meiner Seite. Daraufhin war ich auf Wunsch der Rentenversicherung für ein Fachgutachten bei Dr. Krais in Stuttgart. Der Widerspruch ist noch nicht entschieden, aber ich habe mir das Gutachten zusenden lassen. Dr. Krais widerspricht der Diagnose von Dr. Hoffmann nicht, sieht aber "keine Indikation" für eine stationäre oder ambulante Reha-Maßnahme. Aus dem damaligen Gespräch mit Dr. Krais weiß ich, dass er eine Therapie nach Schroth bei Erwachsenen grundsätzlich für nicht wirksam erachtet. Es gebe dafür anscheinend keinerlei Nachweise.
Auf der Grundlage kann ich wohl davon ausgehen, dass eine Reha weiterhin abgelehnt wird.
Frage1: Falls von der Rentenversicherung nun wieder die Ablehnung kommt, gibt es noch irgendwelche Möglichkeiten vor einer Klage? Z.b. eine Ergänzung der Begründung des Widerspruchs durch ein weiteres Gutachten von Dr. Hoffmann oder von einem anderen Arzt?
Bisher habe ich es so verstanden, dass das Thema Schroth sehr komplex ist und man es deshalb idealerweise während eines mehrwöchigen stationären Aufenthalts unter intensiver Anleitung erlernt. Nachdem ich nun mit dem Reha-Antrag schon über eine halbes Jahr durchgebracht habe, reift aber so langsam die Erkenntnis, dass ich mir am Ende besser selbst helfe bzw. versuchen sollte, mich selbst zu therapieren.
Frage2: Gibt es ein empfehlenswertes Buch zum Thema Schroth, mit dessen Hilfe man auf Grundlage seiner individuellen Diagnose zielgerichtete Übungen zur Selbstherapie ableiten und anwenden kann?
Frage3: Kann jemand einen geeigneten Physiotherapeuten dazu im Raum Augsburg empfehlen?
Ich war hier schon bei zwei verschiedenen, konnte aber deren angebliche Kompetenz auf dem Gebiet nicht nachvollziehen.
Vielen Dank.
Tom
- Namor
- treues Mitglied

- Beiträge: 318
- Registriert: Sa, 07.03.2015 - 11:38
- Geschlecht: männlich
- Diagnose: .
• Schmerzen (Steilst. Th7-Th11, HWS unklar)
• Rundrücken
• Depression
• Tinitus u. Trigeminus Neuralgie
• Befund -Ende 04/2015:
Kyph. 48° n. Stagnara
Sko. th 7° , lu 9° n. Cobb
Muskuläre Dysbalance - Therapie: .
• Destruktiven Sport abgebrochen
• Seit 01/2015 strecken und dehnen
• Rahmouni Korsett seit Ende 08/2015,
• Reha nach Schroth sobald KK Prozedere abgeschlossen und Termin gesichert ist.
• Ambulante Schroth KG seit Mitte 10/2015 - Wohnort: Raum Hildesheim
Re: REHA-Antrag, Ablehn., Widerspr.,... // Ansatz Selbstther
Hi Tom 
Vorab: Ich habe keine eigenen Erfahrungen mit diesem spezifischen Wiederspruch und den besten praktischen Umgang damit.
Nur scheint sonst Niemand etwas dazu sagen zu wollen/können, also versuche ich dir mit meinem Halbwissen zu helfen.
Je mehr Gutachten/Beweisdokumente man hat, die das eigene Anliegen untermauern, desto besser die Erfolgsaussichten.
Und mit denen vor einer Klage nochmal zu sprechen, ist sowieso eine gute Idee.
Nur ist das, trotz der verständlichen Frustration über die Dauer des Ganzen, so ziemlich genauso ratsam wie das Erlernen des Filitieren eines Kugelfisches durch ein Youtube Video.
Es kommt vorallem auf die individuellen Umstände an, die du zu beurteilen nicht in der Lage sein kannst.
Man bedenke schon wie viele Therapeuten trotz Ausbildung Patienten eine eher suboptimale bis beinahe katastrophale Behandlung verpassen.
Ich denke da bist du mit jeden Therapeuten besser beraten als mit einem Buch und Selbstversuchen.
Nochmal zum Thema Wiederspruch:
Du kannst dich ja mal durch die vielen Beiträge hier im Forum forsten und sehen ob etwas Hilfreiches dabei ist, allerdings weiss ich aus vielen anderen Rechtsstreits, das man i.d.R. 50% der Fälle Gewinnt, wobei das Ganze zu 100% eine halbe Ewigkeit dauert (Mit Klage etc.).
Wäre ich an deiner Stelle, würde ich natürlich auch in den rechtlichen Wiederspruch gehen, aber vorallem würde ich auch die oder den zuständigen Sachbearbeiter persönlich von der Dringlichkeit meiner Behandlung zu überzeugen versuchen.
Aussergerichtlich lassen sich die Dinge oft schneller regeln.
Ich würde bei bestehender Sturrheit der Krankenkasse auch über einen Wechsel zu einer KK nachdenken, die Korsettversorgungen und Reha Maßnahmen erfahrungsgemäß fördern.
Dies dann vor einem Wechsel ebenfalls mit meiner momentanen KK besprechen/"androhen".
Vorab: Ich habe keine eigenen Erfahrungen mit diesem spezifischen Wiederspruch und den besten praktischen Umgang damit.
Nur scheint sonst Niemand etwas dazu sagen zu wollen/können, also versuche ich dir mit meinem Halbwissen zu helfen.
Aus meiner Erfahrung mit anderen Rechtsstreitigkeiten heraus kann ich dir sagen: Mit der Beweiskraft übertreiben geht nicht.Tom hat geschrieben:Frage1: Falls von der Rentenversicherung nun wieder die Ablehnung kommt, gibt es noch irgendwelche Möglichkeiten vor einer Klage? Z.b. eine Ergänzung der Begründung des Widerspruchs durch ein weiteres Gutachten von Dr. Hoffmann oder von einem anderen Arzt?
Je mehr Gutachten/Beweisdokumente man hat, die das eigene Anliegen untermauern, desto besser die Erfolgsaussichten.
Und mit denen vor einer Klage nochmal zu sprechen, ist sowieso eine gute Idee.
Bestimmt gibt es Bücher dazu.Frage2: Gibt es ein empfehlenswertes Buch zum Thema Schroth, mit dessen Hilfe man auf Grundlage seiner individuellen Diagnose zielgerichtete Übungen zur Selbstherapie ableiten und anwenden kann?
Nur ist das, trotz der verständlichen Frustration über die Dauer des Ganzen, so ziemlich genauso ratsam wie das Erlernen des Filitieren eines Kugelfisches durch ein Youtube Video.
Es kommt vorallem auf die individuellen Umstände an, die du zu beurteilen nicht in der Lage sein kannst.
Man bedenke schon wie viele Therapeuten trotz Ausbildung Patienten eine eher suboptimale bis beinahe katastrophale Behandlung verpassen.
Ich denke da bist du mit jeden Therapeuten besser beraten als mit einem Buch und Selbstversuchen.
Nochmal zum Thema Wiederspruch:
Du kannst dich ja mal durch die vielen Beiträge hier im Forum forsten und sehen ob etwas Hilfreiches dabei ist, allerdings weiss ich aus vielen anderen Rechtsstreits, das man i.d.R. 50% der Fälle Gewinnt, wobei das Ganze zu 100% eine halbe Ewigkeit dauert (Mit Klage etc.).
Wäre ich an deiner Stelle, würde ich natürlich auch in den rechtlichen Wiederspruch gehen, aber vorallem würde ich auch die oder den zuständigen Sachbearbeiter persönlich von der Dringlichkeit meiner Behandlung zu überzeugen versuchen.
Aussergerichtlich lassen sich die Dinge oft schneller regeln.
Ich würde bei bestehender Sturrheit der Krankenkasse auch über einen Wechsel zu einer KK nachdenken, die Korsettversorgungen und Reha Maßnahmen erfahrungsgemäß fördern.
Dies dann vor einem Wechsel ebenfalls mit meiner momentanen KK besprechen/"androhen".
Niemand ist unnütz !!!
Man kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen.
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-
Nelly
- aktives Mitglied

- Beiträge: 102
- Registriert: Mo, 09.02.2015 - 15:48
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Tochter 17, progressiv idiopathische Skoliose 4BH rechts
LWS 70° BWS 70°
nach OP LWS 38° BWS 46° - Therapie: Schroth-Therapie, Osteopathie + Vojta
Reha Bad Elster 2015u.2016, Korsett Rahmouni 2015, 2016, 2017
September 2017 OP Dynamische Skoliosekorrektur - Wohnort: Oberbayern
Re: REHA-Antrag, Ablehn., Widerspr.,... // Ansatz Selbstther
Hallo Tom,
zu deiner Frage 3:
Laß dir von der Klinik in Bad Sobernheim eine Liste von ausgebildeten Schroth-Therapeuten aus deiner Gegend zuschicken!
Das ist kein Problem, hab ich auch gemacht (per Email)!
LG
Nelly
zu deiner Frage 3:
Laß dir von der Klinik in Bad Sobernheim eine Liste von ausgebildeten Schroth-Therapeuten aus deiner Gegend zuschicken!
Das ist kein Problem, hab ich auch gemacht (per Email)!
LG
Nelly
- Klaus
- Moderator/in

- Beiträge: 15279
- Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
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- Wohnort: Hannover
Re: REHA-Antrag, Ablehn., Widerspr.,... // Ansatz Selbstther
Hallo Tom,
Gruß
Klaus
Und deswegen kann man die Frage nach einem Buch getrost vergessen. Das macht nur nach einer REHA Sinn, wenn man sich allgemein intensiver mit dem Thema beschäftigen möchte.Bisher habe ich es so verstanden, dass das Thema Schroth sehr komplex ist und man es deshalb idealerweise während eines mehrwöchigen stationären Aufenthalts unter intensiver Anleitung erlernt.
Die Techniker Krankenkasse scheint nach den Erfahrungsberichten ganz gut zu sein.Namor hat geschrieben:Ich würde bei bestehender Sturrheit der Krankenkasse auch über einen Wechsel zu einer KK nachdenken, die Korsettversorgungen und Reha Maßnahmen erfahrungsgemäß fördern.
Dazu aus Links & Adressen:Nelly hat geschrieben:Laß dir von der Klinik in Bad Sobernheim eine Liste von ausgebildeten Schroth-Therapeuten aus deiner Gegend zuschicken!
Diese Liste ist aber vor Ort immer genau zu hinterfragen. Insbesondere, wenn Angestellte einer Praxis gewechselt haben. Auch sollte man bei Auswahlmöglichkeit nach der Anzahl von behandelten Erwachsenen fragen, weil die Erfahrung mit dieser Gruppe ganz wichtig ist.Hotline für Patienten, die nach SCHROTH ausgebildete Krankengymnasten in ihrer Umgebung suchen: 06751/874-174
Es werden die genauen Postleitzahlenbereiche der gewünschten Gegenden benötigt!
Na ja, grundsätzlich sollte die "Ausbildung" in Bad Sobernheim erfolgt sein. Leider sind das aber nur ein paar Tage, sodass im Fazit immer die möglichst lange Erfahrung im Vordergrund stehen sollte. Notfalls kann auch das Forum helfen, wenn es darum geht, beschriebene Übungen als nach Schroth zu bezeichnen oder auch nicht.Ich war hier schon bei zwei verschiedenen, konnte aber deren angebliche Kompetenz auf dem Gebiet nicht nachvollziehen.
Gruß
Klaus
- Tammi
- Profi

- Beiträge: 1336
- Registriert: Fr, 01.02.2008 - 16:57
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: juvenile idiopathische Skoliose
01/08: lumbal 34°, thorakal 17°
02/15: lumbal 32° mit 12° Rotation, thorakal 28°
01/17: lumbal 32° mit 6-7° Rotation, thorakal 28°
11/18: Rotation lumbal 5° - Therapie: Korsett 2/08-5/16:
2/08-2/15 Rahmouni
03/15-5/16 CCtec
KG
8 Schroth-Rehas (Bad Salzungen)
Barfußschuhe - Wohnort: Südthüringen
Re: REHA-Antrag, Ablehn., Widerspr.,... // Ansatz Selbstther
Ich habe letztens, auf Facebook, gelesen, dass eine Therapeutin, die auf der Liste aus Sobernheim stand, gar nicht die komplette Ausbildung gemacht hatte, sondern nur einen Schnupperkurs. Die Patientin war logischerweise ziemlich unglücklich, sie sollte wohl Übungen teilweise so machen, dass sich ihr Paket vergrößert hat.
Den/die richtige(n) Therapeuten/-in zu finden, scheint schwierig zu sein. Meine aktuelle z.B. hat bis jetzt nur wenig Erfahrung, hat die Schroth-Ausbildung im Januar gemacht, aber ich bin sehr zufrieden mit ihr. Sie macht das wirklich gut, gibt so sehr viel Mühe und ist lernwillig. Ihre Schwester hat allerdings auch Skoliose und sie hat vor der Ausbildung immer mal dort bei der Therapie zugeschaut, ob das einen positiven Einfluss hat, weiß ich nicht. Jedenfalls ist in dem Fall auch eine Therapeutin mit wenig Erfahrung (zumindest bei Skoliose, wie es bei seitlichen Fehlstellungen aussieht, weiß ich nicht) absolut ok.
LG
Tammi
Den/die richtige(n) Therapeuten/-in zu finden, scheint schwierig zu sein. Meine aktuelle z.B. hat bis jetzt nur wenig Erfahrung, hat die Schroth-Ausbildung im Januar gemacht, aber ich bin sehr zufrieden mit ihr. Sie macht das wirklich gut, gibt so sehr viel Mühe und ist lernwillig. Ihre Schwester hat allerdings auch Skoliose und sie hat vor der Ausbildung immer mal dort bei der Therapie zugeschaut, ob das einen positiven Einfluss hat, weiß ich nicht. Jedenfalls ist in dem Fall auch eine Therapeutin mit wenig Erfahrung (zumindest bei Skoliose, wie es bei seitlichen Fehlstellungen aussieht, weiß ich nicht) absolut ok.
LG
Tammi
"Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen." - Johann Wolfgang von Goethe
Verlauf: viewtopic.php?f=27&t=31324
Rehatagebuch 2015: http://skoliose-info-forum.de/viewtopic.php?f=9&t=30726
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Rehatagebuch 2015: http://skoliose-info-forum.de/viewtopic.php?f=9&t=30726
- Klaus
- Moderator/in

- Beiträge: 15279
- Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
- Geschlecht: männlich
- Wohnort: Hannover
Re: REHA-Antrag, Ablehn., Widerspr.,... // Ansatz Selbstther
Hallo Tammi,
, ergibt sich die gleiche Situation.
Wenn es nur auf die Erfahrung mit entsprechenden Patienten ankommt, kann es bei seitlichen Fehlstellungen schwierig werden, weil diese Patientengruppe (insbesondere Erwachsene) entweder fehlt oder zu wenig vertreten sein kann. Das ist oft die Auswirkung der Inkompetenz von Orthopäden und auch der fehlenden Informationen bei Patienten. Unser Forum ist ja das beste Beispiel dafür, dass relativ viele Newbies erst auf das eigentliche Problem (nicht Skoliose, sondern Hyperkyphose/Hyperlordose) hingewiesen werden müssen.
Gruß
Klaus
Würde mich interessieren, was das sein soll. Die normale Schroth Ausbildung dauert sowieso nur 10 Tage.Ich habe letztens, auf Facebook, gelesen, dass eine Therapeutin, die auf der Liste aus Sobernheim stand, gar nicht die komplette Ausbildung gemacht hatte, sondern nur einen Schnupperkurs.
Erfahrung ist natürlich auch eine Frage des ganz persönlichen Engagements.Sie macht das wirklich gut, gibt so sehr viel Mühe und ist lernwillig. Ihre Schwester hat allerdings auch Skoliose und sie hat vor der Ausbildung immer mal dort bei der Therapie zugeschaut, ob das einen positiven Einfluss hat, weiß ich nicht.
Wenn die Erkenntnis klar ist, dass Schroth grundsätzlich auch hier zur Anwendung kommt, aber symmetrisch geübt werden muss und z. Bsp. beim Bruder mit Hyperkyphose zugeschaut wurde.....(zumindest bei Skoliose, wie es bei seitlichen Fehlstellungen aussieht, weiß ich nicht)....
Wenn es nur auf die Erfahrung mit entsprechenden Patienten ankommt, kann es bei seitlichen Fehlstellungen schwierig werden, weil diese Patientengruppe (insbesondere Erwachsene) entweder fehlt oder zu wenig vertreten sein kann. Das ist oft die Auswirkung der Inkompetenz von Orthopäden und auch der fehlenden Informationen bei Patienten. Unser Forum ist ja das beste Beispiel dafür, dass relativ viele Newbies erst auf das eigentliche Problem (nicht Skoliose, sondern Hyperkyphose/Hyperlordose) hingewiesen werden müssen.
Gruß
Klaus
