Schmerzen - wie geht ihr damit um?
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Lari91
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Schmerzen - wie geht ihr damit um?
hallo ich weiß nicht ob es so etwas schon gibt wenn ja kann mir jemand einen link schicken? Mich würde mal interessieren ob ihr starke schmerzen habt oder vllt gar keine? Wie ihr damit umgeht vorallem im alltag und ob eine kg etwas geholfen hat?
Grüße
edit by sloopy:
Ich hab deinen Threadtitel etwas geändert, damit er aussagekräftiger ist!
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das leben ist viel zu kurz, um es mit negativen gedanken zu verschwenden! 
danke für die tolle seite!
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minimine
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Cheneau-Korsett 12/2006-01/2008,
Rahmouni-Korsett 02/2008-10/2015 - Kontaktdaten:
Re: Schmerzen - wie geht ihr damit um?
Hallo Lari,
als ich das erste Mal Rückenschmerzen hatte, war ich 19 und mitten in meiner Ausbildung, in der ich 8 Stunden am Tag stehen musste.
Ich war zu der Zeit auch schon regelmäßig beim Orthopäden, der mit halt weiterhin allgemeine KG und Diclofenac aufgeschrieben hat. Später hat er mich dann immer wieder eingerenkt, hat Akkupunktur versucht und was weiß ich noch alles. Die Schmerzen wurden immer mehr, ich nahm dann so gut wie täglich Medikamente, damit ich die Ausbildung zuende machen konnte. Einige Zeit später fiel dann der Satz vom Orthopäden, dass ich nunmal Skoliose hätte und mit den Schmerzen leben müsste.
An dem Tag hab ich dann (nachdem ich erstmal ne Runde geheult habe) das erste Mal nach Skoliose gegoogelt und bin einige Monate später zu Dr. Steffan gegangen, der damals der nähste skoliosekompetente Arzt war. Er hat mir dann eine Reha empfohlen. Es dauerte aber noch ein ganzes Jahr, bis ich dann endlich fahren konnte, weil ich inzwischen wieder zur Schule ging und ich damals mitten im Abi war. Heute weiß ich, wie blöd das war, solange zu warten. Abi kann man nachholen und die Gesundheit geht vor, so denke ich heute...
Meine Klassenkameraden haben auch oft mitbekommen, dass ich Schmerzen hatte und durfte mir dann noch so doofe Kommentare anhören, wie "wenn ich so krumm sitzen würde, hätte ich auch Schmerzen". Na klasse.
Ich war damals oft verzweifelt. Bin kaum weggegangen, weil ich nicht lange stehen konnte und wenn, dann nur wenn ich vorher ne Tablette genommen habe. Es war keine schöne Zeit damals, zumal ich auch keinen kannte, der auch Skoliose hat, mit dem ich mich mal hätte austauschen können.
In Sobi versprach mir der Stationsarzt dann, dass ich schmerzfrei die Klinik verlassen würde, was dann tatsächlich so war. Ich fühlte mich gut, machte täglich meine Übungen, leider begann danach meine Skoliose erst sich so richtig zu verschlechtern. Ca. 1,5 Jahre später kamen dann auch trotz Schroth die Schmerzen wieder und ich wurde nachlässig, zumal die Skoliose immer schlimmer wurde. Da kann einen wohl kaum jemand verübeln, wenn die Motivation zu den Übungen nachlässt. Damals bekam ich dann ja aber auch wegen der Verschlechterung ein Korsett, welches die Schmerzen glücklicherweise mitbehandelt.
Mittlerweile ist es so, dass ich Phasen habe, in denen ich kaum Schmerzen habe und dann wieder Phasen, in denen ich schon ziemlich schnell Schmerzen bekomme, wenn ich das Korsett nicht trage. Hauptsächlich habe ich Schmerzen, wenn ich ohne Korsett längere Zeit stehen muss (wobei ich da aber auch schon das Anstehen beim Bäcker dazuzähle). Mit Korsett habe ich keinerlei Schmerzen. Auch hatte ich früher öfters Blockaden, mittlerweile gar nicht mehr. Ich denke, man muss schon auf gewisse Art und Weise einsehen, dass der Rücken bei jemanden mit Skoliose einfach nicht so belastbar ist, wie bei einem "gesunden" Menschen. Man muss eben eine Behandlung finden, mit der man individuell seine Lebensqualität verbessern kann. Es muss aber niemand mit Schmerzen leben, es gibt Physiotherapie, Korsett, notfalls auch die OP und wenn alles nicht hilft auch spezielle Schmerztherapeuten. Eins ist aber sicher, man gehört damit in spezialisierte Hände und nicht in die Hände des Orthopäden um die Ecke. Spezialisten gibt es halt nicht viele, aber wenn man Hilfe will, dann wird man auch gerne eine weitere Anreise in Kauf nehmen, um optimal behandelt zu werden.
So lange sollte der Beitrag eigentlich gar nicht werden.
Ich bin mir sicher, auch du findest den für dich richtigen Weg, um die Schmerzen zu behandeln. Den ersten Schritt hast du mit der Anmeldung hier im Forum ja schon gemacht.
LG
Minimine
als ich das erste Mal Rückenschmerzen hatte, war ich 19 und mitten in meiner Ausbildung, in der ich 8 Stunden am Tag stehen musste.
Ich war zu der Zeit auch schon regelmäßig beim Orthopäden, der mit halt weiterhin allgemeine KG und Diclofenac aufgeschrieben hat. Später hat er mich dann immer wieder eingerenkt, hat Akkupunktur versucht und was weiß ich noch alles. Die Schmerzen wurden immer mehr, ich nahm dann so gut wie täglich Medikamente, damit ich die Ausbildung zuende machen konnte. Einige Zeit später fiel dann der Satz vom Orthopäden, dass ich nunmal Skoliose hätte und mit den Schmerzen leben müsste.
Meine Klassenkameraden haben auch oft mitbekommen, dass ich Schmerzen hatte und durfte mir dann noch so doofe Kommentare anhören, wie "wenn ich so krumm sitzen würde, hätte ich auch Schmerzen". Na klasse.
In Sobi versprach mir der Stationsarzt dann, dass ich schmerzfrei die Klinik verlassen würde, was dann tatsächlich so war. Ich fühlte mich gut, machte täglich meine Übungen, leider begann danach meine Skoliose erst sich so richtig zu verschlechtern. Ca. 1,5 Jahre später kamen dann auch trotz Schroth die Schmerzen wieder und ich wurde nachlässig, zumal die Skoliose immer schlimmer wurde. Da kann einen wohl kaum jemand verübeln, wenn die Motivation zu den Übungen nachlässt. Damals bekam ich dann ja aber auch wegen der Verschlechterung ein Korsett, welches die Schmerzen glücklicherweise mitbehandelt.
Mittlerweile ist es so, dass ich Phasen habe, in denen ich kaum Schmerzen habe und dann wieder Phasen, in denen ich schon ziemlich schnell Schmerzen bekomme, wenn ich das Korsett nicht trage. Hauptsächlich habe ich Schmerzen, wenn ich ohne Korsett längere Zeit stehen muss (wobei ich da aber auch schon das Anstehen beim Bäcker dazuzähle). Mit Korsett habe ich keinerlei Schmerzen. Auch hatte ich früher öfters Blockaden, mittlerweile gar nicht mehr. Ich denke, man muss schon auf gewisse Art und Weise einsehen, dass der Rücken bei jemanden mit Skoliose einfach nicht so belastbar ist, wie bei einem "gesunden" Menschen. Man muss eben eine Behandlung finden, mit der man individuell seine Lebensqualität verbessern kann. Es muss aber niemand mit Schmerzen leben, es gibt Physiotherapie, Korsett, notfalls auch die OP und wenn alles nicht hilft auch spezielle Schmerztherapeuten. Eins ist aber sicher, man gehört damit in spezialisierte Hände und nicht in die Hände des Orthopäden um die Ecke. Spezialisten gibt es halt nicht viele, aber wenn man Hilfe will, dann wird man auch gerne eine weitere Anreise in Kauf nehmen, um optimal behandelt zu werden.
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Minimine
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Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
Albert Einstein
Minimine
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- sloopy
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01/2010 thorakal 48°
09/2010 im Korsett 21°
08/2011 72h ohne Korsett ~37° - Therapie: Schroth-KG, 7 Rehas in Bad Sobernheim (91,92,93,95,97,'03,'10)
Rahmouni-Korsett 2002-2004
CCtec-Korsett 2010-2013 - Wohnort: Eifel
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Re: Schmerzen - wie geht ihr damit um?
Hallo Lari,
bei mir fingen die Rückenschmerzen so richtig an, als ich mit der Schule fertig war und anfing zu arbeiten. Ich hab eine Ausbildung im IT-Bereich gemacht, was bedeutet, stundenlang am PC zu sitzen. Als es zu schlimm wurde, hab ich mir mit 23 Jahren mein erstes Korsett machen lassen, was mir sehr gut geholfen hat. Ich wurde schwanger, es ging mir super, auch die Zeit danach war recht erträglich. Ich bekam relativ zeitnah noch ein zweites Kind und auch da ging es mir während der Schwangerschaft und danach ganz gut. Viel heben und bücken ist mir natürlich auf den Rücken geschlagen, aber es hielt sich alles in Grenzen, weil ich zwischendurch immer mal Pausen einlegen konnte.
Im Laufe der letzten zwei Jahre wurden dann die Schmerzen wieder immer schlimmer, ich war jobtechnisch und auch sonst ziemlich belastet, hab eine Weile fast rund um die Uhr gearbeitet, hab nur noch funktioniert und irgendwann hat mein Körper sich beschwert. Als es mir ziemlich schlecht ging, hab ich mal hier einen Thread eröffnet, in dem ich einige Tips zur Schmerzlinderung bekommen habe, vielleicht ist ja für dich auch was dabei: viewtopic.php?f=27&t=20859
Glücklicherweise durfte ich kurze Zeit später für drei Wochen nach Sobernheim, wo ich mir auch mein zweites Korsett machen lassen hab. Seit ich das Korsett habe, geht es mir super! Ich trage es im Schnitt 14-16 Stunden am Tag und bin rund um die Uhr schmerzfrei. Ich versuche auch, meine Schroth-Übungen regelmässig zu machen, was mir mal mehr und mal weniger gut gelingt. Die Kombination Schroth-Reha und Korsett war für mich zu dem Zeitpunkt das Beste überhaupt!
Ich sehe es wie minimine- jeder muss den für sich richtigen Weg finden, die Schmerzen in den Griff zu bekommen- eine Universallösung gibt es leider nicht.
Ich wünsch dir einen schmerzfreien Tag und einen guten Austausch im Forum!
LG, sloopy
bei mir fingen die Rückenschmerzen so richtig an, als ich mit der Schule fertig war und anfing zu arbeiten. Ich hab eine Ausbildung im IT-Bereich gemacht, was bedeutet, stundenlang am PC zu sitzen. Als es zu schlimm wurde, hab ich mir mit 23 Jahren mein erstes Korsett machen lassen, was mir sehr gut geholfen hat. Ich wurde schwanger, es ging mir super, auch die Zeit danach war recht erträglich. Ich bekam relativ zeitnah noch ein zweites Kind und auch da ging es mir während der Schwangerschaft und danach ganz gut. Viel heben und bücken ist mir natürlich auf den Rücken geschlagen, aber es hielt sich alles in Grenzen, weil ich zwischendurch immer mal Pausen einlegen konnte.
Im Laufe der letzten zwei Jahre wurden dann die Schmerzen wieder immer schlimmer, ich war jobtechnisch und auch sonst ziemlich belastet, hab eine Weile fast rund um die Uhr gearbeitet, hab nur noch funktioniert und irgendwann hat mein Körper sich beschwert. Als es mir ziemlich schlecht ging, hab ich mal hier einen Thread eröffnet, in dem ich einige Tips zur Schmerzlinderung bekommen habe, vielleicht ist ja für dich auch was dabei: viewtopic.php?f=27&t=20859
Glücklicherweise durfte ich kurze Zeit später für drei Wochen nach Sobernheim, wo ich mir auch mein zweites Korsett machen lassen hab. Seit ich das Korsett habe, geht es mir super! Ich trage es im Schnitt 14-16 Stunden am Tag und bin rund um die Uhr schmerzfrei. Ich versuche auch, meine Schroth-Übungen regelmässig zu machen, was mir mal mehr und mal weniger gut gelingt. Die Kombination Schroth-Reha und Korsett war für mich zu dem Zeitpunkt das Beste überhaupt!
Ich sehe es wie minimine- jeder muss den für sich richtigen Weg finden, die Schmerzen in den Griff zu bekommen- eine Universallösung gibt es leider nicht.
Ich wünsch dir einen schmerzfreien Tag und einen guten Austausch im Forum!
LG, sloopy
Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich
"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)
"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)
- Raven
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- Registriert: Fr, 21.01.2011 - 21:33
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: vor OP: thoralumbale juvenile /adoleszente Skoliose, ca. 55°
- Therapie: OP: 1997 mit 13 Jahren Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade
Re: Schmerzen - wie geht ihr damit um?
Hallo,
mit dem Thema "Schmerzen" (im Sinne von lange anhaltenden, stark belastenden Schmerzen) musste ich mich so noch nicht beschäftigen,
weiß aber aus eigener Erfahrung, wie wichtig Ergonomie ist bzw. was sich darüber erreichen lässt.
Vorweg: Ich bin bei weitem nicht der Meinung, Schmerzen ließen sich generell durch "einen guten Stuhl, eine gute Körperhaltung, einen passenden Beruf" vermeiden.
Aber mir ist, anders herum, sehr wohl aufgefallen, wie viel an Schmerzen z.B. mangelnde Ergonomie bedeuten kann (bei mir: mit passender Ergonomie null Schmerzen, ohne passende Ergonomie mittlere Schmerzen).
Ich achte daher zur Schmerzvorbeugung vor allem auf:
- einen passend eingerichteten Arbeitsplatz (auch zu Hause!): passender Stuhl, Schreibtischhöhe entsprechend der Körpergröße, Bildschirmhöhe so eingestellt dass der Blick nach vorne gerichtet ist und man weder den Hals strecken noch sich runterbeugen muss, ein langes Mauskabel
- Kleidung, die den Körper nicht in eine Fehlhaltung zwingt (ganz schlimm sind da z.B. Boleros, Neckholder-Tops oder auch viele Hosen mit niedriger Bundhöhe - solche Oberteile machen oft Schulter- und Nackenschmerzen, diese Hosen verursachen oft LWS-Schmerzen)
- Körperhaltung verändern, Bewegung, so oft wie möglich; hier wäre sinnvoll u.a. die Benutzung eines Steh-Schreibtisches, Tätigkeiten wie Telefonieren im Stehen/Gehen erledigen
- nicht zu schwer tragen, Lasten gleichmäßig verteilen
Viele Grüße,
Raven
mit dem Thema "Schmerzen" (im Sinne von lange anhaltenden, stark belastenden Schmerzen) musste ich mich so noch nicht beschäftigen,
weiß aber aus eigener Erfahrung, wie wichtig Ergonomie ist bzw. was sich darüber erreichen lässt.
Vorweg: Ich bin bei weitem nicht der Meinung, Schmerzen ließen sich generell durch "einen guten Stuhl, eine gute Körperhaltung, einen passenden Beruf" vermeiden.
Aber mir ist, anders herum, sehr wohl aufgefallen, wie viel an Schmerzen z.B. mangelnde Ergonomie bedeuten kann (bei mir: mit passender Ergonomie null Schmerzen, ohne passende Ergonomie mittlere Schmerzen).
Ich achte daher zur Schmerzvorbeugung vor allem auf:
- einen passend eingerichteten Arbeitsplatz (auch zu Hause!): passender Stuhl, Schreibtischhöhe entsprechend der Körpergröße, Bildschirmhöhe so eingestellt dass der Blick nach vorne gerichtet ist und man weder den Hals strecken noch sich runterbeugen muss, ein langes Mauskabel
- Kleidung, die den Körper nicht in eine Fehlhaltung zwingt (ganz schlimm sind da z.B. Boleros, Neckholder-Tops oder auch viele Hosen mit niedriger Bundhöhe - solche Oberteile machen oft Schulter- und Nackenschmerzen, diese Hosen verursachen oft LWS-Schmerzen)
- Körperhaltung verändern, Bewegung, so oft wie möglich; hier wäre sinnvoll u.a. die Benutzung eines Steh-Schreibtisches, Tätigkeiten wie Telefonieren im Stehen/Gehen erledigen
- nicht zu schwer tragen, Lasten gleichmäßig verteilen
Viele Grüße,
Raven
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.
OP-Röntgenbilder
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Pirat1988
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- Geschlecht: männlich
- Diagnose: linksseitige Lumbalskoliose (50°) mit Halbwirbelkeilbildung
- Therapie: seit 5 Jahren KG
3 Jahre nach Voita
1 Jahr nach Schroth
1 Jahr nach Bobath - Wohnort: Wittlich
Re: Schmerzen - wie geht ihr damit um?
Hallo lari91
Ich habe so über den Tag verteilt einen Schmerzwert von 0-2 (bei max 10).
Bei mir sind die Schmerzen wie bei den anderen sehr sitautionsabhängig. Ich mache eine Ausbildung zum Gesundheits und Krankenpfleger (der angeblich rückenbelastenste Beruf überhaupt). Wir haben abwechselnd Praxis- und Schulblöcke. Ich habe aber eher in der Schule Schmerzen als im Krankenhaus durch das viele starre Sitzen in der Schule. In der Praxis laufe ich viel und deshalb habe ich dort so gut wie keine Schmerzen.
Zur Schmerzbekämpfung helfen mir eine warme Dusche und eine Runde Hinlegen am besten. Auch die KG, welche ich einmal pro Woche mache, hilft mir auch gegen Schmerzen.
LG Pirat
Ich habe so über den Tag verteilt einen Schmerzwert von 0-2 (bei max 10).
Bei mir sind die Schmerzen wie bei den anderen sehr sitautionsabhängig. Ich mache eine Ausbildung zum Gesundheits und Krankenpfleger (der angeblich rückenbelastenste Beruf überhaupt). Wir haben abwechselnd Praxis- und Schulblöcke. Ich habe aber eher in der Schule Schmerzen als im Krankenhaus durch das viele starre Sitzen in der Schule. In der Praxis laufe ich viel und deshalb habe ich dort so gut wie keine Schmerzen.
Zur Schmerzbekämpfung helfen mir eine warme Dusche und eine Runde Hinlegen am besten. Auch die KG, welche ich einmal pro Woche mache, hilft mir auch gegen Schmerzen.
LG Pirat
Cogito ergo sum (René Descartes);ich weiß, dass ich nichts weiß (Sokrates)
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Netti1405
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- Diagnose: Skoliose (BWS 42°, LWS 27°)
- Therapie: 3x Reha in Bad Salzungen (2002,2003+2004), 1x Reha Bad Sobernheim (2011), Schmerzkorsett von Sanomed seit 02/2011
Re: Schmerzen - wie geht ihr damit um?
Ich habe Beschwerden in stressigen Situation, wenn ich keine Zeit habe und mich beeilen muss, dann schlägt es gleich auf meinen Rücken. Oder wenn ich lange stehe, gehe u.s.w. Mir hilft dann immer ein Entspannungsbad. Ohne Badewanne könnte ich nicht leben. 
Ansonsten habe ich seit ein paar Monaten Yoga für mich entdeckt. Das tut meinem Rücken wahnsinnig gut und macht sogar Spaß
Ansonsten habe ich seit ein paar Monaten Yoga für mich entdeckt. Das tut meinem Rücken wahnsinnig gut und macht sogar Spaß
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Lady S
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- Registriert: Mo, 10.06.2002 - 00:00
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: idiopathische Adoleszenzskoliose
2013: lumbal 64°, thorakal 56°, inzwischen vermutlich deutlich mehr. - Therapie: Seit 2003 Schroth-KG, 3 Rehas in Bad Salzungen.
- Wohnort: Nähe Stuttgart
Re: Schmerzen - wie geht ihr damit um?
Hallo Lari,
ich habe gerade in Deinem anderen Beutrag nachgelesen.
Du weisst doch noch gar nicht, woher die Schmerzen kommen; warte erst mal die Arztbesuche ab. Die Skoliose muss ja damit nicht unbedingt zu tun haben.
Trotzdem sollte sie natürlich disgnostiziert und u.U. behandelt werden.
Für den Orthopädenbesuch solltest Du Dich vorher hier ein bisschen umsehen, damit Du auch die richtigen Fragen stellen kannst. Lass Dir auf jeden Fall die Gradzahl nennen.
Falls er von sich aus keine KG vorschlägt, solltest Du danach fragen.
Ich habe trotz meiner starken Verkrümmung (und meines hohen Alters
) relativ wenige Beschwerden. Sicher, es zwickt mal hier und mal da, aber eher selten so, dass es mich wirklich beeinträchtigt. Allerdings muss ich auf meinen Rücken auch aufpassen:
kein schweres Heben, kein einseitiges Tragen (> 2-3 kg immer Rucksack!), bestimmte Gymnastikübungen unterlassen, bestimmte Haltungen nicht einnehmen, regelmässig bewegen, regelmässig Schroth-KG zuhause (fällt mir schwer
), seit einiger Zeit regelmässig manuelle Therapie.
Ein einziges Mal vor vielen Jahren hatte ich mal wochenlang richtig starke Schmerzen - Opioide, Schlaflosigkeit, das ganze Programm. Ich hatte nach einiger Zeit grosse Angst, dass ich das nie wieder loswerde; hab mir Bücher zur Schmerzbewältigung beschafft und konnte kaum noch an was anderes denken.
Bekommst Du denn eine vernünftige Schmerzbehandlung, bis die Diagnose erst mal anläuft? Es ist nicht sinnvoll, starke Schmerzen einfach auszuhalten - Du bekommst bloss noch zusätzliche Verspannungen, die wiederum selbst Schmerzen verursachen. Entsprechende Medikamente kann der Hausarzt verordnen; notfalls den Notdienst rufen oder in der Notfallambulanz eines Krankenhauses aufkreuzen!
Alles Gute, Lady S
ich habe gerade in Deinem anderen Beutrag nachgelesen.
Du weisst doch noch gar nicht, woher die Schmerzen kommen; warte erst mal die Arztbesuche ab. Die Skoliose muss ja damit nicht unbedingt zu tun haben.
Trotzdem sollte sie natürlich disgnostiziert und u.U. behandelt werden.
Für den Orthopädenbesuch solltest Du Dich vorher hier ein bisschen umsehen, damit Du auch die richtigen Fragen stellen kannst. Lass Dir auf jeden Fall die Gradzahl nennen.
Falls er von sich aus keine KG vorschlägt, solltest Du danach fragen.
Ich habe trotz meiner starken Verkrümmung (und meines hohen Alters
kein schweres Heben, kein einseitiges Tragen (> 2-3 kg immer Rucksack!), bestimmte Gymnastikübungen unterlassen, bestimmte Haltungen nicht einnehmen, regelmässig bewegen, regelmässig Schroth-KG zuhause (fällt mir schwer
Ein einziges Mal vor vielen Jahren hatte ich mal wochenlang richtig starke Schmerzen - Opioide, Schlaflosigkeit, das ganze Programm. Ich hatte nach einiger Zeit grosse Angst, dass ich das nie wieder loswerde; hab mir Bücher zur Schmerzbewältigung beschafft und konnte kaum noch an was anderes denken.
Bekommst Du denn eine vernünftige Schmerzbehandlung, bis die Diagnose erst mal anläuft? Es ist nicht sinnvoll, starke Schmerzen einfach auszuhalten - Du bekommst bloss noch zusätzliche Verspannungen, die wiederum selbst Schmerzen verursachen. Entsprechende Medikamente kann der Hausarzt verordnen; notfalls den Notdienst rufen oder in der Notfallambulanz eines Krankenhauses aufkreuzen!
Alles Gute, Lady S
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Lari91
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Skoliose 16 Grad - Therapie: KG
- Wohnort: München
Re: Schmerzen - wie geht ihr damit um?
Hallo, ja am Montag ist es nun endlich so weit und ich komme zum Orthopäden.. Naja gegen die Schmerzen.. ich habe nun eine woche versucht nichts schweres mehr zu tragen, da ich immer schon schwere taschen getragen habe. Und eben auch meinen kleinen Sohn (2) in letzter zeit viel geschleppt worden musste. Ich kann mir jetzt zwar nicht direkt denken, dass das daher kommt, sonst wäre ja jede Mama mit Skoliose betroffen
Zum Glück nicht. Auf jeden FAll hab ich fast nichts mehr getragen, da habe ich am Tag 3 mal 400 mg Ibuprofen genommen und nun war ich letztens ohne Hilfe einkaufen und musste den blöden Einkauf bis nach Hause schleppen, so dass ich den ganzen Tag nicht mehr aufstehen konnte. Und da nehme ich dann schon auch mal 5 Tabletten auch wenn ich meistens immernoch Schmerzen habe.
Ich hab heute endlich meine Wohnungsübergabe
Naja bin mal gespannt wie gut ich den Umzug überlebe.
Grüße
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danke für die tolle seite!
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fischotter
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- Diagnose: Kyphoskoliose in verbindung mit Scheuermann. Versteift von th3 bis l3 und neu dazu Vorfall L5/S1
- Therapie: Nehme, Schmerz bedingt 4x40mg Oxycodon und nach Bedarf Morphium 2%
Re: Schmerzen - wie geht ihr damit um?
Hallo,
bin seit ca. 7Jahre versteift, nach 4 Operationen in 4 Jahren, und hab ständig trotz µ75 Fenanyl Pflaster einen Schmerzkegel zwischen 3-4 und das konstant. Wenn es einfach nicht mehr geht, dann nehm ich zwischen 30 und 50 Tropen Tramal. Seit Gut 1,5 Jahren, Gut 1 jahr nach der letzen Op, muß ich mich ständig irgend wo Kratzen. Ich kann nur sagen es Nervt.
Ciao
Peter
bin seit ca. 7Jahre versteift, nach 4 Operationen in 4 Jahren, und hab ständig trotz µ75 Fenanyl Pflaster einen Schmerzkegel zwischen 3-4 und das konstant. Wenn es einfach nicht mehr geht, dann nehm ich zwischen 30 und 50 Tropen Tramal. Seit Gut 1,5 Jahren, Gut 1 jahr nach der letzen Op, muß ich mich ständig irgend wo Kratzen. Ich kann nur sagen es Nervt.
Ciao
Peter
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Saphira
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- Diagnose: Skoliose: hochthorakal 15°, thorakolumbal 19°;
Hüftdysplasie bds. - Therapie: "normale" KG; Schroth-Reha in Sobi 04.2011 und 12.2013; seit 11.2013 Korsett von CCtec -> Mitte 2014 wg. Hüft- und Knieproblemen samt OPs abgebrochen
Re: Schmerzen - wie geht ihr damit um?
Hallo Lari,
ja, das mit den Schmerzen ist so eine Sache. Es gibt viele verschiedene Arten von Schmerzen, die jeweils anders behandelt werden können. Daher ist es wichtig, herauszufinden, woher die Schmerzen kommen, wodurch sie ausgelöst werden. Was für eine Art von Schmerzen ist es denn? Eher stechend, ziehend, drückend oder dumpf? Sind sie dauernd da oder pulsierend oder abhängig von Bewegung oder Belastung? Du merkst, es ist nicht so ganz einfach. Du solltest das auf jeden Fall abklären lassen, was die Ursache der Schmerzen ist.
Ich selbst leide sehr stark unter verspannungsbedingten Schmerzen im HWS/BWS-Bereich und belastungsbedingten Schmerzen im LWS-Bereich. Vielen hilft gegen Verspannungen Wärme in Form eines warmen Bades, einer Wärmeflasche, eines Kirschkernkissens, Rotlichtbestrahlungen, Wärmepflaster, Wärmeumschläge oder Fango. Bei manchen hilft eher lokale Kälte. Bei mir hilft Wärme leider gar nicht. Manchen helfen auch Massagen oder manuelle Therapie beim Physiotherapeuten oder gezielte Gymnastik oder Yoga. Manchen, vor allem auch Erwachsenen, hilft ein Korsett gut gegen Schmerzen. Im Akutfall hilft meist nur die kurzfristige gezielte Einnahme von Schmerzmitteln, um den Schmerz erstmal zu durchbrechen. Da wirken aber auch nicht alle Schmerzmittel bei jedem gleich gut. Ich selber habe da schon viel ausprobiert: Paracetamol -> wirken kaum und mir wird übel davon; Ibuprofen 600 -> wirken gar nicht gegen Rücken-/Gelenkschmerzen; Acetylsalicylsäure (Aspirin) -> wirken auch überhaupt nicht; Novaminsulfon (Novalgin) -> wirken bedingt (als Tropfen besser, wie als Tabletten); Protaxon -> wirken bei mir allein auch nicht; Diclofenac (Voltaren) -> wirken zwar recht gut, schlagen mir aber sofort zu sehr auf den Magen und ich bekomme höllische Magenschmerzen. Teilweise habe ich unter ärztlicher Anordnung auch Kombinationen aus mehreren Medikamenten gleichzeitig eingenommen: Protaxon + Katadolon -> wirken einigermaßen, aber die Nebenwirkungen sind schon übel (Schwindel, Gangunsicherheit, dusslig im Kopf); Ibuprofen 600 + Novaminsulfon -> das ist bis jetzt bei mir die wirksamste Kombination ohne jegliche Nebenwirkungen. Aber das musst du selbst herausfinden, was bei dir am besten wirkt, ohne gleich auf Opioide zurückgreifen zu müssen. Bei Verspannungen kann im Akutfall auch die Einnahme eines Muskelrelaxans sinnvoll sein (z.B. Tetrazepam, Katadolon, Tolperison).
Es gibt viele Ursachen für Rückenschmerzen und viele Möglichkeiten, sie zu behandeln. Wichtig ist, herauszufinden, woher die Schmerzen kommen. So kann beispielsweise bei einer entzündlichen Ursache oder Nervenschmerzen Wärme ganz falsch sein und eher zu einer Verschlimmerung führen.
So, jetzt ist mein Posting aber doch ganz schön lang geworden
. Aber ich kann sehr gut nachvollziehen, dass einen Schmerzen wahnsinnig machen können, da ich selber regelmäßig unter teilweise starken Rückenschmerzen leide und selber auf der Suche nach der für mich besten Lösung bin, ohne zu sehr auf die Einnahme von Schmerzmitteln angewiesen zu sein.
Grüßle,
Saphira
ja, das mit den Schmerzen ist so eine Sache. Es gibt viele verschiedene Arten von Schmerzen, die jeweils anders behandelt werden können. Daher ist es wichtig, herauszufinden, woher die Schmerzen kommen, wodurch sie ausgelöst werden. Was für eine Art von Schmerzen ist es denn? Eher stechend, ziehend, drückend oder dumpf? Sind sie dauernd da oder pulsierend oder abhängig von Bewegung oder Belastung? Du merkst, es ist nicht so ganz einfach. Du solltest das auf jeden Fall abklären lassen, was die Ursache der Schmerzen ist.
Ich selbst leide sehr stark unter verspannungsbedingten Schmerzen im HWS/BWS-Bereich und belastungsbedingten Schmerzen im LWS-Bereich. Vielen hilft gegen Verspannungen Wärme in Form eines warmen Bades, einer Wärmeflasche, eines Kirschkernkissens, Rotlichtbestrahlungen, Wärmepflaster, Wärmeumschläge oder Fango. Bei manchen hilft eher lokale Kälte. Bei mir hilft Wärme leider gar nicht. Manchen helfen auch Massagen oder manuelle Therapie beim Physiotherapeuten oder gezielte Gymnastik oder Yoga. Manchen, vor allem auch Erwachsenen, hilft ein Korsett gut gegen Schmerzen. Im Akutfall hilft meist nur die kurzfristige gezielte Einnahme von Schmerzmitteln, um den Schmerz erstmal zu durchbrechen. Da wirken aber auch nicht alle Schmerzmittel bei jedem gleich gut. Ich selber habe da schon viel ausprobiert: Paracetamol -> wirken kaum und mir wird übel davon; Ibuprofen 600 -> wirken gar nicht gegen Rücken-/Gelenkschmerzen; Acetylsalicylsäure (Aspirin) -> wirken auch überhaupt nicht; Novaminsulfon (Novalgin) -> wirken bedingt (als Tropfen besser, wie als Tabletten); Protaxon -> wirken bei mir allein auch nicht; Diclofenac (Voltaren) -> wirken zwar recht gut, schlagen mir aber sofort zu sehr auf den Magen und ich bekomme höllische Magenschmerzen. Teilweise habe ich unter ärztlicher Anordnung auch Kombinationen aus mehreren Medikamenten gleichzeitig eingenommen: Protaxon + Katadolon -> wirken einigermaßen, aber die Nebenwirkungen sind schon übel (Schwindel, Gangunsicherheit, dusslig im Kopf); Ibuprofen 600 + Novaminsulfon -> das ist bis jetzt bei mir die wirksamste Kombination ohne jegliche Nebenwirkungen. Aber das musst du selbst herausfinden, was bei dir am besten wirkt, ohne gleich auf Opioide zurückgreifen zu müssen. Bei Verspannungen kann im Akutfall auch die Einnahme eines Muskelrelaxans sinnvoll sein (z.B. Tetrazepam, Katadolon, Tolperison).
Es gibt viele Ursachen für Rückenschmerzen und viele Möglichkeiten, sie zu behandeln. Wichtig ist, herauszufinden, woher die Schmerzen kommen. So kann beispielsweise bei einer entzündlichen Ursache oder Nervenschmerzen Wärme ganz falsch sein und eher zu einer Verschlimmerung führen.
So, jetzt ist mein Posting aber doch ganz schön lang geworden
Grüßle,
Saphira
Wer immer nur vom großen Glücke träumt, der findet nichts, weil er das kleine Glück versäumt.
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Pirat1988
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- Registriert: Do, 14.10.2010 - 22:22
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- Therapie: seit 5 Jahren KG
3 Jahre nach Voita
1 Jahr nach Schroth
1 Jahr nach Bobath - Wohnort: Wittlich
Re: Schmerzen - wie geht ihr damit um?
Hi Saphira
Wenn du regelmäßig Medikamente nimmst und häufig Magenbeschwerden nach der Einnahme hast, solltest du vl mal mit einem Arzt über einen Magenschutz (zB Panthozol) reden.
Denn die Folgen solcher Medikamenteneinnahmen kann die Magenschleimhaut abbauen bzw zerstören, was wiederrum zu Erkrankungen führt und viele weitere unangenehme Beschwerden und Einschränkungen mit sich bringen kann.
LG Pirat (der es nicht böse meint und nur helfen will)
Wenn du regelmäßig Medikamente nimmst und häufig Magenbeschwerden nach der Einnahme hast, solltest du vl mal mit einem Arzt über einen Magenschutz (zB Panthozol) reden.
Denn die Folgen solcher Medikamenteneinnahmen kann die Magenschleimhaut abbauen bzw zerstören, was wiederrum zu Erkrankungen führt und viele weitere unangenehme Beschwerden und Einschränkungen mit sich bringen kann.
LG Pirat (der es nicht böse meint und nur helfen will)
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fischotter
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Re: Schmerzen - wie geht ihr damit um?
Hallo,
meine Medikamente bestehen aus einem Fentanyl µ75 Pflaster, demnächst wohl anstieg auf µ100. Dazu bnin ich nicht bereit. Ich hab ständig Schmerzen 3-4 und wenn es richtig hart wird im Rücken nehme ich noch 50-70 Trofen Tramal, aber nur wenn es absolut nicht geht.
Meine Neurologin, die auch eine Schmerztherapeutin ist, verschreibt mir die Duragesic Smat (die teuersten) ohne Widerstand oder Murren.
Ciao
Peter
meine Medikamente bestehen aus einem Fentanyl µ75 Pflaster, demnächst wohl anstieg auf µ100. Dazu bnin ich nicht bereit. Ich hab ständig Schmerzen 3-4 und wenn es richtig hart wird im Rücken nehme ich noch 50-70 Trofen Tramal, aber nur wenn es absolut nicht geht.
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Ciao
Peter
- Klaus
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Re: Schmerzen - wie geht ihr damit um?
Wenn es das mal nur wäre.Pirat1988 hat geschrieben:Wenn du regelmäßig Medikamente nimmst und häufig Magenbeschwerden nach der Einnahme hast, solltest du vl mal mit einem Arzt über einen Magenschutz (zB Panthozol) reden.
Solche Mittel können die Gefahr für Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich erhöhen.
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/4 ... edlich.htm
Gruss
Klaus
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minimine
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Re: Schmerzen - wie geht ihr damit um?
Solche Mittel können die Gefahr für Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich erhöhen.
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/4 ... edlich.htm
Ich nehme auch mehr oder weniger regelmäßig Ibuprofen 800. Nicht wegen Rückenschmerzen, aber gegen Regelschmerzen (und dann auch 2-3 Tage lang die Höchstdosis) oder ab und an gegen Kopfschmerzen.
Die Frage ist ja, was gibt es da für Alternativen?!? Paracetamol war auch schonmal in der Diskussion, vom Markt genommen zu werden (ist in jedem Kinderzäpfchen drin!!), weil es sehr stark die Leber angreift.
Mein Opa musste wegen einer Herzgeschichte mehrere Jahrzehnte täglich ASS einnehmen, das Ergebnis ist nun, dass er dreimal die Woche zur Dialyse muss.
Bei Opioiden ist wiederum die Gefahr der Abhängigkeit da.
Am Besten ist wohl, man kommt ganz ohne aus. Aber was will man machen, wenn man darauf angewiesen ist?!
LG
Minimine
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fischotter
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Re: Schmerzen - wie geht ihr damit um?
Moin,
nach einer OP bekam ich auch Viox und war bestens damit zufrieden. Ich hatte keine Nebenwirkungen dadurch, aber fast Schmerzfrei. Der Nachfolger von Viox, Arcoxia, war bei weitem nicht so wirkungsvoll wie der Vorgänger, aber besser als so manche der sogenannten Schemerzmittel. Ich wünsche mir Viox zurück.
Ciao
Peter
nach einer OP bekam ich auch Viox und war bestens damit zufrieden. Ich hatte keine Nebenwirkungen dadurch, aber fast Schmerzfrei. Der Nachfolger von Viox, Arcoxia, war bei weitem nicht so wirkungsvoll wie der Vorgänger, aber besser als so manche der sogenannten Schemerzmittel. Ich wünsche mir Viox zurück.
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Pirat1988
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Re: Schmerzen - wie geht ihr damit um?
hallo Minimine
Also zu den Ibu 800: wer verschreibt dir die denn? Aber bei 2-3 Tagen Einnahme im Monat ist nicht mit Komplikationen zu rechnen. Ich sprach von täglicher Einnahme
Paracetamol: Mit Paracetamol sollten alle die,die bereits Leberprobleme haben, aufpassen. Bei Gesunden ist dei Einnahme von Paracetamol unproblematisch. Erst bei der Einnahme über 21 tabl am Tag wirds kritisch und deshalb bekommt man ohne Rezept maximal 20 Tabletten
Aspirin: Sehr viele Menschen nehmen ASS in geringer Dosis ein zur Herabsetzung der Blutgerinnung (umgangssprachlich Blutverdünnung). Dieses Dosis ist 100mg und wird bei sehr vielen Herz- und Gefäßerkrankungen gegeben. Das Kopfweh- Aspirin ist mit 500mg dosiert und nicht zur täglichen Anwendung gedacht. Ob dein Opa jetzt also wegen dem ASS zur Dialyse muss ist fraglich.
Opioide: das Gerücht, dass Opioide abhängig machen ist so nicht wahr. Wichtig ist das die Einstellung der Schmerzmedikation stationär erfolgt und das der Pat sich an die Anweisungen des Arztes hält. Eine langsame Steigerung der Opioiddosis verhindert eine Überdosis und Abhängigkeit. Ein langsames Absetzen des Opioids verhindert eine Entzugssymptomatik. Wichtig ist nur das eine regelmäßige Opioidgabe unter ärztlicher Überwachung geschieht und keine eigenen Experimente gestartet werden
GRUNDSÄTZLICH:
Bei dauerhafter Einnahme von Medikamenten ist es wichtig sich an die Anordnungen und die Höchstmengen zu halten.
Auch frei verkäufliche Medikamente sollten bei Dauereinnahme mit dem Arzt abgesprochen werden, denn diese Medikamente sind NICHT zur Dauereinnahme (also jeden Tag) gedacht.
Wichtig bei der Dauerhaften Einnahme ist auch das Führen eines Schmerztagebuchs (Schmerzintensität mittels Schmerzskala, Tätigkeit, Schmerzmittel, Einnahmezeitpunkt, Wirkung des Schmerzmittels mittels Scherzskala). Das hilft dem Arzt bei der Einstellung der Schmerzmittel um ein möglichst gutes Ergebnis zu erhalten.
LG Pirat (der hofft keine Ängste zu schüren)
Also zu den Ibu 800: wer verschreibt dir die denn? Aber bei 2-3 Tagen Einnahme im Monat ist nicht mit Komplikationen zu rechnen. Ich sprach von täglicher Einnahme
Paracetamol: Mit Paracetamol sollten alle die,die bereits Leberprobleme haben, aufpassen. Bei Gesunden ist dei Einnahme von Paracetamol unproblematisch. Erst bei der Einnahme über 21 tabl am Tag wirds kritisch und deshalb bekommt man ohne Rezept maximal 20 Tabletten
Aspirin: Sehr viele Menschen nehmen ASS in geringer Dosis ein zur Herabsetzung der Blutgerinnung (umgangssprachlich Blutverdünnung). Dieses Dosis ist 100mg und wird bei sehr vielen Herz- und Gefäßerkrankungen gegeben. Das Kopfweh- Aspirin ist mit 500mg dosiert und nicht zur täglichen Anwendung gedacht. Ob dein Opa jetzt also wegen dem ASS zur Dialyse muss ist fraglich.
Opioide: das Gerücht, dass Opioide abhängig machen ist so nicht wahr. Wichtig ist das die Einstellung der Schmerzmedikation stationär erfolgt und das der Pat sich an die Anweisungen des Arztes hält. Eine langsame Steigerung der Opioiddosis verhindert eine Überdosis und Abhängigkeit. Ein langsames Absetzen des Opioids verhindert eine Entzugssymptomatik. Wichtig ist nur das eine regelmäßige Opioidgabe unter ärztlicher Überwachung geschieht und keine eigenen Experimente gestartet werden
GRUNDSÄTZLICH:
Bei dauerhafter Einnahme von Medikamenten ist es wichtig sich an die Anordnungen und die Höchstmengen zu halten.
Auch frei verkäufliche Medikamente sollten bei Dauereinnahme mit dem Arzt abgesprochen werden, denn diese Medikamente sind NICHT zur Dauereinnahme (also jeden Tag) gedacht.
Wichtig bei der Dauerhaften Einnahme ist auch das Führen eines Schmerztagebuchs (Schmerzintensität mittels Schmerzskala, Tätigkeit, Schmerzmittel, Einnahmezeitpunkt, Wirkung des Schmerzmittels mittels Scherzskala). Das hilft dem Arzt bei der Einstellung der Schmerzmittel um ein möglichst gutes Ergebnis zu erhalten.
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minimine
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Re: Schmerzen - wie geht ihr damit um?
Hallo Pirat,
Mir verschreibt die mein Hausarzt, gleich ne 100er Packung. Reicht mir dann auch locker so für 1 Jahr.
Ich kenne jemanden, der aufgrund von einer verpfuschten WS-OP nun auf Opioide angewiesen ist und ein Absetzen ist wohl auch nicht so einfach möglich (zumal die Ursache für die Schmerzen ja nicht so leicht zu beheben ist).
Auch ein anderer Bekannter von mir muss aufgrund einer WS-Erkrankung Opioide nehmen, was seine Lebensqualität schon sehr einschränkt (er darf z.B. kein Auto mehr fahren).
LG
Minimine
gut zu wissen.Also zu den Ibu 800: wer verschreibt dir die denn? Aber bei 2-3 Tagen Einnahme im Monat ist nicht mit Komplikationen zu rechnen.
Naja, es gibt aber auch Berichte darüber, dass die Leber von Kleinkindern aufgrund von Paracetamol geschädigt wurde. Das war erst so vor 2-3 Jahren, damals wurde auch diskutiert, ob Paracetamol verschreibungspflichtig wird. Was aber dann dazu geführt hätte, dass es ganz vom Markt verschwunden wäre, so dass da wohl die Pharma-Industrie mitgemischt hat.Mit Paracetamol sollten alle die,die bereits Leberprobleme haben, aufpassen. Bei Gesunden ist dei Einnahme von Paracetamol unproblematisch. Erst bei der Einnahme über 21 tabl am Tag wirds kritisch und deshalb bekommt man ohne Rezept maximal 20 Tabletten
Ich weiß auch nicht, ob es nun daran lag, er musste später dann auch Marcumar nehmen. Ich wollte damit auch lediglich sagen, dass jedes Medikament nunmal Nebenwirkungen hat und auch Langzeitschäden verursachen kann.Sehr viele Menschen nehmen ASS in geringer Dosis ein zur Herabsetzung der Blutgerinnung (umgangssprachlich Blutverdünnung). Dieses Dosis ist 100mg und wird bei sehr vielen Herz- und Gefäßerkrankungen gegeben. Das Kopfweh- Aspirin ist mit 500mg dosiert und nicht zur täglichen Anwendung gedacht. Ob dein Opa jetzt also wegen dem ASS zur Dialyse muss ist fraglich.
Naja... Wenn sie nicht abhängig machen würden, wäre man ja nicht so vorsichtig im Umgang mit diesen Medikamenten.das Gerücht, dass Opioide abhängig machen ist so nicht wahr.
Ich kenne jemanden, der aufgrund von einer verpfuschten WS-OP nun auf Opioide angewiesen ist und ein Absetzen ist wohl auch nicht so einfach möglich (zumal die Ursache für die Schmerzen ja nicht so leicht zu beheben ist).
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LG
Minimine
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Minimine
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- Diagnose: vor OP: thoralumbale juvenile /adoleszente Skoliose, ca. 55°
- Therapie: OP: 1997 mit 13 Jahren Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade
Re: Schmerzen - wie geht ihr damit um?
Hallo Minimine,
nach den Dingern süchtig - soll heißen: Die Schmerzen waren an und für sich schon auszuhalten, aber da war so ein Gefühl, dass es "trotzdem nett wäre, noch mal eine (und vielleicht nochmal eine...?) zu nehmen, weil sich das so gut anfühlt".
Das mag natürlich bei jedem anders aussehen. Aber, wie du ja auch sagst, man sollte damit vorsichtig sein, weil sie sehr wohl süchtig machen können.
Viele Grüße,
Raven
ich musste Opioide nur kurz nehmen (bin wohl allgemein recht schmerzunempfindlich). Aber: Nach ca. einer Woche (!) war ichminimine hat geschrieben:Naja... Wenn sie nicht abhängig machen würden, wäre man ja nicht so vorsichtig im Umgang mit diesen Medikamenten.das Gerücht, dass Opioide abhängig machen ist so nicht wahr.
nach den Dingern süchtig - soll heißen: Die Schmerzen waren an und für sich schon auszuhalten, aber da war so ein Gefühl, dass es "trotzdem nett wäre, noch mal eine (und vielleicht nochmal eine...?) zu nehmen, weil sich das so gut anfühlt".
Das mag natürlich bei jedem anders aussehen. Aber, wie du ja auch sagst, man sollte damit vorsichtig sein, weil sie sehr wohl süchtig machen können.
Viele Grüße,
Raven
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.
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Re: Schmerzen - wie geht ihr damit um?
Es ist nicht nur, das die Opiate abhängig machen. Das machen auch standard Medikamente undter Umstände auch. Ich nehme füre meine Lunge (COPD) und die haben mein Blutdruck so verändert, dass wenn ich die nicht nehme, spätestens nach 4 Tagen schieß tmein Blutdruck hoch ins unendliche. Dies ist passiert, als ich nach 5 Tagen nicht nehmen, ich als Notfalleiner Gallenkolik auf dem OP-Tisch lag. Mein Blutdruck ist auf 250zu 220 geschossen und die Ärzte ins rotieren.
Meine Fentanyl µ75 Pflaster wechsele ich alle 3 Tage und da ist es Notwendig. Da ich unter Benutzung der Pflaster immer nich 3-4 habe, ist in einem Orthopädischen Krankenhaus meine Medikation erhöht worden. Mehr Schmerzmittel oder Stäkeres Pflaster. Ich lehne beides ab und suche eine vernünftige Behandlungsmethode.
Ich lehne eigentlich die Opiate eigentlich ab und sträube mich diese Behandlungsmethode innerlich ab.
Ciao Peter
Meine Fentanyl µ75 Pflaster wechsele ich alle 3 Tage und da ist es Notwendig. Da ich unter Benutzung der Pflaster immer nich 3-4 habe, ist in einem Orthopädischen Krankenhaus meine Medikation erhöht worden. Mehr Schmerzmittel oder Stäkeres Pflaster. Ich lehne beides ab und suche eine vernünftige Behandlungsmethode.
Ich lehne eigentlich die Opiate eigentlich ab und sträube mich diese Behandlungsmethode innerlich ab.
Ciao Peter
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Hüftdysplasie bds. - Therapie: "normale" KG; Schroth-Reha in Sobi 04.2011 und 12.2013; seit 11.2013 Korsett von CCtec -> Mitte 2014 wg. Hüft- und Knieproblemen samt OPs abgebrochen
Re: Schmerzen - wie geht ihr damit um?
Ja, das mit den Schmerzmitteln ist so eine Sache. Ich versuche nach Möglichkeit ohne Schmerzmittel auszukommen und greife erst dann zu denen, wenn ich es gar nicht mehr aushalte oder ich mich gut konzentrieren können muss, das aber aufgrund der Schmerzen nicht gehen würde oder ich sonst vor Schmerzen nicht schlafen könnte. So vergehen bei mir keine zwei Wochen, an denen ich nicht mal eine Schmerztablette nehme (okay, einmal im Monat sowieso wegen Mensturationsbeschwerden, zum Glück aber nur am ersten Tag 1-2 Tabletten Ibuprofen 600). Aber ich nehme die dann immer nur für ein paar Tage und nicht wochenlang dauerhaft. Pantozol als Magenschutz nehme ich dann schon auch (zumindest wenn die Einnahme mehr als einen Tag dauert). Allerdings hilft das bei mir bei Dicolfenac überhaupt nichts. Die vertrage ich einfach so oder so nicht
.
Mit opioidhaltigen Schmerzmitteln habe ich bisher noch nicht so viel Erfahrung gemacht. Mein Hausarzt verschreibt die wirklich erst im allerletzten Moment, wenn gar nichts anderes mehr geht. Und das finde ich auch gut so. Ich habe nur bei meiner letzten Meniskus-OP im Krankenhaus zweimal Tramal bekommen zusätzlich zu Novaminsulfon. Und nachdem auch das nicht genug gewirkt hatte, dass ich hätte schlafen können, kamen sie dann mit einer Spritze mit einem morphinhaltigen Schmerzmittel daher. Danach waren meine Schmerzen aber wirklich weg
. Allerdings war ich davon dann so konfus im Kopf, dass ich trotzdem nicht so richtig schlafen konnte und den halben nächsten Tag noch total belämmert von war
. Sind halt doch irgendwie "Drogen".
Am besten wär's halt, wenn man keine Schmerzen hätte
. Aber das geht halt irgendwie leider nicht.
Grüßle,
Saphira
Mit opioidhaltigen Schmerzmitteln habe ich bisher noch nicht so viel Erfahrung gemacht. Mein Hausarzt verschreibt die wirklich erst im allerletzten Moment, wenn gar nichts anderes mehr geht. Und das finde ich auch gut so. Ich habe nur bei meiner letzten Meniskus-OP im Krankenhaus zweimal Tramal bekommen zusätzlich zu Novaminsulfon. Und nachdem auch das nicht genug gewirkt hatte, dass ich hätte schlafen können, kamen sie dann mit einer Spritze mit einem morphinhaltigen Schmerzmittel daher. Danach waren meine Schmerzen aber wirklich weg
Am besten wär's halt, wenn man keine Schmerzen hätte
Grüßle,
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Wer immer nur vom großen Glücke träumt, der findet nichts, weil er das kleine Glück versäumt.