Skoliose/Behandlungen

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
MiNiMi

Skoliose/Behandlungen

Beitrag von MiNiMi »

Hallo,

bei mir wurde seit dem 12. Lebensjahr die Skoliose festegestellt. Das meine Wirbelsäle wie ein S geformt ist, kann man auch spüren. Leider weiß ich nicht um wieviel Crad sie verbogen ist da die letzten Röntgenaufnahmen schon Jahre her sind.
Seit ich also 12 Jahre bin, wurde mir ständig Krankengymnastik verschrieben. Nun lese ich im Internet, dass die Übungen nach Schroth gut helfen sollen und bin total schockiert darüber, dass ich hier zum 1. Mal darüber höre. Ich habe in all den Jahren nie Übungen nach Schroth gelernt obwohl ich einige Male KG verschrieben bekommen habe.
Ich habe im Internet auch diverse andere Behandlungen gefunden, die aber wohl nicht von der Krankenkasse bezahlt werden und ich daher eher skeptisch bin ob diese überhaupt helfrn.

Meine Frage wäre, was Ihr alles gegen die Skoliose unternehmt?

Über Antworten würde ich mich freuen!

Liebe Grüße
Anke
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Cranberry
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Beitrag von Cranberry »

Alle 3 monate zum Orthopäden gehen, KG nach Schroth verschreiben lassen 3 Rezepte á 6 mal 2x Woche. So oft es geht nach Bad Salzungen oder Bad Sobernheim zur Reha schicken lassen, jeden Tag zuhause Übungen machen, Schwimmen, Fitness- Studio, Ktettern. Korsett tragen.

LG :)
MiNiMi

Beitrag von MiNiMi »

Danke für Deine Antwort!

Könnte mir denn jemand im Raum Köln einen guten Orthopäden empfehlen? Ich habe nun schon so viele Jahre die Skoliose und haben von meinem Orthopäden noch nie von den Übungen nach Schroth gehört. Da ist es wohl besser einen anderen aufzusuchen... Er war auch der Meinung keine Röntgenbilder mehr zu machen sondern einfach nur abzutasten.

Ich würde mich wirklich freuen wenn mir da jemand weiterhelfen kann!

Liebe Grüße
Anke
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Cranberry
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Beitrag von Cranberry »

Ich glaube du solltest das lesen: viewtopic.php?t=5707

bis jetzt gibt es anscheinend keinen Orthopäden in Köln, der sich mit Skoliose auskennt, wie in vielen anderen Städten.

Aber vlt. findest du hier ein Paar anregungen für Orthopäden in der nähe: viewtopic.php?t=4128

Noch eine Variante, du rufst in der Katharina Schroth Klinik in Bad Sobernheim an, und lässt dir eine Liste mit Schroth-Terapeuten in deiner nähe zuschicken. Dann gehst du hin und fragst nach einem Arzt, mit dem die Praxis zusammen arbeitet (irgentwocher sollen sie doch Skoliose-Patienten überwiesen bekommen)

Poststationäre Betreuung
durch wohnortnahen Schroth-Therapeuten
Ansprechpartner: Frau Mahler
Tel.: 0 67 51 / 8 74 – 1 74
mittwochs 08.30 – 09.30 Uhr

Ich würde es an deiner stelle schon ab montag früh versuchen.
MiNiMI

Beitrag von MiNiMI »

Danke für die Infos!

Ich bin irgendwie echt enttäuscht darüber, dass es bis auf 1,2 Orthopäden es keinen kompeten Arzt geben soll der sich mit Skoliose auskennt. Man rennt Jahre lang zu einem Orthopäden und merkt im nachhinein, dass wahrscheinlich alles umsonst war. Mir wurde jedes mal nur KG aufgeschrieben wo mir allgemeine Übungen gezeigt wurden und mit denen ich auf die Dauer Rückenschmerzen bekam. Skoliose ist doch eigentlich eine bekannte Krankheit. Da müsste man doch wenigstens bei jedem Arzt auf die Übungen von Schroth hingewiesen werden...
Naja irgendwie finde ich das ein bischen traurig, das dies so in Deutschland abläuft...
Lady S
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Diagnose: idiopathische Adoleszenzskoliose
2013: lumbal 64°, thorakal 56°, inzwischen vermutlich deutlich mehr.
Therapie: Seit 2003 Schroth-KG, 3 Rehas in Bad Salzungen.
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Beitrag von Lady S »

Minimi, wie alt bist Du denn inzwischen?
Je jünger Du bist, desto öfter muss untersucht werden, ob Deine Skoliose sich verstärkt hat. Da Deine letzten Röntgenbilder schon "Jahre" alt sind, wäre es wahrscheinlich schon sinnvoll, mal den derzeitigen Status festzustellen. Aber dann richtig - geh nur zu einem Orthopäden, der Wirbelsäulenganzaufnahmen macht und diese auch ausmessen kann!
Leider sind die relativ dünn gesät...

Grüsse, Lady S
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Cranberry
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Beitrag von Cranberry »

Hey, Ich habe leider die gleiche erfahrung gemacht und erst mit 22 von diesem Forum erfahren. Jahrelang war ich in Behandlung von verschiedenen Orthopäden, alle konnten nichts weiter tun als Krankengymnastik verschreiben. Als ich über die anderenMöglichkeiten erfahren habe, war ich echt wütend, dass mir diese in meiner Wachstumsphase verborgen blieben!
Aber momentan versuche ich meine Wut und Enttäuschung zu vergessen und einfach alles was JETZT noch helfen kann zu tun.
LG
Nurai
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Beitrag von Nurai »

Hallo Anke,

ich kann deinen Ärger sehr gut verstehen, und es geht vielen wie dir. Ich werde auch nie verstehen, warum es für Ärzte nicht möglich/organisierbar ist, eine zentrale Datenbank mit passenden Therapien für seltenere Krankheiten zu benutzen, da keiner alles wissen kann.
Mir ging‘ so, dass meine Skoliose 1981 in der DDR nach einer jetzt kaum noch bekannten Methode operiert wurde und ich seitdem nur zu hören bekam, nach der Versteifungs-OP könne man nun nichts mehr machen und der Rest ist Verschleiß in HWS und LWS als Folge der OP, und da könne man auch nichts machen.
Letztes Jahr habe ich mit Hilfe einer Liste im SIF meine erste Schroth-KG gefunden und bin dadurch u.a. knapp an neurologischen Ausfällen in den Beinen vorbeigeschrammt.
Mir scheint, viele Orthopäden wissen, dass es Schroth-KG gibt, aber denken, das wäre nur was für Kinder im Wachstum.
Und dann habe ich mir vor kurzem all die Röbis im SOPF angeschaut und mir ist dabei aufgefallen, dass die Gradzahl meiner BWS, nicht stimmen kann, statt der angegebenen 45° müssen es 55-60° sein, habe ich auch selbst ausgemessen habe dank der Skoliosimetrie-Anleitung im SIF.

Zu deiner Fragemüsste man wissen - wie alt bist du und welche WS-Beschwerden hast du, hast du schon chronische Schmerzen? Geht es noch um das Aufhalten einer Verschlechterung bei der Krümmung oder auch um merkliche Verschleiß-Beschwerden?

Wenn du eine Physiotherapie-Praxis in deiner Gegend in Erfahrung weißt, die Schroth-KG kann, kannst du dort auch einfach mit einem Rezept für „KG wegen Skoliose“ von deinem Hausarzt hin, geht manchmal schneller als erst auf den Termin bei einem Orthopäden warten.
Bei mir in der Gegend gibt es, soweit ich weiß, auch keinen Orthopäden, der sich mit Skoliosen bei Erwachsenen auskennt bzw. diese ernst nimmt, und so bin ich jetzt erstmal zu einem Neurochirurgen in eine Klinikambulanz gegangen, der WS-Operateur ist. Er versteht allemal mehr von WS als der Durchschnitts-Orthopäde und durch ihn habe ich jetzt erst mal neue Röbis bekommen, auch endlich, wie es sich gehört, eine Ganzaufnahme der WS (die Orthopäden machten nur Teilbilder), und zumindest weiß er, dass es auch schmerzlindernde Rahmenstützkorsetts für die LWS gibt…

LG Nurai
MiNiMi

Beitrag von MiNiMi »

Danke für eure lieben Antworten!
Ich muss es jetzt wohl akzeptieren, dass es so gelaufen ist und versuchen dasbeste draus zu machen. Es ergeht ja anscheinend nicht nur mir so, dass man an den falschen Orthopäden gerät...
@ Cranberry An welchen Tagen kann man denn da nun anrufen? Unter der Hummer steht nur Mittwochs aber Du hast geschrieben ich soll ab Montag anrufen. Kann die jetzt jeden Tag erreichen oder nur am Mittwoch?

Liebe Grüße
Anke
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Cranberry
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Therapeutensuche

Beitrag von Cranberry »

MiNiMi hat geschrieben:@ Cranberry An welchen Tagen kann man denn da nun anrufen? Unter der Hummer steht nur Mittwochs aber Du hast geschrieben ich soll ab Montag anrufen. Kann die jetzt jeden Tag erreichen oder nur am Mittwoch?
Auf der Internetseite steht: mittwochs 08.30 – 09.30 Uhr
Das finde ich aber irgendwie unglaubwürdig! 1Std./Woche, um Anfragen aus ganz Deutschland, Schweiz und Österreich zu beantworten? Das ab Montag war nur ein Rat, damit die Suche nicht unnötig lang wird, wenn Frau Mahler ausgerechnet am Mittwoch krank wird.
LG
Thüringerin
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Unerfahren....

Beitrag von Thüringerin »

Hallo an Alle,
bin neu hier im Forum.
Ich habe seit Kindesbeinen Skoliose(leichte Form), aber es wurde immer abgetan.Nun mit zunehmenden Alter(bin jetzt 46 Jahre)habe ich immer öfters Beschwerden. :/
Ich bekam nun endlich KG nach Schroth, ist echt schwierig und ich werde versuchen im Dez.wieder ein KG Rezept zu bekommen.
Ich bin total verunsichert was ich noch tun kann, kann man im Wasser was an Gymnastik machen??
Oder was macht Ihr noch zusätzlich an Aktivitäten - was euch gut tut??
LG
:nixweiss:
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Cranberry
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Beitrag von Cranberry »

Hallo, und herzlich Willkommen! :blume:
Thüringerin hat geschrieben:Ich bin total verunsichert was ich noch tun kann, kann man im Wasser was an Gymnastik machen??
Kann man, nutzt aber nichts.

Am besten du machst eine Schroth-Reha in Bad Salzungen (nahe Eisenach) bzw Sobernheim. Das sind Weltweit beste Kliniken, wenn es um Skoliose geht, da fahren sogar Menschen aus Australien hin!
Thüringerin hat geschrieben:Oder was macht Ihr noch zusätzlich an Aktivitäten - was euch gut tut??
Siehe oben. :)

LG
Steff_1987

Beitrag von Steff_1987 »

Hallo an alle im Forum.
Ich habe wie viele seit frühster Kindheit starke Skoliose. Von meinem 9. bis zum 14. Lebensjahr befand ich mich in iintensivsterBehandlung bei verschiedenen Orthopäden. Dass beste waren für mich die zwei Aufenthalte in der Katharina-Schroth-Klinik Bad Sobernhain. Obwohl ich 5 Jahre Behandlung war und im letzten Jahr zwischen 15 und 18 Stunden das Korsett trug, stagnierte meine Gradzahl immer zwischen 40 und 50 Grad. Mein behandelter Orthopäde in der Stadt, wollte mich dann nur noch zu einer Operation schicken. Sicherlich war es nur im Sinne meiner Gesundheit, aber ich steckte noch voll im Wachstum und hab bis heute keine wirklichen Beschwerden durch die Skoliose. Jedenfalls war das für mich ein Grund alle Behandlungen abzubrechen, dass Beste daraus zu machen und die letzelotsene meiner Jugend zu genießen. Mittlerweile bin ich 22, in einer glücklicheglichenung und spiele aktiv Fußball. Probleme hab ich wie gesagt bis heute nicht, aber dafür eidaffstark ausgeprägte Skoliose. Ich schätze mal um die 100 Grad. Meine einzigsten Ängste sind, dass sich das vielleicht in 10 Jahren rechen wird und ich vor Schmerzen körperlich als auch seelig auf Grund der Ästhetik riesen Probleme bekomme. Lange Rede kurzer Sinn.

Von einer OP würde ich immer noch absehen, aber vielleicht kennt ihr noch Möglichkeiten zur Behandlung nach Ende des Wachstums. Ich könnte mir sogar noch mal ein Behandlungsversuch durch ein Korsett vorstellen. Vielleicht könnt ihr euch dazu äußern.
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Cranberry
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Beitrag von Cranberry »

Hallo, !
Es ist egal, wie alt du bist, bei deinen Gradzahlen (ich gehe von 40-50 aus) bekommst du bestimmt noch mal ein Korsett, wenn du nicht operiert werden willst. Es gibt hier viele im Forum, die weniger Grad haben und im Erwachsenenalter ein Korsett bekommen haben.

Als erstes solltest du dich gründlich untersuchen lassen. Und zwar, nicht bei irgendeinem Orthopäden in der Stadt, sondern von einem, der sich mit Skoliose auskennt, davon gibt es leider nur ein Paar in Deutschland.
Hier im Forum wird Dr.Hoffman in Stuttgart sehr empfohlen. Der kann schon beim ersten Termin alle nötigen Aufnahmen machen, und falls nötig zum Techniker überweisen. Übrigens, ist er auch der einzige hier bekannte Orthopäde der eine Korsettversorgung bei Erwachsenen unterstützt.
Du solltest aber auch vor Ort, falls du nicht in Stuttgart wohnst einen Orthopäden suchen, der dich Regelmäßig kontrollieren kann und Schroth- KG verschreibt. Sowie ein Antrag für die Reha macht.
Schau doch mal in der Rubrik "Gesucht/Gefunden" was für deine Region. Vlt. kann er sogar Ganzaufnahmen machen. Falls er dann aber von dem Korsett nichts hält, solltest du doch nach Stuttgart.

Ich bin übrigens auch 22, und habe erst dieses Jahr von Schroth und der Existenz von Skoliose-Korsetts erfahren. Nun, war ich schon in der Reha, gehe 2 mal die Woche zur KG und hab sogar ein kleines Korsett bekommen. Das alles aber mit sehr viel Eigeninitiative.
Wenn du nicht willst, dass du in der Zukunft Probleme bekommst, solltest du auch sofort mit den Maßnahmen beginnen.
LG
Thüringerin
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Danke!

Beitrag von Thüringerin »

Vielen Dank für das Wilkommen.
Ich war bereits in Bad Salzungen, nur mit KG Rezept.
Die Übungen mit Armeinsatz habendazu geführt das ich eine Schulterentzündung hatte.Ist schon irre und dann gabs Spritzen und Tabletten.
Nun geht es wieder.
Ich habe nur eine leichte Skoliose, welche aber nun je älter man wird, sich meldet.
Was haltet ihr von Selbsthilfegruppen??
Ich habe da bloß ein Handicap - ich arbeite ganztags.
Im Dez.habe ich wieder einen Orthopädentermin - dann sehen wir weiter.
Es ist schön, wenn man sich hier mal austauschen kann - tut gut!!
Liebe Grüße an Alle!!!! :lach:
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Cranberry
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Beitrag von Cranberry »

@Thüringerin

Armeinsatz?
Was hat das mit Skoliose zu tun? und welche Übungen hast du da gemacht?
Wie viel grad hast du denn?

LG
Thüringerin
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Frage

Beitrag von Thüringerin »

Hallo Cranberry,
wieviel Grad ich habe kann ich nicht sagen - bis vor 3 Monaten hat man meine Skoliose unter den Tisch gekehrt.....
Ich habe die Übung auf dem Stuhl gemacht, Hände fassen an Lehne und die Übung Rückenlage mit Bänkchen oberhalb Kopf und dann mit den Armen ziehen an den Beinen vom Bänkchen.
Das geht einfach nicht gut bei mir - event.auch Anfängerschwierigkeiten??
LG
Susanne :rolleyes:
frasu
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Beitrag von frasu »

Bei Schroth soll man eigentlich nie mit voller Kraft arbeiten, sondern immer nur mit ca. 60% der Maximalkraft.
Es wäre also wirklich ein Anfängerfehler denkbar. Auch bei einer leichten Skoliose im Erwachsenenalter sollte der Arzt eigentlich in der Lage sein, dir eine Gradzahl mitzuteilen.
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Thüringerin hat geschrieben:Ich war bereits in Bad Salzungen, nur mit KG Rezept.......Ich habe nur eine leichte Skoliose, .......wieviel Grad ich habe kann ich nicht sagen .......Ich habe die Übung auf dem Stuhl gemacht, Hände fassen an Lehne und die Übung Rückenlage mit Bänkchen oberhalb Kopf und dann mit den Armen ziehen an den Beinen vom Bänkchen.
Also da passt so einiges nicht zusammen.

Die Übung (Hocker über den Kopf) ist eindeutig gegen eine BWS Hyperkyphose ! Dazu würde dann eine häufig beleitende leichte Skoliose passen, die aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht das Hauptproblem ist!

Und es ist auch die Frage, wie oft Du dort warst bzw. bist. So eine ambulante Schroth KG muss man langfristig durchziehen und eigentlich auch im Sinne einer stationären REHA. Da ist jeden Tag von morgens bis abends Therapie angesagt, damit auch eine Wirkung eintreten kann.

Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass die Therapeuten dort ohne konkrete Diagnose arbeiten bzw. Dir nicht empfehlen, das mal kompetent abzuklären. Z.Bsp. in der ambulanten Sprechstunde in Bad Salzungen, auch wenn man sehr lange auf einen Termin warten muss.

Ohne eine ganz klar abgeklärte Ausgangssituation wird Dir auch keine Selbsthilfegruppe helfen können. Du solltest Deinen Standort-Vorteil nutzen!

Gruss
Klaus
Steff_1987

Beitrag von Steff_1987 »

Vielen Dank,
für die schnelle Antwort. Ich wohne in Ostthüringen in Schmölln. Der nächst gelegenste Arzt den ich kenne, der auch richtig Ahnung hat, ist Dr. Böhm im Klinikum Bad Berka. Ich werde mich aber weiter schlau machen welche möglichen Ärzte bzw. Orthopäden für mich noch in Frage kommen könnten. Auf alle Fälle bin ich positiv überrascht zu hören, dass es auch Korsetts für Erwachsene gibt. :ja: 66
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