von Lacey » Sa, 24.09.2011 - 16:52
Hallo,
Ich bin Lacey und 22 Jahre alt. Bereits im Alter von 8 Jahren wurde bei mir eine leichte Skoliose festgestellt wegen der ich Krankengymnastik machen musste. Zu Anfang war es irgendeine später nach Schroth. Meine Verkrümmung hat sich dadurch kaum verändert.
Mit 14 hatte ich dann einen großen Wachstumsschub und bin in 2 Jahren fast 20 cm gewachsen, wodurch sich meine Skoliose auf 50 Grad verschlechtert hat. In dieser Zeit bekam ich glücklicherweise auch ein Korsett, we weiß wie stark die Krümmung sonst noch geworde wäre. Da zur selben Zeit ein anderes Mädchen schon ein Korsett trug und wir uns quasi verbünden konnten, habe ich dieses für mein Alter auch sehr vorbildlich getragen.
Mit 18 durfte ich es dann abschulen, ich glaube die Verkrümmung lag damals zwischen 30 und 40 Grad, genau kann ich es nicht mehr rekonstruieren. Die Zeit danach habe ich noch sehr motiviert Krankengymnastik nach Schroth gemacht, doch dann nahm ich mein Studium auf und machte die Übungen leider immer seltener und wenn ich sie machte fielen sie mir immer schwerer. Im Verlauf des letzten halben Jahres hatte ich immer häufiger Rückenschmerzen vor allem im Bereich des Rippenbuckels. Ich ging also zum Orthopäden, der schon von meinem äußeren Erscheinungsbild etwas geschockt wirkte und mich dann mit dem Röntgenbild schockte, dass eine 78 Grad Skoliose zeigte. Das erste Mal nach Jahren sah ich auch ein Bild von meinem Rücken, dem die Verkrümmung sofort anzusehen ist. rechts habe ich gar keine Taille, dafür einen großen Buckel, der schon im Stehen sehr sichtbar ist und von der Seite den Eindruck vermittelt meine rechte Rückenseite stünde um mehr als 5 cm vor. Links indes wirke ich sehr eingefallen. Auch gelingt es mir nicht mehr die Krümmung auch nur etwas aufzurichten.
Der Orthopäde riet mir zur baldigen OP, aufgrund der Schmerzen, der offenbar immer noch vorhandenen Progredienz und nicht zuletzt aufgrund der Optik.
Ich war erstmal ziemlich überrumpelt, hatte man mir doch nach Abschulung des Korsetts gesagt ich hätte die OP durch konsequentes Tragen gerade noch verhindert.
Ich bin erstmal im Internet auf die Suche gegangen, habe mich hier durch einige Beiträge gewühlt und war doch überrascht, dass noch einige in meinem Alter oder älter auf die Korsettherapie setzen und damit auch Erfolge erzielen.
Nun bin ich etwas verunsichert, ob die OP wirklich die Lösung für mich ist, zumal ich mir nicht vorstellen kann für immer versteift zu sein.
Meint ihr bei meiner Geschichte und Winkel macht ein Korsett noch Sinn? Für Tips und Hilfen wäre ich sehr dankbar.
Hallo,
Ich bin Lacey und 22 Jahre alt. Bereits im Alter von 8 Jahren wurde bei mir eine leichte Skoliose festgestellt wegen der ich Krankengymnastik machen musste. Zu Anfang war es irgendeine später nach Schroth. Meine Verkrümmung hat sich dadurch kaum verändert.
Mit 14 hatte ich dann einen großen Wachstumsschub und bin in 2 Jahren fast 20 cm gewachsen, wodurch sich meine Skoliose auf 50 Grad verschlechtert hat. In dieser Zeit bekam ich glücklicherweise auch ein Korsett, we weiß wie stark die Krümmung sonst noch geworde wäre. Da zur selben Zeit ein anderes Mädchen schon ein Korsett trug und wir uns quasi verbünden konnten, habe ich dieses für mein Alter auch sehr vorbildlich getragen.
Mit 18 durfte ich es dann abschulen, ich glaube die Verkrümmung lag damals zwischen 30 und 40 Grad, genau kann ich es nicht mehr rekonstruieren. Die Zeit danach habe ich noch sehr motiviert Krankengymnastik nach Schroth gemacht, doch dann nahm ich mein Studium auf und machte die Übungen leider immer seltener und wenn ich sie machte fielen sie mir immer schwerer. Im Verlauf des letzten halben Jahres hatte ich immer häufiger Rückenschmerzen vor allem im Bereich des Rippenbuckels. Ich ging also zum Orthopäden, der schon von meinem äußeren Erscheinungsbild etwas geschockt wirkte und mich dann mit dem Röntgenbild schockte, dass eine 78 Grad Skoliose zeigte. Das erste Mal nach Jahren sah ich auch ein Bild von meinem Rücken, dem die Verkrümmung sofort anzusehen ist. rechts habe ich gar keine Taille, dafür einen großen Buckel, der schon im Stehen sehr sichtbar ist und von der Seite den Eindruck vermittelt meine rechte Rückenseite stünde um mehr als 5 cm vor. Links indes wirke ich sehr eingefallen. Auch gelingt es mir nicht mehr die Krümmung auch nur etwas aufzurichten.
Der Orthopäde riet mir zur baldigen OP, aufgrund der Schmerzen, der offenbar immer noch vorhandenen Progredienz und nicht zuletzt aufgrund der Optik.
Ich war erstmal ziemlich überrumpelt, hatte man mir doch nach Abschulung des Korsetts gesagt ich hätte die OP durch konsequentes Tragen gerade noch verhindert.
Ich bin erstmal im Internet auf die Suche gegangen, habe mich hier durch einige Beiträge gewühlt und war doch überrascht, dass noch einige in meinem Alter oder älter auf die Korsettherapie setzen und damit auch Erfolge erzielen.
Nun bin ich etwas verunsichert, ob die OP wirklich die Lösung für mich ist, zumal ich mir nicht vorstellen kann für immer versteift zu sein.
Meint ihr bei meiner Geschichte und Winkel macht ein Korsett noch Sinn? Für Tips und Hilfen wäre ich sehr dankbar.